Hähnchen mit Pasta in Curry Pfirsich Rahm

Heute gab es ein schnelles aber leckeres Mittagessen. Die Kinder hatten sich mal wieder etwas Fruchtiges gewünscht und daher gab es Hähnchen mit Pasta in Curry Pfirsich Rahm.

Pasta; Hähnchen; Curry; Pfirsich

Ich finde es ja sehr schön und löblich, dass die Kinder auch Wünsche äußern. Es zeigt mir auch, dass sie sich Gedanken um das Essen machen. Es ist ohnehin schwierig jedem gerecht und da habe ich mich auf einen „alten Klassiker“ der Kinderküche gefreut. Ich finde, die Kombination mit der Preiselbeermarmelade gibt noch einmal einen besonderen Pfiff.

 

Zur Zutatenliste für 2 Erwachsene und 3 kleine hungrige Mäuler:

 

  • 400g Hähnchenfilet
  • 1 Paket Bandnudeln
  • 125ml Gemüsebrühe
  • 150ml Sahne
  • 1 Zwiebel
  • Salz, Pfeffer, Currypulver
  • 1 Prise Ras el Hanout
  • 1 TL Kurkuma
  • ½ Dose Pfirsiche (Saft auffangen)
  • 1 EL Preiselbeermarmelade

 

 

Zur Zubereitung:

  • Die Bandnudeln nach Packungsanleitung zubereiten.
  • In der Zwischenzeit die Hähnchenfilets säubern und in Streifen schneiden. Die Zwiebel halbieren und in feine Spalten schneiden. Die Filetstreifen in Currypulver und Salz wenden und in heißem Öl anbraten, herausnehmen und die Zwiebeln glasig anschwitzen.
  • Das Fleisch zugeben und einen Teil der Pfirsiche aus der Dose. Die Gemüsebrühe und einen Teil vom Pfirsichsaft zugeben und ein wenig einkochen lassen.
  • In den Sud die Preiselbeersauce einrühren.
  • Dann die Sahne zugeben und einkochen lassen und ein wenig Kurkuma an die Sauce geben.
  • Mit Salz, Pfeffer und Currypulver, Ras el Hanout abschmecken.

 

Fertig 😉

 

Liebe Grüße,

euer Christian

 

© Christian Heinen

 

Kochen mit Kindern

Kochen mit Kindern soll vor allem Spaß machen. Den Eltern wie den Kindern gleichermaßen. Wie in vielen Bereichen jedoch, bringt es keinen Erfolg, ja es schreckt sogar ab, wenn Druck aufgebaut wird oder ein Zwang dahinter gesetzt wird.

Schritt für Schritt zum Sternchenkoch

Ein allgemein gültiges „wie“ und „wann“ gibt es nicht. Zumal die ersten Erfahrungen in der Küche auch sehr individuell sind oder sein können. Da gibt es die Möglichkeit, dass das Kleinkind in einem Hochsitz bereits schon zuschauen und probieren kann und zudem die Gerüche wahrnimmt. Im Kindesalter gibt es bereits 4-5 Jährige, die gerne mal mithelfen würden und dann leichte Arbeitsschritte übernehmen. Andererseits gibt es auch die 10-12 jährigen, die endlich auch mal gerne kochen würden und wissen wollen, woraus die Bolognese Sauce eigentlich gemacht wird. Unsere Tochter fragt z.B. mehr und mehr von welchem Tier das Fleisch stammt und was so alles in dem Essen enthalten ist. Sogar bis hin zu der Frage , ob das Tier dann für uns gestorben ist; was ich bemerkenswert finde für das Alter.

Die Kinder können Schritt für Schritt und langsam zum Kochen und Backen herangeführt werden. Ein guter Anfang ist es, dafür die Vorweihnachtszeit zu nutzen, denn diese eignet sich gut zum Plätzchen backen und auszuprobieren. Der Vorteil daran ist, dass jedes Kind seine Plätzchen selbst gestalten kann und der Fantasie freien Lauf gelassen werden kann. Es gibt doch nichts Schlimmeres, als den Künstler in seiner Kreativität einzuschränken.

 

Regeln und Vorsichtsmaßnahmen

„Messer, Gabel, Schere, Licht sind für kleine Kinder nicht.“

Die Aussage des überlieferten Reims ist sicherlich richtig und wichtig. Denn wenn wir mit Kindern kochen wollen, müssen wir auch ein paar Punkte beachten.

Vorab sollten wir auf Gefahrenquellen achten und diese weitestgehend mindern oder den Zugang verhindern. Zu den Risikoquellen gehören u.a.:

  • Starke oder ätzende Reinigungsmittel
  • Medikamente, alkoholische Getränke
  • Messer und scheren
  • Zerbrechliche Gegenstände (Gläser)
  • Stromquellen
  • Für Kinder ungeeignete Sitzerhöhungen
  • Hitzequellen wie Backofen, Kochfelder, heißes Wasser

Für alle Fälle sollte auch ein erste Hilfe Kasten in der Küche positioniert und griffbereit sein.

 

Abgesehen von den Gefahrenquellen, sollte auch für eine entspannte Atmosphäre gesorgt werden. Da muss auch schon mal ein Ei auf den Küchenböden fallen können oder das Mehl mehr auf Bekleidung und Boden wiederzufinden sein als auf der Arbeitsfläche.

Zudem sollte zur Qualitätssicherung regelmäßiges naschen und probieren erlaubt sein. 

 

Genauso wichtig ist es, dass vorher Regeln aufgestellt werden, die das Verhalten in der Küche beschreiben.

Neben den persönlichen Schwerpunkten können hier Vereinbarungen wie:

  • vor und nach dem zubereiten von Lebensmitteln werden die Hände gewaschen
  • in der Küche wird nicht gerannt und getobt
  • erst erklären lassen dann nachmachen
  • mit Messer und schere wird nicht gerannt und gespielt

getroffen werden.

 

Über das Kochen hinaus

Ein toller Nebeneffekt kann beim kochen auch genutzt werden. Denn die Kinder lernen Maßeinheiten und mitunter das abwiegen kennen. Sie bekommen ein Gefühl für Konsistenten und Strukturen der Lebensmittel. Zudem kann man tolle „Schätz-Spiele“ spielen. Das Rezept kann darüber hinaus als Übung laut vorgelesen werden und fördert das Lesen.

Viel Spaß also beim Kochen mit Kindern…

Liebe Grüße,

euer Christian

 

©Christian Heinen

Osterhasen Plätzchen

Mit diesen Osterhäschen Plätzchen habt Ihr noch eine schnelle Knabberei für Euren Osterbrunch-Tisch. Der Teig ist schnell zusammengeknetet und braucht, die Zutaten dafür hat man eigentlich meistens im Haus. Klar, der Teig müsste dann am Besten noch ca. 1 Stunde in den Kühlschrank, aber das kann man ja einplanen.

Backen mit Kindern nicht nur zu Weihnachten

Wenn ihr mit Kindern kochen oder backen wollt, ist es wichtig, dass es ein einfaches und überschaubares Event wird. Dafür eignen sich Plätzchen z.B. sehr gut. Die Zutaten für den Teig sind gering und können mitunter selbst in die Schüssel gegeben werden. Der Teig lässt sich auch leicht durchkneten und man kann auch nicht viel falsch machen. Nach dem Ausrollen lässt sich der Teig auch ganz einfach ausstechen und auf ein Backblech legen. Und die Verzierung als Krönung ist ja sowieso der Phantasie überlassen und macht jedem Spaß.

 Die fertigen Plätzchen sind dann in einer Keksdose über die gesamte Osterzeit haltbar und frisch. Nun kann man die Osterzeit genießen und hat immer leckere Snacks zur Hand.

Zur Zutatenliste:

  • 200g Butter
  • 120g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 270g Mehl
  • Etwas Zitronensaft
  • 2 TL Vanillepaste

Zur Zubereitung:

  1. Die Butter aus dem Kühlschrank nehmen und bei Zimmertemperatur weich werden lassen.
  2. Das Mehl mit dem Zucker verrühren und die Butter mit der Zitrone und dem Eigelb zugeben und durchkneten. Den teig dann für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank geben.
  3. Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  4. Den Teig noch einmal durchkneten, ausrollen und nach Belieben ausstechen.
  5. Die ausgestochenen Plätzchen dann auf einem Backblech mit Backpapier für ca. 10 Minuten backen.
  6. Nach einer kurzen Abkühlungsphase könnt ihr dann den Teig nach Belieben verzieren.

Fertig!

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Pinguin Kinder Geburtstagskuchen

Unser Kleiner Engel ist nun auch schon 2 Jahre alt und komischerweise sind auch wir überrascht, wie schnell doch die Zeit vergeht. Im Moment sind bei dem Kleinen die Pinguine ganz klar die Favoriten-Tiere und haben somit ganz den lieben Eulen den Rang abgeschlagen.

Ach es ist, wenn auch anstrengend, eine schöne Zeit und ein tolles Alter in dem sich der „Kleine“ gerade befindet. Er entdeckt die Welt, will selbständig werden und lernt von den großen Geschwistern und Eltern. Es ist auch eine Zeit, wo man die Kinder auch mit Kleinigkeiten zufrieden stellen kann und sie sich einfach nur über die Sache freuen. Dennoch haben wir uns die Mühe gemacht und ihm einen Pinguin Kuchen zum Geburtstag gebacken. Aber so etwas macht ja auch Spaß, wenn man vor allem die strahlenden Augen und das  überraschte Gesicht des Kindes sieht.

Der Kuchen unter der „Eisscholle“ ist ein normaler Marmorkuchen. Da kann man aber auch jeden anderen Kuchen wählen.

Zur Zutatenliste:

Für den Teig

350g Mehl

250g Butter

250g Zucker

4 Eier

2 EL Back Kakao

125ml Milch

1 Pk. Backpulver

1 Prise Salz

1 Pk Vanillezucker

 

Für die Dekoration

1 ½ Packung weiß Kuvertüre

Schwarzer Fondant

Weißer Fondant

1 großen und 3-4 kleine Mohrenköpfe

Weiß Kuvertüre geraspelt

Bunte Schokolinsen

 

Zur Zubereitung

Für den Teig

Zucker, Butter, Vanillezucker und Salz verrühren und schaumig schlagen, die Eier langsam einrühren und dann das Mehl mit dem Backpulver zugeben. Nach und nach etwas 100 ml Milch einrühren.

Nun ca. 2/3 des Teiges in eine eingefettete Form geben und verteilen. In den restlichen Teig das Kakaopulver sowie die restliche Milch einrühren. Diesen dann in die form geben und mit dem anderen teig leicht verrühren.

Für die Deko

Den weißen Fondant weich kneten und mit Hilfe einer kleinen runden Form die 10 Augen ausstechen und auf den Mohrenkopf kleben. Dann mit einer größeren ovalen oder runden Form die 5 Bäuche ausstechen und auch auf die Mohrenköpfe kleben. Für die Augen entweder schwarzen Fondant nehmen oder schwarze Lebensmittelpaste und diese als Augeninneres auf die weiß Fondant Fläche des Auges geben.  Den schwarzen Fondant weich kneten und aus kleinen Stücken, die Füße formen und unter den Mohrenkopf legen. Nun noch die Nasen formen und zwischen die Augen kleben.

Zum Schluss kommt der Schnee in Form von Weißer, geraspelter Kuvertüre.

 

Viel Spaß beim nachbacken und dekorieren

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Polenta-Schneemänner

 

Bisher haben wir, so finde ich, einen recht komischen Winter. Den erhofften Schnee zu Weihnachten gab es leider wieder nicht…Im Moment ist das Thema Schnee in aller Munde und für manche Regionen leider auch zu viel des Guten…Wir haben hier leider keinen Schnee und uns daher den Schnee einfach nach Hause geholt. Heute gibt es harmlose Polenta Schneemänner.

Ich denke, ab und an kann man mal für die Kinder etwas kreieren und ausprobieren. Mal etwas kindlich gestalten und den Kindern so das Essen noch einmal auf einem anderen Weg näherbringen. Ich bin aber auf jeden Fall auch dafür, dass die Produkte im Vordergrund stehen und am besten auch soweit es geht unverändert bleiben sollten. Ein bisschen Warenkunde nebenbei eingeschoben, schadet da mit Sicherheit auch nicht. Aber es sollte auch nicht überhandnehmen und das Essen nicht immer gleich einem Kunstbild ähneln. Liebevoll anrichten und zubereiten, das ist meine Devise. Denn wenn man etwas mit Liebe macht, dann schmeckt es immer! 😉

 

Zur Zutatenliste für 3-4 Portionen:

  • 360ml Brühe
  • 160g Polentagrieß
  • 200ml Milch
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Parmesan
  • 1 EL Semmelbrösel

 

Zur Zubereitung:

Milch und Brühe mischen und kurz aufkochen. Polentagrieß einrieseln lassen und rühren bis es eine puddingartige Konsistenz erreicht. Semmelbrösel und Parmesan einrühren und mit Salz abschmecken.

Die Maße dann in eine Auflaufform geben, glattstreichen und am Besten 1 Stunde auskühlen lassen.

Dann die Maße nach Belieben ausstechen und in einer beschichteten Pfanne mit Butter anbraten.

Für die Tomatensauce, Zwiebeln in Olivenöl anschwitzen und Salz und Zucker dazugeben. Die Möhrenstücke zugeben und alles ca. 5 Minuten mit Deckel dünsten lassen. Nun die gehackten Tomaten und Oregano zugeben und alles ca. 30 Minuten einköcheln lassen. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Fertig 😉

 

Viel Spaß beim nachkochen und guten Appetit!

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Ein Steak Sandwich und der kleine Neandertaler in uns allen….

So ein Steak Sandwich kann ein wahrer Genuss sein. Zudem schmeckt es noch besser, wenn man dazu noch einen besonderen Anlass feiert. Natürlich steht und fällt alles mit der Qualität des Fleisches. Ob Bio Fleisch oder konventionell, das mag jeder für sich selbst entscheiden. Aber bei einem guten Stück Fleisch, gebe ich auch gerne einmal mehr aus als normal. Den Metzger meines Vertrauens habe ich dabei noch nicht endgültig gefunden, probiere noch immer verschiedene Fleischfachhändler aus. Wo kauft Ihr Euer Fleisch ein? Oder habt Ihr gute Erfahrungen mit online Händlern gemacht?

Zurück zum Steak Sandwich. Es war also ein besonderer Anlass, nämlich der, dass ich mit meinem Sohn einen Männertag einschieben konnte. Die Frauen waren außer Haus und da reist „Mann“ gefühlt schnell ein paar Jahrtausende durch die Zeit zurück und findet sich im Handumdrehen mit Fell, Speer und Feuer bewaffnet auf der imaginären Jagd wieder. Ok ich übertreibe ein wenig, aber der Prozess des Fleisch Anbratens ist so ein besonderer Moment. Und irgendwie immer wieder spannend. Das mach „Mann“ halt gerne. Am besten sogar noch über offener Flamme…Nicht selten sammelt sich die Männerwelt im Sommer um den Grill und prahlt mit episch heroischen Geschichten und bewundert die Kraft des Feuers.

Für das Steak kann man sowohl Hüftsteaks als auch Rumpsteaks bzw. Entrecôte verwenden. Meiner Meinung nach tut sich da geschmacklich nicht viel, sofern man ein gutes Stück Fleisch erhält. Wichtig ist nur, dass es scharf und kurz mit wenig Öl angebraten wird, damit es innen noch rosa bleibt. Ebenso wichtig ist es auch, dass man das Fleisch noch etwas ruhen lässt, damit der Fleischsaft bzw. das Wasser von den Strängen und Fasern wieder aufgenommen werden kann und nicht direkt ausläuft.

Der Belag eines Steak Sandwich ist umso mehr Geschmacksache. Ich hatte es diesmal recht puristisch gehalten und mit einer einfachen Balsamico Vinaigrette nappiert. Man kann aber auch gerne ins pikante gehen mit Hilfe von Meerrettich oder eher die cremige Richtung unter Zuhilfenahme von Creme Fraiche.

Das Ciabatta kann man dann noch wunderbar verfeinern, indem man die Hälften in Olivenöl anröstet und mit einer angeschnittenen Knoblauchzehe einreibt.

Zur Zutatenliste für 2 Personen:

  • 2 Steaks vom Rind (Hüftsteaks, Rumpsteak) à 250-300g
  • 2 Ciabatta Brote
  • Ruccola
  • Kirschtomaten
  • Chilischote
  • Thymian
  • Balsamico Essig, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Honig, Senf

 

Viel Spaß bei nachmachen…

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

 

 

 

Last Minute Halloween Dessert – Gruseliger Friedhof Trifle

Dieser Artikel enthält eine Produktnennung sowie Personennennung und Personenverlinkung (WERBUNG).

In Kürze ist es soweit und in den Häusern und auf den Straßen wird es gruselig.

Am Mittwoch ist Halloween und wer noch eine schnelle aber gruselige Halloween Food Idee benötigt, kann sich hier vielleicht inspirieren lassen. Oder Ihr schaut nach den Halloween Ideen vom letzten Jahr nach…

Dieses Jahr wollte ich unbedingt etwas im Glas kreieren und so kam ich auf ein weiß rotes Farbenspiel. Ich war beeindruckt wie real die „Friedhof-Erde“ (bestehend aus den Oreo Keksen) aussieht. Unser Kleinster hat den Unterschied sogar nicht sehen könne und sah uns entsetzt an, als wir das dann noch gegessen haben…Mit einem klaren „bäh…“ kommentierte er den Löffel und aß dann die Creme mit der Himbeersauce.

Das Gruseldessert lässt sich schnell zubereiten und wunderbar auch für den nächsten Tag vorbereiten. Während man die Baiser Geister im Ofen trocknen lässt, kann man sich in Ruhe an die Creme begeben und schichtweise in Gläser füllen.

Wie feiert Ihr Halloween? Ich habe gesehen, dass aktuell ein neuer Halloween Film mit John Carpenter in den Kinos läuft…Schaut Ihr Horrorfilme zu Halloween? Ich muss zugeben, dass ich die Scream Teile ja alle sehr gut fand…

 

Zur Zutatenliste:

 

  • 250g Mascarpone
  • 500g griechischer Joghurt
  • 100ml Sahne
  • Oreo Kekse
  • Vanillezucker
  • 80g Puderzucker
  • 1 Paket tiefgekühlte Himbeeren
  • Puderzucker
  • 1 Ei
  • Prise Salz
  • 60g Zucker

 

 

Zur Zubereitung:

 

Die Baiser Geister

Den Ofen auf 75° Grad Umluft vorheizen. Das Ei trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Den Zucker zugeben und nochmal durchmixen bis sich der Zucker sich vollständig aufgelöst hat. Die Geister auf ein Backblech in Form spritzen oder auf Oblaten. Diesen Tipp habe ich bei der lieben Sally gesehen und fand es eine tolle Idee. Nun kommen die Geister für ca. 90-120 Minuten in den Ofen. Man kann auch einen Kochlöffel in die Tür stecken, sodass die Feuchtigkeit entweichen kann. Wenn die Geister getrocknet sind, abkühlen lassen und nach Belieben mit gruseligen Fratzen bemalen. Dazu empfiehlt sich Lebensmittelfarbe zu nutzen in Form von Paste oder Zuckerschrift oder auch geschmolzene Kuvertüre. Ebenso könnt Ihr die übrigen Oblaten in Grabsteinform schneiden und mit  der Farbe anmalen.

Die Himbeeren auftauen lassen und mit Puderzucker in einem hohen Gefäß mixen, je nach Geschmack Puderzucker nachgeben.

Für die „Friedhof-Erde“ die Creme zwischen den Oreo Keksen herauskratzen und zur Seite stellen. Dann die Kekse in einer Küchenmaschine zerhäckseln.

Für die Mascarpone Creme, Mascarpone mit Puderzucker glattrühren, den Joghurt und die Oreo Creme zufügen und die steif geschlagene Sahne unterrühren. Mit Vanillezucker und Puderzucker abschmecken.

Nun die Creme zu 1/3 in Gläser geben und eine Schicht Himbeerpüree zugeben. Dann wieder eine Schicht Creme zugeben (hier vorsichtig von außen nach innen arbeiten) und mit der Friedhof-Erde abschließen.

Fertig 😉

 

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Süße Schultüten

Die Einschulung ist immer ein aufregendes Erlebnis, auch wenn wir bereits ein Schulkind haben. Zudem ist es auch immer eine schöne Gelegenheit, die Familie wieder zusammen kommen zu lassen. Und wie im letzten Jahr waren auch wir auch dieses Jahr wieder alle aufgeregt und gespannt, wie es wohl wird. Der Tag an der Schule war sehr schön gestaltet und die Kinder hatten eine schöne Einführung in den Schultag. Für das Essen ist es dann wichtig, dass man viele Sache schon mal vorbereiten kann. Die süßen Schultüten zur Nachspeise habe ich auch den Abend vorher (zumindest die Masse) vorbereitet und brauchte nun nur noch in die Waffeln gespritzt werden.

 

Zur Zutatenliste:

  • 200g Magerquark
  • 250g Mascarpone
  • 200ml Sahne
  • 80g Zucker
  • 1 Beutel Gelatine Pulver
  • Eiswaffeln
  • Heidelbeeren
  • Blaubeeren

 

Zur Zubereitung:

Quark und Mascarpone in einer Schüssel vermengen und die Sahne unterheben. Dann die Gelatine einrühren und 1 Minute durchquirlen. Dann den Zucker zugeben und noch einmal verrühren. Anschließend die Masse in den Kühlschrank zum kühlen geben. Mit einem Spritzbeutel dann die Maße in die Eiswaffeln spritzen und die Beeren darauf verteilen. Die Beeren vorher verlesen und kurz wässern.

Viel Spaß beim nachmachen….

 

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Von Feen und Einhörnern

Die Abenteuer auf der Einhorn-Insel namens Centopia werden von der Tochter regelrecht verschlungen, sei es als Hörspiel, als Serie oder mit Hilfe des Buches. Mia so heißt die Protagonistin der gleichnamigen Serie („Mia and me“) und ist eine Elfe mit pinken Haaren und einem pinken Kleid.

Die Serie ähnelt ein bisschen dem Kultfilm „Unendliche Geschichte“, denn mit Hilfe eines magischen Buches und dem entsprechenden Orakel, ist die Hauptdarstellerin in der Lage die Welt der Elfen, Drachen und Pane zu betreten und die kniffeligen Abenteuer zu bestehen.

Natürlich hatte sich die Frage nach dem Motto der Kinderparty schnell erübrigt und auch die Frage nach der Wunschtorte war prompt beantwortet. Eine Einhorn Torte natürlich. Wie sollte es auch anders kommen. Aber zum Glück kann man da mit einfachen Mitteln recht schnell ein tolles Ergebnis erzielen. Als praktisches Hilfsmittel nehme ich dafür gerne Fondant. Eigentlich sollte das Horn der Torte golden sein, aber die entsprechende Lebensmittelfarbe hatte ich natürlich nicht bekommen, sodass es lila wurde. Aber „das ist schon ok Papa“, motivierte mich meine Tochter und so konnte ich ohne schlechtes Gewissen zu Werke gehen.

Als Teig unter dem Kuchen habe ich einen Schoko Rührkuchen gewählt bzw. habe 2 Kuchen gebacken und diese dann übereinandergelegt. Zum besseren Halt und für den Geschmack, habe ich vor dem zusammenklappen weiße Schokolade auf die eine Hälfte gegeben.

 

 

Zur Zutatenliste:

Für die Torte habe ich 2 Springformen mit je 16cm Ø gebacken.

Pro 16cm Ø benötigt man:

  • 150g Mehl
  • 2 Eier
  • 125g Butter oder Margarine
  • 90g Zucker
  • 2 Vierecke von einem Kuvertüre-Riegel
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Pr. Salz
  • 2 TL Backpulver
  • 1 EL Milch
  • 2 Vierecke von einem Riegel weißer Kuvertüre

 

Für die Dekoration:

  • 1 weiße Fondantdecke
  • Weißer Fondant für das Horn und die Ohren
  • Lebensmittelfarbe
  • Lebensmittelfarbpulver
  • Toffifee (für die Augen)
  • Bunte Weingummi-Schnüre

 

Zur Zubereitung:

Die Springform einfetten. Die Butter mit Zucker und Salz mit einem Rührstab schaumig rühren. Die Eier unterrühren und dann das Mehl mit dem Backpulver zufügen. Zum Schluss noch ein wenig Milch zugeben und noch einmal kräftig durchrühren. Dann die Kuvertüre in kleine Stückchen hacken und unter den Teig heben. Nun den Teig in die Springform geben und im vorgeheizten Backofen (180° Grad Ober- und Unterhitze) backen. Nach der Holzstabprobe den Teig auskühlen lassen. Die weiße Kuvertüre schmelzen lassen und auf den einen Teig geben und dann den anderen als Deckel darauf klappen. Nun die Fondantdecke ausrollen und auf die Torte legen und vorsichtig andrücken.

Für das Horn den weißen Fondant zu einer dünnen Rolle kneten und um einen Schaschlik-Spießes binden sodass eine Horn-Spirale entsteht. Dann das Pulver mit etwas Wasser vermischen und mit Hilfe eines Pinsels das Horn anmalen. Für die Ohren den weißen Fondant formen und mit einem Messer zurechtschneiden. Die Ohren dann mit einem kleinen Zahnstocher in die Torte eindrücken.

Für die Mähne die Weingummi Schnüre flechten und auf der Torte platzieren. Für die Augen 2 Toffifee seitlich die Fondantdecke eindrücken. Nun mit Hilfe der Schwarzen Zuckerschrift die Wimpern malen.

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Meat & Eat – Vorabpräsentation des Kochbuches „DIE GANZE KUH“

Erfahrungsbericht / WERBUNG

Am letzten Samstag hatte ich die Ehre, an der Vorabpräsentation des Kochbuches „DIE GANZE KUH“ teilnehmen zu dürfen. Diese fand in Köln im Weinhaus Sued statt und natürlich waren der Autor und Koch Steffen Kimmig und Michael Albrecht, der Inhaber vom Olivia Verlag, auch zugegen sowie Andreas Zimmermann, der Geschäftsführer von der Deliteam GmbH (aber dazu später noch mehr…)

Es war eine tolle und passende Atmosphäre in der Ausstellungsfläche des Weinhändlers und es war auch ein ganz besonderer Moment, den Autor und Koch Steffen Kimmig sowie den Inhaber des Olivia Verlages persönlich kennenzulernen. Und ein besonderer Moment war es, da das Buch „DIE GANZE KUH“ präsentiert wurde.

„From nose to tail“ das ist nicht nur ein Konzept, das ganze Tier zu verwerten. Nein, es ist vielmehr eine Einstellung, ein Zeichen von Respekt dem Tier gegenüber. Nur so bekomme es die verdiente Wertschätzung.

Es ist nicht das erste Buch, welches sich diesem Thema widmet. Dieses Kochbuch „DIE GANZE KUH“, welches mit viel Liebe und Leidenschaft zusammengestellt wurde, soll vielmehr diese Thematik dem Leser zugänglicher machen. Und dies auf eine „einfache“ und nachvollziehbare Art. Denn es sind Rezepte, die an alte Klassiker erinnern lassen, aber einen eigenen Stil haben und somit auch neu interpretiert wurden.

Die Gerichte sind vielfältig aber dennoch für einen greifbar. Es sind Rezepte, die zum Nachkochen animieren. Ich hatte die Ehre, einige Kostproben dieser Rezepte probieren zu dürfen und war begeistert. Es sind Rezepte, die mit einer gewissen Eleganz daherkommen und mit einer erstaunlichen Frische überraschen.

Nichts kommt von ungefähr…

Steffen Kimmig hat bei den besten Köchen unserer Zeit gelernt, was seine Stationen wie Massimiliano und Tantris untermauern. Diese Art des Kochens, das ehrliche Kochen, wie Steffen Kimmig es nannte, schmeckt man auch in seinen Rezepten heraus. Ausschließlich hochwertige Lebensmittel zu nutzen und dann nur den Eigengeschmack zu verstärken, das sind u.a. die Prinzipien von Steffen Kimmig.

Ganz besonders wichtig ist aber natürlich auch die Qualität des Fleisches. Gerade wenn man von dem Tier alles verwerten möchte. Für dieses Buch wählte man das Fleisch vom Deliteam, einem Frischelieferant für die gehobene Gastronomie. In dem üppigen Sortiment findet man u.a. Köstlichkeiten wie „Rindfleisch vom Piemonteser BioRind (ÖkoNr. DE-RP-022-04945-A) aus der GenussEifel“.

 

Mit ebenso viel Leidenschaft und Liebe ist auch das Buch selbst entstanden. Michael Albrecht erklärte mir, wie das Buch entstanden ist und welchen zufälligen Ursprung es hatte. Die Rezepte wurden dann entwickelt und zusammen auf einem Bauernhof hatte man sich dann an das Shooting gemacht. Bei der Verkostung gab es einen Moment bei dem ich schmunzeln musste, denn die Kostproben ließen Michael Albrecht eben genau diese Bilder, Emotionen und Gedanken spontan wiedererleben und sofort hatte er passende Geschichten dazu zu erzählen.

Es war ein schöner und interessanter Tag, an dem ich nicht nur die Präsentation eines tollen Buches miterleben durfte, sondern auch äußerst sympathische Persönlichkeiten kennenlernen. Ich freue mich riesig auf das Buch, welches ab dem 04. Juni auf www.olivia-verlag.de erworben werden kann.

Und aufs Nachkochen freue ich mich natürlich auch….!

Liebe Grüße,

Euer Christian

© Christian Heinen

Links:

https://www.olivia-verlag.de/

https://www.deliteam.de/delineu/