Aus eigenem Anbau: Kohlrabi Apfel Carpaccio mit karamellisierten Walnüssen

Endlich ist er reif. Und so eine tolle Farbe. Ich bin stolz wie Bolle, dass die Ernte so üppig ausfällt. Es ist schon etwas aufregend, wie aus einem kleinen Samen oder einer Jungpflanzen dann schließlich eine üppig gewachsenes Gemüse oder eine Frucht entsteht.

Zeitgleich sind auch unsere Äpfel an unserem Mini Apfelbaum reif und warten auf Verarbeitung. Nach der langen Phase der Zuwendung und Pflege, müssen jetzt schnell Taten folgen und da weckt die Kreativität. Eine spontane Idee war also ein Kohlrabi Apfel Carpaccio und im Grunde ist eine tolle und gesunde Speise daraus entstanden. Ob als Vorspeise oder gemäß einer low carb Ernährung auch bestens als Hauptspeise geeignet.

Lila Kohlrabi ist etwas geschmacksintensiver als der grüne Vertreter. Ich habe anscheinend auch noch den richtigen Zeitpunkt der Ernte erwischt, denn wenn die Knolle zu groß ist, dann kann sie schon mal ziemlich holzig schmecken. Kohlrabi deckt übrigens den Tagesbedarf an Vitamin C mit nur 100g zur Hälfte und das nicht nur aus der Knolle, sondern die Blätter sind auch zum Verzehr geeignet und ebenso gesund. Die enthaltenen 70 Mikrogramm auf 100mg Folsäure sind für Schwangere in Bezug auf Blutbildung und Zellteilung interessant und das Verhältnis eines hohen Kaliumgehalts und einem geringen Anteil von Natrium ist auch lobenswert. Kohlrabi eignet sich perfekt für eine low carb Küche, denn auf 100g Kohlrabi kommen gerade mal 4g Kohlenhydrate.

Zutaten:

1-2 kleine Kohlrabi

Blättert der Kohlrabi

1-2 kleine Äpfel

1 Handvoll Walnüsse

Honig, Butter

Dressing zum nappieren

2 EL Walnussöl

1 EL Apfelessig

etwas Honig

Salz, Pfeffer

Zur Zubereitung:

Die Walnüsse in der Pfanne anrösten, etwas Butter und Honig zugeben und vorsichtig weiter rösten. Dann auskühlen lassen. Ein Dressing zum nappieren aus den o.g. Zutaten herstellen und zum Schluss über das Carpaccio verteilen.

Inzwischen die Kohlrabi Knollen säubern, schälen und in dünne Scheiben schneiden. Ebenso die Blätter waschen und klein schneiden. Nun die Äpfel vom Kerngehäuse trennen und in dünne Scheiben schneiden und mit Limetten- oder Zitronensaft überziehen.

Fächerförmig auf dem Teller anrichten und die karamellisierten Walnüsse und die Blätter darauf verteilen.

Fertig 😉

Liebe Grüße,

euer Christian

© Christian Heinen

Sommerlicher Wassermelonensalat mit Feta, Parmaschinken und Datteln – einfach und schnell

Ob als Beilage zum Grillen, als Vorspeise oder sogar als Hauptspeise, ein Salat ist im Sommer immer eine gute Wahl. So ein Sommersalat sollte in meinen Augen daher leicht und schnell zubereitet werden können, er sollte erfrischend schmecken und am besten sättigend sein. Der Vorteil an Sommer Salaten ist, dass auch Obst und Früchte mitverarbeitet werden können und dem Salat damit einen tollen Geschmack verleihen.

 Heute habe ich daher passend einen Wassermelonen Feta Salat mit Parma Schinken und Datteln. Ich bin noch immer völlig beeindruckt wie gut die Kombination schmeckt und die zutaten zusammenpassen. Die Datteln geben die nötige Süße aber auch mit dem Schinken eine gewisse Deftigkeit. Die Melone verleiht dem Salat den typischen sommerlichen Character und der Feta käse sogt für die schmalzige Abrundung. Ebenso praktisch wie überraschend, der Salat kommt ganz ohne Dressing aus, lediglich ein Spritzer Zitrone oder Limone ist zum Finish genug.

Gerade im Sommer ist auf den flüssigkeitshaushalt zu achten und ihr solltet bekanntlich ausreichend Flüssigkeit aufnehmen. Durch die Wassermelone gelingt das sogar prima als Unterstützung beim Essen, da ja wissentlich die Wassermelone zu 93% aus Wasser besteht. Zudem kommt sie gerade mal bei 100g auf magere 35kcal. Das ist perfekt für ein Sommer Gericht. Viel essen und wenig Kalorien aufnehmen.

Zur Zutatenliste für 2 Personen:

½ Wassermelone

250g Feta käse

100g Parmaschinken

Saft einer ½ Zitronen

1 Handvoll getrocknete Datteln

Etwas Chiliflocken

Zur Zubereitung:

Die Wassermelone von der schale trennen und mundgerechte stücke schneiden. Den Parma Schinken und die Datteln ebenfalls in kleine Stücke schneiden und über die Melone geben. Darauf den Feta verteilen und Zitronensaft darüber geben.

Fertig 😉

Guten Appetit und genießt den Sommer

Liebe Grüße,

euer Christian

© Christian Heinen

Sommer, Sonne, Erdbeereis…

Das klingt gut und passt einfach perfekt zusammen. Am Besten schmeckt es, wie immer selbst gemacht. Und es ist so schön einfach….denn ihr braucht nur 4 zutaten! Und natürlich die Erdbeeren.

Eis ohne Eismaschine machen, ist keine Hexerei. Die Basis ist natürlich ein Milchprodukt wie Sahne, Milch, Joghurt oder Quark. Da Eis im gefrorenen oder zumindest stark gekühltem Zustand gegessen wird, muss beachtet werden dann alle Aromen etwas schwächer schmecken und auf einen Geschmacksträger angewiesen sind. Das enthaltene fett in den Milchprodukten ist das bestens für geeignet. Daher sollte man daran auch nicht sparen. Und süß sollte es auch sein. Generell gilt, je mehr Zucker, desto cremiger wird das Eis. Daher empfiehlt sich schon, das Eis zu zuckern, am besten mit Honig oder zu gezuckerte Kondensmilch, da hat man beide Komponenten vereint.

Wenn das Eis in den Tiefkühler kommt, sollte dieser nicht unter 18 Grad kommen, da das Eis sonst zu hart wird.

Zur Zutatenliste:

Für das Eis:

200ml Kondensmilch

250 ml Sahne

100ml griech. Joghurt (hoher Fettgehalt)

1 TL Vanille Extrakt

Frische Erdbeeren nach Belieben (ca. 100g)

Für die Shortcakes:

125g Mehl

60g kalte Butter

2EL Milch

2 EL Sahne

2 EL Zucker

½ TL Backpulver

1 Prise Salz

etwas Butter zum bestreichen

Zur Zubereitung:

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Mehl, Backpulver, Zucker und Salz vermengen und die Butter in kleinen Flocken zufügen. Mit der Gabel alles miteinander verkneten sodass Streusel entstehen. Sie Milch und die Sahne zugeben, mit der Gabel vermengen  und mit den Händen alles zu einem Teig verkneten. Den Teig ausrollen und runde formen ausstechen, mit flüssiger Butter bestreichen und die Shortcakes dann für 15-20 Minuten in den Ofen geben.

Die Erdbeeren waschen, das Grün der Erdbeeren entfernen und einen Teil der Erdbeeren in kleine Stücke schneiden. Die anderen zur Deko aufbewahren.

Die gezuckerte Kondensmilch in eine Schüssel geben und Vanille Extrakt zufügen. Die Sahne steif schlagen und portionsweise unter die Kondensmilch heben. Wenn ihr eine homogene Masse habt, den Joghurt unterheben. Das Eis kann nun in einer entsprechenden Form für ca. 4 Stunden in den Tiefkühler gegeben werden. Vor dem Verzehr einige Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Viel Spaß und guten Appetit.

Liebe Grüße,

euer Christian

© Christian Heinen

Haferflocken Bananen Pancakes mit Blaubeeren

Hatte ich bereits erwähnt, dass ich Blaubeeren liebe? Ja hatte ich bestimmt, aber ich kann es nicht oft genug sagen, denn ich könnte so viele Vorteile von Blaubeeren aufzählen…Unter anderem sind sie sehr gesund (Entzündungshemmend, reich an Vitamin C und E, kalorienarm, sollen sogar Krebs vorbeugend wirken), sind super lecker, vielfältig verwendbar und sehen im Quark oder auf Pancakes immer appetitlich aus….

Es gibt zahlreiche Varianten von Bananen Pancakes, die noch mit Haferflocken anstelle von Mehl zubereitet werden können, da ist es schwer einen absoluten Favoriten herauszusuchen, denn ob mehr Banane oder mehr Milch/Joghurt oder sogar mehr Haferflocken, ist immerhin Geschmackssache. Wie auch immer, es ist eine tolle Variante den Kindern etwas Gesundes, aber dennoch süßes anzubieten. Und welches Kind mag schon keine Pancakes.

Vor allem können Pancakes mit diversen Früchten und Saucen kombiniert werden, die dann auch jeweils eine ganz eigene Geschmacksrichtung geben. Diese lassen sich dann natürlich auch wunderbar saisonal und regional anpassen. Ich liebe solche Gerichte, die so schön flexibel sind.

Zur Zutatenliste für 3-4 Portionen:

2 Banane

2 Ei

150g Haferflocken

Vanillepaste

Zimt

5g Backpulver

100ml Milch

2 EL Ahornsirup

Zur Zubereitung:

  1. Die Haferflocken in einem Mixer klein mixen und dann die anderen Zutaten zufügen.
  2. Eine Pfanne mit Öl erhitzen und jeweils eine kleine Kelle des Teiges bei mittlerer Hitze in die Pfanne zum ausbacken geben, dabei einmal wenden.

Fertig 😉

Liebe Grüße,

euer Christian



Sommerlicher Früchte Käsekuchen Traum

Bald ist der Tag des Himbeerkuchens. Das hat mich inspiriert und ich habe eine sommerliche Variante des Käsekuchens gebacken. Es gibt unzählige Käsekuchen Rezepte und Varianten. Und sämtliche, die ich bisher probiert, gebacken und gegessen habe, waren sehr lecker. Und zwar jeder auf seine eigene Art. Natürlich passen auch Himbeeren zum Käsekuchen. Einen Teil der Himbeeren sind im Teig versteckt und die Früchte für den Belag sind eine Auswahl dessen was der Sommer hergibt.

Eigentlich ist im Moment viel zu tun und alles kommt wieder auf einmal. Aber sobald ich mich dann dem Teig gewidmet habe, konnte ich abschalten und mich auf das Backen konzentrieren. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich lieber koche als backe, aber so langsam macht es mir auch Spaß zu backen.

Ich hätte so gerne noch ein Foto vom angeschnittenen Kuchen gemacht, aber wie das dann auf einem Geburtstag so ist, da wartet man mit dem Anschneiden bis alle Gäste da sind und dann hat natürlich auch keiner mehr Geduld und Verständnis, dass da so ein Foodblogger noch unbedingt ein Foto machen muss. So haben wir nun das bekannte „heute habe ich leider kein Foto für dich“ Drama.    

Zur Zutatenliste:

150g Mehl

7 Eier

75 Butter

225g Zucker

2 Pakete Vanillezucker

1kg Quark

150g Sahne

1 Paket Vanillepudding (zum Kochen und Backen)

1 Schale Himbeeren

1 Schale Brombeeren

Johannisbeeren nach Wahl

Erdbeeren nach Wahl

Zur Zubereitung für ein Kuchen mit einer 26er Springform:

  1. Für den Boden das Mehl mit 50g Zucker, dem Vanillezucker, dem Ei, der Butter und einer Prise Salz verkneten, in eine Folie packen und ca. 30 Min. kaltstellen.
  2. Den Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen. Die Form einfetten und mit Mehl ausstäuben.
  3. Für die Füllung die 6 Eier, 175g Zucker, 1 Paket Vanillezucker und 1 Prise Salz mit einer Küchenmaschine schön dick schaumig schlagen. In der Zwischenzeit den Quark mit der Sahne und dem Puddingpulver glattrühren und danach in die schaumige Eimasse unterheben.
  4. Nun den Boden mit der Eimasse leicht bedecken und die Himbeeren nach Belieben leicht eindrücken. Dann die restliche Eimasse vorsichtig darauf geben und glattstreichen.
  5. Der Kuchen kommt nun für ca. 1 Stunde in den Ofen.
  6. Den Teig in der Form abkühlen lassen und dann aus der Form nehmen.
  7. Kurz vor dem Servieren dann mit den Früchten belegen.

Tipp: Es kann gut sein, dass ihr den Teig für die letzten 10 Minuten mit Alufolie abdecken müsst, damit er nicht zu dunkel wird.

Liebe Grüße,

euer Christian

© Christian Heinen

Gazpacho – Kalte Gemüsesuppe an heißen Tagen

Jetzt sind sie da, die heißen Sommertage. Wenn die Temperaturen derart ansteigen, hält sich der Hunger in Grenzen; daher ist so eine Gazpacho eigentlich perfekt. Sie versorgt den Körper mit den wichtigsten Nährstoffen, macht satt und ist erfrischend zugleich. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie blitzschnell zubereitet ist und keiner sich großartig lange in der Küche aufhalten muss.

Eine Gazpacho ist eine kalte und vor allem ungekochte Gemüsesuppe. Sie hat ihren Ursprung in Südspanien und Portugal. Tomate und Paprika war in der Urfassung erstaunlicherweise gar nicht Bestandteil dieser Suppe, denn erst durch Christoph Kolumbus wurden diese Zutaten quasi importiert und der Gazpacho beigefügt. Daher sind die klassischen Zutaten wie die Salatgurke, Knoblauch, Essig und Olivenöl sowie das Weißbrot Hauptbestandteil und sollten in der Gazpacho auch Verwendung finden. Wer die Gazpacho noch etwas „süßer“ im Geschmack bevorzugt, kann auch kreativ sein und Melone oder ähnliches Obst zugeben.

Zur Zutatenliste für 4 Personen:

  • 500g reife Tomaten
  • Je 1 rote und gelbe Paprika
  • 1 Salatgurke
  • 1 rote Zwiebel
  • 3 Scheiben Toastbrot oder Weißbrot vom Vortag
  • 500ml Tomatensaft
  • 1 EL Zucker
  • 2 Knoblauchzehen
  • Paprikapulver
  • Tabasco
  • Himbeeressig, Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Zitronensaft

Zur Zubereitung:

Die Tomaten kreuzweise einritzen und kurz in kochendem Wasser blanchieren. In Eiswasser abschrecken und enthäuten, entkernen und in kleine Stücke schneiden.

Die Gurke schälen, die Enden abschneiden, längs halbieren und entkernen. Dann in kleine Stücke schneiden. Den Knoblauch pellen und vierteln. Die Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Paprika schälen und in kleine Stücke schneiden.

Das Toastbrot entrinden und in Wasser mit etwas Salz und Olivenöl einweichen.

Das Gemüse und den Knoblauch nun mit dem Essig und dem Tomatensaft pürieren, das Brot dazu geben und die Gewürze sowie etwas Olivenöl und noch einmal durch pürieren.

Fertig 😉

Viel Spaß und guten Appetit

Liebe Grüße,

euer Christian

© Christian Heinen

Schnitzel in Haselnuss-Cornflakes-Panade mit Ofengemüse und einer Sauce Béarnaise

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Da sich die Spargel Saison dem Ende neigt, habe ich nochmal ein leckeres Ofengemüse zusammengestellt. Dazu gab es Schnitzelchen in einer Haselnuss Cornflakes Panade und einer Sauce Béarnaise. Ich liebe die Kombination aus Fleisch und Gemüse und brauche da auch wirklich keine „Sättigungsbeilage“. Das Gericht ist also low carb orientiert und das Schöne ist, dass ihr das Gemüse je nach Belieben und Geschmack verwenden könnt. Ich habe hier Pastinake, Möhren und Spargel ausgewählt. Es ist erstaunlich, wie schnell die Spargelsaison wieder vorbei ist. Dabei wollte ich noch so viele Gerichte und Varianten mit Spargel ausprobieren. Noch kürzer kam mir dieses Jahr die Bärlauch Saison vor. Und es ist so schade, denn Bärlauch ist meines Erachtens noch zu sehr unterschätzt.  So war ich z.B. völlig überrascht, als ich zum ersten Mal eine Bärlauch Suppe gegessen hatte.

Die Schnitzel habe ich mit einer Cornflakes Haselnuss Panade versehen. Ich finde, die Haselnuss unterstützt den Gemüse Geschmack noch mehr und passt einfach sehr gut dazu. Zudem gibt sie der Panade einen schönen Crunch und wirkt nicht so „latschern“.

Hier auf dem Blog werden dann in Zukunft noch weitere low carb Varianten und Rezepte folgen. Ich hoffe, dass ich mit diesem Gericht euren Geschmack getroffen habe. Wir fanden es auf jeden Fall sehr lecker…

Zur Zutatenliste für 4 Personen:

4 Schweineschnitzel (Rücken oder Oberschale)

2-3 EL Mehl

2 Eier

50ml Sahne

Salz, Pfeffer

80g Cornflakes (ungezuckert)

100g Haselnüsse

2 EL Butterschmalz

3-4 Karotten

2-3 Pastinaken

100g Zuckerschoten

1 Bund grüner Spargel

Olivenöl

Meersalz, Pfeffer, Chiliflocken, Rosmarin, Thymian

200g Butter

50ml Weißwein

3-4 Pfefferkörner

3-4 Frische Estragon Stängel

Zitronensaft

Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer

1 Zwiebel

3 Eigelb

  1. Das Gemüse putzen und schälen und mit etwas Olivenöl einreiben und für ca. 20-25 Minuten in den Ofen geben. Mit Salz würzen.
  2. Butter in einem Topf langsam flüssig werden lassen und dann abkühlen lassen.
  3. Den Weißwein in einen Topf geben, die Pfefferkörner mit der Messerklinge zerstoßen, die Zwiebel in grobe Stücke schneiden und zusammen mit dem Zitronensaft in den Topf geben. Alles aufkochen und etwa auf die Hälfte einkochen lassen. Danach (ganz wichtig) abkühlen lassen.
  4. Nun die Eier trennen und die Eigelbe in eine Rührschüssel geben und die abgekühlte Weißweinreduktion durch ein feines Sieb in die Rührschüssel passieren.
  5. Die Masse nun über einem Wasserbad schaumig schlagen und dabei die Temperatur kontrollieren, dass es nicht zu heiß wird.
  6. Die Kräuter hacken und einrühren.
  7. Die Haselnüsse und die Cornflakes kleindrücken oder kurz mixen.
  8. Die Schnitzel säubern und panieren (erst Mehl, dann Ei Sahne Mischung und dann die Haselnuss Cornflakes Mischung)
  9. Die Schnitzel nun in Butterschmalz auf mittlerer Hitze langsam anbraten. So wenig wie möglich wenden.

Fertig 😉

Viel Spaß und guten Appetit

Liebe Grüße,

euer Christian

© Christian Heinen

Tomaten Gewürz Ketchup

Tomaten Ketchup

Sommer, Sonne, Grillzeit. Es ist wieder soweit, die Grillsaison ist eröffnet und in den Gärten und auf den Balkonen werden wieder die „Männerspielzeuge“ aufgestellt. Die leidenschaftlichen Grillexperten und Liebhaber haben natürlich schon vor Langem „angegrillt“ und bereits etliche Briketts verglühen lassen. Im Grunde ist es wie vor hunderten von Jahren, die Zubereitung von Essen über Feuer ist einfach faszinierend. Oft reicht ein kleines Lagerfeuer aus um die Menschen um das Feuer zu versammeln. Das Zündeln der Flammen und das Knistern vom Holz ziehen Menschen einfach an. Es werden Geschichten erzählt und zu später Stunde auch mal Lieder gesungen. Feuer und Essen, das passt zusammen, lässt uns gesellig werden und wir fühlen uns wohl. Alles ist auf einmal gut.

Wir waren dieser Tage auf einem Geburtstag eingeladen und es wurde natürlich gegrillt. Als kleine Überraschung und als Mitbringsel habe ich noch schnell einen Tomaten Gewürz Ketchup gemacht. Eigentlich ist so ein Ketchup schnell zubereitet und hält mehrere Tage im Kühlschrank.

Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Bald auch von mir mehr dazu…;-)

Zur Zutatenliste:

2kg reife Strauchtomaten

1 rote Zwiebel

50g Knollensellerie

1 Knoblauchzehe

2 EL Sonnenblumenöl zum anbraten

40ml Sonnenblumenöl

8 EL Apfelessig

2-3 TL Salz

ca. 80g Zucker (nach Geschmack und säuregrad der Tomaten)

Piment

20g Ingwer

1 TL Paprikapulver, Raucharoma

1 TL Paprikapulver, edelsüss

Zur Zubereitung:

  1. Die Tomaten kurz blanchieren und die Haut abziehen. Das Kerngehäuse herausnehmen und in Stücke schneiden.
  2. Die Zwiebel, den Ingwer und den Knoblauch schälen und in klein schneiden. In Sonnenblumenöl anschwitzen und mit etwas Essig ablöschen.
  3. Die Tomaten zugeben, das Salz einrühren und eine ½ Stunde köcheln lassen.
  4. Nun den Zucker, den restlichen Essig, Piment und Paprikapulver zugeben und alles einmal kurz pürieren.
  5. Ca. 3 EL Tomatenmark einrühren die Tomatenmasse nochmal ca. 20 Minuten einkochen lassen. Das restliche Öl einträufeln lassen und dabei die Masse mit dem Pürierstab mixen.
  6. Den heißen Tomatenketchup nun in dafür vorgesehene Einmachgläser oder Flaschen einfüllen und verschließen.

Fertig 😉

Liebe Grüße,

euer Christian

© Christian Heinen

Schnelle Heidelbeer Marzipan Schnecken

Diese Heidelbeer-Marzipan-Schnecken sind schnell gemacht und ideal für einen unangekündigten Besuch oder einfach nur so zum wegnaschen. Manchmal hat man einfach nicht viel Zeit für ein aufwendiges Gebäck aber dennoch möchte man ja auch etwas „Neues“ anbieten. Diese Schnecken sind mit Blätterteig gemacht und damit schon mal generell eine sichere Variante beim Backen. Ich finde den fertigen Blätterteig total toll und habe auch schon einige kreative Häppchen damit gemacht. Er lässt sich toll formen und gelingt immer.

Da ich Heidelbeeren liebe, musste ich auch schließlich mal einen Blätterteig mit Heidelbeeren machen. Die Kombination mit Marzipan kam mir spontan, aber passt ungemein.

Als Kind fand ich immer die typischen Kaffee und Kuchen Pausen schrecklich und wollte am Liebsten immer sofort wieder spielen gehen. Heute hingegen weiß ich diese kleinen Auszeiten zu schätzen und genieße sie. Was sowieso besser ist in Bezug auf das Ernährungsverhalten. Das Essen genießen können und in geselliger Runde in Ruhe zu Essen, ist nicht zu unterschätzen. Bei Kindern tickt die Zeit halt etwas anders und im Nu ist der Happen weggenascht und die Kinder wieder draußen zum Spielen.

Gestern haben wir das tolle Sommerwetter in vollen Zügen genießen können. Doch dann kam das „Böse“ erwachen in der Nacht. Anscheinend nutze ich die falsche Wetter App, denn ich hatte keinerlei Info über derartig schlechtes Wetter. Noch heute Morgen standen hier die Gewitterfronten Schlange und tobten sich über unserem Viertel aus. Natürlich hatte ich gestern Abend auch die empfindlichen Sachen nicht abgedeckt und hatte heute Morgen schon frühen Stress. Nichts mit genießen…aber das holen wir nach…

Ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche und dass ihr auch viel genießen könnt 😉

 

Zur Zutatenliste:

 

250g Heidelbeeren

50g Zucker

Minzblätter

1 Spritzer Limonensaft

 

50g Heidelbeerkonfitüre

Ca. 50g Marzipanmasse

 

1 Blätterteig (große Packung)

1-2 Eigelbe und ein paar Tropfen Milch

 

Puderzucker zum Bestreuen

Zur Zubereitung:

  1. Die Heidelbeeren in einem Topf mit dem Zucker und dem Limettensaft aufkochen und kurz einkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Ein paar Heidelbeeren übriglassen und erst nach dem aufkochen zugeben.
  2. Die Marmelade und den Marzipan je in eine kleine Schüssel geben und in der Mikrowelle kurz erwärmen. Dann in einer Schüssel zusammen verrühren.
  3. Den Blätterteig (am Besten rechteckig) aus dem Kühlschrank holen und auf einer Arbeitsfläche ausbreiten. Den Teig nun querlegen und in der Mitte durchschneiden.
  4. Die Heidelbeeren Marzipan Masse nun auf den oberen Teil des Teiges auftragen. Danach den Heidelbeeren Kompott auf den Teig mit der Marzipan Maße geben.
  5. Den unteren Teil dann auf den oberen klappen und längs in Streifen schneiden.
  6. Die Streifen nun ineinander verdrehen und dann zu einer Schnecke aufrollen und auf ein Backblech geben. Die Schnecken nun mit Eigelb bestreichen
  7. Die Schnecken nun ca. 20-25 Minuten bei 180° backen.

 

Liebe Grüße,

euer Christian

 

© Christian Heinen

Knusper Muffins

 

Bei dem kurzen Kälteeinbruch kann man es sich schon mal mit einer kleinen und süßen Speise gemütlich machen. Da darf es dann auch schon mal Schokolade als Füllung sein. Da gab es von den Kindern auch in keiner Weise Einwände…;-)

 

Zur Zutatenliste für 12 Muffins:

  • 220g Choco Crossies
  • 200g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 50g gemahlene Haselnüsse
  • 100g Butter
  • 250g Vanillejoghurt
  • 2 Eier
  • 80g Zucker
  • 35g Ahornsirup

 

Zur Zubereitung:

Backofen auf 160 Grad vorheizen.

Mehl, Backpulver und gemahlene Mandeln vermengen, die Choco Crossies leicht zerdrücken und mit hinzu geben.

Die Eier mit Zucker leicht schaumig schlagen, Vanillejoghurt und Butter unterrühren. Das Mehl durch ein Sieb dazu geben und ebenfalls unterrühren.

Die Muffin Formen dann zunächst zur Hälfte mit dem Teig füllen und dann den Rest aufteilen.

Die Muffins für ca. 25 Minuten in den Ofen geben bis sie goldbraun sind.

Nach ein paar Minuten Abkühlühase, die Muffins dann aus dem Blech nehmen.

Liebe Grüße,

euer Christian

 

© Christian Heinen