Polenta-Schneemänner

 

Bisher haben wir, so finde ich, einen recht komischen Winter. Den erhofften Schnee zu Weihnachten gab es leider wieder nicht…Im Moment ist das Thema Schnee in aller Munde und für manche Regionen leider auch zu viel des Guten…Wir haben hier leider keinen Schnee und uns daher den Schnee einfach nach Hause geholt. Heute gibt es harmlose Polenta Schneemänner.

Ich denke, ab und an kann man mal für die Kinder etwas kreieren und ausprobieren. Mal etwas kindlich gestalten und den Kindern so das Essen noch einmal auf einem anderen Weg näherbringen. Ich bin aber auf jeden Fall auch dafür, dass die Produkte im Vordergrund stehen und am besten auch soweit es geht unverändert bleiben sollten. Ein bisschen Warenkunde nebenbei eingeschoben, schadet da mit Sicherheit auch nicht. Aber es sollte auch nicht überhandnehmen und das Essen nicht immer gleich einem Kunstbild ähneln. Liebevoll anrichten und zubereiten, das ist meine Devise. Denn wenn man etwas mit Liebe macht, dann schmeckt es immer! 😉

 

Zur Zutatenliste für 3-4 Portionen:

  • 360ml Brühe
  • 160g Polentagrieß
  • 200ml Milch
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Parmesan
  • 1 EL Semmelbrösel

 

Zur Zubereitung:

Milch und Brühe mischen und kurz aufkochen. Polentagrieß einrieseln lassen und rühren bis es eine puddingartige Konsistenz erreicht. Semmelbrösel und Parmesan einrühren und mit Salz abschmecken.

Die Maße dann in eine Auflaufform geben, glattstreichen und am Besten 1 Stunde auskühlen lassen.

Dann die Maße nach Belieben ausstechen und in einer beschichteten Pfanne mit Butter anbraten.

Für die Tomatensauce, Zwiebeln in Olivenöl anschwitzen und Salz und Zucker dazugeben. Die Möhrenstücke zugeben und alles ca. 5 Minuten mit Deckel dünsten lassen. Nun die gehackten Tomaten und Oregano zugeben und alles ca. 30 Minuten einköcheln lassen. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Fertig 😉

 

Viel Spaß beim nachkochen und guten Appetit!

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Ahoisause mit dem KptnCook Team, Werksführung bei Wüsthof

Ich wurde zu dieser Veranstaltung eingeladen. Dieser Text enthält Werbelinks und Personen- bzw. Firmenlinks.

Hier noch ein Nachtrag zum Oktober Event mit dem Team von KptnCook. Ich hatte das große Glück und die Ehre eine Einladung von KptnCook zu erhalten und bei der Ahoisause dabei sein zu dürfen. Im Rahmen dieser besonderen und sprichwörtlich „scharfen“ Ahoisause, sollte es dieses Mal nach Solingen zum Werk von Wüsthof gehen. Auf die Werksführung, folgten ein Workshop und ein tolles 3-Gang-Menü im Gastraum in Köln.

Zur Werksführung wurden wir von einem ganz lieben Team von Wüsthof herzlich empfangen und dann ging es auch schon via Führung durch die Produktionshallen. Es war beeindruckend wie viel technisches Knowhow und Präzision in jedem der über 40 Arbeitsschritte steckt.

Vom Stahl Coil bis zum fertigen Messer, konnten wir nun alles genau beobachten und die Entstehung eines Messers miterleben.

Nach dem Präzisionsschmieden, folgte das Härten der Messer und zwar bei unglaublichen 1.000 Grad. Hier entsteht auch der berühmte Kullenschliff z.B. für das japanische Santoku Messer.

Nach dem Schleifen wurden die Griffe montiert, die Messer poliert, fein geschliffen und schließlich noch einmal gereinigt. Am Ende jeder Produktion wird das Messer noch einem abschließendem Test unterzogen.

Rund 300 Mitarbeiter sind in den Werken tätig und sorgen täglich mit Ihrer Erfahrung und Ihrem Engagement für ein perfektes Ergebnis.

Wüsthof kann auf stolze 200 Jahre Firmengeschichte zurückschauen und befindet sich gerade in der 7ten Generation.

Heutzutage ist Wüsthof in über 80 Ländern vertreten und offizielle Ausrüster zahlreicher Koch-Nationalmannschaften wie z.B. der deutschen sowie der japanischen Mannschaft.

Nach der Werksführung fuhren wir dann nach Köln in den Gastraum, wo wir ein Schleif und Schneid Workshop erhielten. Gekrönt wurde dieser Tag dann noch mit einem tollen und leckeren Essen.

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei dem Team von KptnCook und den Mitarbeitern von Wüsthof bedanken, die mir diesen unvergesslichen Tag ermöglicht haben!

Mit dabei waren:

Rebecca & Su von fraeuleinchen

Theres von gernekochen

Sarah von sarahsbackblog

Jule von kochmaedchen

Katja  von katjakocht

Rebecca babyrockmyday

Marcel von vollgut-gutvoll

Stephie von meine kuechenschlacht

Felix von felixkochbook

Esther von mitandohlala

Deniz von fructopia

 

Liebe Grüße,

Euer Christian

© Christian Heinen

Ein Steak Sandwich und der kleine Neandertaler in uns allen….

So ein Steak Sandwich kann ein wahrer Genuss sein. Zudem schmeckt es noch besser, wenn man dazu noch einen besonderen Anlass feiert. Natürlich steht und fällt alles mit der Qualität des Fleisches. Ob Bio Fleisch oder konventionell, das mag jeder für sich selbst entscheiden. Aber bei einem guten Stück Fleisch, gebe ich auch gerne einmal mehr aus als normal. Den Metzger meines Vertrauens habe ich dabei noch nicht endgültig gefunden, probiere noch immer verschiedene Fleischfachhändler aus. Wo kauft Ihr Euer Fleisch ein? Oder habt Ihr gute Erfahrungen mit online Händlern gemacht?

Zurück zum Steak Sandwich. Es war also ein besonderer Anlass, nämlich der, dass ich mit meinem Sohn einen Männertag einschieben konnte. Die Frauen waren außer Haus und da reist „Mann“ gefühlt schnell ein paar Jahrtausende durch die Zeit zurück und findet sich im Handumdrehen mit Fell, Speer und Feuer bewaffnet auf der imaginären Jagd wieder. Ok ich übertreibe ein wenig, aber der Prozess des Fleisch Anbratens ist so ein besonderer Moment. Und irgendwie immer wieder spannend. Das mach „Mann“ halt gerne. Am besten sogar noch über offener Flamme…Nicht selten sammelt sich die Männerwelt im Sommer um den Grill und prahlt mit episch heroischen Geschichten und bewundert die Kraft des Feuers.

Für das Steak kann man sowohl Hüftsteaks als auch Rumpsteaks bzw. Entrecôte verwenden. Meiner Meinung nach tut sich da geschmacklich nicht viel, sofern man ein gutes Stück Fleisch erhält. Wichtig ist nur, dass es scharf und kurz mit wenig Öl angebraten wird, damit es innen noch rosa bleibt. Ebenso wichtig ist es auch, dass man das Fleisch noch etwas ruhen lässt, damit der Fleischsaft bzw. das Wasser von den Strängen und Fasern wieder aufgenommen werden kann und nicht direkt ausläuft.

Der Belag eines Steak Sandwich ist umso mehr Geschmacksache. Ich hatte es diesmal recht puristisch gehalten und mit einer einfachen Balsamico Vinaigrette nappiert. Man kann aber auch gerne ins pikante gehen mit Hilfe von Meerrettich oder eher die cremige Richtung unter Zuhilfenahme von Creme Fraiche.

Das Ciabatta kann man dann noch wunderbar verfeinern, indem man die Hälften in Olivenöl anröstet und mit einer angeschnittenen Knoblauchzehe einreibt.

Zur Zutatenliste für 2 Personen:

  • 2 Steaks vom Rind (Hüftsteaks, Rumpsteak) à 250-300g
  • 2 Ciabatta Brote
  • Ruccola
  • Kirschtomaten
  • Chilischote
  • Thymian
  • Balsamico Essig, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Honig, Senf

 

Viel Spaß bei nachmachen…

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

 

 

 

Feigen Mürbeküchlein

Das tolle an der Herbstzeit ist, dass man sich auch mal entspannt zurücklehnen und es sich gemütlich machen kann. Passend dazu habe ich diese kleinen Feigen Küchlein gebacken.

Der Teig den ich dafür verwendet habe, ist ein Klassischer Mürbeteig. Da habe ich direkt an die Plätzchen Back Zeit während der Weihnachtszeit gedacht. Wo man dann in Etappen und Schritten entweder Teig im Ofen, im Kühlschrank oder zum Ausstechen auf der Arbeitsplatte hat. Da freue ich mich auch wieder drauf, denn die Kinder machen so gerne mit und sind so kreativ beim Dekorieren der Plätzchen.

Der Mürbeteig ist recht schnell gemacht und kann nach Geschmack auch variiert werden. Soll er buttrig sein oder eher knuspriger, also entweder mehr Butter oder Zucker…

Diesen Herbst hat es die Feige mir angetan. Ich habe ja bereits eine Feigen-Pflaumen-Marmelade gemacht, die auch sehr lecker war. Und eine nächste Idee dazu habe ich auch schon. Ich glaube, dass Feigen mehr und mehr Gewicht in der Küche bekommen, denn die Variante mit Käse oder Pflaume ist sehr harmonisch.

Im Urlaub haben wir in einem Restaurant unter einem Feigenbaum gesessen. Da war mir klar, einen Feigenbaum möchte ich auch mal haben 😉

Zur Zutatenliste:

  • 70g Zucker
  • 130g Butter
  • 230g Mehl
  • Prise Salz
  • 1 Ei
  • 3-4 frische Feigen
  • Handvoll Walnüsse
  • Agavendicksaft
  • Haferflocken
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • Butter zum Bepinseln
  • Zucker zum Bestreuen

 

Zur Zubereitung:

Zucker, Butter in Stücken, Mehl, Salz und Vanillezucker zu einem Teig verkneten.

In Frischhaltefolie packen und mind. 30 Minuten in den Kühlschrank geben.

Den Ofen auf 200° Grad vorheizen. Die Feigen waschen und in Viertel schneiden und 1 Feige in Scheiben schneiden.

Den Teig vierteln und erstmal kräftig durchkneten, dann wird er wieder schön geschmeidig.

Diesen dann jeweils in kleine, runde und platte Scheiben kneten und ausrollen. Den Teig nun auf ein Backblech mit Backpapier geben. Nun etwas Haferflocken in die Mitte streuen und eine Scheibe Feige mittig platzieren. Darauf kommen dann die Viertel und etwas gehackte Walnüsse. Diese dann mit Agavendicksaft beträufeln. Nun die Ränder des Teiges etwas einrollen und andrücken. Diesen mit der flüssigen Butter bepinseln und Zucker darauf geben. Der Teig kommt nun für ca. 20 Minuten in den Ofen.

Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit!

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen