Sommer, Sonne, Erdbeereis…

Das klingt gut und passt einfach perfekt zusammen. Am Besten schmeckt es, wie immer selbst gemacht. Und es ist so schön einfach….denn ihr braucht nur 4 zutaten! Und natürlich die Erdbeeren.

Eis ohne Eismaschine machen, ist keine Hexerei. Die Basis ist natürlich ein Milchprodukt wie Sahne, Milch, Joghurt oder Quark. Da Eis im gefrorenen oder zumindest stark gekühltem Zustand gegessen wird, muss beachtet werden dann alle Aromen etwas schwächer schmecken und auf einen Geschmacksträger angewiesen sind. Das enthaltene fett in den Milchprodukten ist das bestens für geeignet. Daher sollte man daran auch nicht sparen. Und süß sollte es auch sein. Generell gilt, je mehr Zucker, desto cremiger wird das Eis. Daher empfiehlt sich schon, das Eis zu zuckern, am besten mit Honig oder zu gezuckerte Kondensmilch, da hat man beide Komponenten vereint.

Wenn das Eis in den Tiefkühler kommt, sollte dieser nicht unter 18 Grad kommen, da das Eis sonst zu hart wird.

Zur Zutatenliste:

Für das Eis:

200ml Kondensmilch

250 ml Sahne

100ml griech. Joghurt (hoher Fettgehalt)

1 TL Vanille Extrakt

Frische Erdbeeren nach Belieben (ca. 100g)

Für die Shortcakes:

125g Mehl

60g kalte Butter

2EL Milch

2 EL Sahne

2 EL Zucker

½ TL Backpulver

1 Prise Salz

etwas Butter zum bestreichen

Zur Zubereitung:

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Mehl, Backpulver, Zucker und Salz vermengen und die Butter in kleinen Flocken zufügen. Mit der Gabel alles miteinander verkneten sodass Streusel entstehen. Sie Milch und die Sahne zugeben, mit der Gabel vermengen  und mit den Händen alles zu einem Teig verkneten. Den Teig ausrollen und runde formen ausstechen, mit flüssiger Butter bestreichen und die Shortcakes dann für 15-20 Minuten in den Ofen geben.

Die Erdbeeren waschen, das Grün der Erdbeeren entfernen und einen Teil der Erdbeeren in kleine Stücke schneiden. Die anderen zur Deko aufbewahren.

Die gezuckerte Kondensmilch in eine Schüssel geben und Vanille Extrakt zufügen. Die Sahne steif schlagen und portionsweise unter die Kondensmilch heben. Wenn ihr eine homogene Masse habt, den Joghurt unterheben. Das Eis kann nun in einer entsprechenden Form für ca. 4 Stunden in den Tiefkühler gegeben werden. Vor dem Verzehr einige Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Viel Spaß und guten Appetit.

Liebe Grüße,

euer Christian

© Christian Heinen

Sommerlicher Früchte Käsekuchen Traum

Bald ist der Tag des Himbeerkuchens. Das hat mich inspiriert und ich habe eine sommerliche Variante des Käsekuchens gebacken. Es gibt unzählige Käsekuchen Rezepte und Varianten. Und sämtliche, die ich bisher probiert, gebacken und gegessen habe, waren sehr lecker. Und zwar jeder auf seine eigene Art. Natürlich passen auch Himbeeren zum Käsekuchen. Einen Teil der Himbeeren sind im Teig versteckt und die Früchte für den Belag sind eine Auswahl dessen was der Sommer hergibt.

Eigentlich ist im Moment viel zu tun und alles kommt wieder auf einmal. Aber sobald ich mich dann dem Teig gewidmet habe, konnte ich abschalten und mich auf das Backen konzentrieren. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich lieber koche als backe, aber so langsam macht es mir auch Spaß zu backen.

Ich hätte so gerne noch ein Foto vom angeschnittenen Kuchen gemacht, aber wie das dann auf einem Geburtstag so ist, da wartet man mit dem Anschneiden bis alle Gäste da sind und dann hat natürlich auch keiner mehr Geduld und Verständnis, dass da so ein Foodblogger noch unbedingt ein Foto machen muss. So haben wir nun das bekannte „heute habe ich leider kein Foto für dich“ Drama.    

Zur Zutatenliste:

150g Mehl

7 Eier

75 Butter

225g Zucker

2 Pakete Vanillezucker

1kg Quark

150g Sahne

1 Paket Vanillepudding (zum Kochen und Backen)

1 Schale Himbeeren

1 Schale Brombeeren

Johannisbeeren nach Wahl

Erdbeeren nach Wahl

Zur Zubereitung für ein Kuchen mit einer 26er Springform:

  1. Für den Boden das Mehl mit 50g Zucker, dem Vanillezucker, dem Ei, der Butter und einer Prise Salz verkneten, in eine Folie packen und ca. 30 Min. kaltstellen.
  2. Den Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen. Die Form einfetten und mit Mehl ausstäuben.
  3. Für die Füllung die 6 Eier, 175g Zucker, 1 Paket Vanillezucker und 1 Prise Salz mit einer Küchenmaschine schön dick schaumig schlagen. In der Zwischenzeit den Quark mit der Sahne und dem Puddingpulver glattrühren und danach in die schaumige Eimasse unterheben.
  4. Nun den Boden mit der Eimasse leicht bedecken und die Himbeeren nach Belieben leicht eindrücken. Dann die restliche Eimasse vorsichtig darauf geben und glattstreichen.
  5. Der Kuchen kommt nun für ca. 1 Stunde in den Ofen.
  6. Den Teig in der Form abkühlen lassen und dann aus der Form nehmen.
  7. Kurz vor dem Servieren dann mit den Früchten belegen.

Tipp: Es kann gut sein, dass ihr den Teig für die letzten 10 Minuten mit Alufolie abdecken müsst, damit er nicht zu dunkel wird.

Liebe Grüße,

euer Christian

© Christian Heinen

Gazpacho – Kalte Gemüsesuppe an heißen Tagen

Jetzt sind sie da, die heißen Sommertage. Wenn die Temperaturen derart ansteigen, hält sich der Hunger in Grenzen; daher ist so eine Gazpacho eigentlich perfekt. Sie versorgt den Körper mit den wichtigsten Nährstoffen, macht satt und ist erfrischend zugleich. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie blitzschnell zubereitet ist und keiner sich großartig lange in der Küche aufhalten muss.

Eine Gazpacho ist eine kalte und vor allem ungekochte Gemüsesuppe. Sie hat ihren Ursprung in Südspanien und Portugal. Tomate und Paprika war in der Urfassung erstaunlicherweise gar nicht Bestandteil dieser Suppe, denn erst durch Christoph Kolumbus wurden diese Zutaten quasi importiert und der Gazpacho beigefügt. Daher sind die klassischen Zutaten wie die Salatgurke, Knoblauch, Essig und Olivenöl sowie das Weißbrot Hauptbestandteil und sollten in der Gazpacho auch Verwendung finden. Wer die Gazpacho noch etwas „süßer“ im Geschmack bevorzugt, kann auch kreativ sein und Melone oder ähnliches Obst zugeben.

Zur Zutatenliste für 4 Personen:

  • 500g reife Tomaten
  • Je 1 rote und gelbe Paprika
  • 1 Salatgurke
  • 1 rote Zwiebel
  • 3 Scheiben Toastbrot oder Weißbrot vom Vortag
  • 500ml Tomatensaft
  • 1 EL Zucker
  • 2 Knoblauchzehen
  • Paprikapulver
  • Tabasco
  • Himbeeressig, Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Zitronensaft

Zur Zubereitung:

Die Tomaten kreuzweise einritzen und kurz in kochendem Wasser blanchieren. In Eiswasser abschrecken und enthäuten, entkernen und in kleine Stücke schneiden.

Die Gurke schälen, die Enden abschneiden, längs halbieren und entkernen. Dann in kleine Stücke schneiden. Den Knoblauch pellen und vierteln. Die Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Paprika schälen und in kleine Stücke schneiden.

Das Toastbrot entrinden und in Wasser mit etwas Salz und Olivenöl einweichen.

Das Gemüse und den Knoblauch nun mit dem Essig und dem Tomatensaft pürieren, das Brot dazu geben und die Gewürze sowie etwas Olivenöl und noch einmal durch pürieren.

Fertig 😉

Viel Spaß und guten Appetit

Liebe Grüße,

euer Christian

© Christian Heinen

Schnelle Heidelbeer Marzipan Schnecken

Diese Heidelbeer-Marzipan-Schnecken sind schnell gemacht und ideal für einen unangekündigten Besuch oder einfach nur so zum wegnaschen. Manchmal hat man einfach nicht viel Zeit für ein aufwendiges Gebäck aber dennoch möchte man ja auch etwas „Neues“ anbieten. Diese Schnecken sind mit Blätterteig gemacht und damit schon mal generell eine sichere Variante beim Backen. Ich finde den fertigen Blätterteig total toll und habe auch schon einige kreative Häppchen damit gemacht. Er lässt sich toll formen und gelingt immer.

Da ich Heidelbeeren liebe, musste ich auch schließlich mal einen Blätterteig mit Heidelbeeren machen. Die Kombination mit Marzipan kam mir spontan, aber passt ungemein.

Als Kind fand ich immer die typischen Kaffee und Kuchen Pausen schrecklich und wollte am Liebsten immer sofort wieder spielen gehen. Heute hingegen weiß ich diese kleinen Auszeiten zu schätzen und genieße sie. Was sowieso besser ist in Bezug auf das Ernährungsverhalten. Das Essen genießen können und in geselliger Runde in Ruhe zu Essen, ist nicht zu unterschätzen. Bei Kindern tickt die Zeit halt etwas anders und im Nu ist der Happen weggenascht und die Kinder wieder draußen zum Spielen.

Gestern haben wir das tolle Sommerwetter in vollen Zügen genießen können. Doch dann kam das „Böse“ erwachen in der Nacht. Anscheinend nutze ich die falsche Wetter App, denn ich hatte keinerlei Info über derartig schlechtes Wetter. Noch heute Morgen standen hier die Gewitterfronten Schlange und tobten sich über unserem Viertel aus. Natürlich hatte ich gestern Abend auch die empfindlichen Sachen nicht abgedeckt und hatte heute Morgen schon frühen Stress. Nichts mit genießen…aber das holen wir nach…

Ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche und dass ihr auch viel genießen könnt 😉

 

Zur Zutatenliste:

 

250g Heidelbeeren

50g Zucker

Minzblätter

1 Spritzer Limonensaft

 

50g Heidelbeerkonfitüre

Ca. 50g Marzipanmasse

 

1 Blätterteig (große Packung)

1-2 Eigelbe und ein paar Tropfen Milch

 

Puderzucker zum Bestreuen

Zur Zubereitung:

  1. Die Heidelbeeren in einem Topf mit dem Zucker und dem Limettensaft aufkochen und kurz einkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Ein paar Heidelbeeren übriglassen und erst nach dem aufkochen zugeben.
  2. Die Marmelade und den Marzipan je in eine kleine Schüssel geben und in der Mikrowelle kurz erwärmen. Dann in einer Schüssel zusammen verrühren.
  3. Den Blätterteig (am Besten rechteckig) aus dem Kühlschrank holen und auf einer Arbeitsfläche ausbreiten. Den Teig nun querlegen und in der Mitte durchschneiden.
  4. Die Heidelbeeren Marzipan Masse nun auf den oberen Teil des Teiges auftragen. Danach den Heidelbeeren Kompott auf den Teig mit der Marzipan Maße geben.
  5. Den unteren Teil dann auf den oberen klappen und längs in Streifen schneiden.
  6. Die Streifen nun ineinander verdrehen und dann zu einer Schnecke aufrollen und auf ein Backblech geben. Die Schnecken nun mit Eigelb bestreichen
  7. Die Schnecken nun ca. 20-25 Minuten bei 180° backen.

 

Liebe Grüße,

euer Christian

 

© Christian Heinen

Es muss nicht immer Eis sein…es ist Zeit für eine Sommerpizza

 

Zu solch sommerlichen Temperaturen wie wir sie gerade im Moment erleben, sind neben kühlen Getränken auch einfach erfrischende Snacks gefragt. Und vor allem bei den Kindern kommt eine leckere Abwechslung auch immer gut an…

Solange es schmeckt, isst doch alles gut…;-)

Ich finde es schön, wenn man auch mal etwas Ausgefallenes anbietet und die Kinder kreativ mit Lebensmitteln umgehen lässt. Denn das tolle ist, dass die Kinder diese Pizza eigentlich selbst machen können. Wir probieren es auf jeden Fall nochmal aus…Denn der Belag war schon fast vor dem servieren weggenascht…

Auf den Belag kommt es an…

Für den eben genannten sind auch kaum Grenzen gesetzt, sodass man jede Pizza je nach Geschmack auf Bestellung mal eben zubereiten kann…Wenn das doch immer so einfach wäre…Probiert es einfach mal aus…

Zur Zubereitung:

Die Melone in Scheiben schneiden und das Obst säubern, wässern und in Schalen bereitstellen. Die Himbeeren waschen und mit etwas Puderzucker pürieren. Wer mag, kann das Püree dann noch durch ein Sieb streichen, um die Kerne aufzufangen. Als Puderzucker Ersatz kann man Agavendicksaft oder Honig nehmen. Nun aus Mascarpone und Frischkäse sowie Agavendicksaft eine homogene Masse verrühren und mit etwas Zitronensaft abschmecken. Und schon kann man mit dem Belegen anfangen…Zuerst die „Tomatensauce“ sprich das Himbeerpüree auf dem „Teig“ sprich die Melonenscheibe verteilen. Dann den „Käse“ sprich den Frischkäse und das Obst verteilen…wie gesagt, der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt…viel Spaß…!

 

Zur Zutatenliste:

  • 1 Wassermelone
  • 1 Schale Himbeeren
  • 1 Schale Bio Erdbeeren
  • 1 Schale Blaubeeren
  • 1 Bio Zitrone
  • 100g Mascarpone
  • 100g Bio Frischkäse natur
  • Agavendicksaft
  • Wer mag kann das Obst noch mit frischer Minze aufpeppen…

 

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Sommerlicher Reissalat

Sobald die Temperaturen ansteigen, ist er wieder gefragt. Ein Dauergast auf so ziemlich jeder Sommerparty oder auch gerne auf dem heimischen Esstisch. Der Reissalat ist hervorragend vorzubereiten und gut bekömmlich. Mittlerweile ist die Ideenpalette raffinierter Varianten vielfältig; in welcher Kombination man Ihn auch darbietet, er überrascht mit „Frische“ und „Leichtigkeit“. Die Wassermelone erschien mir als eine adäquate Alternative zur überholten Mandarine.

Zur Zutatenliste:

  • 2-3 Stängel Frühlingslauch
  • 250g Reis
  • 1 TL Salz
  • 1 rote Paprika
  • ½ Wassermelone (normale Größe)
  • 1 TL Senf
  • 1 TL Sojasauce
  • 2 TL brauner Zucker
  • Saft einer Zitrone
  • 85ml Rapsöl
  • 1 TL Erdbeeressig
  • 1 Schuss Orangensaft
  • Salz, Pfeffer, Chilipulver

Zur Zubereitung:

Den Reis in reichlich Wasser kochen (je mehr desto besser, damit das enthaltene Arsen ausgewaschen werden kann), abgießen und abkühlen lassen.

Für das Dressing den Senf, den Zitronensaft, die Sojasauce, den Zucker, den Essig und den Orangensaft verrühren und das Öl langsam unter rühren zugießen, dass es bindet. Dann mit Salz, Pfeffer, Chilipulver würzen und abschmecken.

Den Lauch in Kringel, die Paprika in Spalten und die Wassermelone in kleine Stücke schneiden. Nun alles mit dem Reis vermengen und fertig ist der Spaß…

 

Liebe Grüße,

Christian

 

 

© Christian Heinen