Schnelle und einfache Lachs Carbonara

Ich liebe Pasta Gerichte jeglicher Art, vor allem sind die meisten Rezepte schnell, unkompliziert und man benötigt wenig Zutaten. So ist es hier bei diesem Rezept auch der Fall. Im Handumdrehen ist es fertig und lecker ist es sowieso 😉

Der Speck in Kombination mit dem Lachs, verleiht dem Gericht noch eine extra Note Raucharoma…

 

Zur Zutatenliste:

  • 500g Spaghetti
  • 400g Lachsfilet
  • 100g Frühstücksspeck
  • 50ml Sahne
  • 2 Schalotten
  • Petersilie
  • 3 Eier
  • 2-3 EL Parmesan
  • Frische Peperoni
  • Salz, Pfeffer, Muskat

 

Zur Zubereitung:

Die Nudeln nach Packungshinweis kochen. In der Zwischenzeit die Zwiebeln und den Knoblauch schneiden und in Olivenöl anbraten, den Frühstücksspeck in kleine Stücke schneiden und mit anbraten. Nun die Lachsfilets in mundgerechte Stück schneiden und ebenfalls dazu geben. Den Parmesan reiben und mit den Eiern in eine Schüssel geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und einen Schuss Sahne zugeben und mit einer Gabel kurz durchmixen. Wenn die Nudeln al dente sind , kommen diese mit etwas Kochwasser in die Pfanne. Darüber gießt man nun die Eier, Parmesan Masse…und fertig ist es schon…

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Radicchio Pasta mit karamellisierten Walnüssen (und Pancetta) auch in der Veggie Variante sehr lecker

Man hat auch immer etwas zu meckern…da hat man schon die tollsten und teilweise gesündesten Gemüse- und Salatsorten vor der Tür (auch sogar zur Winterzeit), und dann verwendet man sie selten bis gar nicht…Ich muss hier nä,lich einmal eine Lanze brechen für den Radicchio, der erheblich in meiner Beliebtheitsskala gestiegen ist. Denn mir wurde stets vermittelt, er sei doch so bitter im Geschmack und ach so undankbar zu „verkochen„ und und und …Aber mittlerweile denke ich über den armen Radicchio etwas anders…Durch die karamellisierten Walnüsse und das kurze andünsten, schmeckt er lecker und frisch…Und zu Pasta passt er übrigens hervorrgagend…!!!

Zur Zutatenliste:

  • 500g Spaghetti
  • ½ Kopf Radicchio
  • (1 Lage Pancetta oder Bauchspeck) …die veggie variante schmeckt ebenso hervorragend…
  • 3-4 EL Honig
  • 1 Schalotte
  • Olivenöl, Himbeeressig, 1 Schuss Orangesaft
  • Salz, Pfeffer, Petersilie, Chiliflocken
  • 2 Handvoll Walnüsse

Zur Zubereitung:

Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen. In der Zeit den Salat waschen und in Streifen schneiden. In einer Pfanne die Walnüsse mit dem Honig bei mittlerer Hitze karamellisieren lassen oder bei ca. 160° Grad für ca. 10 Minuten in den Ofen geben.

Den Speck langsam in der Pfanne braten und die Schalotten dazugeben. Nun den Radicchio zugeben und kurz bei starker Hitze anbraten. Dann mit dem Himbeeressig und den Orangensaft ablöschen und die karamellisierten Walnüsse zugeben. On top kommen nun die Nudeln mit etwas Nudelwasser zur Bindung und mit gutem Olivenöl abrunden…Fertig…

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Piccata alla Milanese von der Pute mit Tomatensugo

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An old Classic but still simply yummy….Ich habe mich erneut an einen „alten Klassiker“ begeben, denn zu Recht sind unter anderem die italienischen Klassiker, immer wieder ein Erlebnis und einfach nur lecker…Das Originalrezept bzw. per Definition wird hierfür Kalbfleisch aus der Kalbsoberschale benutzt. Ich habe mir die Freiheit genommen und habe hier Putenbrust verwendet. Ich finde diese Kombination ebenso lecker wie passend und durchaus Daseinsberechtigt.

Zur Zutatenliste:

  • Olivenöl zum Braten und Verfeinern
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1-2 EL Tomatenmark
  • 1 Prise Zucker
  • 2 Handvoll Kirschtomaten
  • ½ Bund Basilikum
  • 1 Schuss Balsamico
  • Chili nach Bedarf
  • 4-6 Putenbrustfilets (kreative Freiheit sei erlaubt)
  • 2 EL Butterschmalz
  • 2 Eier
  • 2-3 EL Mehl
  • 2 EL Schlagsahne
  • 1 Handvoll Parmesan
  • Salz, Pfeffer
  • 250g Spaghetti

Zur Zubereitung:

Für die Sugo die Zwiebeln und den Knoblauch anschwitzen (kleiner Tipp: etwas Salz zugeben, damit es nicht gleich anbrät), dann den Zucker zugeben und leicht karamellisieren lassen. Dazu kommt nun das Tomatenmark und wird leicht angeschwitzt (hier kann man mit Rotwein bei Bedarf ablöschen, aufgrund der Kinder habe ich diesen ausgelassen). Zum Tomatenmark kommen die passierten Tomaten. Die Sauce lässt man ca. 30 Minuten lang leicht köcheln. Zum würzen kommen nun Salz, Pfeffer, Balsamico und die Kräuter hinzu. In der Zeit kann man die Spaghetti kochen und die Piccata vorbereiten. Dazu wird der Parmesan gerieben, die Eier verquirlt, die Sahne zugefügt und alles vermengt. Die Filetstücke werden gesalzen und leicht mehliert und durch die Ei-Parmesan-Sahne-Mischung gezogen. Es gibt Varianten oder Methoden, bei denen man die Filets mehliert, doch dann zuerst durch die Eier zieht und dann mit dem Parmesan quasi paniert. Ich habe aber mit der von mir beschriebenen Methode sehr gute Erfahrungen gemacht und erachte sie sogar für die einzig Sinnige. Danach werden die Piccata Schnitzel im Butterschmalz gold-braun gebraten.

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

 

Ragù alla Bolognese mit Spaghetti

Der Nudelklassiker der keiner ist…Eine spontane Verknüpfung, die man mit dem Gedanken an Italien haben kann, ist doch bestimmt „Spaghetti Bolognese“. Richtig? Falsch! Denn die Italiener haben diese Variante der Pasta gar nicht erfunden. Die Sauce wird dort als Ragù serviert und wenn überhaupt mit Tagliatelle gegessen, aber niemals mit Spaghetti. Nun gut, dennoch schmeckt die Variante und hatte natürlich auch noch in den aufgeführten Pasta Rezepturen gefehlt.

spaghettibologn

Für das Ragù bereite ich immer das Hackfleisch zunächst getrennt von den anderen Zutaten vor und mische sie erst danach zusammen. Das Hackfleisch also anbraten und in einem anderen Topf werden die Zwiebeln angeschwitzt. Dazu kommen die Möhren, der Sellerie und der Knoblauch. Diese dann salzen und zuckern und das Tomatenmark hinzufügen und kurz anbraten. Dazu kommt dann das Hackfleisch. Mit Rotwein dann ablöschen, den Kalbsfond hinzufügen und dann die Tomatensauce. Ich persönlich mag es lieber, wenn die Sauce etwas dickflüssig ist. Die Bolognesesauce verhält sich wie ein Eintopf, sprich je länger sie so langsam vor sich hin köcheln kann, desto besser. Zum Schluss noch mit Kräutern und Gewürzen den feinschliff geben…

Zutaten:

  • 400 Hackfleisch
  • Olivenöl zum anbraten
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Möhren
  • 1/2 Staudensellerie
  • 3-4 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer, Zucker, Kreuzkümmel, Kräuter
  • 2-3 EL Tomatenmark
  • 50 ml Rotwein
  • 125 ml Kalbsfond
  • 1 Dose gestückelte Tomaten
  • Spaghetti (nach Belieben)
  • Parmesan

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Eine tolle Alternative zur Spaghetti Bolognese, die Thai-Bolognese

Das Schöne an der heutigen Zeit bzw. Kochwelt ist, dass man auch mal gewagte Kombinationen ausprobieren kann und es schon zahlreiche Beispiele dafür gibt, dass diese neuen Varianten phantastisch harmonieren. So ähnlich ist es mit der Thai Bolognese.

Die frischen Gemüsestreifen, das Ei und das Rinderhack, harmonieren wunderbar mit der frischen Limette und der würzigen Soja-Sauce. Dazu kommt noch ein crunchiges Element durch die Cashew-Nüsse und perfekt ist das Geschmackserlebnis.

Und die Kinder finden die Abwechslung zur klassischen Spaghetti Bolognese auch super….Was will man mehr…;-)

thai_bolognese

In diesem Rezept habe ich übrigens Vollkorn Nudeln gewählt, weil a) ich das Gefühl hatte, dass diese den dunklen Farbton der Sauce noch mehr unterstreichen und vor allem b) weil wir im Moment eh mehr und mehr auf Vollkorn umsteigen.

Zunächst habe ich das Rinderhack scharf angebraten und danach Schalotten, Knoblauch und Ingwer hinzugegeben. Dazu habe ich Erdnussöl verwendet, um dem Essen direkt eine asiatische Note zu verleihen. Dann habe ich etwas Tomatenmark und braunen Zucker hinzugegeben und mit Sojasauce und Limettensaft abgelöscht. Das Gemüse habe ich in feine Julienne geschnitten und im Wok kurz angebraten. Dazu habe ich dann das gebratene Hack hinzugegeben. Wie ich es oft bei asiatischen Gerichten mache, habe ich auch hier ein Ei zugefügt und stocken lassen. Dann wird alles mit Sojasauce, Limettensaft und Teriyaki Sauce abgelöscht. Hier im Beispiel habe ich noch ein paar Cashewnüsse hinzugefügt, da mein Sohn diese total liebt.

Theoretisch kann man der Sache natürlich richtig „Wumms“ verpassen und eine Chilischote zugeben. Auch den Koriander habe ich hier wegen der Kinder außen vor gelassen, da der Geschmack schon ziemlich gewöhnungsbedürftig ist und dem ganzen Essen dann auch die spezielle Note gibt.

Wenn Euch das Rezept gefällt oder Ihr es bereits schon nachgekocht habt, hinterlasst mir doch einen Kommentar...Bis später 😉

Das Rezept:

  • Vollkorn Spaghetti (Menge nach Belieben)
  • 1 – 2 Volleier
  • 1-2 Zucchini
  • 1-2 Möhren
  • 3-4 EL Soja Sauce
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL Honig
  • 1 EL Sesamsamen
  • 400g Rinderhack
  • 1 Limette
  • Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Schalotte
  • 1/2 TL Koriander Gewürzpulver
  • 3 EL Cashewkerne
  • 1 EL Sesamöl
  • 1 EL Erdnussöl
  • Salz, Pfeffer, Chilipulver

© Christian Heinen