Schnelle Quark Pancakes

Pancakes schmecken einfach lecker. Und es ist gut, dass es so viele Varianten dieser Eierspeise gibt.

Diese Variante zeichnet sich durch seine „Fluffigkeit“ aus und ist durch den Quark eine gewisse „Substanz“ und durch den Abrieb der Limone eine freche frische Note…

Wir haben die Pancakes mit der selbst gemachten Feigen-Pflaumen-Konfitüre gegessen und es waar herrlich lecker…Viel Spaß beim Nachmachen und Guten Appetit.

Viel Spaß beim Nachmachen und Guten Appetit.

Zur Zutatenliste für 2 Personen und 3 Probiermäuler:

  • 135g Magerquark
  • 2 EL Mehl
  • 2 Eier
  • 60ml Milch
  • 2 EL Agavendicksaft
  • Limonenabrieb
  • Prise Salz

Zur Zubereitung:

Die Eier trennen und die Eigelbe mit der Milch verrühren, Mehl und Magerquark zugeben sowie den Limonenabrieb und den Agavendicksaft. Nun aus dem Eiweiß mit dem Salz den Eischnee schlagen und unter die Maße geben. Die Quark Pancakes dann in einer Pfanne mit reichlich heißem Öl bei mittlerer Temperatur ausbacken. Dazu passen sehr gut eine fruchtige Sauce, Marmelade oder Früchte.

Guten Appetit

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Herbstkonfitüre

Dieses Mal freue ich mich besonders auf den Herbst. Nachdem ich dieses Jahr versäumt hatte, die obligatorische Erdbeer-Marmelade zu machen, steige ich gleich mit einer herbstlichen Konfitüre ein. Und ich glaube, ich habe da zwei fruchtige Protagonisten gefunden, die sehr gut miteinander harmonieren und sich ergänzen.

Mit dem Begriff „Marmelade“ oder „Konfitüre“ verbinde ich direkt die Vorstellung von einem gemütlichen Sonntagmorgen, ein paar frischen Brötchen oder Croissants, einer Zeitung und Gespräche am Frühstückstisch…

Wenn man von Pflaumen (oder Zwetschgen) spricht, ist einem im ersten Moment gar nicht bewusst, wie komplex die Pflanze ist, denn es gibt ca. 2000 verschiedene Arten dieser Steinfrucht. Aber ebenso beeindruckend ist, dass (wie so oft) bereits die Römer schon eifrig Pflaumen gezüchtet hatten und die Frucht zu schätzen wussten. Und wo wir gerade bei den Römern sind, auch die Feige war (zumindest den antiken) Römern bekannt und wurde auf verschiedene Weise genutzt.

Das Thema sowie die Technik des Einmachens, Konservierens und Haltbar-Machens ist ein sehr interessantes Thema und geht zurück bis ca. 2000 v.Chr., wo man schon Kriege um das Salz führte; denn das war damals der Haltbarmacher Nr.1…Auch heutzutage ist das Einmachen wieder geläufig und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Wen wundert´s, denn ein mit selbst gemachter Marmelade gedeckter Tisch klingt doch immer gut oder?

Zur Zutatenliste für 4-5 Einmach-Gläser:

 

  • 700g Zwetschgen
  • 450g frische Feigen
  • 1 Bio Zitrone
  • 1 Nelke
  • ½ Vanilleschote
  • 5-7 Blatt  Zitronenmelisse
  • 500g Gelierzucker (2:1)

 

Zur Zubereitung:

Die Zwetschgen putzen, waschen und entsteinen und klein schneiden. Die Feigen waschen und in kleine Stücke schneiden. Die Früchte mit dem Zucker, dem Zitronensaft, der Zitronenmelisse, der Nelke und etwas Vanillemark im Topf ca. 15 Min. ziehen lassen. Mit einem Stabmixer oder einem Stampfgerät kurz durchmixen. Dann auf den Herd stellen und aufkochen lassen. Von nun an sollte man immer dabei stehen bleiben und rühren. Wenn die Maße blubbernd aufkocht, ca. 4 Minuten köcheln lassen. In vorbereitete Gläser (sterilisiert) füllen; bis ca. 1-2 cm unter der Kante und den Deckel sofort verschließen. Bei Einmach-Gläsern mit Schraubverschluss, sollte man diese ca. 5 Minuten auf den Kopf stellen.

Nun die fertige Konfitüre in Ruhe auskühlen lassen und der Sonntag kann kommen 😉

Viel Spaß beim nachkochen und einen schönen Sonntagmorgen Euch

 

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Wie wäre denn mal mit einer Bratapfelmarmelade…?

Ich bin immer wieder überrascht, wie einfach und schnell man eine Marmelade gezaubert hat…Und der Aufwand lohnt sich auch immer..zumal man selbst die Zutaten bestimmen kann und anpassen kann…ich möchte auch nicht sagen, dass industriell hergestellte Marmelade nicht schmeckt oder dergleichen, dem ist nicht so und mittlerweile findet man selbst die ausgefallensten Varianten.

Diese Marmelade habe ich ehrlicherweise bereits vor Weihnachten gekocht, denn wir haben damit die Großeltern und Paten beschert. Im Trubel der Weihnachtszeit ist mein Post dann etwas untergegangen…und derzeit habe ich eh kaum Zeit für irgendwas…

 

 

 

 

Unser „Kleinster“ hat die magische Stufe des robbens verlassen und kann nun krabbeln bzw. beginnt nun mittlerweile die „ich zieh mich an allem hoch was so rum steht“ – Phase…Ich finde es einfach beeindruckend, wie sehr dieser Drang des „laufen lernens“ instinktiv oder genetisch verankert ist und es kein Halten gibt…Es ist imposant mit wie viel Ehrgeiz die Kids an die Sache herangehen…unaufhörlich weitermachen, bis das Ziel erreicht ist. Trotz täglichem Frust und Ärger, den Mut und den Willen nicht verlieren. Toll!

Zurück zum Thema…die Bratapfelmarmelade…Diese Marmelade ist zwar nicht besonders schnell gemacht, da sie ca. 2-3 Stunden ziehen muss, aber während dieser Zeit, kommt die Marmelade schon recht gut allein zurecht und bedarf keinerlei großen Betreuung…Als Apfel habe ich hier einen Berlepsch verwendet. Er ist eine ziemliche alte Sorte und wurde Ende des 19. Jahrhunderts gezüchtet. Man kann ihn hervorragend lagern, ist saftig und kräftig vom Fruchtfleisch und gehört zu den Äpfeln mit dem höchsten Vitamin C Gehalt. Generell macht man aber mit dem klassischen Boskoop nichts verkehrt…

Zur Zutatenliste:

  • gut 1kg Äpfel
  • 5 EL Zitronensaft
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 Zimtstange
  • 2-3 EL Butter
  • 100g gemahlene Mandeln
  • Saft 1 Orange + 2 Streifen Schale
  • 1 Mark einer Vanilleschote (+ die Schote beim ziehen lassen und kochen im Topf lassen)
  • 500g Gelierzucker (2:1)
  • 2-3 Kardamomkapseln
  • 1 Nelke
  • Ingwer nach belieben
  • 1 EL Rum

Zur Zubereitung:

Zunächst heizen wir den Backofen auf 200° Grad vor. Die Äpfel evtl. säubern, in Hälften schneiden, das Kerngehäuse herausnehmen (geht übrigens gut mit einem Teelöffel). Die Äpfel dann in eine gefettete Auflaufform geben mit der Hautseite nach unten und mit Zitronensaft (ca. 1-2 EL) und Butterflocken versehen.

Die Äpfel nun im Ofen garen (ca. 20-25 Minuten) und dann ca. 500g des Bratapfels in einen Topf geben. Ich habe die Schale teilweise beibehalten. In den Topf kommen nun der Gelierzucker, der Orangen- und Zitronensaft, die Orangenschalen, die Gewürze und der Rum. Das Ganze lässt man nun am besten 2-3 Stunden ziehen. Nun wird alles aufgekocht und nach ca. 5 Minuten (Gelierprobe) sollte die Marmelade fertig sein.

Fertig…

Liebe Grüße,

Euer Christian

© Christian Heinen

 

Weihnachtliche Beeren-Glühwein Marmelade

Ich wünsche Euch ein gesegnetes und frohes neues Jahr und hoffe,  Ihr habt den Übergang mit Euren Liebsten ordentlich feiern können. Nun sind wir schon wieder in der 2ten Kalenderwoche, der Tannenbaum ist ausrangiert und wartet vor der Tür auf seinen Abholservice, die Weihnachtsdeko ist entfernt und die letzten Nüsse vom Teller sind vernascht…Da mussten wir direkt etwas winterliche Deko in den Zimmern verteilen, damit es nicht so schrecklich leer aussieht…und nach einer ziemlich langen Krankheits-Phase, bedingt durch Grippale Infekte, melde ich nun wieder zurück und kann mich wieder meinem Blog widmen und Euch daran teilhaben lassen. Schon während der Vorweihnachtszeit habe ich für unsere Großeltern eine weihnachtliche Beeren-Glühwein Marmelade gekocht und diese dann mit ein paar anderen Leckereien verschenkt.

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Das Rezept dazu möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten, da sie wirklich sehr lecker ist und in der Form auch nicht zu kaufen ist…Und im Grunde ist Marmelade kochen ein Kinderspiel.

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Zur Zubereitung:

Die Früchte zunächst einmal mit dem Zucker und den Gewürzen und dem Zitronensaft in einem Topf ziehen lassen (ca. 15 Mi nuten). Nun kann man die Fruchtzuckermasse langsam erhitzen, aber nicht kochen lassen. Wer mag kann an dieser Stelle die Früchte pürieren oder ggf. für Gelee durchpassieren. In der Zeit kann man die dafür vorgesehenen Einmachgläser mit kochend heißem Wasser „sterilisieren“ und zum Einfüllen der Marmelade aufstellen. Jetzt kommen der Traubensaft und der Glühwein noch hinzu und dann lässt man die Masse aufkochen und ca. 3-5 Minuten leicht köcheln. Nach einer Gelierprobe (ein EL der Marmelade auf einen kalten Teller geben und diesen dann schräg halten, läuft die Marmelade dann zähflüssig und langsam herab, dann ist die Masse genügend aufgekocht), kann man die Vanillestange, den Sternanis sowie den Kardamom, die Zimtstange herausnehmen. Nun wird die Marmelade in die vorgefertigten Gläser gefüllt, fest verschlossen und auf den Kopf gestellt. Die Gläser lässt man nun ca. 5-10 Minuten über Kopf stehen und wendet sie dann zum auskühlen. Fertig! Der relativ geringe Anteil des Glühweins, erlaubt es auch durchaus, dass die Marmelade auch zum Frühstück gut schmeckt.

Zutaten:

  • 500g Gelierzucker
  • 750g Beerenmix (Tiefkühlware)
  • 1 Stange Zimt
  • 100ml Glühwein
  • 150ml roter Traubensaft (z.B. HohesC Heimische Früchte)
  • 1-2 Kardamomkapseln
  • 1 Stange Bourbon Vanille
  • Saft einer ½ Zitrone
  • 1 TL Lebkuchengewürz

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Hefezopf, Striezel oder wie im Ruhrpott einfach nur „Stuten“…

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Zum Frühstück oder Brunch hat man die Qual der Wahl. Aus unzähligen Rezepten und Ideen die passende Leckerei auszusuchen oder sich zu überlegen. In den letzten Tagen habe ich ja mein Blätterteig – Melonen – Schiffchen eingestellt; eine herzhafte aber frische Variante…Wie man sich auch entscheidet, so war es bei mir zumindest immer so, am Ende hat man doch viel zu viel gekocht, gebacken und serviert…Heute gab es aus „Oma´s Schätzchen“ einen Hefezopf mit Mandeln und Aprikosen-Minz-Marmelade (Rezept im Register „Frühstück“).

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Zum 10 jährigen Jubiläum der Arla Kaergarden Butter habe ich diese natürlich auch in dem Hefeteig verwendet.

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Rezept für den Hefezopf:

  • 500g Mehl
  • 75g Zucker
  • 70g Arla Kaergarden Butter
  • 1 Paket Vanillezucker
  • 200ml Milch
  • 1 Handvoll Mandeln
  • 2 Eier
  • Prise Salz
  • Spritzer Vanillearoma sowie Bitter Mandel
  • 2 Pakete (Trocken-)Hefe

Zubereitung:

Die Hefe in lauwarmer Milch ziehen lassen, dann in den Teig aus Mehl, Eiern, Salz, Vanillezucker, Aromen, Mandeln, Zucker und Butter geben. Alles mit der Hand verkneten und ruhen lassen. Dann bei 200°Grad für ca. 20 Min. in den Ofen bei Ober- und Unterhitze…

Ich freue mich schon auf das nächste Frühstück und/oder Brunch…

Macht es gut, bis bald…

© Christian Heinen

Meine erste selbstgemachte Marmelade…

So ändern sich die Zeiten…Jetzt bin ich es, der Marmelade selber kocht…Es sind es nicht mehr unscharfe Erinnerungen an die Großeltern, die Stunden bis zu Tagen im Keller standen und Obst und Gemüse verarbeitet hatten…Eingemacht in Gläser für verschiedene Anwendungsgebiete. Klar, früher hatte man ein anderes Grundverständnis zu Lebensmitteln und eine (gezwungenermaßen) andere Einstellung dazu. Früher war nicht alles schlecht…

Leider habe ich die Erdbeerzeit verpasst, wobei diese auch in diesem Jahr nicht wirklich lang und ergiebig war, denke ich…Deswegen habe ich mir gedacht, ich nehme mal etwas relativ einfaches und dankbares…Da fiel mir direkt Aprikose und Pfirsich ein…Da man heutzutage eh alle mischen darf und es geschmacklich die kreativsten Varianten schon gibt, konnte ich dann getrost die beiden Obstsorten zusammen mischen. In meiner Vorstellung war mir das aber zu „obstlastig“, so dass ich noch etwas frische Minze beigefügt habe…marmelade

Die Aprikosen und die Pfirsiche habe ich vor dem einkochen noch schnell blanchiert und die Haut abgezogen. Dann kommt alles mit frischem Zitronensaft und der entsprechenden Menge (2:1 Frucht/Zucker) Gelierzucker in einen Topf. Ich habe das dann grob mit dem Stampfer zerdrückt und zunächst einmal ein Stündchen ziehen lassen. Die Masse lässt sich erstaunlich schnell aufkochen und nach ca. 4 Minuten fängt es an zu gelieren. Nun kommt es heiß wie es ist in die entsprechenden Gläser.

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Rezept:

  • 500g Aprikosen
  • 500g Pfirsiche
  • 500g Gelierzucker
  • 1 EL Zitronensaft
  • 5 mittelgrosse Blätter Minze

© Christian Heinen