Aus eigenem Anbau: Kohlrabi Apfel Carpaccio mit karamellisierten Walnüssen

Endlich ist er reif. Und so eine tolle Farbe. Ich bin stolz wie Bolle, dass die Ernte so üppig ausfällt. Es ist schon etwas aufregend, wie aus einem kleinen Samen oder einer Jungpflanzen dann schließlich eine üppig gewachsenes Gemüse oder eine Frucht entsteht.

Zeitgleich sind auch unsere Äpfel an unserem Mini Apfelbaum reif und warten auf Verarbeitung. Nach der langen Phase der Zuwendung und Pflege, müssen jetzt schnell Taten folgen und da weckt die Kreativität. Eine spontane Idee war also ein Kohlrabi Apfel Carpaccio und im Grunde ist eine tolle und gesunde Speise daraus entstanden. Ob als Vorspeise oder gemäß einer low carb Ernährung auch bestens als Hauptspeise geeignet.

Lila Kohlrabi ist etwas geschmacksintensiver als der grüne Vertreter. Ich habe anscheinend auch noch den richtigen Zeitpunkt der Ernte erwischt, denn wenn die Knolle zu groß ist, dann kann sie schon mal ziemlich holzig schmecken. Kohlrabi deckt übrigens den Tagesbedarf an Vitamin C mit nur 100g zur Hälfte und das nicht nur aus der Knolle, sondern die Blätter sind auch zum Verzehr geeignet und ebenso gesund. Die enthaltenen 70 Mikrogramm auf 100mg Folsäure sind für Schwangere in Bezug auf Blutbildung und Zellteilung interessant und das Verhältnis eines hohen Kaliumgehalts und einem geringen Anteil von Natrium ist auch lobenswert. Kohlrabi eignet sich perfekt für eine low carb Küche, denn auf 100g Kohlrabi kommen gerade mal 4g Kohlenhydrate.

Zutaten:

1-2 kleine Kohlrabi

Blättert der Kohlrabi

1-2 kleine Äpfel

1 Handvoll Walnüsse

Honig, Butter

Dressing zum nappieren

2 EL Walnussöl

1 EL Apfelessig

etwas Honig

Salz, Pfeffer

Zur Zubereitung:

Die Walnüsse in der Pfanne anrösten, etwas Butter und Honig zugeben und vorsichtig weiter rösten. Dann auskühlen lassen. Ein Dressing zum nappieren aus den o.g. Zutaten herstellen und zum Schluss über das Carpaccio verteilen.

Inzwischen die Kohlrabi Knollen säubern, schälen und in dünne Scheiben schneiden. Ebenso die Blätter waschen und klein schneiden. Nun die Äpfel vom Kerngehäuse trennen und in dünne Scheiben schneiden und mit Limetten- oder Zitronensaft überziehen.

Fächerförmig auf dem Teller anrichten und die karamellisierten Walnüsse und die Blätter darauf verteilen.

Fertig 😉

Liebe Grüße,

euer Christian

© Christian Heinen

Haferflocken Bananen Pancakes mit Blaubeeren

Hatte ich bereits erwähnt, dass ich Blaubeeren liebe? Ja hatte ich bestimmt, aber ich kann es nicht oft genug sagen, denn ich könnte so viele Vorteile von Blaubeeren aufzählen…Unter anderem sind sie sehr gesund (Entzündungshemmend, reich an Vitamin C und E, kalorienarm, sollen sogar Krebs vorbeugend wirken), sind super lecker, vielfältig verwendbar und sehen im Quark oder auf Pancakes immer appetitlich aus….

Es gibt zahlreiche Varianten von Bananen Pancakes, die noch mit Haferflocken anstelle von Mehl zubereitet werden können, da ist es schwer einen absoluten Favoriten herauszusuchen, denn ob mehr Banane oder mehr Milch/Joghurt oder sogar mehr Haferflocken, ist immerhin Geschmackssache. Wie auch immer, es ist eine tolle Variante den Kindern etwas Gesundes, aber dennoch süßes anzubieten. Und welches Kind mag schon keine Pancakes.

Vor allem können Pancakes mit diversen Früchten und Saucen kombiniert werden, die dann auch jeweils eine ganz eigene Geschmacksrichtung geben. Diese lassen sich dann natürlich auch wunderbar saisonal und regional anpassen. Ich liebe solche Gerichte, die so schön flexibel sind.

Zur Zutatenliste für 3-4 Portionen:

2 Banane

2 Ei

150g Haferflocken

Vanillepaste

Zimt

5g Backpulver

100ml Milch

2 EL Ahornsirup

Zur Zubereitung:

  1. Die Haferflocken in einem Mixer klein mixen und dann die anderen Zutaten zufügen.
  2. Eine Pfanne mit Öl erhitzen und jeweils eine kleine Kelle des Teiges bei mittlerer Hitze in die Pfanne zum ausbacken geben, dabei einmal wenden.

Fertig 😉

Liebe Grüße,

euer Christian



Gazpacho – Kalte Gemüsesuppe an heißen Tagen

Jetzt sind sie da, die heißen Sommertage. Wenn die Temperaturen derart ansteigen, hält sich der Hunger in Grenzen; daher ist so eine Gazpacho eigentlich perfekt. Sie versorgt den Körper mit den wichtigsten Nährstoffen, macht satt und ist erfrischend zugleich. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie blitzschnell zubereitet ist und keiner sich großartig lange in der Küche aufhalten muss.

Eine Gazpacho ist eine kalte und vor allem ungekochte Gemüsesuppe. Sie hat ihren Ursprung in Südspanien und Portugal. Tomate und Paprika war in der Urfassung erstaunlicherweise gar nicht Bestandteil dieser Suppe, denn erst durch Christoph Kolumbus wurden diese Zutaten quasi importiert und der Gazpacho beigefügt. Daher sind die klassischen Zutaten wie die Salatgurke, Knoblauch, Essig und Olivenöl sowie das Weißbrot Hauptbestandteil und sollten in der Gazpacho auch Verwendung finden. Wer die Gazpacho noch etwas „süßer“ im Geschmack bevorzugt, kann auch kreativ sein und Melone oder ähnliches Obst zugeben.

Zur Zutatenliste für 4 Personen:

  • 500g reife Tomaten
  • Je 1 rote und gelbe Paprika
  • 1 Salatgurke
  • 1 rote Zwiebel
  • 3 Scheiben Toastbrot oder Weißbrot vom Vortag
  • 500ml Tomatensaft
  • 1 EL Zucker
  • 2 Knoblauchzehen
  • Paprikapulver
  • Tabasco
  • Himbeeressig, Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Zitronensaft

Zur Zubereitung:

Die Tomaten kreuzweise einritzen und kurz in kochendem Wasser blanchieren. In Eiswasser abschrecken und enthäuten, entkernen und in kleine Stücke schneiden.

Die Gurke schälen, die Enden abschneiden, längs halbieren und entkernen. Dann in kleine Stücke schneiden. Den Knoblauch pellen und vierteln. Die Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Paprika schälen und in kleine Stücke schneiden.

Das Toastbrot entrinden und in Wasser mit etwas Salz und Olivenöl einweichen.

Das Gemüse und den Knoblauch nun mit dem Essig und dem Tomatensaft pürieren, das Brot dazu geben und die Gewürze sowie etwas Olivenöl und noch einmal durch pürieren.

Fertig 😉

Viel Spaß und guten Appetit

Liebe Grüße,

euer Christian

© Christian Heinen

Piccata mit Spaghetti in Tomatensauce

Manche Klassiker haben zu Recht Ihre Berechtigung und schmecken einfach immer. Ob Piccata Milanese klassisch mit Kalb oder auch mit Schwein oder sogar  Hühnchen . Die in Mehl, Ei, Weißbrot oder Hartkäse ausgebackenen Schnitzel sind doch unschlagbar oder?

Zur Zubereitung:

  • Die Tomaten waschen, putzen und würfeln. Den Knoblauch und die Zwiebeln schneiden und in Olivenöl anbraten, Tomatenmark zugeben und mit anschwitzen.
  • Die Tomaten dazugeben und ca. 20. Minuten köcheln lassen.
  • In der Zwischenzeit die Spaghetti in Salzwasser kochen.
  • Die Schnitzel in Mehl wenden und dann durch die Eismasse (hier ein Tipp, etwas Sahne zugeben) ziehen und anschließend in den Käse legen und wenden.
  • Die Schnitzel bei mittlerer Temperatur in Öl braten. Wenn diese gar sind, auf Küchenpapier trocken lassen.
  • Die Sauce final abschmecken und würzen und Kräuter einstreuen.

 

Zur Zutatenliste für 4 Personen:

  • 600-800g Kalb,-Schweine,-oder Hähnchenschnitzel
  • 2 Eier
  • 100g Parmesan
  • 30g Mehl
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 300g Tomaten
  • Optional zusätzlich 1 Dose Tomaten
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL Zucker
  • Salz, Pfeffer, Basilikum

 

Ich wünsche Euch einen guten Appetit und viel Spaß beim nachkochen.

 

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

WERBUNG / ANZEIGE etepetete – Die Bio-Kiste mit krummem Gemüse und Obst

-In freundlicher Zusammenarbeit mit etepetete GmbH-

Das regionale Gemüse zu Herbst und Winter ist so vielseitig einzusetzen…Bei den nun etwas kälteren Temperaturen schmeckt ein pikantes Gemüse-Curry auch immer sehr gut. Passend dazu habe ich aus der Gemüsebox von @etepetete_bio, mir die entsprechenden Gemüsesorten einfach ausgesucht.

„Die Bio-Kiste mit krummem Gemüse und Obst“ – so heißt der Werbeslogan, hinter dem noch viel mehr steckt. Denn Etepetete hat sich zum Ziel gesetzt, das aussortierte Gemüse auf den Feldern zu retten. Denn allein aufgrund von Form und Aussehen wird oftmals das Gemüse und Obst liegen gelassen und auch zum Großteil vernichtet. In Zahlen heißt es, dass ca. 60% der Gemüse- und Obsternte aussortiert wird und auf dem Müll landet!!! Verantwortung übernehmen und nachhaltig denken, ist ein großer Faktor, der uns alles angeht und wir alle daran etwas beisteuern können.

Das Gemüse und das Obst kommen zudem noch ausschließlich von Bio Höfen, wo die Düngung und der Anbau unter strengen Kontrollen erfolgen. Direkt vor Ort wird dann entsprechend in 100% recyclebaren Kisten verpackt und sofort versendet.

Die Kisten, die man auf der homepage https://etepetete-bio.de/boxen/?np=Retterboxen erwerben kann, sind aufgeteilt in

  • Gemüse Classic
  • Gemüse Family
  • Mix Box
  • Mix Box Family
  • Obst Classic
  • Obst Family
  • Rohkost Classic

Unboxing:

Als die Kiste uns dann erreichte, war ich schon mal von der recyclebaren Kiste angetan und neugierig, was enthalten ist und wie es aussieht.

Und es sah alles gut aus. Ich meine, es waren für mich keine Gründe zu sehen, warum das Gemüse nicht in den Handel kommen durfte geschweige denn, weggeworfen werden sollte. Aber wir haben es ja jetzt gerettet.

Zur Zutatenliste aus der Box:

  • 1-2 Süßkartoffeln
  • 1 Aubergine
  • 1 Zwiebel
  • 1 Handvoll Bohnen
  • 1 Paprika

Zudem:

  • 1 Knoblauchzehe
  • 400ml Kokosmilch
  • 1-2 TL gelbe Currypaste
  • 200ml Gemüsefond
  • 1 EL Sojasauce
  • Daumengrosses Stück Ingwer
  • Salz,Pfeffer, Madras Currypulver, Brauner Zucker, Limettensaft, Kurkuma, Koriander

 

Zur Zubereitung:

Zwiebel, Ingwer, Knoblauch und Currypaste, Currypulver anschwitzen.

Alles mit Fond und Kokosmilch ablöschen.

Gemüse zugeben und ca. 15 Minuten köcheln lassen.

Zum guten Schluss noch mit Gewürzen abschmecken…Fertig 😉

Wer @etepetete_bio unterstützen möchten, erhält mit dem #rabattcode

„erdbeerenundanderes“

einen 5€ Gutschein für die erste Bestellung.

Ich wünsche Euch noch ein schönes und erholsames Wochenende!

 

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Es muss nicht immer Eis sein…es ist Zeit für eine Sommerpizza

 

Zu solch sommerlichen Temperaturen wie wir sie gerade im Moment erleben, sind neben kühlen Getränken auch einfach erfrischende Snacks gefragt. Und vor allem bei den Kindern kommt eine leckere Abwechslung auch immer gut an…

Solange es schmeckt, isst doch alles gut…;-)

Ich finde es schön, wenn man auch mal etwas Ausgefallenes anbietet und die Kinder kreativ mit Lebensmitteln umgehen lässt. Denn das tolle ist, dass die Kinder diese Pizza eigentlich selbst machen können. Wir probieren es auf jeden Fall nochmal aus…Denn der Belag war schon fast vor dem servieren weggenascht…

Auf den Belag kommt es an…

Für den eben genannten sind auch kaum Grenzen gesetzt, sodass man jede Pizza je nach Geschmack auf Bestellung mal eben zubereiten kann…Wenn das doch immer so einfach wäre…Probiert es einfach mal aus…

Zur Zubereitung:

Die Melone in Scheiben schneiden und das Obst säubern, wässern und in Schalen bereitstellen. Die Himbeeren waschen und mit etwas Puderzucker pürieren. Wer mag, kann das Püree dann noch durch ein Sieb streichen, um die Kerne aufzufangen. Als Puderzucker Ersatz kann man Agavendicksaft oder Honig nehmen. Nun aus Mascarpone und Frischkäse sowie Agavendicksaft eine homogene Masse verrühren und mit etwas Zitronensaft abschmecken. Und schon kann man mit dem Belegen anfangen…Zuerst die „Tomatensauce“ sprich das Himbeerpüree auf dem „Teig“ sprich die Melonenscheibe verteilen. Dann den „Käse“ sprich den Frischkäse und das Obst verteilen…wie gesagt, der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt…viel Spaß…!

 

Zur Zutatenliste:

  • 1 Wassermelone
  • 1 Schale Himbeeren
  • 1 Schale Bio Erdbeeren
  • 1 Schale Blaubeeren
  • 1 Bio Zitrone
  • 100g Mascarpone
  • 100g Bio Frischkäse natur
  • Agavendicksaft
  • Wer mag kann das Obst noch mit frischer Minze aufpeppen…

 

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Deutscher Klassiker – Spargel mit Bärlauch-Petersilien-Butter, Schweinefilet und Salzkartoffeln

Mit dem Frühling startet auch wieder die Spargelsaison und somit für manche Fans die schönste Zeit des Jahres. Zugegebenermaßen ist der deutsche Spargel in seiner Qualität schon ein Aushängeschild. Neben den Erdbeeren 😉 Die Pflanze gehörend zu den Liliengewächsen, ähnlich wie der Bärlauch, ist ebenso variabel einsetzbar und schnell zubereitet. Der Wasseranteil liegt bei etwas über 90 Prozent und hat daher kaum Kalorien. Doch die enthaltenen Nährstoffe sind üppig. Neben wichtigen B Vitaminen, enthält Spargel auch Vitamin A und C. Und da haben wir auch schon die erste Herausforderung. Denn üblicherweise kochen wir den Spargel in Wasser, doch Vitamin C ist wasserlöslich und geht in das Kochwasser über. Nicht nur aufgrund der Nährstofferhaltung, sondern auch aus geschmacklicher Überzeugung brate ich den Spargel oder verarbeite ihn sogar roh. Neben dem Spargel hat auch der Bärlauch gerade seine Hochsaison und daher habe ich ihn auch verwenden wollen, in Form einer Bärlauch-Petersilien-Butter. Was übrigens hervorragend schmeckt. Wie bereitet Ihr Euren Spargel zu? Habt Ihr in auch schon mal roh in einem Salat gegessen? Probiert es mal aus…

 

 

Zur Zutatenliste für 2 Erwachsene und 3 kleine hungrige Mäuler:

  • 1-2 Bio Schweinefilets
  • 250g festkochende Kartoffeln
  • Für die Butter:
  • 1 Paket Bio Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • 4-5 Stängel Petersilie
  • 7-8 Stängel Bärlauch
  • 1 EL Frischkäse
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver

 

 

Zur Zubereitung:

Die Butter bei Zimmertemperatur mit den Gewürzen vermengen und mit einem Handmixer zu einer homogenen Maße schlagen. Dann die Petersilie und den Bärlauch in kleine feine Stücke schneiden und zugeben und mit einer Gabel durchmixen. Die Butter nun in einer Frischhaltefolie zu einer Rolle formen und in den Gefrierschrank geben.

Nun die Kartoffeln schälen und in Hälften schneiden und in Salzwasser ca. 15-20 Minuten kochen.

In der Zwischenzeit das Schweinefilet parieren und würzen und in der Pfanne rundherum anbraten. Dann Butter und Knoblauch in die Pfanne geben und alles bei ca. 120° Grad ca. 10 Minuten in den Ofen geben. Ab und an mit der Butter übergießen.

Nun den Spargel schälen (aus den Resten kann man dann noch schnell eine Suppe kochen) und in einer Grillpfanne anbraten. Zunächst auch schwacher Hitze dann die Hitze erhöhen. Abschließend Butter und Zucker in die Pfanne geben, kurz karamellisieren lassen und den Spargel damit übergießen.

Fertig 😉

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Bärlauch Spargel Frittata – Teil 2/3 der schnellen Bärlauch Rezepte

bärlauch frittata

Bärlauch ist das Frühlingskraut schlechthin und ist während der Erntezeit im April und Mai eine beliebte Zutat in der heimischen Küche. Oftmals finden in Form von Suppen, Pestos oder Nudeln. Heute gibt es ein schnelles Frittata Rezept. Es ist erstaunlich wie variabel der Bärlauch einsetzbar ist und wie angenehm er dem Gericht ein spezielles Aroma verleiht. Und ein guter Bärlauch-Buddy ist u.a. Spargel. Ich habe hier den grünen Spargel gewählt, aber man kann auch durchaus den Weißen verwenden. Und Tomate passt auch immer gut…Bärlauch ist sowohl als Gewürzkraut als auch als Heilkraut einsetzbar. Schon im Mittelalter hat man Ihn zur Heilung diverser Symptome eingesetzt wie u.a. Magenbeschwerden, Bluthochdruck und Stoffwechselproblemen. Doch ähnlich wie Knoblauch, kann man Ihn auch einfach als Gewürzkraut verwenden und dem Essen eine schöne Note geben.

Zum Anbau:

Bärlauch mag es lieber im Halbschatten und zwar am Besten unter einer Hecke oder einem Strauch bzw. anderen Pflanzen. Man sollte Ihn mit 10-20cm Abstand säen und darauf achten, dass der Boden stets feucht ist.

Nach Mai ist die Saison auch schon wieder vorbei und prompt schmeckt der Bärlauch auch bitter. Wenn man Ihn also später mal nutzen möchte, dann schnell noch ein Pesto aus den Resten verarbeiten.

Zur Zutatenliste:

  • 3-4 mittelgroße Pellkartoffeln
  • 50g Bärlauch
  • 6 Eier
  • 40ml Milch
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Chili
  • 5-6 Stangen grüner Spargel
  • 3-4 getrocknete Tomaten
  • ¼ Packung Feta Käse
  • Die Angaben entsprechen einer Menge für eine Pfanne mit 26-28cm Durchmesser.

 

Zur Zubereitung:

Die Kartoffeln ca. 20 Minuten in Salzwasser garen und auskühlen lassen. In der Zwischenzeit schon man den Ofen auf 160°Grad vorheizen. Die Eier mit der Milch und den Gewürzen verquirlen. Die getrockneten Tomaten in kleine Stücke schneiden. Nun die Kartoffeln in Scheiben schneiden und in der Pfanne anschwitzen (ohne Farbe). Dann kommt die Eiermasse hinzu und die Pfanne von der Flamme. Nach kurzer Stockzeit, kommt dann die Pfanne in den Ofen bei 160° Grad. Nach ca. der Hälfte der Zeit (10 Min.) kommen der Spargel, die Tomaten und der Bärlauch sowie der Feta Käse in kleinen Bröseln hinzu.

Fertig 😉

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Hirse, Superfood für Einsteiger…

Hirse zählt zu den Spelzgetreiden und hat eigentlich den Ursprung aus Afrika, wobei man nach Fundstellen davon ausgeht, dass Hirse bereits 4000vChr in China und sogar in Europa angebaut wurde. Bis zum 20. Jahrhundert war die Hirse in Europa sehr gefragt und drohte dann zu verschwinden. Mehr und mehr steigt die Nachfrage nach den gesunden Inhaltsstoffen im Hirsekorn. In Bezug auf den Eiweiß-Gehalt, kann die Hirse zwar nicht ganz mit den „Kollegen“ Quinoa und Amaranth mithalten, braucht sich aber in Bezug auf den Nährstoffgehalt an Calcium und Zink nicht verstecken. Zudem ist Hirse glutenfrei und soll Hirse für Nägel und Haare stärkend wirkend. Geschmacklich macht sich die Hirse durch ein dezent nussiges Aroma bemerkbar und eignet sich als Beilage sehr gut. Als solche dient sie auch hier in meinem Rezept.

Zur Zutatenliste:

  • 400ml Gemüsefond
  • 300ml Wasser
  • 250g Hirse
  • 1 Möhre
  • 2-3 Frühlingszwiebeln
  • Olivenöl zum anbraten
  • 3 Paprika
  • 1 EL Tomatenmark
  • 150ml Gemüsefond
  • 1 EL Ajvar
  • Salz, Pfeffer, Rosenpaprika-Pulver, Zucker, Kräuter

Quark

  • 2 EL Magerquark
  • 2 EL Frischkäse
  • Salz, Pfeffer, Zucker, Zitronensaft, Paprikapulver, Schnittlauch

Zur Zubereitung:

1 Paprika in kleine Stücke schneiden, bei den anderen beiden lediglich den oberen Teil (in etwa ¼) abtrennen und das Gehäuse heraustrennen. Den oberen Teil kann man auch klein schneiden oder als Deckel später nutzen. Die Paprikaschoten werden nun mit der geschlossenen Seiten in eine Auflaufform gegeben, den Boden dann mit Gemüsebrühe bedecken. Die Möhren in kleine Stücke schneiden. Sowie Zwiebel und Knoblauch. Den Fond und das Wasser in einen Topf zusammen mit der Hirse geben und würzen. Dann aufkochen lassen und ca. 30 Minuten ziehen/quellen lassen. Nach ca. 15 Minuten habe ich schon mal die Möhren dazu gegeben, sodass diese dann ebenfalls garen können. In der Zwischenzeit das Hackfleisch mit den Schalotten und dem Knoblauch anbraten und würzen. Dann die Paprikastückchen dazu geben und die Frühlingszwiebel. In einer kleinen Schüssel dann die Sauce zusammenrühren aus den Zutaten: Fond, Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Zucker und Ajvar. Die Sauce dann über das Hack-Gemüse geben und kurz aufkochen lassen, etwas abkühlen lassen und dann den Frischkäse einrühren. Nochmals abschmecken. Nun kann die Hirse dazukommen und untergemischt werden. Dies kommt nun alles in die beiden Paprikaschoten und in der Auflaufform für ca. 40 Minuten in den Ofen gegeben.

Fertig 😉

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Schnelle Hühnersuppe

Die Erkältungswelle nimmt kein Ende…Wichtig ist, dass man weiter vorbeugt bzw. entgegenwirkt…Nicht immer hat man Zeit, ein Suppenhuhn zu kochen und das Fleisch dann in mühseliger Kleinarbeit abzuzupfen. Hier kommt eine Variante, die schnell ist, sehr gut schmeckt und ebenso gesund ist…

Zur Einkaufsliste

  • 1 Glas fertige Hühnerbrühe mit Suppenhuhn-Fleisch
  • 1 Glas Bio Hühnerfond
  • 2 Möhren
  • 1/2 Sellerie
  • 1 Stange Porree
  • Kleine Muschel-Nudeln
  • 1 Hühnerbrust Bio

Zur Zubereitung:

Das Gemüse schneiden, kurz schwach anschwitzen und dann mit den Brühen auffüllen, kurz aufkochen lassen dann langsam vor sich hin sieben lassen. Das Fleisch der Hühnerbrust dazugeben. Das alles dann knapp 20 Minuten ziehen lassen. Fertig 😉

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen