Gefülltes Schweinefilet auf Polenta und Möhrengemüse

Deftig und Süß – das geht immer…So trifft es auch hier bei dieser Kombination zu; das deftige Fleisch harmoniert prima mit den leicht süßlichen Pflaumen und den Möhren.

Für den Speckmantel habe ich einen ganz tollen, aromatischen Tiroler Pancetta bekommen; der fast schon zu schade war, als dass man ihn um die Filets wickelt…Aber gerade deshalb, haben die Filets nachher ein so tolles, angenehm herzhaftes Aroma gehabt…Eigentlich wollte ich die Möhren mit den Pflaumen mischen und zusammen als Füllung der Filets zugeben, aber dann habe ich mich doch noch um entschieden und sie separat zubereitet. Inspiriert hat mich zu diesem Gericht der Klassiker „Pflaumen im Speckmantel“. Den habe ich gedanklich kombiniert mit dem Klassiker Schweinefilet mit Pflaumen und Möhrengemüse, den es auch in jeglicher Variation bereits gibt. Ich glaube, wie man es auch zusammenfügt, man hat einen Garant für ein leckeres Essen…Welche Kombination habt Ihr bereits ausprobiert?

Zur Zutatenliste:

  • 1-2 Schweinefilets
  • ½ Packung Soft-Pflaumen
  • Tiroler Speck / Frühstücksspeck
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl
  • 2-3 Möhren
  • brauner Zucker, Ingwer, Salz, frische Petersilie
  • ½ Becher Sahne
  • 1 Schuss Gemüsebrühe
  • ½ TL Stärke
  • 125g Polenta
  • 500ml Wasser
  • 20g Parmesan
  • ½ Salz
  • 1-2 EL Butter

Zur Zubereitung:

Den Ofen auf 100-120° Grad vorheizen. Dann in einem Kochtopf das Wasser zum kochen bringen und dann den Polentagrieß unter ständigem rühren langsam einrieseln lassen. Diesen dann bei schwacher Hitze ca. 10 Minuten durchziehen lassen. In der Zwischenzeit die Schweinefilets aufschneiden, mit den Pflaumen füllen und mit Hilfe des Specks einrollen. Die gefüllten Filets kommen dann bei mittlerer Hitze in die Pfanne und werden rundherum gold-braun angebraten und werden im Ofen ca. 20 Minuten zu Ende gegart. In der Zeit gibt man die Möhren mit Butter und Zucker in die Pfanne und lässt sie darin garen. Die Möhren dann mit etwas Brühe ablöschen und einen Schuss Sahne zugeben (bei Bedarf kann die Sauce mit Hilfe der Stärke etwas eingedickt werden). Zum Schluss dann die frische Petersilie zugeben und fertig ist die deftig, süße Leckerei…

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Pak Choi mit Rinderhüfte und einer Sweet Chili-Mayo

Wie so oft zieht es mich kulinarisch gesehen wieder einmal ins Fernöstliche…Ich mag die europäisch-asiatische Küche einfach. Sie ist schnell, gesund, bekömmlich und lecker. Sie ist oft farbenfroh und voller aromatischer Gewürze…Und das tollste daran ist, man kann die Komponenten immer wieder neu mischen und zusammenfügen und am Ende erhält man dennoch immer ein tolles Geschmackserlebnis…Wie auch hier bei dem Pak Choi mit der Rinderhüfte und der pikanten Sweet Chili Mayo…Die Kombination ist einfach yummy….ach, macht es einfach nach und probiert es selbst!

Zur Zutatenliste für 2 Personen:

  • 8-10 Pak Choi (am besten Baby Pak Choi)
  • 1 rote Paprika
  • 1 grüne Paprika
  • 2 Handvoll Shiitake Pilze
  • Knoblauch
  • Zwiebel
  • 1-2 EL Sojasauce
  • 25-50ml Rinderbrühe
  • 1 Chilischote
  • Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Koriander
  • 1-2 EL Mayonnaise
  • 1-2 EL Sweet Chili Sauce
  • Limettensaft
  • Knoblauch, Koriander, Curry, Kurkuma, Chiliflocken
  • 400g Rinderhüfte
  • 1 EL Erdnussöl

 

Zur Zubereitung:

Für die Sweet Chili Mayo ca. 2 EL Mayonnaise in eine kleine Schüssel geben, die Sweet Chili Sauce zugeben, dann mit Koriander, Curry, Kurkuma, Chiliflocken, Limettensaft und ggf. Knoblauch sowie Salz würzen. Die Rinderhüfte in Erdnussöl anbraten, wenden und im Ofen bis auf die gewünschte Garstufe zu Ende garen. In der Zwischenzeit die Pilze kross anbraten und zur Seite stellen. Dann den Pak Choi waschen, trocken tupfen, schneiden und bei mittlerer Hitze kurz anbraten, dann mit der Mischung aus Sojasauce, Wasser und Zucker ablöschen und etwas Rinderbrühe nachgeben. Der Pak Choi ist sehr temperaturempfindlich und sollte auch nicht zu lange der Hitze ausgesetzt werden. Ich habe hier z.B. den dickeren Teil des Strunks abgetrennt und fast nur die Blätter verwendet. Wenn das Fleisch in der Alufolie geruht hat, dann kann angerichtet werden…Guten Appetit 😉

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Piccata alla Milanese von der Pute mit Tomatensugo

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An old Classic but still simply yummy….Ich habe mich erneut an einen „alten Klassiker“ begeben, denn zu Recht sind unter anderem die italienischen Klassiker, immer wieder ein Erlebnis und einfach nur lecker…Das Originalrezept bzw. per Definition wird hierfür Kalbfleisch aus der Kalbsoberschale benutzt. Ich habe mir die Freiheit genommen und habe hier Putenbrust verwendet. Ich finde diese Kombination ebenso lecker wie passend und durchaus Daseinsberechtigt.

Zur Zutatenliste:

  • Olivenöl zum Braten und Verfeinern
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1-2 EL Tomatenmark
  • 1 Prise Zucker
  • 2 Handvoll Kirschtomaten
  • ½ Bund Basilikum
  • 1 Schuss Balsamico
  • Chili nach Bedarf
  • 4-6 Putenbrustfilets (kreative Freiheit sei erlaubt)
  • 2 EL Butterschmalz
  • 2 Eier
  • 2-3 EL Mehl
  • 2 EL Schlagsahne
  • 1 Handvoll Parmesan
  • Salz, Pfeffer
  • 250g Spaghetti

Zur Zubereitung:

Für die Sugo die Zwiebeln und den Knoblauch anschwitzen (kleiner Tipp: etwas Salz zugeben, damit es nicht gleich anbrät), dann den Zucker zugeben und leicht karamellisieren lassen. Dazu kommt nun das Tomatenmark und wird leicht angeschwitzt (hier kann man mit Rotwein bei Bedarf ablöschen, aufgrund der Kinder habe ich diesen ausgelassen). Zum Tomatenmark kommen die passierten Tomaten. Die Sauce lässt man ca. 30 Minuten lang leicht köcheln. Zum würzen kommen nun Salz, Pfeffer, Balsamico und die Kräuter hinzu. In der Zeit kann man die Spaghetti kochen und die Piccata vorbereiten. Dazu wird der Parmesan gerieben, die Eier verquirlt, die Sahne zugefügt und alles vermengt. Die Filetstücke werden gesalzen und leicht mehliert und durch die Ei-Parmesan-Sahne-Mischung gezogen. Es gibt Varianten oder Methoden, bei denen man die Filets mehliert, doch dann zuerst durch die Eier zieht und dann mit dem Parmesan quasi paniert. Ich habe aber mit der von mir beschriebenen Methode sehr gute Erfahrungen gemacht und erachte sie sogar für die einzig Sinnige. Danach werden die Piccata Schnitzel im Butterschmalz gold-braun gebraten.

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

 

Panna Cotta aus weißer Schokolade und Mangopüree

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Es ist wieder Sonntag und somit heißt es wieder Sweetsunday…Heute gab es Panna Cotta, in einer neuen Variante, nämlich aus weißer Schokolade. Und durch den beigefügten Joghurt wird es auch nicht so süß, wie es sich anhört…Panna Cotta ist ein sehr dankbares Dessert und lässt sich super vorbereiten, da sie eh für ca. 4 Stunden in den Kühlschrank verfrachtet werden muss. Das hatte den Vorteil, dass ich mit dem „Großen“ ganz in Ruhe das Handball Spiel der WM gegen Chile gucken konnte…Spannend war es nicht, da „wir“ 2 Klassen besser gespielt haben, aber es ging hier mehr darum, sich in Form zu spielen für die großen Kracher…

Als Topping hatte ich mir bewusst die Mango ausgesucht, denn diese hatte ich für mich letzten Sommer neu entdeckt und bin noch immer begeistert von dem Geschmack. Ich liebe Mango. Zusammen mit Maracuja als spritzige Schorle oder im Joghurt als Grundlage für ein Müsli oder sogar als Chutney mit Hähnchen…

Die Zubereitung einer Panna Cotta ist wirklich problemlos und schnell…

Die Zutatenliste:

  • 85g weiße Kuvertüre
  • 50g Zucker
  • 250ml Milch
  • 3 Blatt Gelatine
  • Mark einer Vanilleschote
  • 1 Mango
  • Puderzucker für das Püree

Zur Zubereitung:

Die Gelatine in kaltem Wasser einlegen. Derweil die Milch in einen Topf geben, das Vanillemark sowie den Zucker und die Kuvertüre zugeben und langsam erhitzen. Sobald die Kuvertüre sich aufgelöst hat, den Topf von der Hitze nehmen, die Gelatine zugeben und  gut verrühren (am Besten mit einem Schneebesen). Die fertige Panna Cotta nun auskühlen lassen und dann für ca. 4 Stunden in den Kühlschrank stellen. Nach dem Erkalten, die Mango pürieren, mit Puderzucker abschmecken und auf die Panna Cotta geben. Wer mag, kann noch etwas frische Minze zugeben, diese harmoniert perfekt mit der Mango…That´s it… 😉

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Weihnachtliche Pavlova

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Über die Herkunft der Pavlova streiten sich wie bei vielen Sachen die Geister…Neuseeland und Australien sind da erste Favoriten…Diese himmlische Dessert-Variante kann auch gut als Low Carb Rezept verwendet werden(sofern man den Zucker auslässt), da sie wenig Fett enthält. Auf jeden Fall kann man sagen, dass das Gaumengefühl schon neu- und andersartig ist. Denn die Oberfläche ist nach dem Backen etwas gehärtet, wobei aber der Kern noch recht weich und eher zähflüssig bleibt. Die Backzeit sollte man daher auch genau befolgen, auch wenn die Pavlova schon gut und fertig auszusehen scheint. Ein zu frühes herausnehmen birgt das Risiko, dass der Kern noch zu flüssig ist und „abhaut“…Schließlich sollte die Oberfläche ja die lecker Schicht tragen noch tragen können…Viel Spaß beim nachbacken und sicher ist, es gibt schlimmere Desserts in Bezug auf Kalorien…;-)

Von den lieben Menschen von suessmery bzw. leckerisstes.de hatte ich noch diese wunderbaren Walnuss-Rosinen-Lavendel Cantucci…diese habe dann als Crunch verwendet…

Zur Zubereitung:

Die Eiweiße steif schlagen und währenddessen den Zucker langsam zugeben. Wenn man eine homogene Maße hat, die Speisestärke und den Essig zugeben. Die Maße nun auf einem Backblech verteilen und glatt streichen. Im Ofen bei 120° Grad ca. 45 Minuten backen.

Inzwischen die Äpfel schälen, entkernen und klein schneiden und in einem Topf geben. Damit der Apfel nicht direkt anbräunt, mit etwas Zitrone beträufeln. Nun die Gewürze und die anderen Zutaten zugeben (bis auf die Speisestärke und die Rosinen, die erst zum Ende hinzugefügt werden).

Den Apfelkompott lässt man nun ca. 5-10 Minuten leicht köcheln. Gegen Ende kommen nun die Rosinen hinzu und dann wird der Kompott noch mit etwas Speisestärke eingedickt; dazu die Stärke in einem Glas mit etwas Wasser verrühren und in den Kompott geben, dieser sollte dann mit der Stärke nochmal für 2-3 Minuten köcheln. Falls dieser etwas zu süß erscheint, kann man mit Zitronensaft aushelfen…

Die Zutatenliste:

Für die Pavlova

4 Eiweiß

150g Zucker

1 TL Stärke

1 EL Weissweinessig

1 Prise Salz

Für die Schicht:

200ml Schlagsahne

Für den Kompott

2 Äpfel

Saft einer Zitrone

1 Zimtstange

1 Sternanis

Mark einer ½ Vanillestange

Spekulatiusgewürz

1 Schuss Apfelsaft

1 kleines Stück Ingwer

1 Handvoll Rosinen

1 TL Stärke

1 EL Zucker

 

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Kürbis-Kartoffelkuchen oder Tortilla mit Herbstkick…

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Als eines der letzten Herbstgerichte wollte ich noch einmal den von mir sehr geschätzten und liebgewonnenen Kürbis verwenden und habe Ihn auf der Tortilla Platz nehmen lassen, nebst Blauschimmelkäse und Preiselbeeren…Eine Tortilla lässt sich prima mit den verschiedensten Gemüsesorten oder auch Fleischvarianten variieren. Feurig-scharf mit Chorizo oder wie ich es hier probiert habe, mit Kürbis und Blauschimmelkäse. Die Zubereitung ist im Grunde schnell geschehen…

Zutaten:

  • 6 Eier
  • 100 g Sahne
  • 1 gute Handvoll Parmesan
  • Salz, Pfeffer, Muskatblüte, Thymian,
  • 350 g Kartoffeln
  • 1-2 Schalotten
  • (80 g Frühstücksspeck) ohne Speck für die vegetarische Variante
  • 50 g Pilze
  • 100 g Kürbis
  • 25 g Blauschimmelkäse
  • 2-3 EL Preiselbeeren oder Blaubeeren mit Saft
  • Öl zum anbraten

 

Zur Zubereitung:

Pellkartoffeln zubereiten und auskühlen lassen. In der Zwischenzeit die Sahne, die Eier, den Parmesan und die Gewürze vermengen und mit einem Schneebesen verquirlen.

Die Pellkartoffeln pellen und in Scheiben schneiden. Den Speck, den Kürbis und die Schalotte in Würfel schneiden, sowie die Pilze in Scheiben oder Viertel schneiden. Nacheinander die Pilze, die Kürbiswürfel sowie den Speck und die Zwiebeln bei starker Hitze anbraten. Nach ca. 3-4 Minuten die Kartoffelscheiben hinzufügen. Nun die Hitze reduzieren und alles mit der Eimaße übergießen.

Eine Weile stocken lassen und dann bei 160°Grad Umluft in den Ofen geben. Nach ca. 20 Minuten sollte alles gestockt sein und die Oberfläche leicht bräunlich verfärbt sein.

Tipp: Am besten erst schneiden, wenn es leicht abgekühlt ist.

Liebe Grüße,

Christian

© Christian Heinen

„Achtung lecker“ – Roastbeef mal anders…

Natürlich ist Roastbeef ein Klassiker und bestimmt bedarf es bei einem guten Stück Roastbeef gar nicht mehr viel anderer Aromen oder Beilagen. Ich habe mich bei dem Gericht an der asiatischen Küche orientiert und scharfe Aromen hinzugenommen. Das Ergebnis war echt beeindruckend lecker…

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Für die Asia-Mayo habe ich Sriracha Soße, Sweet-Chili-Sauce, Sesamöl, etwas Ingwer, Sojasauce und Limettensaft vermischt. Vorsicht bitte bei der Sriracha Soße, die ist echt scharf! Ich habe dazu noch die „sehr scharfe“ Version zu Hause, da ich damals dachte, „naja, die wird schon nicht so scharf sein“….Hier haben mich mein „Mann sein“ (ich hör nicht auf andere) und meine „Naivität“ (das essen die anderen doch auch, sonst würd es die ja nicht geben) schnell eines Besseren belehren lassen.

Das Roastbeef wird scharf angebraten und dann für ca. 1 gute Stunde bei 100°Grad im Ofen gegart. Die Kerntemperatur sollte 54 Grad nicht überschreiten…Da es ja noch nach dem Ofen etwas nachzieht…eher also 1-2 Grad früher herausnehmen…

In der Zwischenzeit habe ich dann den Rucola gewaschen und getrocknet, die Shiitake Pilze sowie die Kürbisstückchen angebraten und gewürzt. Dann kommt alles auf einen Teller und wird mit der Asia-Mayo und der Preiselbeer-Sauce nappiert….

Zutaten:

  • Roastbeef
  • Salz, Pfeffer
  • Thymian
  • Rosmarin
  • Butterschmalz
  • Knoblauch
  • Rucola
  • Hokkaido Kürbis
  • Kreuzkümmel, Ingwer, Zimt, Salz, Pfeffer, Koriander
  • Shiitake Pilze
  • Mayonnaise
  • Sriracha Sauce
  • Sweet-Chili-Sauce
  • Sesamöl
  • Sojasauce
  • Limettensaft
  • Ingwer

 

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Kürbisrisotto mit Lachsfilet und Meerrettich- Parmesanschaum

Diesen Herbst hatte ich mir ja zum Ziel gesetzt, den leckeren Kürbis so oft wie möglich zum Einsatz kommen zu lassen…Zum Glück hat man mit dem Kürbis auch einen guten und dankbaren Teamplayer. Da ich Risotto sehr gerne essen, lag es auf der Hand, dass ich Kürbis und Risotto kombiniere. Und ganz ehrlich, es schmeckt hervorragend! Oder wie man im Ruhrpott so schön sagt, es passt wie „Arsch auf Eimer“…;-)

Als guten Kontrast habe Lachs gewählt. Da kommen wir zum nächsten Teamplayer. Dazu fehlte mir dann aber noch ein kräftiger Abschluss und so kam ich auf den Parmesan- Meeerrettichschaum.

Als Tipp schon mal vorne weg, nicht zu viel Parmesan zugeben, denn damit wir die Sauce dickflüssiger und lässt sich nicht so schön luftig aufschäumen wie ich es eigentlich gerne gehabt hätte. Aber ich bin ja ein Mann und Männer müssen einfach (auch wenn es doof ist) Ihre Erfahrungen selber machen…Dazu gehört z.B. auch „Gebrauchsanweisungen lesen“…Nie gemacht bisher, doch kürzlich, sagen wir mal, nicht so gute Erfahrungen gemacht und ab sofort, werden die netten Beipackzettelchen auch gelesen…;-) Aber wir schweifen ab…

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Die Risotto Zubereitung hatte ich ja schon erwähnt bei dem Pilzrisotto…Hier habe ich den Kürbis in  Olivenöl und Gewürzen (Koriander, Zimt, Chili, Meersalz, Kurkuma, Kreuzkümmel, Curry und  Cayennepfeffer) gewendet und dann in Scheiben/Spalten ca. 20 Minuten bei 200° Grad Umluft im Ofen gegart. Währenddessen Zwiebeln und Staudensellerie mit etwas Salz anschwitzen lassen, dann den Knoblauch zugegeben. Dann den Herd höher gestellt und den Risotto-Reis zugeben und fortwährend gerührt. Nun muss man ein wenig aufpassen, dass es nicht anbrät. Nachdem der Reis ein wenig knistert, wird alles mit dem Weißwein abgelöscht. Dazu kommt dann nach und nach der Geflügelfond (man kann auch Gemüsefond nehmen aber ich habe immer den Eindruck, dass es mit Geflügelfond kräftiger und besser schmeckt) . Wichtig ist hier nur, dass der Fond heiß ist; also im Topf daneben immer auf Temperatur halten. Den Herd nun wieder etwas herunter schalten und diese Prozedur in aller Ruhe weiterführen. Wenn der Reis leichten Biß hat, den Kürbis hinzugeben. Dafür diesen in einem schmalen, hohen Gefäß mit dem Pürierstab mixen…

Wenn der Reis fertig ist, Parmesan und Butter unterheben und abschmecken.

Für den Schaum habe ich Zwiebeln und Knoblauch angeschwitzt und mit Weisswein abgelöscht und dann den Fischfond zugegeben. Alles ein wenig einkochen lassen, den Meerrettich und Parmesan zugeben und dann die Sahne zugießen und aufkochen lassen.

Die Lachsfilets habe ich abgewaschen und abgetrocknet und dann mit der Hautseite mehliert und auf die andere Seite Meersalz gegeben. Dieser kommt dann in eine „beschichtete“ Pfanne (wichtig, da er sonst festklebt) und wird bei mittlerer Hitze auf der Hautseite angebraten. In die Pfanne habe ich dann noch Kräuter und Zitronenhälften gegeben. Wenn die Haut angebraten ist, den Lachs wenden und die Pfanne vom Herd nehmen. Normalerweise hat die Pfanne dann noch genügend Resthitze, um den Fisch zu Ende zu garen. Dazu kommt dann die Butter; mit dieser wird dann der Lachs immer wieder übergossen. Ganz zum Schluss dann die Zitrone über den Lachs ausdrücken…

Einfach nur lecker…!!!

Zutaten für 4 Personen und 2 Kleine Mäuler:

  • 3 Lachsfilets
  • 2 EL Mehl
  • 1-2 Zitronen
  • Meersalz, Kurkuma, Zimt, Chili, Cayennepfeffer, Kreuzkümmel, Koriander, Pfeffer
  • 1 EL Meerrettich (nach Belieben)
  • Olivenöl zum anbraten und für den Kürbis zum einreiben
  • 2 Zwiebeln
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 200g Risottoreis
  • 50 ml Weisswein für den Risotto
  • 20 ml Weisswein für den Schaum
  • 1 Stange Staudensellerie
  • 50 g Parmesan für den Risotto
  • 1 EL Parmesan für den Schaum
  • 300-500 g Butternut Kürbis (nach gewünschtem Verhältnis im Risotto)
  • 50 ml Sahne
  • 100 ml Fischfond

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Raw Plum Cheesecake (von Michael!)

Seit kurzem steht bei mir der Sonntag frei unter dem Motto #SweetSunday. An diesen Tagen dreht sich dann alles um süße Leckereien…Ich dachte mir, dass man es sich ja in der Regel sonntags des Öfteren zu Hause gemütlich macht und zu Kaffee und Kuchen zusammen kommt. Angefangen habe ich dabei mit Topfenknödeln und Roll ups..Diese hatte ich bisher lediglich bei Instagram eingestellt (Topfenknödel & Rollup).

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Letzten Sonntag habe ich dann den „Raw Plum Cheesecake“ nach dem Rezept von dem überaus geschätzten „Bloggerkollegen“ Michael nachgemacht (liebe Grüße an Dieser Stelle an Dich), der Ihn auf seinem tollen Blog http://salzig-suess-lecker.de/ präsentiert. Er hatte sich sehr über meine Anfrage gefreut und das Resultat auch zufrieden beglückwünscht. 😉

Das Rezept habe ich wie gesagt (fast) 1zu1 übernommen (bis auf Armagnac)und findet Ihr hier:

  • 200 g Cantucci Chioccolato
  • 80 g Butter
  • 400 g Frischkäse
  • 200 g Sahne
  • 3 EL Zucker
  • 1 Pack. Bourbon-Vanillezucker
  • 4 Blatt Gelatine
  • 4 TL Pflaumenmus
  • 5 Zwetschgen
  • 6 EL Armagnac
  • Außerdem
  • Backpapier
  • Springform Ø 24 cm

Die Cantucci werden klein geklopft und mit der warmen Butter vermengt. Dann legt man die Springformboden mit dem Backpapier aus und gibt die Masse nun darauf und drückt sie fest an.

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Die Form kommt dann für ca. 30-45 Min. in den Kühlschrank. In der Zwischenzeit vermengt man den Frischkäse mit dem Zucker und 3 EL Armagnac (wobei ich hier der Kinder wegen einfach Orangensaft verwendet habe) und rührt dies zu einer cremigen Konsistenz. Die Gelatine wird eingeweicht und in 1 EL Armagnac oder Orangensaft aufgelöst und dann mit der steif geschlagenen Sahne zu der Frischkäsemasse gegeben und untergerührt. Nun kommt die Masse in die Springform und dann werden an verschiedenen Stellen kleine Portionen von dem Pflaumenmus gegeben, die man dann mit einem Zahnstocher leicht einrühren kann. Schlussendlich kommt die Masse dann für ca. 4-5 Stunden (oder über Nacht) in den Kühlschrank. Für die Zwetschgen hat Michael Zucker karamellisieren lassen und mit 1 EL Armagnac abgelöscht. Ich habe hier wieder zu Orangensaft gegriffen und damit den karamellisierten Zucker abgelöscht und mit etwas Stärke eindicken lassen. Die Zwetschgen mit dem Sud werden dann abgekühlt vor dem servieren auf dem Cheesecake verteilt.

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Vielen lieben Dank nochmal Michael! Absolut stimmiges und leckeres Rezept und ein Hingucker! Riesen Respekt und Hut ab! 😉

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen