Kürbis Brokkoli Hackfleisch Quiche

Vor kurzem waren wir wieder auf dem alljährlichen Kürbisfest auf dem Buchholzhof. Obwohl wir das Fest schon seit einigen Jahren besuchen, ist es immer wieder aufregend und beeindruckend. Die Kürbisse werden dort mit einem riesen Aufwand und beherzter Leidenschaft aufgebahrt und schmücken den halben Hof mit den tollen Farben. Neben diesen Kinder Attraktionen gibt es auch immer was Leckeres zu essen. Angesteckt von der tollen Atmosphäre haben wir dann zu hause eine leckere Quiche aus einem der Kürbisse gebacken. Es ist faszinierend wie flexibel sich Kürbis verarbeiten lässt und immer einen tollen Geschmack abgibt.

Zur Zutatenliste für eine Form mit Ø28cm:

  • Quiche-/Tarteteig aus dem Kühlregal Ø28cm
  • ½ Hokkaido Kürbis
  • ½ Brokkoli
  • 350g Bio Hackfleisch
  • 1x Dose Polpa
  • Rosamarin, Thymian
  • Curry, Ras el-Hanout, Salz, Pfeffer, Zucker, Paprikapulver
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Schalotte
  • 1 EL Paniermehl

Zur Zubereitung:

  1. Das Hackfleisch in Öl anbraten, die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und zufügen, salzen und pfeffern.
  2. In der Zeit den Kürbis putzen, säubern und in kleine Stücke schneiden. Vom Brokkoli Kopf kleine Röschen entfernen und kurz blanchieren.
  3. Das Hackfleisch aus der Pfanne nehmen und dann den Kürbis in Butter kurz anbraten. Mit Curry, Paprika, Ras el-Hanout, Salz und Pfeffer würzen. Das Hackfleisch wieder zufügen sowie die Brokkoli Röschen.
  4. Nun das Tomatenfleisch zufügen und kurz aufkochen lassen. Bei Bedarf eine Prise Zucker zufügen.
  5. Die Maße etwas abkühlen lassen, in der Zwischenzeit die Quiche Form einfetten und mit Paniermehl ausstreuen.
  6. Den Quiche Teig aus der Packung nehmen und in die Form drücken. Den überlappenden Rand abschneiden oder später auf die Masse drücken. Nun die Masse einfügen und gleichmäßig verteilen.
  7. Nun noch etwas Öl darauf verteilen und in den vorgeheizten Ofen bei 200 Grad ca. 30 Minuten backen.

Ich hatte vergessen, die form abzudecken, daher ist die Masse etwas trocken geworden, aber aus Fehlern lernt man ja oder gibt sie als Tipp weiter 😉

Guten Appetit und viel Spaß beim nachmachen…

Liebe Grüße,

euer Christian

© Christian Heinen

Herbstliche Zwetschgen Walnuss Galettes

Passend zum wunderschönen Herbstwetter habe ich heute Zwetschgen Walnuss Galettes für euch gemacht. die Kombination mit den Zwetschgen zählt jetzt schon zu meinem Favoriten und müsst ihr unbedingt mal nachmachen.

Als Kind waren wir oft an der Mosel wandern und ziemlich oft auch fern den üblichen Wanderwegen, sei es gewollt oder ungewollt…Aber einmal haben wir einen wunderschönen „wilden“ Pflaumenbaum entdeckt und man konnte im stehen die Früchte quasi vom Baum naschen. Das werde ich nicht vergessen und liebe seitdem Zwetschgen in jeder variante und Kombination.

Ich finde den Herbstanfang sehr schön, wenn das Wetter umschlägt und dann noch die sonne scheint. Ebenso finde ich diese zeit auch kulinarisch interessant. Und pflaumen gehören auf jeden Fall dazu.

Die Galette kann man auch wunderbar für Gäste vorbereiten, anstelle der üblichen Kuchenauswahl. Und das tolle an den glattes ist, dass man sie so flexibel gestalten kann.

Zur Zutatenliste:

200g Zwetschgen

1 EL brauner Zucker

1 Pkt. Vanillezucker

1 Prise Zimt

250g Mehl

6 EL Wasser

130g Butter

3-4 EL Zucker

1 Prise Salz

4 TL Haferflocken

2-3 TL Pflaumenmus

1 Handvoll Walnüsse

2 TL Schlagsahne

1 TL Honig

1 EL Wasser

Zucker zum Bestreuen

Für den Teig das Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel vermengen oder auf der Arbeitsfläche. Dann Wasser zugeben und alles mit der Hand oder mit Hilfe einer Küchenmaschine verkneten. Den Teig dann zu einer Kugel formen und ca. 1 Stunde im Kühlschrank kaltstellen.

In der Zwischenzeit die Zwetschgen putzen, waschen, entkernen und vierteln, dann in eine Schüssel geben und mit Vanillezucker, Zimt und Zucker vermengen und ziehen lassen.

Den Backofen auf 200°vorheizen und den teig aus dem Kühlschrank holen, diesen dann in 6 gleich große teile aufteilen und zu kleinen kugeln formen, diese dann plattdrücken und den Rand etwas dicker lassen als die Mitte. Nun die Haferflocken auf den Boden andrücken. Dabei einen Rand zum Umklappen lassen. Nun das Pflaumenmus darauf geben und die Zwetschgen nach belieben anordnen. Den Rand einklappen und mit Sahne bestreichen.  Die Walnüsse zerdrücken und auf den Galettes verteilen. Auf einem Backblech dann ca. 30-40 Minuten gold-braun backen. Ab und zu nachsehen denn der Teig kann schnell schwarz werden.

Noch im warmen Zustand ein Gemisch aus Honig und heißem Wasser über den Rand geben…und genießen 😉

Liebe Grüße,

euer Christian

© Christian Heinen

Möhren Ingwer Kürbis Suppe mit Kokosmilch und gerösteten ras el-Hanout Kichererbsen

Der Herbst schreitet mit großen Schritten voran und da kann man es sich schon mal mit einer leckeren Suppe gemütlich machen. Ich muss zugeben, dass ich suppen schon immer gerne gegessen habe und auch die „Einlage“ wichtig war. Zu gewissen Zeiten wie im Herbst, ist eine Kürbis suppe schon fast Pflicht. Da gibt es oft Geflügel oder Garnelen dazu. Doch zu der Möhren Ingwer suppe wollte ich bewusst mal eine vegetarische Variante als Einlage verwenden.

Ich war über den extra Kick an Geschmack echt überrascht, den die Kichererbsen in Kombination mit dem ras el-Hanout mit sich bringen. Kichererbsen sind sehr flexibel in der Verwertung, aber nehmen auch wunderbar Gewürze oder Aromen an. Hinzu kommt noch der etwas knusprige Anteil der durch das „rösten“ im Ofen herrührt. Im Salat machen sie natürlich auch immer eine gute Figur. Da sie sehr ballaststoffreich sind, halten sie lange satt. Die gerösteten Kichern kann man dann auch abends mal auf der Couch bei einem sonntäglichen Serien Marathon wegnaschen, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen. Denn auf 100g dieser Schmetterlingsblütler kommen gerade mal 3g Fett. Neben den üblichen Vitaminen A; B ; C und E ist auch die essentielle Aminosäure Lysin enthalten. Zudem ist die Kichererbse ein Kalzium-Knüller; denn auf 100g kommen ganze 120mg, ähnlich einem Gläschen Milch.

Zur Zutatenliste:

300g Möhren

20g Ingwer

100g Kürbis

ca. 800ml Geflügel- oder Gemüsefond

1-2 TL Currypulver

Salz, Pfeffer

Butter zum anbraten

1 Schalotte

1 Knoblauchzehe

100ml Kokosmilch

1 Glas Kichererbsen

1 TL ras el-Hanout

1 TL Olivenöl

Meersalz

Zur Zubereitung:

Die Kichererbsen Abgießen und mit Wasser abspülen und abtropfen lassen. In einer Schüssel mit Olivenöl, Salz und ras el-Hanout vermengen und auf einem Backblech ausbreiten. Im Ofen bei 175° ca. 30 „rösten“. Währenddessen einmal wenden.

Die Möhren schälen und würfeln. Den Hokkaido säubern und in kleine Stücke schneiden. Die Schale kann beim Hokkaido mit verzehrt werden.

Die Zwiebel, den Knoblauch und den Ingwer Chane und in kleine Würfel schneiden. In Butter anbraten und die Möhren und deren Kürbis zugeben.

Currypulver darüber streue und durchrühren. Den Fond Angießen und einkochen lassen.

Die Kokosmilch zugeben und noch einmal kurz aufkochen lassen.

Etwas abkühlen lassen und pürieren.

Vor dem servieren die Kichererbsen zugeben.

Fertig 😉

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit

Liebe Grüße,

euer Christian

Aus eigenem Anbau: Kohlrabi Apfel Carpaccio mit karamellisierten Walnüssen

Endlich ist er reif. Und so eine tolle Farbe. Ich bin stolz wie Bolle, dass die Ernte so üppig ausfällt. Es ist schon etwas aufregend, wie aus einem kleinen Samen oder einer Jungpflanzen dann schließlich eine üppig gewachsenes Gemüse oder eine Frucht entsteht.

Zeitgleich sind auch unsere Äpfel an unserem Mini Apfelbaum reif und warten auf Verarbeitung. Nach der langen Phase der Zuwendung und Pflege, müssen jetzt schnell Taten folgen und da weckt die Kreativität. Eine spontane Idee war also ein Kohlrabi Apfel Carpaccio und im Grunde ist eine tolle und gesunde Speise daraus entstanden. Ob als Vorspeise oder gemäß einer low carb Ernährung auch bestens als Hauptspeise geeignet.

Lila Kohlrabi ist etwas geschmacksintensiver als der grüne Vertreter. Ich habe anscheinend auch noch den richtigen Zeitpunkt der Ernte erwischt, denn wenn die Knolle zu groß ist, dann kann sie schon mal ziemlich holzig schmecken. Kohlrabi deckt übrigens den Tagesbedarf an Vitamin C mit nur 100g zur Hälfte und das nicht nur aus der Knolle, sondern die Blätter sind auch zum Verzehr geeignet und ebenso gesund. Die enthaltenen 70 Mikrogramm auf 100mg Folsäure sind für Schwangere in Bezug auf Blutbildung und Zellteilung interessant und das Verhältnis eines hohen Kaliumgehalts und einem geringen Anteil von Natrium ist auch lobenswert. Kohlrabi eignet sich perfekt für eine low carb Küche, denn auf 100g Kohlrabi kommen gerade mal 4g Kohlenhydrate.

Zutaten:

1-2 kleine Kohlrabi

Blättert der Kohlrabi

1-2 kleine Äpfel

1 Handvoll Walnüsse

Honig, Butter

Dressing zum nappieren

2 EL Walnussöl

1 EL Apfelessig

etwas Honig

Salz, Pfeffer

Zur Zubereitung:

Die Walnüsse in der Pfanne anrösten, etwas Butter und Honig zugeben und vorsichtig weiter rösten. Dann auskühlen lassen. Ein Dressing zum nappieren aus den o.g. Zutaten herstellen und zum Schluss über das Carpaccio verteilen.

Inzwischen die Kohlrabi Knollen säubern, schälen und in dünne Scheiben schneiden. Ebenso die Blätter waschen und klein schneiden. Nun die Äpfel vom Kerngehäuse trennen und in dünne Scheiben schneiden und mit Limetten- oder Zitronensaft überziehen.

Fächerförmig auf dem Teller anrichten und die karamellisierten Walnüsse und die Blätter darauf verteilen.

Fertig 😉

Liebe Grüße,

euer Christian

© Christian Heinen

Sommer, Sonne, Erdbeereis…

Das klingt gut und passt einfach perfekt zusammen. Am Besten schmeckt es, wie immer selbst gemacht. Und es ist so schön einfach….denn ihr braucht nur 4 zutaten! Und natürlich die Erdbeeren.

Eis ohne Eismaschine machen, ist keine Hexerei. Die Basis ist natürlich ein Milchprodukt wie Sahne, Milch, Joghurt oder Quark. Da Eis im gefrorenen oder zumindest stark gekühltem Zustand gegessen wird, muss beachtet werden dann alle Aromen etwas schwächer schmecken und auf einen Geschmacksträger angewiesen sind. Das enthaltene fett in den Milchprodukten ist das bestens für geeignet. Daher sollte man daran auch nicht sparen. Und süß sollte es auch sein. Generell gilt, je mehr Zucker, desto cremiger wird das Eis. Daher empfiehlt sich schon, das Eis zu zuckern, am besten mit Honig oder zu gezuckerte Kondensmilch, da hat man beide Komponenten vereint.

Wenn das Eis in den Tiefkühler kommt, sollte dieser nicht unter 18 Grad kommen, da das Eis sonst zu hart wird.

Zur Zutatenliste:

Für das Eis:

200ml Kondensmilch

250 ml Sahne

100ml griech. Joghurt (hoher Fettgehalt)

1 TL Vanille Extrakt

Frische Erdbeeren nach Belieben (ca. 100g)

Für die Shortcakes:

125g Mehl

60g kalte Butter

2EL Milch

2 EL Sahne

2 EL Zucker

½ TL Backpulver

1 Prise Salz

etwas Butter zum bestreichen

Zur Zubereitung:

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Mehl, Backpulver, Zucker und Salz vermengen und die Butter in kleinen Flocken zufügen. Mit der Gabel alles miteinander verkneten sodass Streusel entstehen. Sie Milch und die Sahne zugeben, mit der Gabel vermengen  und mit den Händen alles zu einem Teig verkneten. Den Teig ausrollen und runde formen ausstechen, mit flüssiger Butter bestreichen und die Shortcakes dann für 15-20 Minuten in den Ofen geben.

Die Erdbeeren waschen, das Grün der Erdbeeren entfernen und einen Teil der Erdbeeren in kleine Stücke schneiden. Die anderen zur Deko aufbewahren.

Die gezuckerte Kondensmilch in eine Schüssel geben und Vanille Extrakt zufügen. Die Sahne steif schlagen und portionsweise unter die Kondensmilch heben. Wenn ihr eine homogene Masse habt, den Joghurt unterheben. Das Eis kann nun in einer entsprechenden Form für ca. 4 Stunden in den Tiefkühler gegeben werden. Vor dem Verzehr einige Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Viel Spaß und guten Appetit.

Liebe Grüße,

euer Christian

© Christian Heinen

Haferflocken Bananen Pancakes mit Blaubeeren

Hatte ich bereits erwähnt, dass ich Blaubeeren liebe? Ja hatte ich bestimmt, aber ich kann es nicht oft genug sagen, denn ich könnte so viele Vorteile von Blaubeeren aufzählen…Unter anderem sind sie sehr gesund (Entzündungshemmend, reich an Vitamin C und E, kalorienarm, sollen sogar Krebs vorbeugend wirken), sind super lecker, vielfältig verwendbar und sehen im Quark oder auf Pancakes immer appetitlich aus….

Es gibt zahlreiche Varianten von Bananen Pancakes, die noch mit Haferflocken anstelle von Mehl zubereitet werden können, da ist es schwer einen absoluten Favoriten herauszusuchen, denn ob mehr Banane oder mehr Milch/Joghurt oder sogar mehr Haferflocken, ist immerhin Geschmackssache. Wie auch immer, es ist eine tolle Variante den Kindern etwas Gesundes, aber dennoch süßes anzubieten. Und welches Kind mag schon keine Pancakes.

Vor allem können Pancakes mit diversen Früchten und Saucen kombiniert werden, die dann auch jeweils eine ganz eigene Geschmacksrichtung geben. Diese lassen sich dann natürlich auch wunderbar saisonal und regional anpassen. Ich liebe solche Gerichte, die so schön flexibel sind.

Zur Zutatenliste für 3-4 Portionen:

2 Banane

2 Ei

150g Haferflocken

Vanillepaste

Zimt

5g Backpulver

100ml Milch

2 EL Ahornsirup

Zur Zubereitung:

  1. Die Haferflocken in einem Mixer klein mixen und dann die anderen Zutaten zufügen.
  2. Eine Pfanne mit Öl erhitzen und jeweils eine kleine Kelle des Teiges bei mittlerer Hitze in die Pfanne zum ausbacken geben, dabei einmal wenden.

Fertig 😉

Liebe Grüße,

euer Christian



Sommerlicher Früchte Käsekuchen Traum

Bald ist der Tag des Himbeerkuchens. Das hat mich inspiriert und ich habe eine sommerliche Variante des Käsekuchens gebacken. Es gibt unzählige Käsekuchen Rezepte und Varianten. Und sämtliche, die ich bisher probiert, gebacken und gegessen habe, waren sehr lecker. Und zwar jeder auf seine eigene Art. Natürlich passen auch Himbeeren zum Käsekuchen. Einen Teil der Himbeeren sind im Teig versteckt und die Früchte für den Belag sind eine Auswahl dessen was der Sommer hergibt.

Eigentlich ist im Moment viel zu tun und alles kommt wieder auf einmal. Aber sobald ich mich dann dem Teig gewidmet habe, konnte ich abschalten und mich auf das Backen konzentrieren. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich lieber koche als backe, aber so langsam macht es mir auch Spaß zu backen.

Ich hätte so gerne noch ein Foto vom angeschnittenen Kuchen gemacht, aber wie das dann auf einem Geburtstag so ist, da wartet man mit dem Anschneiden bis alle Gäste da sind und dann hat natürlich auch keiner mehr Geduld und Verständnis, dass da so ein Foodblogger noch unbedingt ein Foto machen muss. So haben wir nun das bekannte „heute habe ich leider kein Foto für dich“ Drama.    

Zur Zutatenliste:

150g Mehl

7 Eier

75 Butter

225g Zucker

2 Pakete Vanillezucker

1kg Quark

150g Sahne

1 Paket Vanillepudding (zum Kochen und Backen)

1 Schale Himbeeren

1 Schale Brombeeren

Johannisbeeren nach Wahl

Erdbeeren nach Wahl

Zur Zubereitung für ein Kuchen mit einer 26er Springform:

  1. Für den Boden das Mehl mit 50g Zucker, dem Vanillezucker, dem Ei, der Butter und einer Prise Salz verkneten, in eine Folie packen und ca. 30 Min. kaltstellen.
  2. Den Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen. Die Form einfetten und mit Mehl ausstäuben.
  3. Für die Füllung die 6 Eier, 175g Zucker, 1 Paket Vanillezucker und 1 Prise Salz mit einer Küchenmaschine schön dick schaumig schlagen. In der Zwischenzeit den Quark mit der Sahne und dem Puddingpulver glattrühren und danach in die schaumige Eimasse unterheben.
  4. Nun den Boden mit der Eimasse leicht bedecken und die Himbeeren nach Belieben leicht eindrücken. Dann die restliche Eimasse vorsichtig darauf geben und glattstreichen.
  5. Der Kuchen kommt nun für ca. 1 Stunde in den Ofen.
  6. Den Teig in der Form abkühlen lassen und dann aus der Form nehmen.
  7. Kurz vor dem Servieren dann mit den Früchten belegen.

Tipp: Es kann gut sein, dass ihr den Teig für die letzten 10 Minuten mit Alufolie abdecken müsst, damit er nicht zu dunkel wird.

Liebe Grüße,

euer Christian

© Christian Heinen

Gazpacho – Kalte Gemüsesuppe an heißen Tagen

Jetzt sind sie da, die heißen Sommertage. Wenn die Temperaturen derart ansteigen, hält sich der Hunger in Grenzen; daher ist so eine Gazpacho eigentlich perfekt. Sie versorgt den Körper mit den wichtigsten Nährstoffen, macht satt und ist erfrischend zugleich. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie blitzschnell zubereitet ist und keiner sich großartig lange in der Küche aufhalten muss.

Eine Gazpacho ist eine kalte und vor allem ungekochte Gemüsesuppe. Sie hat ihren Ursprung in Südspanien und Portugal. Tomate und Paprika war in der Urfassung erstaunlicherweise gar nicht Bestandteil dieser Suppe, denn erst durch Christoph Kolumbus wurden diese Zutaten quasi importiert und der Gazpacho beigefügt. Daher sind die klassischen Zutaten wie die Salatgurke, Knoblauch, Essig und Olivenöl sowie das Weißbrot Hauptbestandteil und sollten in der Gazpacho auch Verwendung finden. Wer die Gazpacho noch etwas „süßer“ im Geschmack bevorzugt, kann auch kreativ sein und Melone oder ähnliches Obst zugeben.

Zur Zutatenliste für 4 Personen:

  • 500g reife Tomaten
  • Je 1 rote und gelbe Paprika
  • 1 Salatgurke
  • 1 rote Zwiebel
  • 3 Scheiben Toastbrot oder Weißbrot vom Vortag
  • 500ml Tomatensaft
  • 1 EL Zucker
  • 2 Knoblauchzehen
  • Paprikapulver
  • Tabasco
  • Himbeeressig, Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Zitronensaft

Zur Zubereitung:

Die Tomaten kreuzweise einritzen und kurz in kochendem Wasser blanchieren. In Eiswasser abschrecken und enthäuten, entkernen und in kleine Stücke schneiden.

Die Gurke schälen, die Enden abschneiden, längs halbieren und entkernen. Dann in kleine Stücke schneiden. Den Knoblauch pellen und vierteln. Die Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Paprika schälen und in kleine Stücke schneiden.

Das Toastbrot entrinden und in Wasser mit etwas Salz und Olivenöl einweichen.

Das Gemüse und den Knoblauch nun mit dem Essig und dem Tomatensaft pürieren, das Brot dazu geben und die Gewürze sowie etwas Olivenöl und noch einmal durch pürieren.

Fertig 😉

Viel Spaß und guten Appetit

Liebe Grüße,

euer Christian

© Christian Heinen

Tomaten Gewürz Ketchup

Tomaten Ketchup

Sommer, Sonne, Grillzeit. Es ist wieder soweit, die Grillsaison ist eröffnet und in den Gärten und auf den Balkonen werden wieder die „Männerspielzeuge“ aufgestellt. Die leidenschaftlichen Grillexperten und Liebhaber haben natürlich schon vor Langem „angegrillt“ und bereits etliche Briketts verglühen lassen. Im Grunde ist es wie vor hunderten von Jahren, die Zubereitung von Essen über Feuer ist einfach faszinierend. Oft reicht ein kleines Lagerfeuer aus um die Menschen um das Feuer zu versammeln. Das Zündeln der Flammen und das Knistern vom Holz ziehen Menschen einfach an. Es werden Geschichten erzählt und zu später Stunde auch mal Lieder gesungen. Feuer und Essen, das passt zusammen, lässt uns gesellig werden und wir fühlen uns wohl. Alles ist auf einmal gut.

Wir waren dieser Tage auf einem Geburtstag eingeladen und es wurde natürlich gegrillt. Als kleine Überraschung und als Mitbringsel habe ich noch schnell einen Tomaten Gewürz Ketchup gemacht. Eigentlich ist so ein Ketchup schnell zubereitet und hält mehrere Tage im Kühlschrank.

Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Bald auch von mir mehr dazu…;-)

Zur Zutatenliste:

2kg reife Strauchtomaten

1 rote Zwiebel

50g Knollensellerie

1 Knoblauchzehe

2 EL Sonnenblumenöl zum anbraten

40ml Sonnenblumenöl

8 EL Apfelessig

2-3 TL Salz

ca. 80g Zucker (nach Geschmack und säuregrad der Tomaten)

Piment

20g Ingwer

1 TL Paprikapulver, Raucharoma

1 TL Paprikapulver, edelsüss

Zur Zubereitung:

  1. Die Tomaten kurz blanchieren und die Haut abziehen. Das Kerngehäuse herausnehmen und in Stücke schneiden.
  2. Die Zwiebel, den Ingwer und den Knoblauch schälen und in klein schneiden. In Sonnenblumenöl anschwitzen und mit etwas Essig ablöschen.
  3. Die Tomaten zugeben, das Salz einrühren und eine ½ Stunde köcheln lassen.
  4. Nun den Zucker, den restlichen Essig, Piment und Paprikapulver zugeben und alles einmal kurz pürieren.
  5. Ca. 3 EL Tomatenmark einrühren die Tomatenmasse nochmal ca. 20 Minuten einkochen lassen. Das restliche Öl einträufeln lassen und dabei die Masse mit dem Pürierstab mixen.
  6. Den heißen Tomatenketchup nun in dafür vorgesehene Einmachgläser oder Flaschen einfüllen und verschließen.

Fertig 😉

Liebe Grüße,

euer Christian

© Christian Heinen

Schnelle Heidelbeer Marzipan Schnecken

Diese Heidelbeer-Marzipan-Schnecken sind schnell gemacht und ideal für einen unangekündigten Besuch oder einfach nur so zum wegnaschen. Manchmal hat man einfach nicht viel Zeit für ein aufwendiges Gebäck aber dennoch möchte man ja auch etwas „Neues“ anbieten. Diese Schnecken sind mit Blätterteig gemacht und damit schon mal generell eine sichere Variante beim Backen. Ich finde den fertigen Blätterteig total toll und habe auch schon einige kreative Häppchen damit gemacht. Er lässt sich toll formen und gelingt immer.

Da ich Heidelbeeren liebe, musste ich auch schließlich mal einen Blätterteig mit Heidelbeeren machen. Die Kombination mit Marzipan kam mir spontan, aber passt ungemein.

Als Kind fand ich immer die typischen Kaffee und Kuchen Pausen schrecklich und wollte am Liebsten immer sofort wieder spielen gehen. Heute hingegen weiß ich diese kleinen Auszeiten zu schätzen und genieße sie. Was sowieso besser ist in Bezug auf das Ernährungsverhalten. Das Essen genießen können und in geselliger Runde in Ruhe zu Essen, ist nicht zu unterschätzen. Bei Kindern tickt die Zeit halt etwas anders und im Nu ist der Happen weggenascht und die Kinder wieder draußen zum Spielen.

Gestern haben wir das tolle Sommerwetter in vollen Zügen genießen können. Doch dann kam das „Böse“ erwachen in der Nacht. Anscheinend nutze ich die falsche Wetter App, denn ich hatte keinerlei Info über derartig schlechtes Wetter. Noch heute Morgen standen hier die Gewitterfronten Schlange und tobten sich über unserem Viertel aus. Natürlich hatte ich gestern Abend auch die empfindlichen Sachen nicht abgedeckt und hatte heute Morgen schon frühen Stress. Nichts mit genießen…aber das holen wir nach…

Ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche und dass ihr auch viel genießen könnt 😉

 

Zur Zutatenliste:

 

250g Heidelbeeren

50g Zucker

Minzblätter

1 Spritzer Limonensaft

 

50g Heidelbeerkonfitüre

Ca. 50g Marzipanmasse

 

1 Blätterteig (große Packung)

1-2 Eigelbe und ein paar Tropfen Milch

 

Puderzucker zum Bestreuen

Zur Zubereitung:

  1. Die Heidelbeeren in einem Topf mit dem Zucker und dem Limettensaft aufkochen und kurz einkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Ein paar Heidelbeeren übriglassen und erst nach dem aufkochen zugeben.
  2. Die Marmelade und den Marzipan je in eine kleine Schüssel geben und in der Mikrowelle kurz erwärmen. Dann in einer Schüssel zusammen verrühren.
  3. Den Blätterteig (am Besten rechteckig) aus dem Kühlschrank holen und auf einer Arbeitsfläche ausbreiten. Den Teig nun querlegen und in der Mitte durchschneiden.
  4. Die Heidelbeeren Marzipan Masse nun auf den oberen Teil des Teiges auftragen. Danach den Heidelbeeren Kompott auf den Teig mit der Marzipan Maße geben.
  5. Den unteren Teil dann auf den oberen klappen und längs in Streifen schneiden.
  6. Die Streifen nun ineinander verdrehen und dann zu einer Schnecke aufrollen und auf ein Backblech geben. Die Schnecken nun mit Eigelb bestreichen
  7. Die Schnecken nun ca. 20-25 Minuten bei 180° backen.

 

Liebe Grüße,

euer Christian

 

© Christian Heinen