Aus eigenem Anbau: Kohlrabi Apfel Carpaccio mit karamellisierten Walnüssen

Endlich ist er reif. Und so eine tolle Farbe. Ich bin stolz wie Bolle, dass die Ernte so üppig ausfällt. Es ist schon etwas aufregend, wie aus einem kleinen Samen oder einer Jungpflanzen dann schließlich eine üppig gewachsenes Gemüse oder eine Frucht entsteht.

Zeitgleich sind auch unsere Äpfel an unserem Mini Apfelbaum reif und warten auf Verarbeitung. Nach der langen Phase der Zuwendung und Pflege, müssen jetzt schnell Taten folgen und da weckt die Kreativität. Eine spontane Idee war also ein Kohlrabi Apfel Carpaccio und im Grunde ist eine tolle und gesunde Speise daraus entstanden. Ob als Vorspeise oder gemäß einer low carb Ernährung auch bestens als Hauptspeise geeignet.

Lila Kohlrabi ist etwas geschmacksintensiver als der grüne Vertreter. Ich habe anscheinend auch noch den richtigen Zeitpunkt der Ernte erwischt, denn wenn die Knolle zu groß ist, dann kann sie schon mal ziemlich holzig schmecken. Kohlrabi deckt übrigens den Tagesbedarf an Vitamin C mit nur 100g zur Hälfte und das nicht nur aus der Knolle, sondern die Blätter sind auch zum Verzehr geeignet und ebenso gesund. Die enthaltenen 70 Mikrogramm auf 100mg Folsäure sind für Schwangere in Bezug auf Blutbildung und Zellteilung interessant und das Verhältnis eines hohen Kaliumgehalts und einem geringen Anteil von Natrium ist auch lobenswert. Kohlrabi eignet sich perfekt für eine low carb Küche, denn auf 100g Kohlrabi kommen gerade mal 4g Kohlenhydrate.

Zutaten:

1-2 kleine Kohlrabi

Blättert der Kohlrabi

1-2 kleine Äpfel

1 Handvoll Walnüsse

Honig, Butter

Dressing zum nappieren

2 EL Walnussöl

1 EL Apfelessig

etwas Honig

Salz, Pfeffer

Zur Zubereitung:

Die Walnüsse in der Pfanne anrösten, etwas Butter und Honig zugeben und vorsichtig weiter rösten. Dann auskühlen lassen. Ein Dressing zum nappieren aus den o.g. Zutaten herstellen und zum Schluss über das Carpaccio verteilen.

Inzwischen die Kohlrabi Knollen säubern, schälen und in dünne Scheiben schneiden. Ebenso die Blätter waschen und klein schneiden. Nun die Äpfel vom Kerngehäuse trennen und in dünne Scheiben schneiden und mit Limetten- oder Zitronensaft überziehen.

Fächerförmig auf dem Teller anrichten und die karamellisierten Walnüsse und die Blätter darauf verteilen.

Fertig 😉

Liebe Grüße,

euer Christian

© Christian Heinen

Surf ´n´ Turf Salad

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Die Kombination aus Fisch (Meeresfrüchte) und Fleisch ist nicht umsonst so beliebt, denn sie ist schlicht und ergreifend einfach nur lecker. Der kräftige Geschmack des Rinderfilets mit seinen Röstaromen sowie die leichte süße der Garnele, die ein Hauch von Meer verbreitet und mit dem Knoblauch und der Chili, die nötige „power“ mit sich bringt…Dazu passt meiner Meinung nach sehr gut ein gemischter Salat, der die kräftigen Aromen der Fleisch/Meeresfrucht Kombination braucht und durch seine Frische, alles abrunden kann. Das Gericht ist obendrein natürlich für eine Low Carb Diät oder Ernährung besonders gut geeignet.

Die Zutatenliste:

  • 300g Rinderfilet
  • 6-7 King Prawns
  • Römersalat
  • Eichblattsalat
  • Rote Beete Blätter
  • Glatte Petersilie
  • Knoblauch
  • Chili
  • Salz, Pfeffer

Dressing:

  • 90ml Olivenöl
  • 30ml Balsamico weiß
  • 1 ½ EL Honig
  • Chilipulver
  • 1 EL Dijon-Senf
  • Salz, Pfeffer

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Blumenkohlsüppchen (Beilage als Option für die nicht vegetarische Variante)

Entweder man mag sie oder eher nicht…Ich für meinen Teil, mag Suppen sehr gerne, am liebsten aber auch die deftigen oder scharfen Varianten. Heute gab es wieder einmal einen Klassiker, den ich mit einer süß-deftigen Beilage aufgepeppt habe (demnach das Rezept natürlich dann nicht mehr vegetarisch ist). Die Zubereitung geht erstaunlich schnell und man hat im Nu eine gesunde und frische Gemüsesuppe gezaubert.

blumenkohlsuppe2

Zubereitung:

Den Blumenkohl habe ich dafür vom Strunk entfernt, gewaschen und in kleine gefällige Stücke geschnitten. Die Karotte habe ich geschält und mit der Schalotte in kleine Würfel geschnitten. Dann wird alles in Butter etwas angeschwitzt und mit dem Gemüsefond abgelöscht. Da die Kinder mitgegessen haben, bin ich auf Nummer sicher gegangen und habe nicht mit Weißwein vorher abgelöscht, wobei dies der Suppe noch einmal sehr zugute kommt… Nun kann man die Suppe zunächst einmal ca. 15 Minuten köcheln lassen und gegen Ende der Garzeit die Sahne zugießen. In dieser Zeit kann man wunderbar die Datteln mit den Mandelstiften spicken und mit dem Speck einrollen. Diese kommen dann für ca. 12-15 Minuten in den Ofen bei 180°Grad Umluft.

Zum Schluss wird alles mit einem Stabmixer durch gemixt und nun kann man sich ans abschmecken machen.

 

Zutaten:

  • 350g Blumenkohl
  • 1/2 Karotte
  • 1 Schalotte
  • 500ml Gemüsefond
  • 200ml Sahne
  • Salz, Pfeffer, Muskatblüte, Zucker
  • Butter

 

  • Datteln (nach Belieben)
  • Tiroler Frühstücksspeck
  • Mandelstifte

Als kleinen und besonderen Kick, kann man einen TL Currypulver zufügen!

 

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Paprika-Putenschnitzel aus dem Ofen

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Alle Jahre wieder…Wenn es nach den Kindern geht, wird die Vorweihnachtszeit eigentlich nicht mit dem 1. Advent oder Nikolaus eingeläutet, sondern mit dem Martinstag…So hat auch St. Martin einen ebenso hohen Stellenwert wie der Nikolaus, der Weihnachtsmann oder das Christkind. Das Fest des heiligen Martin wurde ursprünglich am letzten Tag vor Beginn der Fastenzeit gefeiert. Da man dann also noch einmal ordentlich zulangen durfte, gab es (und gibt es hier und dort noch immer) klassisch „Martinsgans mit Knödeln und Rotkohl“. Ein Vorgeschmack auf die Weihnachtszeit. Wie jedes Jahr haben auch wir den heiligen Martin in Form eines Martinsumzuges gefeiert und mit Liedern unterstützt. Ausgestattet mit Ersatzbatterien und Tesafilm zogen wir also um die Straßen und freuten uns auf das wärmende Martinsfeuer. Zu Hause angekommen haben wir uns dann auf die vorbereiteten Paprika-Putenbrustfilets aus dem Ofen gestürzt. Das Rezept bzw. die Zubereitung ist erstaunlich einfach gehalten und trotzdem lecker. Zudem fällt dieses Rezept durchaus in die Kategorie „Low-carb“, selbst wenn es dazu Reis gibt, wie wir es gemacht haben, hält sich der Kohlenhydrate-Anteil noch in Grenzen.

Die Zutaten:

  • 3-4 Putenbrustfilets
  • 2-3 Paprikaschoten
  • 2-3 EL Schmand
  • 1-2 EL Tomatenmark
  • 250 ml Geflügelfond
  • Parmesan, Paprikapulver, Basilikum, Salz, Pfeffer, Chilipulver, Cayennepfeffer
  • Mehl zum mehlieren
  • Reis

Zur Zubereitung:

Die Putenbrust mehlieren und in eine Auflaufform geben. Den Basilikum und die Paprika waschen und schneiden und über Putenbrust geben. Aus dem Schmand, dem Tomartenmark, den Gewürzen und dem Fond eine Sauce mischen und diese auf die Paprika und die Putenbrust verteilen.

Den Käse dann zum Schluss darauf verteilen und bei ca. 175 Grad ca. 40-60 Minuten garen (je nach Größe der Hähnchenbrüste und/oder Saucenanteil).

Dazu passt Reis sehr gut oder man lässt es ohne Sättigungsbeilage und hat ein wunderbares low carb Essen.

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen