Grillfleisch Resteverwertung – Paprika Pfirsich Sahne Sauce mit Schweinefilet und Tagliatelle

Die Grillsaison hat eröffnet und es darf wieder das ein oder andere Stück Fleisch auf den Grill gelegt werden. Und der Kreativität sind da wieder keine Grenzen gesetzt. Ob gesellig mit Freunden oder im Kreis der Familie, so eine Grillsession ist immer etwas Besonderes. Doch manchmal kommt es auch vor, dass man sich zu viel vorgenommen hat und Grillfleisch übrigbleibt. So war es bei mir auch. Nun kann man erneut seiner Kreativität freien Lauf lassen und ein entsprechendes „Resteessen“ zubereiten. Da die Kinder gerne auch einmal etwas fruchtigeres essen, kam mir die Idee einer Paprika Pfirsich Sahne Sauce mit Schweinefilet und Tagliatelle. Wie habt Ihr Eure Grillreste verwertet? Schreibt es einfach in die Kommentare…

Zur Zutatenliste:

  • Grillfleisch vom Vortag oder Schweinefilet
  • 1 Becher Sahne
  • 200ml Gemüsefond
  • 1 TL Paprika Pulver
  • 1 TL Curry Pulver
  • 1 Schalotte
  • 1 Paprika
  • 1-2 Pfirsiche
  • 1 TL Pfirsich Marmelade
  • 1 EL Sweet Chili Sauce
  • Frische Petersilie
  • Tagliatelle

Zur Zubereitung:

Die Schalotte schneiden und in Öl anbraten. Danach die Paprika und den Pfirsich zugeben. Das Curry und Paprika Gewürz dazugeben und leicht anrösten lassen. Dann mit Fond ablöschen und die Sahne dazu geben. Nun alles ein wenig einköcheln lassen und nun die Marmelade und die Sweet Chili Sauce zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nach Belieben weiter einköcheln lassen. Das Fleisch dann einfach zugeben und in der Sauce erwärmen (wenn es vom Vortag aus dem Kühlschrank kommt).

 

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Gefülltes Schweinefilet auf Polenta und Möhrengemüse

Deftig und Süß – das geht immer…So trifft es auch hier bei dieser Kombination zu; das deftige Fleisch harmoniert prima mit den leicht süßlichen Pflaumen und den Möhren.

Für den Speckmantel habe ich einen ganz tollen, aromatischen Tiroler Pancetta bekommen; der fast schon zu schade war, als dass man ihn um die Filets wickelt…Aber gerade deshalb, haben die Filets nachher ein so tolles, angenehm herzhaftes Aroma gehabt…Eigentlich wollte ich die Möhren mit den Pflaumen mischen und zusammen als Füllung der Filets zugeben, aber dann habe ich mich doch noch um entschieden und sie separat zubereitet. Inspiriert hat mich zu diesem Gericht der Klassiker „Pflaumen im Speckmantel“. Den habe ich gedanklich kombiniert mit dem Klassiker Schweinefilet mit Pflaumen und Möhrengemüse, den es auch in jeglicher Variation bereits gibt. Ich glaube, wie man es auch zusammenfügt, man hat einen Garant für ein leckeres Essen…Welche Kombination habt Ihr bereits ausprobiert?

Zur Zutatenliste:

  • 1-2 Schweinefilets
  • ½ Packung Soft-Pflaumen
  • Tiroler Speck / Frühstücksspeck
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl
  • 2-3 Möhren
  • brauner Zucker, Ingwer, Salz, frische Petersilie
  • ½ Becher Sahne
  • 1 Schuss Gemüsebrühe
  • ½ TL Stärke
  • 125g Polenta
  • 500ml Wasser
  • 20g Parmesan
  • ½ Salz
  • 1-2 EL Butter

Zur Zubereitung:

Den Ofen auf 100-120° Grad vorheizen. Dann in einem Kochtopf das Wasser zum kochen bringen und dann den Polentagrieß unter ständigem rühren langsam einrieseln lassen. Diesen dann bei schwacher Hitze ca. 10 Minuten durchziehen lassen. In der Zwischenzeit die Schweinefilets aufschneiden, mit den Pflaumen füllen und mit Hilfe des Specks einrollen. Die gefüllten Filets kommen dann bei mittlerer Hitze in die Pfanne und werden rundherum gold-braun angebraten und werden im Ofen ca. 20 Minuten zu Ende gegart. In der Zeit gibt man die Möhren mit Butter und Zucker in die Pfanne und lässt sie darin garen. Die Möhren dann mit etwas Brühe ablöschen und einen Schuss Sahne zugeben (bei Bedarf kann die Sauce mit Hilfe der Stärke etwas eingedickt werden). Zum Schluss dann die frische Petersilie zugeben und fertig ist die deftig, süße Leckerei…

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Schnelle Nummer: Schweinefilet Süß-Sauer

Ab und an ist die Süß Sauer Kombination ja wirklich lecker…Wie immer gibt es natürlich viele verschiedene Rezepturen und Herangehensweisen…Diesmal habe ich das Fleisch mit Ei und Stärke vorher behandelt und es dann in Erdnussöl ausgebacken…Dann bekommt es den typisch chinesischen „Mantel“ um das Fleisch herum…Die Sauce habe ich diesmal ein wenig aus der Lamäng zubereitet; bestehend aus Sojasauce, Tomatenmark, Weissweinessig, Zucker, Salz, Pfeffer, Ananassaft, Orangensaft, Ingwer, Koriander und ein wenig Chilipulver. Da fällt mir ein, zum Thema Chili werde ich bald noch einen separaten Beitrag schreiben, der wird dann ähnlich dem Detox Beitrag, der übrigens im Backend Nirvana verloren gegangen ist. Der Beitrag ist auf der 2ten Seite im Papa-Blog zu finden…

Inzwischen lassen wir schon einmal den Reis kochen…Dann werden die Filetstücke durch die Eimasse gezogen. Diese dann abtropfen lassen und Stärke darüber streuen. Dann bei ausreichend Öl quasi frittieren. Wenn sie gold-gelb sind, herausnehmen und die Pfanne oder den Wok säubern und das Gemüse kurz anbraten und dann mit der Sauce ablöschen. Wer mag, kann hier wieder etwas Stärke hinzugeben. Danach das Fleisch zugeben und fertig ist das Süß-Sauer Gericht.

suesssauer

Zutaten für 2 große und 2 kleine Portionen:

  • 400-500 g Schweinefilet
  • 1 rote, 1 grüne Paprika
  • 1 Salatgurke
  • 1 Zwiebel
  • Ananas (ich weiss, die sind nicht auf dem Foto zu sehen, weil sie noch in der Schale daneben lagen 😉 ….)
  • 3-4 EL Tomatenmark
  • 1 EL Ketchup
  • 3 EL Sojasauce
  • 1 EL Weissweinessig
  • 1 TL brauner Zucker
  • Salz, Pfeffer, Ingwer, Koriander, Chilipulver
  • nach Geschmack 100 ml Brühe (Gemüse oder Geflügel)
  • Ananassaft
  • Orangensaft
  • Stärke
  • 150-200 g Reis
  • 2-3 Kardamomkapseln

Liebe Grüße, Christian

P.S: ich freue mich über jeden Kommentar…!

 

© Christian Heinen

Glasiertes Schweinefilet mit Heidelbeer-Basilikum-Relish und Pilz-Risotto

schweinefilet

Ich muss zugeben, es sind bereits ein paar Tage vergangen, seitdem ich das Gericht gekocht habe. Die Idee war, vor dem lang ersehnten Frühling noch einmal ein deftiges, herbstliches Gericht zu kochen.

Risotto geht eigentlich immer; und die Variante mit den Pilzen hat etwas Besonderes….Abgeschaut habe ich mir das Rezept von niemand geringerem als „the naked chef“; den ich übrigens 2005 in Frankfurt zu seiner Buchvorstellung und Autogramm-Stunde getroffen hatte. Cooler Typ und heimlicher Held 😉

Das Risotto habe ich nach üblicher Herangehensweise gekocht. Zwiebeln und Knoblauch leicht angeschwitzt und dann den Reis zugefügt. Danach mit etwas Weißwein abgelöscht und nach und nach die heiße Brühe zugegeben. In der Zwischenzeit habe ich die Pilze gebraten und diese kann man nach und nach zu dem Risotto geben. Nebenbei habe ich die Tomaten in Olivenöl, etwas Rosamarin und Thymian bei schwacher Hitze schmoren lassen.

Wenn das Risotto dann schön „schlotzig“ ist, kommt der Parmesan und die Butter hinzu. Klar, die Sache ist nichts für kalorienbewusste Zeiten aber es schmeckt halt gut. Zum Schluss gebe ich die restlichen Pilzen sowie etwas Zitronensaft hinzu.

Das Schweinefilet habe ich vor dem anbraten mit etwas Orangensaft, Öl und Salz mariniert und angebraten und dann ca. 20 Minuten im Ofen garen lassen und mit Hilfe eines Bratenthermometers bei fast 60 Grad herausgenommen. Da das Fleisch eh noch in Alufolie etwas nachziehen soll, kann man es ruhig etwas früher herausnehmen. Ich habe das Filet in dem Fall noch mit etwas Honig und Orangensaft glasiert. Die Relish habe ich aus Heidelbeeren, Haselnüssen und Basilikum zubereitet und mit etwas Obstessig, Öl, Orangensaft, Zucker, Salz und Pfeffer verfeinert.

Leider wird das Filet schnell trocken, wenn es einmal angeschnitten ist; da habe ich mir etwas zu lang Zeit gelassen mit dem schicken Foto machen; daran muss ich noch etwas arbeiten.

Rezept:

200g Risotto

1/2 bis 1 l Brühe (Geflügel- oder Gemüsebrühe)

1 Schalotte

2 Knoblauchzehen

50 ml Weißwein

50-100g Parmesan (je nach Konsistenz)

30g Butter

Öl zum braten

1 Zitrone

200g Pilze

Schweinefilet

je 1 Handvoll Rosmarin, Thymian, Basilikum, Haselnüsse, Heidelbeeren

1 EL Obstessig

1 TL Zucker

2-3 EL Orangesaft

Salz, Pfeffer, Olivenöl

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©Christian Heinen