No Bake Feigen Cheesecake

Passend zum sweetsunday gibt es einen no bake cheesecake, diesmal mit Feigen. Der Herbst ist eingekehrt und da ich Pflaumen schon beim letzten Mal verwendet hatte, dachte ich mir, dass es mit Feigen bestimmt auch lecker ist. Und ich liege da ziemlich richtig, denn die Feige verleiht dem Kuchen einen leckeren Beigeschmack und harmoniert gut mit dem enthaltenen Frischkäse.

Zuerst wollte ich eine Kombination aus Feigen und Pflaumen machen, aber dann habe ich mich dazu entschlossen, entsprechend eine Konfitüre zu machen. Auch lecker..! 😉

Ich bin ehrlich gesagt froh, dass der Herbst kommt. Ich habe gestern am Straßenrand gesehen, dass die bereits schon eifrig Kastanien gesammelt wurden. Ich hoffe, dass die Bäume noch ausreichend Blätter tragen, um uns einen bunten Herbst zu schenken, denn die meisten Blätter sind aufgrund des langen und heißen Sommers bereits abgefallen. Die Kinder haben auf jeden Fall schon fleißig herbstliche Fensterbilder gebastelt und freuen sich schon auf Weihnachten. Auch süß…

Apropos süß, nun kommen wir zu den Zutaten und der Zubereitung des Feigen no bake cheesecake. Viel Spaß beim nachmachen und guten Appetit…;-)

 

Zu den Zutaten:

  • Frische Feigen nach Belieben zum Dekorieren und für den Teig
  • 500g Magerquark
  • 250g Mascarpone
  • 250ml Sahne
  • 250g Frischkäse
  • 200g Zucker
  • 1 Bio Zitrone
  • 3 Päckchen Gelatine Fix
  • 300g Vollkorn Butterkekse
  • 130g Butter (zerlassen)

 

 

Zur Zubereitung:

 

Zunächst machen wir uns an den Boden, da dieser zum kühlen noch in den Kühlschrank muss.

Die Kekse dafür zerkleinern, die Butter zerlassen und alles in einem Topf mit dem Zucker vermengen.

Es können ruhig einige größere Stücke der Kekse erhalten bleiben. Die Masse dann auf den Boden der Form (mit Backpapier ausgelegt) verteilen und andrücken. Dann kommt die Form für ca. 20 Min. in den Kühlschrank. Am besten Ihr legt die Ränder der Form auch mit Backpapier aus, damit der Teig nicht an der Form kleben bleibt.

In der Zeit kann man den „Teig“ vorbereiten. Den Quark, den Frischkäse, Mascarpone und geschlagene Sahne in eine Schüssel geben und verquirlen und einen Spritzer Zitronensaft zugeben. Dann die Gelatine unterrühren und 1 Minute verquirlen. Den Zucker zugeben und nochmals vermengen. Nun kann man die Feigen einarbeiten. Die Maße nun auf den Keksboden vorsichtig verteilen und glatt streichen. Der Kuchen sollte nun nochmal für ca. 4 Stunden in den Kühlschrank.

Nun kann man den Feigen No Bake Cheesecake nach Belieben dekorieren.

Fertig 😉

Viel Spaß beim Nachmachen…

Liebe Grüße,

Christian

 

©Christian Heinen

Süße Schultüten

Die Einschulung ist immer ein aufregendes Erlebnis, auch wenn wir bereits ein Schulkind haben. Zudem ist es auch immer eine schöne Gelegenheit, die Familie wieder zusammen kommen zu lassen. Und wie im letzten Jahr waren auch wir auch dieses Jahr wieder alle aufgeregt und gespannt, wie es wohl wird. Der Tag an der Schule war sehr schön gestaltet und die Kinder hatten eine schöne Einführung in den Schultag. Für das Essen ist es dann wichtig, dass man viele Sache schon mal vorbereiten kann. Die süßen Schultüten zur Nachspeise habe ich auch den Abend vorher (zumindest die Masse) vorbereitet und brauchte nun nur noch in die Waffeln gespritzt werden.

 

Zur Zutatenliste:

  • 200g Magerquark
  • 250g Mascarpone
  • 200ml Sahne
  • 80g Zucker
  • 1 Beutel Gelatine Pulver
  • Eiswaffeln
  • Heidelbeeren
  • Blaubeeren

 

Zur Zubereitung:

Quark und Mascarpone in einer Schüssel vermengen und die Sahne unterheben. Dann die Gelatine einrühren und 1 Minute durchquirlen. Dann den Zucker zugeben und noch einmal verrühren. Anschließend die Masse in den Kühlschrank zum kühlen geben. Mit einem Spritzbeutel dann die Maße in die Eiswaffeln spritzen und die Beeren darauf verteilen. Die Beeren vorher verlesen und kurz wässern.

Viel Spaß beim nachmachen….

 

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Panna Cotta aus weißer Schokolade und Mangopüree

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Es ist wieder Sonntag und somit heißt es wieder Sweetsunday…Heute gab es Panna Cotta, in einer neuen Variante, nämlich aus weißer Schokolade. Und durch den beigefügten Joghurt wird es auch nicht so süß, wie es sich anhört…Panna Cotta ist ein sehr dankbares Dessert und lässt sich super vorbereiten, da sie eh für ca. 4 Stunden in den Kühlschrank verfrachtet werden muss. Das hatte den Vorteil, dass ich mit dem „Großen“ ganz in Ruhe das Handball Spiel der WM gegen Chile gucken konnte…Spannend war es nicht, da „wir“ 2 Klassen besser gespielt haben, aber es ging hier mehr darum, sich in Form zu spielen für die großen Kracher…

Als Topping hatte ich mir bewusst die Mango ausgesucht, denn diese hatte ich für mich letzten Sommer neu entdeckt und bin noch immer begeistert von dem Geschmack. Ich liebe Mango. Zusammen mit Maracuja als spritzige Schorle oder im Joghurt als Grundlage für ein Müsli oder sogar als Chutney mit Hähnchen…

Die Zubereitung einer Panna Cotta ist wirklich problemlos und schnell…

Die Zutatenliste:

  • 85g weiße Kuvertüre
  • 50g Zucker
  • 250ml Milch
  • 3 Blatt Gelatine
  • Mark einer Vanilleschote
  • 1 Mango
  • Puderzucker für das Püree

Zur Zubereitung:

Die Gelatine in kaltem Wasser einlegen. Derweil die Milch in einen Topf geben, das Vanillemark sowie den Zucker und die Kuvertüre zugeben und langsam erhitzen. Sobald die Kuvertüre sich aufgelöst hat, den Topf von der Hitze nehmen, die Gelatine zugeben und  gut verrühren (am Besten mit einem Schneebesen). Die fertige Panna Cotta nun auskühlen lassen und dann für ca. 4 Stunden in den Kühlschrank stellen. Nach dem Erkalten, die Mango pürieren, mit Puderzucker abschmecken und auf die Panna Cotta geben. Wer mag, kann noch etwas frische Minze zugeben, diese harmoniert perfekt mit der Mango…That´s it… 😉

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Weihnachtliche Pavlova

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Über die Herkunft der Pavlova streiten sich wie bei vielen Sachen die Geister…Neuseeland und Australien sind da erste Favoriten…Diese himmlische Dessert-Variante kann auch gut als Low Carb Rezept verwendet werden(sofern man den Zucker auslässt), da sie wenig Fett enthält. Auf jeden Fall kann man sagen, dass das Gaumengefühl schon neu- und andersartig ist. Denn die Oberfläche ist nach dem Backen etwas gehärtet, wobei aber der Kern noch recht weich und eher zähflüssig bleibt. Die Backzeit sollte man daher auch genau befolgen, auch wenn die Pavlova schon gut und fertig auszusehen scheint. Ein zu frühes herausnehmen birgt das Risiko, dass der Kern noch zu flüssig ist und „abhaut“…Schließlich sollte die Oberfläche ja die lecker Schicht tragen noch tragen können…Viel Spaß beim nachbacken und sicher ist, es gibt schlimmere Desserts in Bezug auf Kalorien…;-)

Von den lieben Menschen von suessmery bzw. leckerisstes.de hatte ich noch diese wunderbaren Walnuss-Rosinen-Lavendel Cantucci…diese habe dann als Crunch verwendet…

Zur Zubereitung:

Die Eiweiße steif schlagen und währenddessen den Zucker langsam zugeben. Wenn man eine homogene Maße hat, die Speisestärke und den Essig zugeben. Die Maße nun auf einem Backblech verteilen und glatt streichen. Im Ofen bei 120° Grad ca. 45 Minuten backen.

Inzwischen die Äpfel schälen, entkernen und klein schneiden und in einem Topf geben. Damit der Apfel nicht direkt anbräunt, mit etwas Zitrone beträufeln. Nun die Gewürze und die anderen Zutaten zugeben (bis auf die Speisestärke und die Rosinen, die erst zum Ende hinzugefügt werden).

Den Apfelkompott lässt man nun ca. 5-10 Minuten leicht köcheln. Gegen Ende kommen nun die Rosinen hinzu und dann wird der Kompott noch mit etwas Speisestärke eingedickt; dazu die Stärke in einem Glas mit etwas Wasser verrühren und in den Kompott geben, dieser sollte dann mit der Stärke nochmal für 2-3 Minuten köcheln. Falls dieser etwas zu süß erscheint, kann man mit Zitronensaft aushelfen…

Die Zutatenliste:

Für die Pavlova

4 Eiweiß

150g Zucker

1 TL Stärke

1 EL Weissweinessig

1 Prise Salz

Für die Schicht:

200ml Schlagsahne

Für den Kompott

2 Äpfel

Saft einer Zitrone

1 Zimtstange

1 Sternanis

Mark einer ½ Vanillestange

Spekulatiusgewürz

1 Schuss Apfelsaft

1 kleines Stück Ingwer

1 Handvoll Rosinen

1 TL Stärke

1 EL Zucker

 

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Herbstaussichten….Pancakes mit Pflaumenkompott

Der Sommer dreht noch einmal eine Ehrenrunde, um dann schließlich dem Herbst „Tür und Tor“ zu öffnen. Am vergangenen Wochenende brach hier bereits die große „Kastanien-Sammel-Aktion“ aus…Ja, in der Tat, man staune, aber es liegen schon die ersten Kastanien unter den Bäumen…Da es bereits auch schon die ersten Pflaumen zu kaufen gab, habe ich mir gedacht, dass ich mich schon; verfrüht oder nicht, an ein herbstliches Dessert herantraue.

Pflaumenkompott mit Zimt und dazu die von den Kindern geliebten Pancakes…

pancake_pflaume

So ein Kompott lässt sich bestimmt auf viele Arten zubereiten, aber ich habe, nachdem ich ein bisschen herumexperimentiert hatte, schließlich eine schnelle und leckere Variante für mich gefunden. Ich lasse Puderzucker karamellisieren und löschen diesen mit Orangensaft ab. Dann kommen die Pflaumen hinein und das lasse ich dann mit einer Zimtstange und Sternanis zunächst mal 5-10 Minuten. Dann gebe ich den Abrieb einer Zitrone und etwas Saft hinzu und wenn vorhanden einen EL Pflaumenmus. Zum Eindicken nehme ich dann etwas Stärke und lasse es nochmal 1-2 Minuten köcheln. Das Pancake Rezept findet Ihr im Reiter Dessert.

Zutaten:

  • 200 ml Orangensaft
  • 2 Hände voll Pflaumen oder Zwetschgen
  • 1 EL Puderzucker
  • Zimtstange
  • Sternanis
  • Zitrone
  • 1 EL Stärke / Wasser

© Christian Heinen