Ein Steak Sandwich und der kleine Neandertaler in uns allen….

So ein Steak Sandwich kann ein wahrer Genuss sein. Zudem schmeckt es noch besser, wenn man dazu noch einen besonderen Anlass feiert. Natürlich steht und fällt alles mit der Qualität des Fleisches. Ob Bio Fleisch oder konventionell, das mag jeder für sich selbst entscheiden. Aber bei einem guten Stück Fleisch, gebe ich auch gerne einmal mehr aus als normal. Den Metzger meines Vertrauens habe ich dabei noch nicht endgültig gefunden, probiere noch immer verschiedene Fleischfachhändler aus. Wo kauft Ihr Euer Fleisch ein? Oder habt Ihr gute Erfahrungen mit online Händlern gemacht?

Zurück zum Steak Sandwich. Es war also ein besonderer Anlass, nämlich der, dass ich mit meinem Sohn einen Männertag einschieben konnte. Die Frauen waren außer Haus und da reist „Mann“ gefühlt schnell ein paar Jahrtausende durch die Zeit zurück und findet sich im Handumdrehen mit Fell, Speer und Feuer bewaffnet auf der imaginären Jagd wieder. Ok ich übertreibe ein wenig, aber der Prozess des Fleisch Anbratens ist so ein besonderer Moment. Und irgendwie immer wieder spannend. Das mach „Mann“ halt gerne. Am besten sogar noch über offener Flamme…Nicht selten sammelt sich die Männerwelt im Sommer um den Grill und prahlt mit episch heroischen Geschichten und bewundert die Kraft des Feuers.

Für das Steak kann man sowohl Hüftsteaks als auch Rumpsteaks bzw. Entrecôte verwenden. Meiner Meinung nach tut sich da geschmacklich nicht viel, sofern man ein gutes Stück Fleisch erhält. Wichtig ist nur, dass es scharf und kurz mit wenig Öl angebraten wird, damit es innen noch rosa bleibt. Ebenso wichtig ist es auch, dass man das Fleisch noch etwas ruhen lässt, damit der Fleischsaft bzw. das Wasser von den Strängen und Fasern wieder aufgenommen werden kann und nicht direkt ausläuft.

Der Belag eines Steak Sandwich ist umso mehr Geschmacksache. Ich hatte es diesmal recht puristisch gehalten und mit einer einfachen Balsamico Vinaigrette nappiert. Man kann aber auch gerne ins pikante gehen mit Hilfe von Meerrettich oder eher die cremige Richtung unter Zuhilfenahme von Creme Fraiche.

Das Ciabatta kann man dann noch wunderbar verfeinern, indem man die Hälften in Olivenöl anröstet und mit einer angeschnittenen Knoblauchzehe einreibt.

Zur Zutatenliste für 2 Personen:

  • 2 Steaks vom Rind (Hüftsteaks, Rumpsteak) à 250-300g
  • 2 Ciabatta Brote
  • Ruccola
  • Kirschtomaten
  • Chilischote
  • Thymian
  • Balsamico Essig, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Honig, Senf

 

Viel Spaß bei nachmachen…

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

 

 

 

Meat & Eat – Vorabpräsentation des Kochbuches „DIE GANZE KUH“

Erfahrungsbericht / WERBUNG

Am letzten Samstag hatte ich die Ehre, an der Vorabpräsentation des Kochbuches „DIE GANZE KUH“ teilnehmen zu dürfen. Diese fand in Köln im Weinhaus Sued statt und natürlich waren der Autor und Koch Steffen Kimmig und Michael Albrecht, der Inhaber vom Olivia Verlag, auch zugegen sowie Andreas Zimmermann, der Geschäftsführer von der Deliteam GmbH (aber dazu später noch mehr…)

Es war eine tolle und passende Atmosphäre in der Ausstellungsfläche des Weinhändlers und es war auch ein ganz besonderer Moment, den Autor und Koch Steffen Kimmig sowie den Inhaber des Olivia Verlages persönlich kennenzulernen. Und ein besonderer Moment war es, da das Buch „DIE GANZE KUH“ präsentiert wurde.

„From nose to tail“ das ist nicht nur ein Konzept, das ganze Tier zu verwerten. Nein, es ist vielmehr eine Einstellung, ein Zeichen von Respekt dem Tier gegenüber. Nur so bekomme es die verdiente Wertschätzung.

Es ist nicht das erste Buch, welches sich diesem Thema widmet. Dieses Kochbuch „DIE GANZE KUH“, welches mit viel Liebe und Leidenschaft zusammengestellt wurde, soll vielmehr diese Thematik dem Leser zugänglicher machen. Und dies auf eine „einfache“ und nachvollziehbare Art. Denn es sind Rezepte, die an alte Klassiker erinnern lassen, aber einen eigenen Stil haben und somit auch neu interpretiert wurden.

Die Gerichte sind vielfältig aber dennoch für einen greifbar. Es sind Rezepte, die zum Nachkochen animieren. Ich hatte die Ehre, einige Kostproben dieser Rezepte probieren zu dürfen und war begeistert. Es sind Rezepte, die mit einer gewissen Eleganz daherkommen und mit einer erstaunlichen Frische überraschen.

Nichts kommt von ungefähr…

Steffen Kimmig hat bei den besten Köchen unserer Zeit gelernt, was seine Stationen wie Massimiliano und Tantris untermauern. Diese Art des Kochens, das ehrliche Kochen, wie Steffen Kimmig es nannte, schmeckt man auch in seinen Rezepten heraus. Ausschließlich hochwertige Lebensmittel zu nutzen und dann nur den Eigengeschmack zu verstärken, das sind u.a. die Prinzipien von Steffen Kimmig.

Ganz besonders wichtig ist aber natürlich auch die Qualität des Fleisches. Gerade wenn man von dem Tier alles verwerten möchte. Für dieses Buch wählte man das Fleisch vom Deliteam, einem Frischelieferant für die gehobene Gastronomie. In dem üppigen Sortiment findet man u.a. Köstlichkeiten wie „Rindfleisch vom Piemonteser BioRind (ÖkoNr. DE-RP-022-04945-A) aus der GenussEifel“.

 

Mit ebenso viel Leidenschaft und Liebe ist auch das Buch selbst entstanden. Michael Albrecht erklärte mir, wie das Buch entstanden ist und welchen zufälligen Ursprung es hatte. Die Rezepte wurden dann entwickelt und zusammen auf einem Bauernhof hatte man sich dann an das Shooting gemacht. Bei der Verkostung gab es einen Moment bei dem ich schmunzeln musste, denn die Kostproben ließen Michael Albrecht eben genau diese Bilder, Emotionen und Gedanken spontan wiedererleben und sofort hatte er passende Geschichten dazu zu erzählen.

Es war ein schöner und interessanter Tag, an dem ich nicht nur die Präsentation eines tollen Buches miterleben durfte, sondern auch äußerst sympathische Persönlichkeiten kennenlernen. Ich freue mich riesig auf das Buch, welches ab dem 04. Juni auf www.olivia-verlag.de erworben werden kann.

Und aufs Nachkochen freue ich mich natürlich auch….!

Liebe Grüße,

Euer Christian

© Christian Heinen

Links:

https://www.olivia-verlag.de/

https://www.deliteam.de/delineu/

Surf ´n´ Turf Salad

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Die Kombination aus Fisch (Meeresfrüchte) und Fleisch ist nicht umsonst so beliebt, denn sie ist schlicht und ergreifend einfach nur lecker. Der kräftige Geschmack des Rinderfilets mit seinen Röstaromen sowie die leichte süße der Garnele, die ein Hauch von Meer verbreitet und mit dem Knoblauch und der Chili, die nötige „power“ mit sich bringt…Dazu passt meiner Meinung nach sehr gut ein gemischter Salat, der die kräftigen Aromen der Fleisch/Meeresfrucht Kombination braucht und durch seine Frische, alles abrunden kann. Das Gericht ist obendrein natürlich für eine Low Carb Diät oder Ernährung besonders gut geeignet.

Die Zutatenliste:

  • 300g Rinderfilet
  • 6-7 King Prawns
  • Römersalat
  • Eichblattsalat
  • Rote Beete Blätter
  • Glatte Petersilie
  • Knoblauch
  • Chili
  • Salz, Pfeffer

Dressing:

  • 90ml Olivenöl
  • 30ml Balsamico weiß
  • 1 ½ EL Honig
  • Chilipulver
  • 1 EL Dijon-Senf
  • Salz, Pfeffer

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

„Achtung lecker“ – Roastbeef mal anders…

Natürlich ist Roastbeef ein Klassiker und bestimmt bedarf es bei einem guten Stück Roastbeef gar nicht mehr viel anderer Aromen oder Beilagen. Ich habe mich bei dem Gericht an der asiatischen Küche orientiert und scharfe Aromen hinzugenommen. Das Ergebnis war echt beeindruckend lecker…

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Für die Asia-Mayo habe ich Sriracha Soße, Sweet-Chili-Sauce, Sesamöl, etwas Ingwer, Sojasauce und Limettensaft vermischt. Vorsicht bitte bei der Sriracha Soße, die ist echt scharf! Ich habe dazu noch die „sehr scharfe“ Version zu Hause, da ich damals dachte, „naja, die wird schon nicht so scharf sein“….Hier haben mich mein „Mann sein“ (ich hör nicht auf andere) und meine „Naivität“ (das essen die anderen doch auch, sonst würd es die ja nicht geben) schnell eines Besseren belehren lassen.

Das Roastbeef wird scharf angebraten und dann für ca. 1 gute Stunde bei 100°Grad im Ofen gegart. Die Kerntemperatur sollte 54 Grad nicht überschreiten…Da es ja noch nach dem Ofen etwas nachzieht…eher also 1-2 Grad früher herausnehmen…

In der Zwischenzeit habe ich dann den Rucola gewaschen und getrocknet, die Shiitake Pilze sowie die Kürbisstückchen angebraten und gewürzt. Dann kommt alles auf einen Teller und wird mit der Asia-Mayo und der Preiselbeer-Sauce nappiert….

Zutaten:

  • Roastbeef
  • Salz, Pfeffer
  • Thymian
  • Rosmarin
  • Butterschmalz
  • Knoblauch
  • Rucola
  • Hokkaido Kürbis
  • Kreuzkümmel, Ingwer, Zimt, Salz, Pfeffer, Koriander
  • Shiitake Pilze
  • Mayonnaise
  • Sriracha Sauce
  • Sweet-Chili-Sauce
  • Sesamöl
  • Sojasauce
  • Limettensaft
  • Ingwer

 

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen