Schnelle Hühnersuppe

Die Erkältungswelle nimmt kein Ende…Wichtig ist, dass man weiter vorbeugt bzw. entgegenwirkt…Nicht immer hat man Zeit, ein Suppenhuhn zu kochen und das Fleisch dann in mühseliger Kleinarbeit abzuzupfen. Hier kommt eine Variante, die schnell ist, sehr gut schmeckt und ebenso gesund ist…

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  • 1 Glas fertige Hühnerbrühe mit Suppenhuhn-Fleisch
  • 1 Glas Bio Hühnerfond
  • 2 Möhren
  • 1/2 Sellerie
  • 1 Stange Porree
  • Kleine Muschel-Nudeln
  • 1 Hühnerbrust Bio

Zur Zubereitung:

Das Gemüse schneiden, kurz schwach anschwitzen und dann mit den Brühen auffüllen, kurz aufkochen lassen dann langsam vor sich hin sieben lassen. Das Fleisch der Hühnerbrust dazugeben. Das alles dann knapp 20 Minuten ziehen lassen. Fertig 😉

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Süßkartoffelsuppe mit Ras el Hanout und Kokosmilch Ein absoluter Genuss! Sehr gesund! Und super schnell gemacht!

Heute gibt es mal lecker Süppchen…So ab und zu ist eine kräftige Suppe eine Wohltat. Neben dem Grundprodukt, kommt es dann noch auf die Gewürze an. Ganz klar, die Süßkartoffel ist der große Protagonist in diesem Essen, aber gerne lässt sie sich auch auf die Sprünge helfen. Und ich finde, dass dies am besten mit orientalischen Gewürzen funktioniert. Ich bin mittlerweile ein so großer Fan der orientalischen Gewürzmischungen, wie z.B. Ras el Hanout. Damit habe ich letztens die Kürbissuppe gewürzt und nun diese Süßkartoffelsuppe. Und ich kann es nicht oft genug sagen, nachmachen empfohlen! Es schmeckt unfassbar harmonisch und lecker. Dazu habe ich Garnelen mit Chili und Knoblauch scharf gebraten, dies gibt der Suppe dann noch den letzten nötigen „wumms“…Und das ist noch nicht alles, die Süßkartoffel ist aus ernährungstechnischer Sicht ein absoluter Streber und mein Liebling. Sie enthält überdurchschnittlich viel Vitamin A,C,E sowie Kalium, Magnesium Zink und Eisen. Was will man mehr…

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  • 600 ml Gemüsefond
  • 400 g Süßkartoffel
  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • Öl zum anbraten, Salz, ½ TL Currypulver, ½ TL Ras el Hanout – dieses Gewürz ist sehr eigen und sollte beim ersten Mal etwas zaghafter eingesetzt werden
  • Spritzer Limettensaft
  • ca. 150 ml Kokosmilch
  • Garnelen
  • Chilischote, Knoblauch, Olivenöl, Salz, Pfeffer

Zur Zubereitung:

Die Schalotte und den Knoblauch in kleine Würfel schneiden und im Topf anschwitzen. Nun die Süßkartoffel in Stücke schneiden und dazu geben. Mit Ras el Hanout und Curry würzen und durchrühren und weiter anschwitzen. Nun die Brühe hinzugeben sowie die Kokosmilch. Die Konsistenz wird hier cremig sein, wenn man es lieber flüssiger hat dann sollte auf jeden Fall mehr Brühe zugegeben werden. Die Suppe nun ca. 20 Minuten (je nach Schnittgröße der Süßkartoffeln) leicht köcheln lassen. In der Zeit die Garnelen säubern, trocken tupfen und in heißem Olivenöl anbraten. Knoblauch und Chili dazu geben und bei schwächerer Hitze zu Ende ziehen lassen und immer wieder durchschwenken sodass die Garnele mit dem Olivenöl-Chili-Knoblauch-Mix durchzogen wird. Nach Stichprobe der Süßkartoffel nun die Suppe etwas abkühlen lassen und mit dem Mixstab oder einer Küchenmaschine pürieren. Noch einmal abschmecken und fertig! 😉

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Bärlauch – die Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanze ist wieder auf dem Vormarsch…zum Glück

Zum Abschluss der Saison, gibt es noch ein schnelles Bärlauchcrèmesüppchen…!

evor die guten Inhaltsstoffe für die Blüte verbraucht werden…Der Name Bärlauch leitet sich übrigens ab von einer bald schon märchenhaften Überlieferung, demnach nämlich der Bär nach seinem langen Winterschlaf diese Pflanze zu sich genommen hatte, um seinen Organismus wieder in Gang zu bringen…Süß oder? Die Pflanze hat auf jeden Fall Power, das kann man sagen, der Vitamin B6-, der Zink-, sowie der Kaliumanteil ist vergleichsweise hoch. So kommen z.B. auf 100g Bärlauch ca. 300mg Kalium! Also perfekt gegen Bluthochdruck…

Zur Zutatenliste für 2 Personen:

  • 100g – 150g Bärlauch
  • 50ml Weißwein
  • 1 Schalotte
  • 1 Stich Butter
  • 3-4 Kartoffeln
  • 1 Handvoll Petersilie
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 300ml Geflügelfond (je nach Belieben ob sämiger oder dünner)
  • 100ml Sahne

Zur Zubereitung:

Den Bärlauch kurz säubern. Die Schalotte in würfeln in der Butter anschwitzen und mit dem Weißwein ablöschen und einköcheln lassen. In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und in kleinere Stücke schneiden. Am Ende wird alles nochmal püriert, daher ist es nicht so genau zu nehmen. Nun den Fond und die Sahne zugießen, die Kartoffelstücke zugeben und wieder etwas einköcheln lassen. Zum Schluss kommen der Bärlauch, die Petersilie und der Zitronensaft hinzu. Danach alles pürieren und kurz abschmecken…Fertig…!

Zur Zubereitung sei noch gesagt,

  • etwas Bärlauchpesto in die Suppe ist ein willkommener Geschmacksverstärker
  • den Bärlauch kann man ohne Qualitätsverlust einfrieren…
  • wer den leicht knoblauchartigen Geschmack nicht mag, der mag diese Suppe dann eher nicht so gern oder man gibt Ingwer hinzu, um es abzumildern

Schreibt mir doch in die Kommentare, wenn es Euch gefällt…

Liebe Grüße,

Christian

© Christian Heinen

Blumenkohlsüppchen (Beilage als Option für die nicht vegetarische Variante)

Entweder man mag sie oder eher nicht…Ich für meinen Teil, mag Suppen sehr gerne, am liebsten aber auch die deftigen oder scharfen Varianten. Heute gab es wieder einmal einen Klassiker, den ich mit einer süß-deftigen Beilage aufgepeppt habe (demnach das Rezept natürlich dann nicht mehr vegetarisch ist). Die Zubereitung geht erstaunlich schnell und man hat im Nu eine gesunde und frische Gemüsesuppe gezaubert.

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Zubereitung:

Den Blumenkohl habe ich dafür vom Strunk entfernt, gewaschen und in kleine gefällige Stücke geschnitten. Die Karotte habe ich geschält und mit der Schalotte in kleine Würfel geschnitten. Dann wird alles in Butter etwas angeschwitzt und mit dem Gemüsefond abgelöscht. Da die Kinder mitgegessen haben, bin ich auf Nummer sicher gegangen und habe nicht mit Weißwein vorher abgelöscht, wobei dies der Suppe noch einmal sehr zugute kommt… Nun kann man die Suppe zunächst einmal ca. 15 Minuten köcheln lassen und gegen Ende der Garzeit die Sahne zugießen. In dieser Zeit kann man wunderbar die Datteln mit den Mandelstiften spicken und mit dem Speck einrollen. Diese kommen dann für ca. 12-15 Minuten in den Ofen bei 180°Grad Umluft.

Zum Schluss wird alles mit einem Stabmixer durch gemixt und nun kann man sich ans abschmecken machen.

 

Zutaten:

  • 350g Blumenkohl
  • 1/2 Karotte
  • 1 Schalotte
  • 500ml Gemüsefond
  • 200ml Sahne
  • Salz, Pfeffer, Muskatblüte, Zucker
  • Butter

 

  • Datteln (nach Belieben)
  • Tiroler Frühstücksspeck
  • Mandelstifte

Als kleinen und besonderen Kick, kann man einen TL Currypulver zufügen!

 

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Karotten-Ingwer-Süppchen mit Kokos-Schaum und Frischkäsebällchen

Vor einiger Zeit habe ich mit meiner Frau einmal ein Wellness-Wochenende in einem total gemütlichen Wellnesshotel verbracht und hatten als Einsteiger abends ein Drei-Gänge-Menü zu Auswahl…Das waren noch Zeiten 😉 Naja, auf jeden Fall, haben wir dort als Vorspeise eine Karotten-Ingwer-Suppe erhalten und ich war total begeistert von der „Power“, die diese Suppe hervorbrachte. Eine Suppe, so puritistisch wie nur möglich und dennoch ein Geschmackserlebnis, welches seinesgleichen suchen muss…Und wie gesund Ingwer ist, wisst Ihr ja selbst; oder Ihr lest einfach noch einmal meinen Beitrag „Detox“…

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Zutaten für 4 Personen:

  • 300g Karotten
  • 20g Ingwer
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1 TL brauner Zucker
  • 600-800ml Gemüsefond oder Geflügelfond
  • 1 TL Fünf-Gewürz-Pulver, Fleur de Sel; Chilipulver, Pfeffer
  • 150ml Sahne
  • 40g Butter
  • 150ml Kokosmilch

Zubereitung:

Die Karotten werden geschält und in Stücke geschnitten. Den Zucker lasse ich im Topf kurz karamellisieren, lasse die Möhren darin kurz garen und lösche alles mit dem Fond ab. Die Suppe nun ca. 20 Minuten bei geringer Hitze köcheln bzw. sieden lassen. Nun kommen der Ingwer und die Gewürze hinzu, danach die Sahne und die Butter (für die vegane Variante natürlich hier dann auf alternative Produkte zurückgreifen). Zum Schluss dann noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Inzwischen die Kokosmilch aufkochen lassen und ggf. bzw. nach Belieben nachwürzen. Zum Anrichten die Kokosmilch aufschäumen und auf die Suppe geben. Fertig…Guten Appetit!

 

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Endlich Herbst…

Endlich ist es soweit, die gemütliche Jahreszeit hat begonnen und mit Ihr hält der Herbst Einzug…???kuerbisland45

Vergangene Woche wurde die kommende Jahreszeit schließlich auch vom ansässigen Bauern mit einem Kürbisfest gebührend geehrt…Natürlich wollten wir dann auch ein paar Kürbisse kaufen, aber die Auswahl war einfach zu groß; so brauchten die Kinder schon ein paar Runden, bis endlich der „Richtige“ gefunden war…Und schließlich konnte ich endlich meine lang ersehnte Kürbissuppe kochen…

Diesmal habe ich wieder einen Butternut gewählt. Ich mag den Butternut, da er sich aufgrund seiner weichen Schale sehr gut verarbeiten lässt. Aber es schmeckt natürlich auch mit dem Hokkaido…

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Diese Version der Kürbissuppe geht recht schnell und ist nicht besonders aufwendig. Ich gebe bei mittlerer Hitze die Möhren mit etwas Öl in einen Topf und lasse dann die Zwiebel und den Knoblauch dazu mit anschwitzen. Nach ca. 2-3 Minuten gebe ich dann den in Würfel geschnittenen Butternut hinzu. (An dieser Stelle kann, wer mag, etwas Currypulver hinzugeben…) Dann gebe ich den Geflügelfond (ich ziehe persönlich immer den Geflügelfond der Gemüsebrühe vor) hinzu und lasse alles ca. 20-25 Minuten leicht köcheln.(Wer mag, kann hier etwas Sahne hinzugeben, aber ich wollte bewusst den „fast“ reinen Kürbisgeschmack haben.) Währenddessen habe ich im Ofen die Parmesanchips ausgebacken und die feine Zucchinistreifen in heissem Öl frittiert und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.
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Zum Schluß alles ordentlich mit dem Stabmixer pürieren und nochmal abschmecken. Wer mag, kann hier gerne noch Chili hinzugeben oder etwas Kürbiskernöl darauf träufeln lassen…

…einfach nur lecker! Hierzu passt theoretisch gut ein frisches Baguette mit Kräuterbutter.

Zutaten für 2 Personen + 2 kleine Bäuchlein

  • 1 Butternut Kürbis
  • ca. 800 ml – 1 Liter Geflügelfond
  • 2-3 Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 100 g Parmesan
  • 1 Zucchini
  • Öl zum frittieren

Nächste Woche folgt ein neues Kürbis-Gericht…eine schöne Woche Euch…! 

© Christian Heinen