Meat & Eat – Vorabpräsentation des Kochbuches „DIE GANZE KUH“

Erfahrungsbericht / WERBUNG

Am letzten Samstag hatte ich die Ehre, an der Vorabpräsentation des Kochbuches „DIE GANZE KUH“ teilnehmen zu dürfen. Diese fand in Köln im Weinhaus Sued statt und natürlich waren der Autor und Koch Steffen Kimmig und Michael Albrecht, der Inhaber vom Olivia Verlag, auch zugegen sowie Andreas Zimmermann, der Geschäftsführer von der Deliteam GmbH (aber dazu später noch mehr…)

Es war eine tolle und passende Atmosphäre in der Ausstellungsfläche des Weinhändlers und es war auch ein ganz besonderer Moment, den Autor und Koch Steffen Kimmig sowie den Inhaber des Olivia Verlages persönlich kennenzulernen. Und ein besonderer Moment war es, da das Buch „DIE GANZE KUH“ präsentiert wurde.

„From nose to tail“ das ist nicht nur ein Konzept, das ganze Tier zu verwerten. Nein, es ist vielmehr eine Einstellung, ein Zeichen von Respekt dem Tier gegenüber. Nur so bekomme es die verdiente Wertschätzung.

Es ist nicht das erste Buch, welches sich diesem Thema widmet. Dieses Kochbuch „DIE GANZE KUH“, welches mit viel Liebe und Leidenschaft zusammengestellt wurde, soll vielmehr diese Thematik dem Leser zugänglicher machen. Und dies auf eine „einfache“ und nachvollziehbare Art. Denn es sind Rezepte, die an alte Klassiker erinnern lassen, aber einen eigenen Stil haben und somit auch neu interpretiert wurden.

Die Gerichte sind vielfältig aber dennoch für einen greifbar. Es sind Rezepte, die zum Nachkochen animieren. Ich hatte die Ehre, einige Kostproben dieser Rezepte probieren zu dürfen und war begeistert. Es sind Rezepte, die mit einer gewissen Eleganz daherkommen und mit einer erstaunlichen Frische überraschen.

Nichts kommt von ungefähr…

Steffen Kimmig hat bei den besten Köchen unserer Zeit gelernt, was seine Stationen wie Massimiliano und Tantris untermauern. Diese Art des Kochens, das ehrliche Kochen, wie Steffen Kimmig es nannte, schmeckt man auch in seinen Rezepten heraus. Ausschließlich hochwertige Lebensmittel zu nutzen und dann nur den Eigengeschmack zu verstärken, das sind u.a. die Prinzipien von Steffen Kimmig.

Ganz besonders wichtig ist aber natürlich auch die Qualität des Fleisches. Gerade wenn man von dem Tier alles verwerten möchte. Für dieses Buch wählte man das Fleisch vom Deliteam, einem Frischelieferant für die gehobene Gastronomie. In dem üppigen Sortiment findet man u.a. Köstlichkeiten wie „Rindfleisch vom Piemonteser BioRind (ÖkoNr. DE-RP-022-04945-A) aus der GenussEifel“.

 

Mit ebenso viel Leidenschaft und Liebe ist auch das Buch selbst entstanden. Michael Albrecht erklärte mir, wie das Buch entstanden ist und welchen zufälligen Ursprung es hatte. Die Rezepte wurden dann entwickelt und zusammen auf einem Bauernhof hatte man sich dann an das Shooting gemacht. Bei der Verkostung gab es einen Moment bei dem ich schmunzeln musste, denn die Kostproben ließen Michael Albrecht eben genau diese Bilder, Emotionen und Gedanken spontan wiedererleben und sofort hatte er passende Geschichten dazu zu erzählen.

Es war ein schöner und interessanter Tag, an dem ich nicht nur die Präsentation eines tollen Buches miterleben durfte, sondern auch äußerst sympathische Persönlichkeiten kennenlernen. Ich freue mich riesig auf das Buch, welches ab dem 04. Juni auf www.olivia-verlag.de erworben werden kann.

Und aufs Nachkochen freue ich mich natürlich auch….!

Liebe Grüße,

Euer Christian

© Christian Heinen

Links:

http://www.olivia-verlag.de/

http://www.deliteam.de/delineu/

Es muss nicht immer Eis sein…es ist Zeit für eine Sommerpizza

 

Zu solch sommerlichen Temperaturen wie wir sie gerade im Moment erleben, sind neben kühlen Getränken auch einfach erfrischende Snacks gefragt. Und vor allem bei den Kindern kommt eine leckere Abwechslung auch immer gut an…

Solange es schmeckt, isst doch alles gut…;-)

Ich finde es schön, wenn man auch mal etwas Ausgefallenes anbietet und die Kinder kreativ mit Lebensmitteln umgehen lässt. Denn das tolle ist, dass die Kinder diese Pizza eigentlich selbst machen können. Wir probieren es auf jeden Fall nochmal aus…Denn der Belag war schon fast vor dem servieren weggenascht…

Auf den Belag kommt es an…

Für den eben genannten sind auch kaum Grenzen gesetzt, sodass man jede Pizza je nach Geschmack auf Bestellung mal eben zubereiten kann…Wenn das doch immer so einfach wäre…Probiert es einfach mal aus…

Zur Zubereitung:

Die Melone in Scheiben schneiden und das Obst säubern, wässern und in Schalen bereitstellen. Die Himbeeren waschen und mit etwas Puderzucker pürieren. Wer mag, kann das Püree dann noch durch ein Sieb streichen, um die Kerne aufzufangen. Als Puderzucker Ersatz kann man Agavendicksaft oder Honig nehmen. Nun aus Mascarpone und Frischkäse sowie Agavendicksaft eine homogene Masse verrühren und mit etwas Zitronensaft abschmecken. Und schon kann man mit dem Belegen anfangen…Zuerst die „Tomatensauce“ sprich das Himbeerpüree auf dem „Teig“ sprich die Melonenscheibe verteilen. Dann den „Käse“ sprich den Frischkäse und das Obst verteilen…wie gesagt, der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt…viel Spaß…!

 

Zur Zutatenliste:

  • 1 Wassermelone
  • 1 Schale Himbeeren
  • 1 Schale Bio Erdbeeren
  • 1 Schale Blaubeeren
  • 1 Bio Zitrone
  • 100g Mascarpone
  • 100g Bio Frischkäse natur
  • Agavendicksaft
  • Wer mag kann das Obst noch mit frischer Minze aufpeppen…

 

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Frischer Erdbeer Rhabarber nobake Cheesecake

Der erste Rhabarber ist bereits schon zu haben und die ersten Erdbeeren ebenfalls, zwar sind letztere meist noch unter Folien herangewachsen aber probieren darf man doch schon mal oder nicht ;-)….

Auf jeden Fall war die Zutatenauswahl für den nobake Cheesecake schon mal recht einfach…

Meine Tochter wollte Ihrer Mutter zum Muttertag auch etwas schenken und da haben wir uns dann auf einen Kuchen geeinigt. Das tolle an diesem Kuchen, wir brauchten ihn nicht mal backen und die Tochter konnte auch direkt und immer mal wieder eine Kostprobe nehmen. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn die Mama war sehr begeistert…

Zur Zutatenliste:

 

Für den Cheesecake:

  • 500g Magerquark
  • 250g Mascarpone
  • 250g Skyr
  • 250ml Sahne
  • 8 – 10 Blatt Gelatine
  • 200g Rhabarber
  • 100g Erdbeeren
  • Abrieb einer Bio Zitrone
  • 130ml roter Traubensaft
  • 1-2 TL Stärke
  • 2 EL Puderzucker
  • 2-3 EL Agavendicksaft

 

Für den Boden:

  • 250g Vollkorn Butterkekse
  • 100g Butter

 

Ich habe hier den Rhabarber etwas weich köcheln lassen, da die nobake Maße sehr luftig und weich ist und es dann zum Verzehr einfacher ist….

Zur Zubereitung:

Für den Boden, die Kekse in einer Gefriertüte klein brechen, die Butter im Topf zerlassen und die Kekse einrühren und kräftig durchrühren. Dann erkalten lassen und für ca. 1 Stunde im Kühlschrank stehen lassen.

Die Sahne schlagen und die Gelatine nach Packungsanleitung vorbereiten und beiseitestellen. In der Zeit die Erdbeeren und den Rhabarber säubern und schneiden und ca. 130ml Traubensaft im Topf erhitzen, 1-2 TL Stärke einrühren und aufkochen lassen. Nun die Erdbeere und Rhabarber Stücke zugeben und 2 Minuten köcheln und abkühlen lassen. Dann die Maße aus Quark, Skyr und Mascarpone verrühren und die Sahne unterheben. Die Gelatine nun ausdrücken und im topf mit etwas Flüssigkeit langsam erwärmen. Dann ca. 4 EL der Masse zugeben und verrühren und diese dann zum Rest geben und vorsichtig durchrühren. Danach die Maße auf den Keksboden geben und verstreichen. Man kann nun einzelne Schichten machen und die Rhabarber und Erdbeere Maße zugeben. Zum Schluss noch die frischen Erdbeeren in Scheiben schneiden und als Umrandung quasi anlegen. Dann den „Kompott“ in die Mitte füllen. Der Kuchen muss nun noch für mind. 4 Stunden, am besten über Nacht in den Kühlschrank…Fertig 😉

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Squid – die neue Nachrichten App

Werbung / In Zusammenarbeit mit Squid

SQUID – YOUR NEWS BUDDY

So heißt die neue „Nachrichten“ App und als buddy bezeichnet sich der Dienstanbieter auf seiner Homepage selbst.

Foto 1)

Kürzlich habe ich eine freundliche Anfrage von Squid erhalten und möchte Euch auf diesem Weg die neue App vorstellen…

Es ist schließlich nicht ganz einfach, sich im digitalen Dschungel der Apps zurecht zu finden und sich seine Lieblingsapps herauszusuchen. Natürlich kann man dabei nach Rezensionen filtern oder das magische „hören-sagen“ mit einbeziehen. Oder man bleibt einfach traditionell und konservativ und nutzt die apps, die zu den bereits beliebten Zeitschriften und Zeitungen gehören.

Doch wäre es nicht auch toll, sich die Nachtrichten aus aller Welt nach zuvor selbst ausgesuchten Themen anzeigen zu lassen?

Squid ist ein Dienstanbieter via App, mit dem es möglich ist, seine Nachrichten individuell nach Themengebieten zuschneiden und aufführen zu lassen. Die App ist kostenlos und kann über die Apple itunes.apple und Android android Stores heruntergeladen werden.

Die Installation und Einrichtung ist simpel und schnell erledigt. Man versieht die Themen mit einem Haken, die einen interessieren und sofort werden diese Themen als Reiter in der app angezeigt.

Foto 2)

Wenn man dann eine dieser Nachrichten anklickt, gelangt man via Weiterleitung auf den gesamten Artikel im schicken Outfit der squid Oberfläche.

 

 

 

 

 

 

 

Unter der Rubrik „Essen & Trinken“ findet Ihr sogar meine Artikel und Rezepte…Sowas nennt man doch mal gute Vernetzung oder?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fazit:

Ich finde dieses tool sehr praktisch und es überzeugt mich, mit der Möglichkeit der individuellen Zusammenstellung. Die Nachrichten sind stets aktuell und die Auflistung und Weiterführung geschieht schnell und ohne Probleme.

Link zur Hersteller Homepage

squidapp

 

Liebe Grüße,

Christian

 

In freundlicher Zusammenarbeit mit Squid

© Christian Heinen

Mit Einverständnis seitens Squid, das Recht zur Veröffenbtlichung von Foto 1) und 2)

Im Bioland sind die Kühe sind los…

Wenn die Grünlandtemperatur addiert eine Summe von 200 Grad erreicht, fängt das Gras an zu wachsen und mit dem Frühling kommen auch die 80 Kühe des Fleckviehbetriebes der Familie Zens wieder auf die Weide. Ich hatte die Gelegenheit und die Ehre, bei diesem ganz besonderen Moment und Schauspiel dabei sein zu dürfen.

Familie Zens betreiben mit Ihrem 75 Hektar einen organisch-biologischen Landbau, denn Sie sind einer von rund 700 Mitgliedsbetrieben von Bioland in NRW und eben diese Kreislaufwirtschaft ist ein Grundprinzip von Bioland. Der Geschäftsführer von Bioland Jan Leifert und Annette Angenendt (Öffentlichkeitsarbeit) waren natürlich auch vor Ort und haben einen Einblick in das „Bioland“ gegeben. Neben Kartoffel und Getreide, bauen die Familie Zens nicht nur Futter selbst an, sondern auch Luzerne, eine besondere Art der Legominosen, welche in der Lage ist, den Stickstoff aus der Luft zu beziehen und umzusetzen. Zudem beliefern Sie auch die niederländische BioKäserei Aurora, die ausschließlich biologische Milch verarbeitet. Frau Manon ten Dam war ebenso persönlich anwesend, um sich das Frühlingsspektakel anzuschauen und Ihre Produkte vorzustellen.

Eine 3-jährige Umstellung des Hofes hat Familie Zens nun hinter sich und erfüllen alle Kriterien von Bioland. Und es hat sich gelohnt. Die Milch des Fleckviehs ist bereits durch die Rasse geschmackvoller, aber durch die artgerechte Weidehaltung bis November, schmeckt die Milch noch besser und ist noch gesünder. Da die Kühe frisches Gras und Klee fressen, enthält die Milch wichtige und gesunde ungesättigte Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe. Das Karotin verleiht dem Käse zusätzlich noch eine gelbliche Farbe.

Ich war angetan von den Menschen vor Ort, der Atmosphäre und den Emotionen, die die Kühe auf der Weide zeigten und es wurde mir wieder deutlich gemacht, dass wir alle eine große Familie sind und eine hohe Verantwortung der Natur gegenüber haben. Familie Zens liefert mit Ihrer Tierhaltung und Art des Landbaus einen Beitrag für eine nachhaltige Ernährung der Menschheit und Erhalt der Tier- und Pflanzenwelt.

Die Fotos geben nur einen kleinen Eindruck wieder und ich kann jedem nur empfehlen, sich so ein Schauspiel einmal persönlich anzuschauen.

Liebe Grüße,

Euer Christian

Linksammlung:

Bioland

Schauhof

© Christian Heinen

Toothless Birthday Cake

Unser „Großer“ ist ein riesen Fan von „Dragons – Drachenzähmen leicht gemacht“…und da lag es auf der Hand, dass er sich zu seinem Geburtstag einen entsprechenden Kuchen gewünscht hat. Da hatte Papa eine ganz schöne Aufgabe vor sich. Nachdem ich von der „Kleinen“ schon einen Vorgeschmack bezüglich des Schwierigkeitsgrades erhalten hatte(siehe Elsa Torte), konnte ich mir schon ausrechnen, was auf mich zukommt. Der Protagonist in Form von Ohnezahn, sollte also auf der Torte erscheinen. Diesmal wollte und musste ich letztendlich die Figur selbst formen…aber es ist zu schaffen….Dank Fondant. Eine tolle Maße für solche Zwecke. Mittlerweile gibt es diese auch in verschiedenen Farben. Denn die weisse Fondant Maße einfärben mit Lebensmittelfarbe war gar nicht so einfach. Oder ich habe mich sehr ungeschickt angestellt. Die Idee hinter dem Kuchen sollte sein, dass Ohnezahn in seinem Brandnest auf Berg sitzt. Als Basis Kuchen habe ich einen Marmorkuchen gewählt. Ehrlich gesagt auch aus der Not, da ich einen Limo Kuchen machen wollte, aber es dann doch geschafft hatte, die nötige Zitronenlimo zu vergessen…Dennoch und auf jeden Fall war die Freue riesig und Papa zufrieden…😉

 

Zur Einkaufsliste

  • 500g Mehl
  • 250g Zucker
  • 250g Margarine
  • 1 Päckchen Vanille-Zucker
  • 4 Eier
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 2 EL Milch
  • 5 EL Backkakao

Für die Deko

Fondant Teig, verschieden Farben (man kann auch weissen einfärben, ist jedoch aufwendig und schwierig)

Zur Zubereitung

Die Zutaten bis auf den Kakao nach und nach in eine Schüssel geben und verrühren. Nun die Maße bis zur Hälfte in eine Form geben und den Restteig nun mit dem Kakao verrühren und in die Form geben. Die Maße dann nach belieben mit einem Löffel ein wenig vermengen, sodass sich die Kakaomaße etwas verteilen kann….

Bei 175° Grad 1 Stunde backen…

 

Fertig..:-)

 

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Wie wäre denn mal mit einer Bratapfelmarmelade…?

Ich bin immer wieder überrascht, wie einfach und schnell man eine Marmelade gezaubert hat…Und der Aufwand lohnt sich auch immer..zumal man selbst die Zutaten bestimmen kann und anpassen kann…ich möchte auch nicht sagen, dass industriell hergestellte Marmelade nicht schmeckt oder dergleichen, dem ist nicht so und mittlerweile findet man selbst die ausgefallensten Varianten.

Diese Marmelade habe ich ehrlicherweise bereits vor Weihnachten gekocht, denn wir haben damit die Großeltern und Paten beschert. Im Trubel der Weihnachtszeit ist mein Post dann etwas untergegangen…und derzeit habe ich eh kaum Zeit für irgendwas…

 

 

 

 

Unser „Kleinster“ hat die magische Stufe des robbens verlassen und kann nun krabbeln bzw. beginnt nun mittlerweile die „ich zieh mich an allem hoch was so rum steht“ – Phase…Ich finde es einfach beeindruckend, wie sehr dieser Drang des „laufen lernens“ instinktiv oder genetisch verankert ist und es kein Halten gibt…Es ist imposant mit wie viel Ehrgeiz die Kids an die Sache herangehen…unaufhörlich weitermachen, bis das Ziel erreicht ist. Trotz täglichem Frust und Ärger, den Mut und den Willen nicht verlieren. Toll!

Zurück zum Thema…die Bratapfelmarmelade…Diese Marmelade ist zwar nicht besonders schnell gemacht, da sie ca. 2-3 Stunden ziehen muss, aber während dieser Zeit, kommt die Marmelade schon recht gut allein zurecht und bedarf keinerlei großen Betreuung…Als Apfel habe ich hier einen Berlepsch verwendet. Er ist eine ziemliche alte Sorte und wurde Ende des 19. Jahrhunderts gezüchtet. Man kann ihn hervorragend lagern, ist saftig und kräftig vom Fruchtfleisch und gehört zu den Äpfeln mit dem höchsten Vitamin C Gehalt. Generell macht man aber mit dem klassischen Boskoop nichts verkehrt…

Zur Zutatenliste:

  • gut 1kg Äpfel
  • 5 EL Zitronensaft
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 Zimtstange
  • 2-3 EL Butter
  • 100g gemahlene Mandeln
  • Saft 1 Orange + 2 Streifen Schale
  • 1 Mark einer Vanilleschote (+ die Schote beim ziehen lassen und kochen im Topf lassen)
  • 500g Gelierzucker (2:1)
  • 2-3 Kardamomkapseln
  • 1 Nelke
  • Ingwer nach belieben
  • 1 EL Rum

Zur Zubereitung:

Zunächst heizen wir den Backofen auf 200° Grad vor. Die Äpfel evtl. säubern, in Hälften schneiden, das Kerngehäuse herausnehmen (geht übrigens gut mit einem Teelöffel). Die Äpfel dann in eine gefettete Auflaufform geben mit der Hautseite nach unten und mit Zitronensaft (ca. 1-2 EL) und Butterflocken versehen.

Die Äpfel nun im Ofen garen (ca. 20-25 Minuten) und dann ca. 500g des Bratapfels in einen Topf geben. Ich habe die Schale teilweise beibehalten. In den Topf kommen nun der Gelierzucker, der Orangen- und Zitronensaft, die Orangenschalen, die Gewürze und der Rum. Das Ganze lässt man nun am besten 2-3 Stunden ziehen. Nun wird alles aufgekocht und nach ca. 5 Minuten (Gelierprobe) sollte die Marmelade fertig sein.

Fertig…

Liebe Grüße,

Euer Christian

© Christian Heinen

 

Halloween oder All Hallows´ Eve Teil2

Es darf wieder gegruselt und gefeiert werden. Bereits im letzten Jahr habe ich passend zur Halloween-Zeit, Ideen, Rezepte und Eindrücke (All Hallows´Eve Teil I) gepostet. Und so langsam muss ich sagen, habe ich Gefallen an dem Brauch gefunden. Man muss dazu aber ehrlicherweise sagen, dass wir dem Ursprungsland Irland bzw. den amerikanischen Kollegen, die es dann übernommen haben, in Sachen Kreativität und Vielfalt noch etwas hinterherhinken…Vielleicht schaue ich mir auch mal (seit Ewigkeiten) einen Horror-Streifen an. Vielleicht auch eine harmlose Teenie Grusel Klassiker Reihe wie Sream, den ich in der Tat sehr gut fand! Neben der mittlerweile standardmäßigen Dekoration, habe ich dieses Jahr Lust auf etwas süßes gehabt. Inspiriert hat mich dazu ein Musicalbesuch vor einigen Jahren in Stuttgart. Es war das Musical „Wicked – Die Hexen von Oz“…und es war echt sehenswert. Die Sängerin Willemijn Verkaik hat eine überragende Darstellung geboten und singt übrigens auch den berühmten Titelsong des Films Die Eiskönigin. Der absolute Lieblingsfilm der kleinen Tochter.

Dieses Jahr ziehen die Kinder auch als kleine Monster um die Häuser und erbeuten hoffentlich reichlich „Süßes oder Saures“ 😉 Die Vorbereitungen sind bereits erledigt, wobei wir noch einmal Kürbisse schnitzen müssen, da unsere erste Version leider verdorben war…

 

Zur Zubereitung:

Den Muffin-Teig nach Grundrezept-Art zubereiten. Butter aufschlagen, Zucker zugeben und dann die Eier. Alles kurz schaumig schlagen. Die Eier sollten nicht allzu kalt sein, sonst flockt die Butter wieder. In einer anderen Schüssel derweil das Mehl mit Salz und Backpulver vermengen und zu den Eiern geben und gut durchmischen. Nach Belieben nun den Kakao zugeben. Die Muffins in die Form geben (ungefähr zu 2/3 füllen) und dann für ca. 20 Minuten in den Backofen (Ober-/Unterhitze 180° Grad). Wer mag kann hier noch Schokolade/Kuvertüre in Stückchen zugeben.

Für das Wicked Topping den Pudding nach Packungsanweisung zubereiten und auskühlen lassen bzw. kalt stellen. Nun die Butter mit dem Puderzucker vermischen und aufschlagen. Und nach und nach den Vanillepudding zugeben. Zum Schluss mit der Lebensmittelfarbe einfärben und mit Hilfe eines Spritzbeutels auf den Muffinteig geben.

 

Zur Zutatenliste:

Muffin Teig:

  • 250g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 125g Butter
  • 150g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 250ml Buttermilch

 

Wicked Topping Créme:

  • 1 Päckchen Vanillepudding
  • 1 Prise Salz
  • 500ml Milch
  • 2 EL Zucker
  • 250g Butter (Zimmertemperatur)
  • 100g Puderzucker
  • Grüne Lebensmittelfarbe (ich habe in dem Fall gelbe und blaue gemischt bis ich den gewünschten Farbgrad hatte)

Fertig…!

Der Kreativität sind hier wirklich keine Grenzen gesetzt und genügend Filmmaterial als Inspirationsquelle gibt es auch….Also, viel Spaß beim gruseln…

Wie verbringt Ihr eigentlich Halloween? Mit Film gemütlich zu Hause? …Da habe ich glatt ein passendes Zitat aus Scream! 😉 (Achtung nichts für schwache Nerven…)

Sream 1 Filmzitat /die Telefon-Szene:

„Du hast mir noch gar nicht gesagt, wie du heißt.“ – „Warum willst du das denn wissen?“ – „Weil ich wissen will, wem ich zuschaue.“ 

 

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

 

Lücke bekennen…

 

Es sind die kleinen Momente im Leben, die von großer Bedeutung sind…Wenn der erste Wackelzahn dann nach einer gefühlt endlos langen Phase der Unsicherheit, Ungeduld, Angst und Vorfreude endlich ausfällt, macht sich große Erleichterung breit.

Ein ganz besonderer Lebensabschnitt…

In der Zeit zwischen dem 4ten und dem 6ten Lebensjahr, erfahren die Kleinen ein unvergessliches Erlebnis, welches gebührend gefeiert werden muss. Der Ausfall des ersten Wackelzahns ist der Beginn eines ca. 5-7 jährigen Prozesses, dessen Veränderung im Bereich der Mundpartie des Kindes eine oft spannend zu verfolgende Optik mit sich bringt. Mut zur Lücke ist da die entsprechende  Lebenseinstellung…Generell kann man sagen, dass der Zeitraum des Ausfalls im Verhältnis zum Erscheinen des ersten Zahn steht. Je früher man seine Milchzähne bekommt, umso eher fallen diese dann auch aus…In einer Sendung mit der Maus Folge habe ich gelernt, dass für den Prozess des Ausfalls wohl Bakterien verantwortlich sind, die die Zahnwurzel bzw. das Material des Milchzahns soweit „wegessen“, dass er seinen Halt verliert und Platz macht, für den darunterliegenden bleibenden Zahn.

Es wird ernst…

Die Tage vor dem Ausfall sind einfach nur aufregend und anstrengend für das Kind und manchmal auch für die Eltern. Wann wird er ausfallen, der Zahn. Doch wohl nicht beim Essen und dann verschlucke ich Ihn noch…Oder nachts und ich ersticke daran…Diese und ähnliche Fragen und Gedanken sind nicht selten…Unverhofft kommt in dem Fall oft und ehe man sich versieht, dann ist es auch schon passiert. Der Klassiker ist wirklich, der unbefangene Biss ins Brötchen….Rumms…Der Zahn ist ausgefallen. Nachdem dieser dann von den Brötchenresten bereinigt ist, wird er staunend und kritisch Begutachtet…Die erste Frage war aber dann auch direkt: „Kannst Du mal nachschauen, Blute ich?“ Und der darauf folgende Anblick in den brötchengefüllten Mund mit der frischen „Zahnwunde“ war schon ein Erlebnis, über welches man gekonnt hinweg schauen musste.

 

Wenn die Zahnfee kommt…

Der Geschichte nach, ist die Zahnfee ein Fabelwesen, das nachts in den Kindes Schlafzimmer kommt und den Zahn eintauscht gegen ein kleines Geschenk. Zum Glück sprechen ja diese Fabelwesen mit den Eltern vorher, wie es auch der Nikolaus und der das Christkind machen, um die familiären Regeln und Wünsche der Kinder berücksichtigen zu können. Denn das ein oder andere Kind möchte natürlich diesen einen Zahn aufbewahren und als mutmachende Trophäe behalten. Am Besten in einer entsprechenden Milchzahndose.

 

 

 

 

 

 

Wie auch immer es passiert, es ist ein besonderer Tag für ein kleines Kind und ein erster Schritt zum Großwerden….der auch auf ein bisschen Begleithilfe angewiesen ist…

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

 

Affiliate Link:

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Breifahrplan

Breifahrplan

 

5.-7. Monat

morgens                      Mutter-oder Anfangsmilch

mittags

  • 1. Schritt Gemüsebrei + Mutter-oder Anfangsmilch
  • 2. Schritt Gemüse-Kartoffel-Brei + Mutter-oder Anfangsmilch
  • 3. Schritt Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei + Getränk

nachmittags             Mutter-oder Anfangsmilch

abends                        Mutter-oder Anfangsmilch

 

6.-8. Monat

morgens                      Mutter-oder Anfangsmilch

mittags                        Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei + Getränk

nachmittags              Mutter-oder Anfangsmilch

abends                        Vollmilch-Getreidebrei + Getränk

 

7.-9. Monat

morgens                      Mutter-oder Anfangsmilch

mittags                        Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei + Getränk

nachmittags              Getreide-Obst-Brei + Getränk

abends                        Vollmilch-Getreide-Brei + Getränk

 

Typische Stufe 1 Brei-Rezepte

Möhren-Kartoffel-Brei (pro Kinderportion)

100g Bio Möhren

80g Kartoffeln

3 EL Wasser

1 EL Rapsöl

spätestens mit der Einführung von Fleisch zum Brei, sollte man für die Aufnahme des Eisen noch Vitamin C in Form von einem EL Apfelsaft hinzufügen…

Bei großen Mengen einfach alles mal 10 rechnen…

 

Zubereitung

Die Möhren und Kartoffeln waschen, putzen und schälen. In kleine Stücke schneiden und im Kochtopf bei geringer Hitze (ca. 15 Min. weich kochen) lassen. Das Kochwasser gemäß dem Namen vorher einmal aufkochen lassen. Zum Schluss das Öl hinzufügen und pürieren.

 

Kleiner Tipp:

Die Portionen kann man wunderbar einfrieren, hierzu eignet sich u.a. gut ein Eiswürfelschälchen.

 

Anstelle der Möhren kann man wunderbar auch Zucchini verwenden. Denn einige Kinder klagen über Verstopfung nach dem Möhrenbrei, die Kartoffel ist da schon ein hilfreicher Begleiter.

 

Ab dem 5.-7. Monat

 

Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei

 

100g Gemüse

1 Kartoffel (ca. 50g)

20-30g Fleisch

2-3 EL Saft

1 EL Öl

 

 

Ab dem 6.-8. Monat

 

Milch-Getreide-Brei

200ml Milch

20g Vollkorn-Getreide

2 EL Obstsaft oder (selbst gemachter) Apfelmus

 

Ab dem 7.-9. Monat

 

Getreide-Obst-Brei

90ml Wasser

20g Vollkorn-Getreide-Flocken

100g frisches Obst

1 TL Rapsöl

 

© Christian Heinen