Saftige Nussecken – ein Klassiker der zur Herbst- und Winterzeit nicht fehlen darf

Die Herbst- und Winterzeit hat doch auch viel schöne Seiten zu bieten. Man kann es sich ohne Reue zu Hause gemütlich machen und sich kleine Leckereien gönnen und einfach mal runterfahren und genießen. Als Kind habe ich schon Nussecken geliebt und mir immer vorgestellt, dass es ein typisches Großmutter Rezept ist, die dann eh Stunden in der Küche verbringt, bis es dann endlich fertig ist.

Aber so ist es nicht, denn Ihr werdet überrascht sein, wie schnell man ein ganzes Blech Nussecken zubereitet und gebacken hat. Ich finde Nussecken gehen zwar immer, aber für die dunkle, gemütliche Vorweihnachtszeit, sind diese Mürbeteig Nuss Ecken ein optimaler Einstieg.

Wir steuern hier gefühlt schon mit zügiger Fahrt auf die Vorweihnachtszeit zu, denn die Kinder warten schon jetzt auf´s Christkind. Ein Highlight in Form von St. Martin steht noch kurz bevor und dann wird gefiebert was das Zeug hält. So war es letztes Jahr bereits und so wird es dieses Jahr auch wieder sein. Ich finde aber auch selbst, dass die Weihnachtszeit, die schönste Zeit des Jahres ist und freue mich auch schon darauf. Aber neben Plätzchen und Glühwein, Geschenken und deftigem Essen, ist es vielleicht wirklich der Kindheitsglanz, der nie richtig verschwindet, die Magie nie verloren geht und der Gedanke an das Gute in der Welt, eine tragende Kraft ist. So ist halt Weihnachten. Da darf es auch mal kitschig werden… 😉

 

Zur Zutatenliste:

 

Für den Teig:

  • 230g Mehl
  • 120g Zucker
  • 125g Butter
  • 2 Eier
  • 1 EL Honig
  • 1 TL Backpulver
  • 70g Stärke
  • 1 Paket Vanillezucker

 

Für den Belag:

  • 85g Johannisbeeren Gelee
  • 200g Butter
  • 200g Zucker
  • 2 Pakete Vanillezucker
  • 150g Zartbitter Kuvertüre
  • 1-2 EL Kokosöl
  • 350g gemahlene Haselnusskerne
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 5 EL Wasser

 

Zur Zubereitung:

Den Ofen auf 175° Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Teig mit einer Küchenmaschine zu einem homogenen Masse rühren und kneten, auf ein eingefettetes Backblech verteilen und gleichmäßig ausrollen. Johannisbeeren-Gelee darauf verteilen und auch gleichmäßig verstreichen. Zucker und Butter schmelzen lassen, Haselnüsse mit Wasser vermengen und dazu geben und durchrühren. Ebenfalls auf den Teig mit dem Gelee verteilen und glattstreichen. Das Blech dann für ca. 40-50 Minuten in den Ofen geben. Noch im warmen Zustand schneiden, sonst bricht der Teig zu sehr. Einmal in Vierecke und dann diagonal in Dreiecke.

Fertig… 😉

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Feigen Mürbeküchlein

Das tolle an der Herbstzeit ist, dass man sich auch mal entspannt zurücklehnen und es sich gemütlich machen kann. Passend dazu habe ich diese kleinen Feigen Küchlein gebacken.

Der Teig den ich dafür verwendet habe, ist ein Klassischer Mürbeteig. Da habe ich direkt an die Plätzchen Back Zeit während der Weihnachtszeit gedacht. Wo man dann in Etappen und Schritten entweder Teig im Ofen, im Kühlschrank oder zum Ausstechen auf der Arbeitsplatte hat. Da freue ich mich auch wieder drauf, denn die Kinder machen so gerne mit und sind so kreativ beim Dekorieren der Plätzchen.

Der Mürbeteig ist recht schnell gemacht und kann nach Geschmack auch variiert werden. Soll er buttrig sein oder eher knuspriger, also entweder mehr Butter oder Zucker…

Diesen Herbst hat es die Feige mir angetan. Ich habe ja bereits eine Feigen-Pflaumen-Marmelade gemacht, die auch sehr lecker war. Und eine nächste Idee dazu habe ich auch schon. Ich glaube, dass Feigen mehr und mehr Gewicht in der Küche bekommen, denn die Variante mit Käse oder Pflaume ist sehr harmonisch.

Im Urlaub haben wir in einem Restaurant unter einem Feigenbaum gesessen. Da war mir klar, einen Feigenbaum möchte ich auch mal haben 😉

Zur Zutatenliste:

  • 70g Zucker
  • 130g Butter
  • 230g Mehl
  • Prise Salz
  • 1 Ei
  • 3-4 frische Feigen
  • Handvoll Walnüsse
  • Agavendicksaft
  • Haferflocken
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • Butter zum Bepinseln
  • Zucker zum Bestreuen

 

Zur Zubereitung:

Zucker, Butter in Stücken, Mehl, Salz und Vanillezucker zu einem Teig verkneten.

In Frischhaltefolie packen und mind. 30 Minuten in den Kühlschrank geben.

Den Ofen auf 200° Grad vorheizen. Die Feigen waschen und in Viertel schneiden und 1 Feige in Scheiben schneiden.

Den Teig vierteln und erstmal kräftig durchkneten, dann wird er wieder schön geschmeidig.

Diesen dann jeweils in kleine, runde und platte Scheiben kneten und ausrollen. Den Teig nun auf ein Backblech mit Backpapier geben. Nun etwas Haferflocken in die Mitte streuen und eine Scheibe Feige mittig platzieren. Darauf kommen dann die Viertel und etwas gehackte Walnüsse. Diese dann mit Agavendicksaft beträufeln. Nun die Ränder des Teiges etwas einrollen und andrücken. Diesen mit der flüssigen Butter bepinseln und Zucker darauf geben. Der Teig kommt nun für ca. 20 Minuten in den Ofen.

Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit!

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Frohe Weihnachtszeit Ihr Lieben…

Es sind nur noch ein paar Tage bis Weihnachten und ich habe irgendwie jetzt schon das Gefühl, es ging wieder einmal alles so schnell vorbei…der Schnee ist schon mal da, der Countdown läuft und da heißt es, Vorbereitungen treffen…“…was darf auf keinen Fall auf dem Weihnachtsteller fehlen?“, das ist nämlich die Frage der lieben Jill von https://www.kleineskuliversum.com/ und der lieben Gabi von https://kochfokus.de/artikel/blog-event-das-darf-auf-keinem-weihnachtsteller-fehlen/ ,des aktuellen  Blogevents…nun ja, es gibt viele kulinarische und vor allem traditionelle Recherchen, die nicht fehlen dürfen…aber Plätzchen sind zu unabdingbar. Daher lautet meine Antwort auf die fragen: Plätzchen…!

Banner zum Blogevent "Das darf auf keinem Weihnachtsteller fehlen"

Ich habe u.a. Walnuss Monde gebacken, als doppelte Variante mit Aprikosenmarmelade und Marzipan…das Rezept dazu findet ihr gleich hier unten…was darf auf eurem Teller nicht fehlen?

Schreibt einfach mal in die Kommentare…ich wünsche euch eine frohe und besinnliche Vorweihnachtszeit und wunderschöne und harmonische Weihnachten mit viel Schnee!!!

Zur Zutatenliste für die Walnuß-Monde:

Der Teig

  • 250g Mehl
  • 130g Puderzucker
  • 150g Butter
  • 60g gemahlene Walnüsse
  • 1 Eigelb
  • ½ Päckchen Vanillezucker
  • Prisen Salz und Zimt
  • etwas Ingwer

Für die Marmelade

  • 50g Marzipan
  • 100g Aprikosenmarmelade

Für den Guss

  • 250g zart-bitter Kuvertüre
  • 100g weiße Kuvertüre
  • Walnüsse

Zur Zubereitung:

Die o.g. Teig-Zutaten miteinander vermengen, durchkneten und dann für ca., 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen…dann ausrollen und in Form bringen (immer paarweise ausstechen). Inzwischen die Marmelade mit dem Marzipan vermengen und im Wasserbad zu einer homogenen Maße verrühren…wer mag kann hier auch noch etwas Zimt und Ingwer dazu geben…nun kommt der Teig für ca. 12 Min bei 190° Grad (Ober- und Unterhitze) in den Ofen  (von Ofen zu Ofen unterschiedlich), etwas abkühlen lassen aber noch im warmen zustand die eine Hälfte der Plätzchen mit der Marmelade bestreichen und zusammenklappen…dann auskühlen lassen und den Schokoguss darüber geben…

Fertig 😉

 

Vielen lieben Dank nochmal an die liebe Jill und Gabi, es hat mich sehr gefreut und geehrt, dabei sein zu dürfen…
https://kochfokus.de/
https://www.kleineskuliversum.com/

 

Liebe Grüße und schöne Weihnachten,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

 

Der Tag der Blumenhändler…

Jetzt mal ehrlich, es muss nicht unbedingt und ausgerechnet der 14. Februar dafür genutzt werden, der Liebe zu huldigen. Natürlich ist eine duftende rote Rose oder noch besser eine rosa Nelke (schenkt man den Bedeutungen der Blumen glauben) am Valentinstag Pflicht bzw. sollte „Mann“ an diesem Tag seiner Lieben in irgendeiner Form eine Aufmerksamkeit zukomme lassen. Ich sehe dem gelassen entgegen, da ich denke, dass man auch an anderen Tagen, hier und da, das Herz sprechen lassen sollte und ein Ausbleiben der Aufmerksamkeit am „V-Day“, schlussendlich dann auch verziehen werden kann. Jedenfalls habe ich zum diesjährigen Blumentag überlegt, mal etwas zu backen. Und so kam ich auf Cookies…diese kann man gut formen und sind schnell zubereitet. Als Füllung habe ich neben Schokolade noch Honig-Salz Cashewnüsse zugefügt….

Zum Rezept der „Happy Valentines Choclate Cookies“

Butter auf Zimmertemperatur anwärmen. Den Ofen auf 200° Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Cashew Nüsse und die Kuvertüre klein hacken. Die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker mit dem Handrührgerät gut durchmixen. Dann das Ei zufügen und nochmals durchmixen. Inzwischen das Mehl mit dem Backpulver vermengen und die Kuvertüre, die Nüsse sowie einen Teil der Schoko-Tropfen zugeben und unter die Ei-Zucker-Masse mischen. Den Teig dann in kleinen Mengen auf das Backpapier auf einem Backblech geben (dieses am besten vorher einfetten). Wer mag kann hier nich ein paar der Schoko-Tropfen darauf verteilen…Nun die Masse etwas flach andrücken, denn der Teig geht aufgrund des Backpulver noch auf…Die Cookies benötigen zwischen 10-15 Minuten im Ofen und müssen dann gut auskühlen, sonst brechen sie durch…

Viel Spaß und Happy Valentine…

Die Zutatenliste:

  • 50g Honig-Salz Cashew Nüsse
  • 50g Zartbitter Kuvertüre
  • 100g Mehl
  • ½ TL Backpulver
  • 1 Ei
  • 80g brauner Zucker
  • Schoko-Tröpfchen (nach Belieben)
  • 60g Butter
  • 1 Paket Bourbon Vanillezucker

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Mandel-Pistazien-Sterne und die Kinder-Backstube

In der Weihnachtsbäckerei, gibt es manche Leckerei…

Dieser „Song“ läuft hier bei den „Kleinen“ rauf und runter und klingt selbst dann noch im Ohr, wenn die Musik aus ist…Aber ehrlich gesagt, muss man vor dem lieben Herrn Zuckowski den Hut ziehen und für seine „Arbeit“ dankbar sein. Was wäre die Alternative? Schni Schna Schnappi? Ich mag Ihn halt und finde seine Musik toll (wenn es um Kinderlieder geht…)

Am Wochenende zuvor haben wir ein großes Backevent gemacht und die Kinder konnten Ihre Plätzchen selbst ausstechen und nach dem Backen verzieren…Hier ein paar Eindrücke:

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Bei den Pistazien-Mandel-Plätzchen handelt es sich um eine Variante, die gänzlich ohne Mehl auskommt und im Grunde fast wie ein Low Carb Rezept daher kommen würde, wenn da nicht der Zuckeranteil wäre. Wohingegen man hier wunderbar auch auf Xylith, Süßstoff oder Stevia zurückgreifen könnte…Wie auch immer, die Plätzchen schmecken aufgrund des Limettenabriebs und dem fehlenden Mehlanteil sehr frisch und leicht. Eine wirklich schöne und leckere Abwechslung…

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Die Zutatenliste:

  • 40g gehackte Pistazien
  • 1 Eiweiß
  • Abrieb von einer Limette
  • 220g gehackte Mandeln
  • 150g Zucker (oder ersatzweise Süßstoff oder Xylith)
  • 1 Pkt Vanillezucker
  • Puderzucker

Zur Zubereitung:

Den Backofen auf 125° Grad vorheizen. Die Limette heiß abspülen, den Abrieb mit den Mandeln, dem Eiweiß und den Pistazien mit dem Knethaken vermengen und durchkneten lassen.

Dann kommt der Teig für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank und kann erst einmal ruhen. Nun kann amn den Teig ausrollen und die gewünschten Formen ausstechen. Diese kommen dann auf dem Backblech für ca. 15 Minuten in den Ofen. Der Teig sollte nicht anbräunen. Nach einer kurzen Abkühlzeit kann man dann den Puderzucker darüber streuen und so wie ich es tat, direkt probieren…

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Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Sonntags ist Sweetsunday Zeit….

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Was wäre eigentlich gewesen, wenn die Maya vor ca. 1500 Jahren die Kakaopflanze nicht entdeckt, diese nicht für eine göttliche Pflanze gehalten und sie nicht angebaut hätten. Was wäre gewesen, wenn Sie der Nachwelt nicht überliefert hätten, dass sich aus der Bohne bzw. dem Samen ein bekömmliches Getränk herstellen ließ…Kaum auszumalen…Ein Leben ohne Schokolade 😉

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Der göttliche Ursprung ist zwar etwas weit hergeholt, doch ist zu beachten, dass Forscher unlängst den enthaltenen Flavanolen gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben haben…Sie sollen positive Wirkung auf die Gefäße haben und diese schützen können. Es wird sogar daran geforscht, ob man diese Wirkung nicht bei Herzerkrankungen nutzen könnte…

Ich liebe Schokolade! Und so kam es, dass ich zum diesmaligen „Sweetsunday“ einen Schokoladenkuchen machen wollte. Da ich aber noch einen Clou einbauen wollte, sind mir die Teamplayer Erdnüsse und Bananen eingefallen. So habe ich also unter der Glasur eine Erdnussbutter-Bananen-Schicht aufgetragen….Und damit hier keine Missverständnisse auftauchen, die Kalorien habe ich mit Hilfe eines mühsamen Prozesses heraus gerührt 😉 Ok, Spaß beiseite, der Kuchen ist natürlich schon (harmlos formuliert) ziemlich gehaltvoll.

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Zubereitung:

Teig:

Butter, Schokolade und Zucker über heißem Wasser schmelzen.

Mehl mit Kakao und Backpulver in einer separaten Schüssel mischen und Milch einrühren und danach die Eier sowie die abgekühlte Schokoladenmischung hinzugeben. Den Schokoladenteig dann in einen Form geben und für ca. 45 Minuten bei 165°Grad Ober- und Unterhitze backen.

Glasur:

Die Sahne erhitzen und dann die Kuvertürestückchen sowie das Kokos- oder Palmfett hinzugeben und schmelzen.

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Zutaten:

  • 200 g Butter
  • 200 g Zartbitterschokolade
  • 300 g Mehl
  • 250 g Zucker
  • 250 g Milch
  • 40 g Kakao
  • 1 1/2 Päckchen Backpulver
  • 3 Eier
  • 200 g Kuvertüre
  • 200 g Schlagrahm
  • 25 g Palmfett / Kokosfett

 

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen