Locker luftige Apfel Vanille Muffins mit Walnuss Baiser Topping

Auf Wiedersehen Winter, willkommen Frühling

Nach der überraschend späten und heftigen Winterphase hier in NRW, freue ich mich umso mehr auf den Frühling. Auch wenn dieser offensichtlich noch immer nicht vorbei zu sein scheint. Zwar muss es für mich nicht so schnell gehen, wie es einem manche Supermarkt Ketten vorgeben, indem sie schon Osterartikel verkaufen, aber das ist ja nichts Neues.

Vor allem freue ich mich auch auf die zahlreichen, heimischen Obstsorten, die im Frühling wieder verfügbar ist. Während der Winterzeit ist die Auswahl dahingegen natürlich eher gering. Zum Glück bekommt man manchmal noch leckere und saftige Lager Äpfel. Diese habe ich für den Fruchtanteil im Teig verwendet und mit Vanillejoghurt, etwas Zimt und Walnüssen gemischt. Eine tolle Kombination, finde ich, denn der Vanillejoghurt gibt dem Teig etwas Cremiges und fruchtig Frisches. Der Zimt und die Walnüsse erinnern noch dezent an den Winter. So soll es sein 😉

Die Zutaten für den kleinen Kuchen lassen sich einfach wunderbar frei kombinieren und meistens hat man auch schon die Grundzutaten dafür im Haus. Vor allem aber sind Muffins immer schnell gemacht und selbst mit Obst 2-3 Tage lang genießbar. Wer mag, kann die Mini Kuchen auch direkt nach dem Backen einfrieren und hat somit immer eine kleine Leckerei verfügbar.

Also, auf in die letzte Winterrunde…viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit.

Zur Zutatenliste:

 

Für die Muffins

  • 200g Mehl
  • 75ml Sonnenblumenöl
  • 50g gemahlene Walnusskerne
  • 250g Vanillejoghurt
  • 2 Eier
  • 2 TL Backpulver
  • 100g Zucker
  • 200g Apfelstücke

 

Für das Baiser-Topping

 

  • 2 Eiweiße
  • 80g Puderzucker
  • Prise Salz
  • 25g gemahlene Walnusskerne
  • Walnüsse zum dekorieren

Zur Zubereitung:

 

  • Backofen auf 180°Grad vorheizen. Die Eier, den Joghurt, das Öl und den Zucker miteinander verrühren, die Apfelstücke zugeben.
  • Das Mehl mit dem Backpulver vermengen unter die Eier-Joghurt-Mischung rühren.
  • In die gefettete Form geben und ca. 8-10 Minuten backen.
  • Für das Baiser Topping, Eiweiße mit dem Zucker und dem Salz steif schlagen und die Walnüsse zugeben. Das Baiser Topping darüber geben und nochmals 15-20 Minuten backen.

 

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Schnelle Blätterteig Apfeltarte mit Marzipanboden und Cranberrys in Vanillecreme

Ein Hauch von Frankreich liegt in der Luft…Heute gibt es den franzäsischen Klassiker in einer schnellen und leckeren Version. Ob als Dessert, zum Kaffee oder einfach nur so, ein Stückchen Apfeltarte ist schon etwas Feines oder?

Da ich auch gerne auf regionale und saisonale Ware achte, habe ich mich für ein Dessert mit Äpfeln entschieden. Diese sind zumindest als Lagerware vorhanden…

Wenn man sich an französische Klassiker herantraut, ist meist „Vorsicht“ geboten; denn seien wir doch mal ehrlich, die französische Küche hat schon eine gewisse Eleganz und ist auch handwerklich  nicht immer einfach. Bei einer Apfeltarte kann man sich, denke ich, dennoch schon mal etwas mehr Freiheit erlaube und seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Auf den Blätterteigboden habe ich eine Marzipan Schmand Mischung gegeben, das gibt der Sache wirklich noch einen Kick…Die Äpfel sorgen mit der Zitrone als Gegenpart zum etwas „dumpferen“ Marzipan auch für einen schönen frischen Ausgleich. So, nun ran an die Tarte und guten Appetit.

 

Zur Zutatenliste für Form mit einem Durchmesser von 28cm

 Für den Boden:

  • 1 Paket Blätterteig

Für den Bodenbelag:

  • 200g Schmand
  • 200g Marzipan Rohmasse
  • 1 Handvoll getrocknete Cranberrys

Für die Füllung:

  • 3 Äpfel
  • etwas braunen Zucker und Saft einer Zitrone

Für die Vanillecreme:

  • 250ml Milch
  • 10g Stärke
  • ½ Mark einer Vanilleschote
  • 25g Zucker
  • 1 Eigelb

 

Zur Zubereitung:

  1. Den Schmand mit der Marzipan Masse glattrühren.
  2. Backofen auf 180° Grad vorheizen.
  3. Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in schmale Spalten schneiden, mit Zucker und Zitronensaft mischen
  4. 50ml mit Stärke und dem Eigelb verrühren und den Rest der Milch mit dem Vanillemark und dem Zucker aufkochen. Dann die Milch-Stärke-Mischung zugeben und durchquirlen bis eine Puddingartige Konsistenz erreicht wird.
  5. Die Tarteform mit dem Blätterteig auslegen und ggf. den überstehenden Rand abschneiden.
  6. Den Boden mit der Marzipan Schmand Mischung bestreichen und die Apfelspalten fächerartig einlegen.
  7. Die Cranberrys in die etwas abgekühlte Vanillecreme unterrühren, alles auf die Äpfel geben und verteilen.
  8. Die Tarte für ca. 35-40 Min. in den Ofen geben.
  9. Fertig 😉

 

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Weihnachtlicher Rotweinbirnen-Lebkuchen-Trifle / Gastbeitrag für den Adventskalender von Sandy von sasibella.de

Heut Abend ist Nikolaus Abend und die Kinder putzen fleißig die Stiefel. Aber auch die Eltern können sich mal eine Pause gönnen und es sich gemütlich machen, am Besten noch mit einem leckeren und weihnachtlichen

Rotweinbirnen-Lebkuchen-Trifle….

Das Rezept dazu findet Ihr dazu auch hinter dem 5. Türchen im Adventskalender von der lieben @sasi.bella 😍😋Denn ich hatte die Ehre und durfte Ihr mein Trifle als Gastbeitrag vorbei bringen…

Ich wünsche euch ein schönes und besinnliches Nikolausfest…🎄🎁

Gerne möchte ich an dieser Stelle auch alle Teilnehmer des tollen und leckeren Adventskalenders der Reihenfolge aufführen:

1. Dezember: Sasibella
2. Dezember: Zimtblume
3. Dezember: Schwedisch Holstein
4. Dezember: Sasibella
5. Dezember: Erdbeeren und anderes Gemüse
6. Dezember: In the Kitchen with Elisa
7. Dezember: Soulsister meets Friends
8. Dezember: Elbcuisine
9. Dezember: Kohlenpottgourmet
10. Dezember: Dinner4friends
11. Dezember: Krimi und Keks
12. Dezember: Küchenkränzchen
13. Dezember: Kittycake
14. Dezember: Backbienchen
15. Dezember: Süße Zaubereien
16. Dezember: Missi`s Kitchen
17. Dezember: Savory Lens
18. Dezember: Zuckerdeern
19. Dezember: Marlenes Sweet Things
20. Dezember: Gäste ganz easy
21. Dezember: Mimis Foodblog
22. Dezember: Tee un Kooken
23. Dezember: Applethree
24. Dezember: Lets have Breakfast

Vielen Dank nochmals, liebe Sandy, dass ich bei Deiner tollen Aktion dabei sein durfte.

Rotweinbirnen-Lebkuchen-Trifle

Zu meinem Rezept:
Zutatenliste für 4 Gläser:
3 Birnen
ca. 500ml Rotwein
ca. 150ml Portwein
1-2 Zimtstange(n), 1-2 Sternanis, 1 Vanillestange, ½ TL Lebkuchengewürz
30g Zucker für den Rotwein Sud
1 Pkt Vanillezucker, Puderzucker,2-3 Tropfen Vanillepaste
1 Bio Zitrone, Orange
250g Mascarpone
500g griechischer Joghurt
2 TL Stärke
200g Lebkuchen (z.B. Contessa)
Zubereitung:
Den Zucker im Topf karamellisieren lassen, mit Rotwein und Portwein ablöschen und etwas aufkochen lassen. Gewürze und Abrieb dazugeben, die Birnen schälen und in den Topf zum Rotwein geben, sodass sie zu ¾ bedeckt sind; ca. 30 Minuten pochieren, abkühlen lassen und alles in einem hohen Gefäß im Kühlschrank über Nacht ziehen lassen.
Für die Créme, Mascarpone und Joghurt mit Zucker sowie Vanillepaste glattrühren. Lebkuchen mithilfe einer Küchenmaschine mixen und einen Teil unter die Créme rühren. Mit Zitronenabrieb und Orangenabrieb verfeinern.
Den Sud aufkochen lassen, mit Stärke binden und eindicken lassen. Die Birnen in Würfel schneiden und in den dickflüssigen Sud geben.
Dann beginnt Ihr mit dem schichten in den Gläsern. Ich hatte die Birnen unten, dann eine Schicht Créme, dann die restlichen zerkleinerten Lebkuchen und erneut eine Schicht der Créme.
Viel Spaß und eine besinnliche Weihnachtszeit…!
Liebe Grüße,
Euer Christian
© Christian Heinen
Vorbereitungszeit8 Stdn.
Zubereitungszeit20 Min.
Arbeitszeit30 Min.
Gericht: Dessert
Keyword: christmas, Lebkuchen, Nachtisch, Rotweinbirne, Trifle, xmas food
Servings: 4 Personen

Viel Spaß und eine besinnliche Weihnachtszeit…!

Liebe Grüße,

Euer Christian

© Christian Heinen

 

Last Minute Halloween Dessert – Gruseliger Friedhof Trifle

Dieser Artikel enthält eine Produktnennung sowie Personennennung und Personenverlinkung (WERBUNG).

In Kürze ist es soweit und in den Häusern und auf den Straßen wird es gruselig.

Am Mittwoch ist Halloween und wer noch eine schnelle aber gruselige Halloween Food Idee benötigt, kann sich hier vielleicht inspirieren lassen. Oder Ihr schaut nach den Halloween Ideen vom letzten Jahr nach…

Dieses Jahr wollte ich unbedingt etwas im Glas kreieren und so kam ich auf ein weiß rotes Farbenspiel. Ich war beeindruckt wie real die „Friedhof-Erde“ (bestehend aus den Oreo Keksen) aussieht. Unser Kleinster hat den Unterschied sogar nicht sehen könne und sah uns entsetzt an, als wir das dann noch gegessen haben…Mit einem klaren „bäh…“ kommentierte er den Löffel und aß dann die Creme mit der Himbeersauce.

Das Gruseldessert lässt sich schnell zubereiten und wunderbar auch für den nächsten Tag vorbereiten. Während man die Baiser Geister im Ofen trocknen lässt, kann man sich in Ruhe an die Creme begeben und schichtweise in Gläser füllen.

Wie feiert Ihr Halloween? Ich habe gesehen, dass aktuell ein neuer Halloween Film mit John Carpenter in den Kinos läuft…Schaut Ihr Horrorfilme zu Halloween? Ich muss zugeben, dass ich die Scream Teile ja alle sehr gut fand…

 

Zur Zutatenliste:

 

  • 250g Mascarpone
  • 500g griechischer Joghurt
  • 100ml Sahne
  • Oreo Kekse
  • Vanillezucker
  • 80g Puderzucker
  • 1 Paket tiefgekühlte Himbeeren
  • Puderzucker
  • 1 Ei
  • Prise Salz
  • 60g Zucker

 

 

Zur Zubereitung:

 

Die Baiser Geister

Den Ofen auf 75° Grad Umluft vorheizen. Das Ei trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Den Zucker zugeben und nochmal durchmixen bis sich der Zucker sich vollständig aufgelöst hat. Die Geister auf ein Backblech in Form spritzen oder auf Oblaten. Diesen Tipp habe ich bei der lieben Sally gesehen und fand es eine tolle Idee. Nun kommen die Geister für ca. 90-120 Minuten in den Ofen. Man kann auch einen Kochlöffel in die Tür stecken, sodass die Feuchtigkeit entweichen kann. Wenn die Geister getrocknet sind, abkühlen lassen und nach Belieben mit gruseligen Fratzen bemalen. Dazu empfiehlt sich Lebensmittelfarbe zu nutzen in Form von Paste oder Zuckerschrift oder auch geschmolzene Kuvertüre. Ebenso könnt Ihr die übrigen Oblaten in Grabsteinform schneiden und mit  der Farbe anmalen.

Die Himbeeren auftauen lassen und mit Puderzucker in einem hohen Gefäß mixen, je nach Geschmack Puderzucker nachgeben.

Für die „Friedhof-Erde“ die Creme zwischen den Oreo Keksen herauskratzen und zur Seite stellen. Dann die Kekse in einer Küchenmaschine zerhäckseln.

Für die Mascarpone Creme, Mascarpone mit Puderzucker glattrühren, den Joghurt und die Oreo Creme zufügen und die steif geschlagene Sahne unterrühren. Mit Vanillezucker und Puderzucker abschmecken.

Nun die Creme zu 1/3 in Gläser geben und eine Schicht Himbeerpüree zugeben. Dann wieder eine Schicht Creme zugeben (hier vorsichtig von außen nach innen arbeiten) und mit der Friedhof-Erde abschließen.

Fertig 😉

 

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Saftige Nussecken – ein Klassiker der zur Herbst- und Winterzeit nicht fehlen darf

Die Herbst- und Winterzeit hat doch auch viel schöne Seiten zu bieten. Man kann es sich ohne Reue zu Hause gemütlich machen und sich kleine Leckereien gönnen und einfach mal runterfahren und genießen. Als Kind habe ich schon Nussecken geliebt und mir immer vorgestellt, dass es ein typisches Großmutter Rezept ist, die dann eh Stunden in der Küche verbringt, bis es dann endlich fertig ist.

Aber so ist es nicht, denn Ihr werdet überrascht sein, wie schnell man ein ganzes Blech Nussecken zubereitet und gebacken hat. Ich finde Nussecken gehen zwar immer, aber für die dunkle, gemütliche Vorweihnachtszeit, sind diese Mürbeteig Nuss Ecken ein optimaler Einstieg.

Wir steuern hier gefühlt schon mit zügiger Fahrt auf die Vorweihnachtszeit zu, denn die Kinder warten schon jetzt auf´s Christkind. Ein Highlight in Form von St. Martin steht noch kurz bevor und dann wird gefiebert was das Zeug hält. So war es letztes Jahr bereits und so wird es dieses Jahr auch wieder sein. Ich finde aber auch selbst, dass die Weihnachtszeit, die schönste Zeit des Jahres ist und freue mich auch schon darauf. Aber neben Plätzchen und Glühwein, Geschenken und deftigem Essen, ist es vielleicht wirklich der Kindheitsglanz, der nie richtig verschwindet, die Magie nie verloren geht und der Gedanke an das Gute in der Welt, eine tragende Kraft ist. So ist halt Weihnachten. Da darf es auch mal kitschig werden… 😉

 

Zur Zutatenliste:

 

Für den Teig:

  • 230g Mehl
  • 120g Zucker
  • 125g Butter
  • 2 Eier
  • 1 EL Honig
  • 1 TL Backpulver
  • 70g Stärke
  • 1 Paket Vanillezucker

 

Für den Belag:

  • 85g Johannisbeeren Gelee
  • 200g Butter
  • 200g Zucker
  • 2 Pakete Vanillezucker
  • 150g Zartbitter Kuvertüre
  • 1-2 EL Kokosöl
  • 350g gemahlene Haselnusskerne
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 5 EL Wasser

 

Zur Zubereitung:

Den Ofen auf 175° Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Teig mit einer Küchenmaschine zu einem homogenen Masse rühren und kneten, auf ein eingefettetes Backblech verteilen und gleichmäßig ausrollen. Johannisbeeren-Gelee darauf verteilen und auch gleichmäßig verstreichen. Zucker und Butter schmelzen lassen, Haselnüsse mit Wasser vermengen und dazu geben und durchrühren. Ebenfalls auf den Teig mit dem Gelee verteilen und glattstreichen. Das Blech dann für ca. 40-50 Minuten in den Ofen geben. Noch im warmen Zustand schneiden, sonst bricht der Teig zu sehr. Einmal in Vierecke und dann diagonal in Dreiecke.

Fertig… 😉

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Schnelle Quark Pancakes

Pancakes schmecken einfach lecker. Und es ist gut, dass es so viele Varianten dieser Eierspeise gibt.

Diese Variante zeichnet sich durch seine „Fluffigkeit“ aus und ist durch den Quark eine gewisse „Substanz“ und durch den Abrieb der Limone eine freche frische Note…

Wir haben die Pancakes mit der selbst gemachten Feigen-Pflaumen-Konfitüre gegessen und es waar herrlich lecker…Viel Spaß beim Nachmachen und Guten Appetit.

Viel Spaß beim Nachmachen und Guten Appetit.

Zur Zutatenliste für 2 Personen und 3 Probiermäuler:

  • 135g Magerquark
  • 2 EL Mehl
  • 2 Eier
  • 60ml Milch
  • 2 EL Agavendicksaft
  • Limonenabrieb
  • Prise Salz

Zur Zubereitung:

Die Eier trennen und die Eigelbe mit der Milch verrühren, Mehl und Magerquark zugeben sowie den Limonenabrieb und den Agavendicksaft. Nun aus dem Eiweiß mit dem Salz den Eischnee schlagen und unter die Maße geben. Die Quark Pancakes dann in einer Pfanne mit reichlich heißem Öl bei mittlerer Temperatur ausbacken. Dazu passen sehr gut eine fruchtige Sauce, Marmelade oder Früchte.

Guten Appetit

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Feigen Mürbeküchlein

Das tolle an der Herbstzeit ist, dass man sich auch mal entspannt zurücklehnen und es sich gemütlich machen kann. Passend dazu habe ich diese kleinen Feigen Küchlein gebacken.

Der Teig den ich dafür verwendet habe, ist ein Klassischer Mürbeteig. Da habe ich direkt an die Plätzchen Back Zeit während der Weihnachtszeit gedacht. Wo man dann in Etappen und Schritten entweder Teig im Ofen, im Kühlschrank oder zum Ausstechen auf der Arbeitsplatte hat. Da freue ich mich auch wieder drauf, denn die Kinder machen so gerne mit und sind so kreativ beim Dekorieren der Plätzchen.

Der Mürbeteig ist recht schnell gemacht und kann nach Geschmack auch variiert werden. Soll er buttrig sein oder eher knuspriger, also entweder mehr Butter oder Zucker…

Diesen Herbst hat es die Feige mir angetan. Ich habe ja bereits eine Feigen-Pflaumen-Marmelade gemacht, die auch sehr lecker war. Und eine nächste Idee dazu habe ich auch schon. Ich glaube, dass Feigen mehr und mehr Gewicht in der Küche bekommen, denn die Variante mit Käse oder Pflaume ist sehr harmonisch.

Im Urlaub haben wir in einem Restaurant unter einem Feigenbaum gesessen. Da war mir klar, einen Feigenbaum möchte ich auch mal haben 😉

Zur Zutatenliste:

  • 70g Zucker
  • 130g Butter
  • 230g Mehl
  • Prise Salz
  • 1 Ei
  • 3-4 frische Feigen
  • Handvoll Walnüsse
  • Agavendicksaft
  • Haferflocken
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • Butter zum Bepinseln
  • Zucker zum Bestreuen

 

Zur Zubereitung:

Zucker, Butter in Stücken, Mehl, Salz und Vanillezucker zu einem Teig verkneten.

In Frischhaltefolie packen und mind. 30 Minuten in den Kühlschrank geben.

Den Ofen auf 200° Grad vorheizen. Die Feigen waschen und in Viertel schneiden und 1 Feige in Scheiben schneiden.

Den Teig vierteln und erstmal kräftig durchkneten, dann wird er wieder schön geschmeidig.

Diesen dann jeweils in kleine, runde und platte Scheiben kneten und ausrollen. Den Teig nun auf ein Backblech mit Backpapier geben. Nun etwas Haferflocken in die Mitte streuen und eine Scheibe Feige mittig platzieren. Darauf kommen dann die Viertel und etwas gehackte Walnüsse. Diese dann mit Agavendicksaft beträufeln. Nun die Ränder des Teiges etwas einrollen und andrücken. Diesen mit der flüssigen Butter bepinseln und Zucker darauf geben. Der Teig kommt nun für ca. 20 Minuten in den Ofen.

Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit!

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

No Bake Feigen Cheesecake

Passend zum sweetsunday gibt es einen no bake cheesecake, diesmal mit Feigen. Der Herbst ist eingekehrt und da ich Pflaumen schon beim letzten Mal verwendet hatte, dachte ich mir, dass es mit Feigen bestimmt auch lecker ist. Und ich liege da ziemlich richtig, denn die Feige verleiht dem Kuchen einen leckeren Beigeschmack und harmoniert gut mit dem enthaltenen Frischkäse.

Zuerst wollte ich eine Kombination aus Feigen und Pflaumen machen, aber dann habe ich mich dazu entschlossen, entsprechend eine Konfitüre zu machen. Auch lecker..! 😉

Ich bin ehrlich gesagt froh, dass der Herbst kommt. Ich habe gestern am Straßenrand gesehen, dass die bereits schon eifrig Kastanien gesammelt wurden. Ich hoffe, dass die Bäume noch ausreichend Blätter tragen, um uns einen bunten Herbst zu schenken, denn die meisten Blätter sind aufgrund des langen und heißen Sommers bereits abgefallen. Die Kinder haben auf jeden Fall schon fleißig herbstliche Fensterbilder gebastelt und freuen sich schon auf Weihnachten. Auch süß…

Apropos süß, nun kommen wir zu den Zutaten und der Zubereitung des Feigen no bake cheesecake. Viel Spaß beim nachmachen und guten Appetit…;-)

 

Zu den Zutaten:

  • Frische Feigen nach Belieben zum Dekorieren und für den Teig
  • 500g Magerquark
  • 250g Mascarpone
  • 250ml Sahne
  • 250g Frischkäse
  • 200g Zucker
  • 1 Bio Zitrone
  • 3 Päckchen Gelatine Fix
  • 300g Vollkorn Butterkekse
  • 130g Butter (zerlassen)

 

 

Zur Zubereitung:

 

Zunächst machen wir uns an den Boden, da dieser zum kühlen noch in den Kühlschrank muss.

Die Kekse dafür zerkleinern, die Butter zerlassen und alles in einem Topf mit dem Zucker vermengen.

Es können ruhig einige größere Stücke der Kekse erhalten bleiben. Die Masse dann auf den Boden der Form (mit Backpapier ausgelegt) verteilen und andrücken. Dann kommt die Form für ca. 20 Min. in den Kühlschrank. Am besten Ihr legt die Ränder der Form auch mit Backpapier aus, damit der Teig nicht an der Form kleben bleibt.

In der Zeit kann man den „Teig“ vorbereiten. Den Quark, den Frischkäse, Mascarpone und geschlagene Sahne in eine Schüssel geben und verquirlen und einen Spritzer Zitronensaft zugeben. Dann die Gelatine unterrühren und 1 Minute verquirlen. Den Zucker zugeben und nochmals vermengen. Nun kann man die Feigen einarbeiten. Die Maße nun auf den Keksboden vorsichtig verteilen und glatt streichen. Der Kuchen sollte nun nochmal für ca. 4 Stunden in den Kühlschrank.

Nun kann man den Feigen No Bake Cheesecake nach Belieben dekorieren.

Fertig 😉

Viel Spaß beim Nachmachen…

Liebe Grüße,

Christian

 

©Christian Heinen

Süße Schultüten

Die Einschulung ist immer ein aufregendes Erlebnis, auch wenn wir bereits ein Schulkind haben. Zudem ist es auch immer eine schöne Gelegenheit, die Familie wieder zusammen kommen zu lassen. Und wie im letzten Jahr waren auch wir auch dieses Jahr wieder alle aufgeregt und gespannt, wie es wohl wird. Der Tag an der Schule war sehr schön gestaltet und die Kinder hatten eine schöne Einführung in den Schultag. Für das Essen ist es dann wichtig, dass man viele Sache schon mal vorbereiten kann. Die süßen Schultüten zur Nachspeise habe ich auch den Abend vorher (zumindest die Masse) vorbereitet und brauchte nun nur noch in die Waffeln gespritzt werden.

 

Zur Zutatenliste:

  • 200g Magerquark
  • 250g Mascarpone
  • 200ml Sahne
  • 80g Zucker
  • 1 Beutel Gelatine Pulver
  • Eiswaffeln
  • Heidelbeeren
  • Blaubeeren

 

Zur Zubereitung:

Quark und Mascarpone in einer Schüssel vermengen und die Sahne unterheben. Dann die Gelatine einrühren und 1 Minute durchquirlen. Dann den Zucker zugeben und noch einmal verrühren. Anschließend die Masse in den Kühlschrank zum kühlen geben. Mit einem Spritzbeutel dann die Maße in die Eiswaffeln spritzen und die Beeren darauf verteilen. Die Beeren vorher verlesen und kurz wässern.

Viel Spaß beim nachmachen….

 

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Herbstkonfitüre

Dieses Mal freue ich mich besonders auf den Herbst. Nachdem ich dieses Jahr versäumt hatte, die obligatorische Erdbeer-Marmelade zu machen, steige ich gleich mit einer herbstlichen Konfitüre ein. Und ich glaube, ich habe da zwei fruchtige Protagonisten gefunden, die sehr gut miteinander harmonieren und sich ergänzen.

Mit dem Begriff „Marmelade“ oder „Konfitüre“ verbinde ich direkt die Vorstellung von einem gemütlichen Sonntagmorgen, ein paar frischen Brötchen oder Croissants, einer Zeitung und Gespräche am Frühstückstisch…

Wenn man von Pflaumen (oder Zwetschgen) spricht, ist einem im ersten Moment gar nicht bewusst, wie komplex die Pflanze ist, denn es gibt ca. 2000 verschiedene Arten dieser Steinfrucht. Aber ebenso beeindruckend ist, dass (wie so oft) bereits die Römer schon eifrig Pflaumen gezüchtet hatten und die Frucht zu schätzen wussten. Und wo wir gerade bei den Römern sind, auch die Feige war (zumindest den antiken) Römern bekannt und wurde auf verschiedene Weise genutzt.

Das Thema sowie die Technik des Einmachens, Konservierens und Haltbar-Machens ist ein sehr interessantes Thema und geht zurück bis ca. 2000 v.Chr., wo man schon Kriege um das Salz führte; denn das war damals der Haltbarmacher Nr.1…Auch heutzutage ist das Einmachen wieder geläufig und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Wen wundert´s, denn ein mit selbst gemachter Marmelade gedeckter Tisch klingt doch immer gut oder?

Zur Zutatenliste für 4-5 Einmach-Gläser:

 

  • 700g Zwetschgen
  • 450g frische Feigen
  • 1 Bio Zitrone
  • 1 Nelke
  • ½ Vanilleschote
  • 5-7 Blatt  Zitronenmelisse
  • 500g Gelierzucker (2:1)

 

Zur Zubereitung:

Die Zwetschgen putzen, waschen und entsteinen und klein schneiden. Die Feigen waschen und in kleine Stücke schneiden. Die Früchte mit dem Zucker, dem Zitronensaft, der Zitronenmelisse, der Nelke und etwas Vanillemark im Topf ca. 15 Min. ziehen lassen. Mit einem Stabmixer oder einem Stampfgerät kurz durchmixen. Dann auf den Herd stellen und aufkochen lassen. Von nun an sollte man immer dabei stehen bleiben und rühren. Wenn die Maße blubbernd aufkocht, ca. 4 Minuten köcheln lassen. In vorbereitete Gläser (sterilisiert) füllen; bis ca. 1-2 cm unter der Kante und den Deckel sofort verschließen. Bei Einmach-Gläsern mit Schraubverschluss, sollte man diese ca. 5 Minuten auf den Kopf stellen.

Nun die fertige Konfitüre in Ruhe auskühlen lassen und der Sonntag kann kommen 😉

Viel Spaß beim nachkochen und einen schönen Sonntagmorgen Euch

 

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen