Sommerlicher Früchte Käsekuchen Traum

Bald ist der Tag des Himbeerkuchens. Das hat mich inspiriert und ich habe eine sommerliche Variante des Käsekuchens gebacken. Es gibt unzählige Käsekuchen Rezepte und Varianten. Und sämtliche, die ich bisher probiert, gebacken und gegessen habe, waren sehr lecker. Und zwar jeder auf seine eigene Art. Natürlich passen auch Himbeeren zum Käsekuchen. Einen Teil der Himbeeren sind im Teig versteckt und die Früchte für den Belag sind eine Auswahl dessen was der Sommer hergibt.

Eigentlich ist im Moment viel zu tun und alles kommt wieder auf einmal. Aber sobald ich mich dann dem Teig gewidmet habe, konnte ich abschalten und mich auf das Backen konzentrieren. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich lieber koche als backe, aber so langsam macht es mir auch Spaß zu backen.

Ich hätte so gerne noch ein Foto vom angeschnittenen Kuchen gemacht, aber wie das dann auf einem Geburtstag so ist, da wartet man mit dem Anschneiden bis alle Gäste da sind und dann hat natürlich auch keiner mehr Geduld und Verständnis, dass da so ein Foodblogger noch unbedingt ein Foto machen muss. So haben wir nun das bekannte „heute habe ich leider kein Foto für dich“ Drama.    

Zur Zutatenliste:

150g Mehl

7 Eier

75 Butter

225g Zucker

2 Pakete Vanillezucker

1kg Quark

150g Sahne

1 Paket Vanillepudding (zum Kochen und Backen)

1 Schale Himbeeren

1 Schale Brombeeren

Johannisbeeren nach Wahl

Erdbeeren nach Wahl

Zur Zubereitung für ein Kuchen mit einer 26er Springform:

  1. Für den Boden das Mehl mit 50g Zucker, dem Vanillezucker, dem Ei, der Butter und einer Prise Salz verkneten, in eine Folie packen und ca. 30 Min. kaltstellen.
  2. Den Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen. Die Form einfetten und mit Mehl ausstäuben.
  3. Für die Füllung die 6 Eier, 175g Zucker, 1 Paket Vanillezucker und 1 Prise Salz mit einer Küchenmaschine schön dick schaumig schlagen. In der Zwischenzeit den Quark mit der Sahne und dem Puddingpulver glattrühren und danach in die schaumige Eimasse unterheben.
  4. Nun den Boden mit der Eimasse leicht bedecken und die Himbeeren nach Belieben leicht eindrücken. Dann die restliche Eimasse vorsichtig darauf geben und glattstreichen.
  5. Der Kuchen kommt nun für ca. 1 Stunde in den Ofen.
  6. Den Teig in der Form abkühlen lassen und dann aus der Form nehmen.
  7. Kurz vor dem Servieren dann mit den Früchten belegen.

Tipp: Es kann gut sein, dass ihr den Teig für die letzten 10 Minuten mit Alufolie abdecken müsst, damit er nicht zu dunkel wird.

Liebe Grüße,

euer Christian

© Christian Heinen

Dampfnudeln mit Rhabarber Kompott und Vanillesauce

Im Moment spielt das Wetter wieder ganz schön verrückt und bei den Temperaturen passen auch mal wieder etwas deftigere Speisen gut. Passend dazu hat sich unsere Tochter mal wieder Dampfnudeln gewünscht. Wie kann man da solch einen Wunsch abschlagen. Zum Glück ist auch gerade Rhabarber Saison, sodass man diesen wunderbar zu den Dampfnudeln kombinieren kann. Dazu noch eine leckere Vanillesauce, was will man mehr…

Dampfnudeln Rhabarber Vanillesauce

Zur Zutatenliste für 4-6 Dampfnudeln

  • 1/8 L Milch
  • 250g Mehl
  • 25g Hefe
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Zucker
  • ½ Vanillestange

 

  • 100ml Milch
  • 100ml Wasser
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Sonnenblumenöl

 

Zur Zubereitung:

  • Zucker, Ei, Salz, Vanillemark und Hefe zu der lauwarmen Milch geben und kurz verrühren.
  • Das Mehl dazu geben und in einer Küchenmaschine ca. 5 Minuten durchkneten.
  • Den Teig herausnehmen und zu einer Kugel formen und zugedeckt in einer Schüssel gehen lassen. Am Besten im Ofen bei 50 Grad.
  • Den aufgegangenen teig nun in 4-6 Teile teilen und rund formen.
  • Das Wasser, die Milch, den Zucker und das Öl in eine Pfanne geben, durchmischen und die Teiglinge zugeben. Die Pfanne mit einem Deckel Verschließen und den Sud aufkochen lassen. Anschließend die Temperatur wieder herunterdrehen und die Dampfnudeln ca. 15 Minuten ziehen lassen. Dabei ab und zu die Pfanne schwenken, den Deckel aber nicht öffnen.

Fertig 😉

 

Liebe Grüße,

Euer Christian

© Christian Heinen

 

Saftige Nussecken – ein Klassiker der zur Herbst- und Winterzeit nicht fehlen darf

Die Herbst- und Winterzeit hat doch auch viel schöne Seiten zu bieten. Man kann es sich ohne Reue zu Hause gemütlich machen und sich kleine Leckereien gönnen und einfach mal runterfahren und genießen. Als Kind habe ich schon Nussecken geliebt und mir immer vorgestellt, dass es ein typisches Großmutter Rezept ist, die dann eh Stunden in der Küche verbringt, bis es dann endlich fertig ist.

Aber so ist es nicht, denn Ihr werdet überrascht sein, wie schnell man ein ganzes Blech Nussecken zubereitet und gebacken hat. Ich finde Nussecken gehen zwar immer, aber für die dunkle, gemütliche Vorweihnachtszeit, sind diese Mürbeteig Nuss Ecken ein optimaler Einstieg.

Wir steuern hier gefühlt schon mit zügiger Fahrt auf die Vorweihnachtszeit zu, denn die Kinder warten schon jetzt auf´s Christkind. Ein Highlight in Form von St. Martin steht noch kurz bevor und dann wird gefiebert was das Zeug hält. So war es letztes Jahr bereits und so wird es dieses Jahr auch wieder sein. Ich finde aber auch selbst, dass die Weihnachtszeit, die schönste Zeit des Jahres ist und freue mich auch schon darauf. Aber neben Plätzchen und Glühwein, Geschenken und deftigem Essen, ist es vielleicht wirklich der Kindheitsglanz, der nie richtig verschwindet, die Magie nie verloren geht und der Gedanke an das Gute in der Welt, eine tragende Kraft ist. So ist halt Weihnachten. Da darf es auch mal kitschig werden… 😉

 

Zur Zutatenliste:

 

Für den Teig:

  • 230g Mehl
  • 120g Zucker
  • 125g Butter
  • 2 Eier
  • 1 EL Honig
  • 1 TL Backpulver
  • 70g Stärke
  • 1 Paket Vanillezucker

 

Für den Belag:

  • 85g Johannisbeeren Gelee
  • 200g Butter
  • 200g Zucker
  • 2 Pakete Vanillezucker
  • 150g Zartbitter Kuvertüre
  • 1-2 EL Kokosöl
  • 350g gemahlene Haselnusskerne
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 5 EL Wasser

 

Zur Zubereitung:

Den Ofen auf 175° Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Teig mit einer Küchenmaschine zu einem homogenen Masse rühren und kneten, auf ein eingefettetes Backblech verteilen und gleichmäßig ausrollen. Johannisbeeren-Gelee darauf verteilen und auch gleichmäßig verstreichen. Zucker und Butter schmelzen lassen, Haselnüsse mit Wasser vermengen und dazu geben und durchrühren. Ebenfalls auf den Teig mit dem Gelee verteilen und glattstreichen. Das Blech dann für ca. 40-50 Minuten in den Ofen geben. Noch im warmen Zustand schneiden, sonst bricht der Teig zu sehr. Einmal in Vierecke und dann diagonal in Dreiecke.

Fertig… 😉

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Hattu Möhren? Kannst Du mir einen Möhrenkuchen zaubern?

Die Osterzeit ist schon eine besondere Zeit, sowie religiös gesehen, das höchste Fest der christlichen Kirche als auch kulinarisch gesehen, ein Fest mit den interessantesten und vielseitigsten traditionellen Gerichten. Fast jedes Land christlich geprägte Land hat da sein eigenes traditionelles Gericht. Von Lamm und Osterschinken, über Fisch und Gebäck in diversen Varianten, werden an den entsprechenden Ostertagen, die verschiedensten Gerichte aufgetischt. Heute fange ich mit einem klassischen Rübli Kuchen an oder auch schlicht ein Möhrenkuchen. Ich bin immer wieder überrascht und  beeindruckt, dass man nach dem backen, die Möhren gar nicht oder nur ganz wage herausschmeckt. Und dies obwohl der Anteil der Möhren gar nicht gering ist in Relation zu den anderen Zutaten. Wie sieht denn Eure Tradition zu Ostern aus und welche Gerichte werden bei Euch aufgetischt? Ich wünsche Euch auf jeden Fall eine schöne Osterzeit und viel Spaß beim Eier suchen 😉

Zur Zutatenliste:

  • 250g Bio Möhren
  • 250g gemahlene Mandeln
  • ½ Paket Vollkorn Zwieback
  • 6 Eier
  • 230g Zucker
  • ½ geriebene Orange
  • 1 Prise Salz
  • Saft einer ½ Bio Zitrone
  • 3 TL Backpulver

Zur Zubereitung:

Eigelb und Zucker schaumig rühren. Die Backform einfetten, die Möhren raspeln und mit dem Backpulver, den Mandeln und den Orangenzesten sowie dem Zitronensaft vermengen. Die Zwieback Scheiben zerbröseln und dazu geben. Eiweiß als Schnee unterheben. Den Teig nun in die Form geben und für ca. 1 Stunde bei 180° Grad backen.

Liebe Grüße und frohe Ostern,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Blumenkohlsüppchen (Beilage als Option für die nicht vegetarische Variante)

Entweder man mag sie oder eher nicht…Ich für meinen Teil, mag Suppen sehr gerne, am liebsten aber auch die deftigen oder scharfen Varianten. Heute gab es wieder einmal einen Klassiker, den ich mit einer süß-deftigen Beilage aufgepeppt habe (demnach das Rezept natürlich dann nicht mehr vegetarisch ist). Die Zubereitung geht erstaunlich schnell und man hat im Nu eine gesunde und frische Gemüsesuppe gezaubert.

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Zubereitung:

Den Blumenkohl habe ich dafür vom Strunk entfernt, gewaschen und in kleine gefällige Stücke geschnitten. Die Karotte habe ich geschält und mit der Schalotte in kleine Würfel geschnitten. Dann wird alles in Butter etwas angeschwitzt und mit dem Gemüsefond abgelöscht. Da die Kinder mitgegessen haben, bin ich auf Nummer sicher gegangen und habe nicht mit Weißwein vorher abgelöscht, wobei dies der Suppe noch einmal sehr zugute kommt… Nun kann man die Suppe zunächst einmal ca. 15 Minuten köcheln lassen und gegen Ende der Garzeit die Sahne zugießen. In dieser Zeit kann man wunderbar die Datteln mit den Mandelstiften spicken und mit dem Speck einrollen. Diese kommen dann für ca. 12-15 Minuten in den Ofen bei 180°Grad Umluft.

Zum Schluss wird alles mit einem Stabmixer durch gemixt und nun kann man sich ans abschmecken machen.

 

Zutaten:

  • 350g Blumenkohl
  • 1/2 Karotte
  • 1 Schalotte
  • 500ml Gemüsefond
  • 200ml Sahne
  • Salz, Pfeffer, Muskatblüte, Zucker
  • Butter

 

  • Datteln (nach Belieben)
  • Tiroler Frühstücksspeck
  • Mandelstifte

Als kleinen und besonderen Kick, kann man einen TL Currypulver zufügen!

 

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Rinderroulade mit Sellerie-Kartoffel-Püree und Rotkohlsalat

Wenn ich an meine Kindheit zurück denke und die sonntäglichen Braten und Eintöpfe, so bleibt mir doch sicherlich ein Gericht besonders im Gedächtnis, die Rinderroulade. Dazu gab es klassisch Salzkartoffeln und Rotkohl. Sicherlich ein tolles Essen und stimmiges Gericht, ohne Zweifel. Leider hatte man früher die Vorliebe (so war es bei uns zumindest), diese Klassiker recht häufig und regelmäßig zu kochen. Dennoch habe ich es gern gegessen und hätte es dem einen oder anderen Gericht vorgezogen. Selbst als Kind war ich schon fasziniert von der leckeren und kraftvollen Sauce, die man  aus dem Bratensatz und dem Gemüse herstellen konnte. Die Füllung der Roulade ist ein wenig wie die Gretchenfrage, ich persönlich mag die Kombination aus Speck, Zwiebel und Karotte sehr und halte sie für stimmig. Doch ich früher das Fleisch essen konnte, musste ich zunächst die kleine eingebaute Spitzfindigkeit überwinden, die sich Küchengarn nannte. Diesen musste man erst in sorgfältiger Kleinstarbeit ausfindig machen und dem Rouladenfleisch entnehmen. Bisweilen kam es jedoch vor, dass man diesen an der falschen Stelle durchtrennte und somit ein kompliziertes Konstrukt aus Küchengarn-Bindungen vor sich hatte.  An dieser Stelle muss ich sagen, dass dies in keinster Weise vorwurfsvoll oder kritisch gemeint ist, sondern einfach nur gefühlte Eindrücke aus der Kindheit widerspiegeln. Ich habe das Gericht auch nachgekocht, weil es mir nach wie vor, sehr schmeckt. Den Rotkohl habe ich als Salat Variante ausprobiert und muss sagen, dass dieser dem Essen noch mal eine gewisse Frische erteilt.

rouladen

Zutaten:

  • 4 Rinder-Rouladen
  • Butterschmalz
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Senf
  • 4 Scheiben Tiroler Frühstücksspeck
  • 1-2 Karotten
  • 2-3 Zwiebeln
  • Salz, Pfeffer

 

  • 125 ml Rotwein
  • 150 ml Traubensaft (schwarze Beeren)
  • 150 ml Kalbsfond

 

  • 350 g Mehlig kochende Kartoffeln
  • 250 g Sellerie
  • 80-100 ml Sahne (je nach Konsistenzwunsch)
  • 100 ml Milch
  • 25 g Butter
  • Muskatnuss

 

  • ½ Kopf Rotkohl
  • Filets aus 2 Orangen
  • 4 EL Weinessig, 6 EL Öl, Zucker, Salz, Pfeffer
  • Saft von der Orange, Abrieb

 

Zubereitung:

Den Backofen auf ca. 180° Grad vorheizen und die Rouladen ca. ½ Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlfach nehmen. Diese nun plattieren. (Am besten zwischen Frischhaltefolie legen und zur Not diese noch mit neutralem Öl einfetten) mit der Masse aus dem Tomatenmark, den Gewürzen und dem Senf bestreichen. Die Karotten, die Zwiebeln und den Speck anbraten, kalt stellen und in die Rouladen einbinden. Nun werden die Rouladen noch mit Nadeln zusammengeklammert und in Butterschmalz angebraten. Wenn diese dann von allen Seiten farbig angebraten sind, herausnehmen und den Bratensatz mit Rotwein ablöschen, einkochen lassen und den Fond sowie den Traubensaft hinzugeben. Die Rouladen nun wieder hinzugeben und in einem geschlossenem Bräter ca. 1 Stunde im Ofen schmoren lassen. Inzwischen in einem Topf die Kartoffeln mit Wasser aufsetzen und in einem anderen Topf den Sellerie mit der Sahne köcheln lassen. Wenn beides gar ist, das Kartoffelwasser abgießen, ausdampfen lassen (wichtig!) und die Milch sowie die Butter zugeben und dann fein stampfen. Den Sellerie dann je nach Belieben dazugeben und alles nochmal mit Salz, Muskatnuss und Pfeffer würzen.

Den Rotkohl in feine Streifen schneiden,(am besten kurz blanchieren), eine Vinaigrette erstellen und diese mit den Orangenfilets zu dem Kohl geben und ziehen lassen.

Nach der Garzeit, die Rouladen dann aus dem Bräter nehmen und die Sauce durch ein Sieb passieren und in einem Topf nochmals auf die Hälfte einkochen lassen. Sofern keine dickliche Konsistenz erreicht ist, kann man mit kalter Butter oder etwas Mehlbutter (Beurre Manié)nachhelfen. Fertig!

Und jetzt habe ich schon wieder Appetit bekommen….;-)

Vielleicht teilt Ihr mir einfach mal mit, welche Kindheitserinnerungen Ihr in Bezug auf Rouladen habt und welche Füllung Ihr bevorzugt…

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

 

 

 

 

 

Ein deutscher Klassiker: Königsberger Klopse…

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Nicht jedem sind diese „Kapernklöpse“, wie sie auch genannt werden, geläufig bzw. bekannt..Da wir väterlicherseits ostpreußischen Ursprung haben, ist das Rezept bzw. das Gericht überliefert worden und in meiner Kindheit gefühlt jeden zweiten Sonntag gegessen worden, an den anderen Sonntagen gab es Gulasch…Interessanterweise war es meiner Frau bis dato unbekannt…Und die Kinder kannten es erst recht nicht; ein gutes Argument also dieses Gericht (im Grunde ist es dann „Opa´s Schätzchen“)  zum heutigen Sonntag zu kochen. Glücklicherweise hat es allen geschmeckt und es wurde sogar Nachschlag geholt…Ich werde aber dies aber nicht überbewerten und nun eine sonntägliche Tradition ins Leben rufen…Nein, aber vielleicht jeden zweiten Sonntag….

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Zutaten für 2 Personen und 2 kleine Mäuler:

  • ca. 500 g Hackfleisch (klassisch Kalbfleisch aus der Schulter oder Hackfleisch aus Kalb und Schwein)
  • 1-2 TL Muskatblüte
  • 1 altbackenes Brötchen (etwas warme Milch zum einweichen)
  • 1 EL Senf
  • 2 Zwiebel
  • 2 Eier
  • 1 Saft einer Zitrone
  • Zitronenschale
  • 3-4 Lorbeerblätter
  • 1-2 Nelken
  • Petersilie
  • Salz, Pfeffer, Zucker, Essig
  • Kapernäpfel
  • ca. 3 Liter Fond bzw. Kochwasser (bestehend aus 300 ml Kalbsfond, Wasser und wahlweise Weisswein)
  • 2 EL Mehl
  • 200 ml Sahne
  • 50 ml Milch
  • Kalbsfond
  • Wasser
  • 300 g Kartoffeln

Zur Zubereitung:

Die Kartoffeln dünsten und noch warm pellen und im Topf warm halten. 1 Zwiebel fein würfeln und mit einem Teil der Petersilie in Öl kurz andünsten und kalt stellen..Das Fleisch mit dem Brötchen, dem Ei, der Petersilie, etwas Muskatblüte, den Zwiebelstückchen, Salz, Pfeffer und dem Senf vermengen und daraus kleine Klöpse formen. (Wer mag, kann auch bereits in die Klöpse etwas Kapern einmischen). Das Wasser mit dem Fond, der Zwiebel, den Nelken, den Lorbeerblättern und der Zitronenschale aufkochen lassen und die Klöpse vorsichtig hineingeben. Dann siedend ca. 10 Minuten garen und dann mit einer Schöpfkelle herausnehmen. In der Zwischenzeit Mehl, Milch, Sahne und Ei verquirlen. Den Sud dann durchpassieren und die Mehlmischung unter rühren hineingeben. Alternativ kann man auch eine Mehlschwitze machen und dann nach und nach den Sud hinzugeben…Den Sud dann noch einmal aufkochen lassen und dann mit Zucker, Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Muskatblüte und Weissweinessig abschmecken und die Klöpse, die Kapern und die restliche Petersilie hinzugeben.

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

 

Klassischer Apfelkuchen…

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Zum diesmaligen #SweetSunday gab es einen klassischen Apfelkuchen…puristisch aber super lecker…Empfehlenswert ist die Sorte „Golden Delicious“, geeignet für Torten, Kuchen und Tartes. Ich habe dieses Mal die „Pink Lady“ gewählt habe. Hierbei ist allerdings nur zu beachten, dass das Fruchtfleisch nach dem Backen noch immer recht fest bleibt. Dazu gab es in Rum eingelegte Rosinen mit einer Vanille-Zimt-Sahne…

Zur Zubereitung:

Die Butter muss man zunächst warm werden lassen, sodass sie gerade eben flüssig ist. Diese kommt dann zu der verquirlten Eigelb-Zucker-Mischung. Parallel wird das Mehl mit Backpulver und dem Salz vermischt und dann zu den Eiern zugeben. Das Eiweiß wird steif schlagen und ebenfalls unter gehoben. Nun kommt alles in eine gefettete Springform und wird glatt gestrichen. Die Äpfel werden in Viertel geschnitten und an der Oberfläche eingeritzt. Diese werden dann in den Teig leicht eingedrückt. Nun kommt der Kuchen für ca. 40 Minuten bei 200° Grad in den Backofen.

Die Zutaten:

  • 200g Butter
  • 6 Eier
  • 250g Zucker
  • Zitronensaft
  • 300g Mehl
  • 2 Prisen Salz
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 4-5 Äpfel

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Hefezopf, Striezel oder wie im Ruhrpott einfach nur „Stuten“…

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Zum Frühstück oder Brunch hat man die Qual der Wahl. Aus unzähligen Rezepten und Ideen die passende Leckerei auszusuchen oder sich zu überlegen. In den letzten Tagen habe ich ja mein Blätterteig – Melonen – Schiffchen eingestellt; eine herzhafte aber frische Variante…Wie man sich auch entscheidet, so war es bei mir zumindest immer so, am Ende hat man doch viel zu viel gekocht, gebacken und serviert…Heute gab es aus „Oma´s Schätzchen“ einen Hefezopf mit Mandeln und Aprikosen-Minz-Marmelade (Rezept im Register „Frühstück“).

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Zum 10 jährigen Jubiläum der Arla Kaergarden Butter habe ich diese natürlich auch in dem Hefeteig verwendet.

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Rezept für den Hefezopf:

  • 500g Mehl
  • 75g Zucker
  • 70g Arla Kaergarden Butter
  • 1 Paket Vanillezucker
  • 200ml Milch
  • 1 Handvoll Mandeln
  • 2 Eier
  • Prise Salz
  • Spritzer Vanillearoma sowie Bitter Mandel
  • 2 Pakete (Trocken-)Hefe

Zubereitung:

Die Hefe in lauwarmer Milch ziehen lassen, dann in den Teig aus Mehl, Eiern, Salz, Vanillezucker, Aromen, Mandeln, Zucker und Butter geben. Alles mit der Hand verkneten und ruhen lassen. Dann bei 200°Grad für ca. 20 Min. in den Ofen bei Ober- und Unterhitze…

Ich freue mich schon auf das nächste Frühstück und/oder Brunch…

Macht es gut, bis bald…

© Christian Heinen