Frühlingszeit ist Bärlauch Zeit…3 schnelle und leckere Rezepte mit Bärlauch

Den Anfang und somit Teil 1/3 der Bärlauch Rezepte, machen die herzhaften Bärlauch Muffins.

Ich muss zugeben, dass ich erst recht spät, im wahrsten Sinne des Wortes auf den Geschmack und angefangen habe mit einer klassischen Bärlauchsuppe (siehe Eintrag der letzten Saison) Und ich war direkt sehr angetan von dem Geschmack und der dezenten „Knoblauch“ Note. Im Gegensatz zu dem echten Knoblauch, ist Bärlauch nicht so streng und „muffig“.

Das Liliengewächs ist von März bis Juni genießbar, danach wird er bitter. Ich mag die Geschichte, die Ursprung der Namensgebung ist. Demnach sollen die Bären ausgehungert aus dem Winterschlaf erwacht sein und sich über das Liliengewächs her gemacht haben. Bärlauch, so sagt man, eignet sich nicht wirklich zum einfrieren und trocknen, daher sollte man es wirklich frisch verwenden. Eine Möglichkeit, Bärlauch auch außerhalb der Saison essen zu können, ist als Pesto.

Zur Zutatenliste für 12 Muffins:

  • 50g Bärlauch
  • 2 Eier
  • 100g Feta Käse
  • 250g Mehl
  • 70ml Rapsöl
  • ½ Glas eingel. Tomaten mit etwas Öl
  • 300ml Buttermilch
  • ½ TL Chilipulver
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 3 TL Backpulver
  • 1 TL Salz, Pfeffer und Muskatnuss

Zur Zubereitung:

Backofen auf 180° Grad (Ober-Unterhitze) vorheizen.

Den Bärlauch säubern und in kleine Stücke schneiden. Das Mehl mit dem Backpulver vermengen und würzen. Die Eier mit der Buttermilch und dem Öl verquirlen und das Mehl dazu geben. Nun den Bärlauch zugeben und den Feta einbröseln. Nun kann man die Muffin Form befüllen und das Blech für ca. 15-20 Minuten in den Ofen geben.

Fertig

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Grillfleisch Resteverwertung – Paprika Pfirsich Sahne Sauce mit Schweinefilet und Tagliatelle

Die Grillsaison hat eröffnet und es darf wieder das ein oder andere Stück Fleisch auf den Grill gelegt werden. Und der Kreativität sind da wieder keine Grenzen gesetzt. Ob gesellig mit Freunden oder im Kreis der Familie, so eine Grillsession ist immer etwas Besonderes. Doch manchmal kommt es auch vor, dass man sich zu viel vorgenommen hat und Grillfleisch übrigbleibt. So war es bei mir auch. Nun kann man erneut seiner Kreativität freien Lauf lassen und ein entsprechendes „Resteessen“ zubereiten. Da die Kinder gerne auch einmal etwas fruchtigeres essen, kam mir die Idee einer Paprika Pfirsich Sahne Sauce mit Schweinefilet und Tagliatelle. Wie habt Ihr Eure Grillreste verwertet? Schreibt es einfach in die Kommentare…

Zur Zutatenliste:

  • Grillfleisch vom Vortag oder Schweinefilet
  • 1 Becher Sahne
  • 200ml Gemüsefond
  • 1 TL Paprika Pulver
  • 1 TL Curry Pulver
  • 1 Schalotte
  • 1 Paprika
  • 1-2 Pfirsiche
  • 1 TL Pfirsich Marmelade
  • 1 EL Sweet Chili Sauce
  • Frische Petersilie
  • Tagliatelle

Zur Zubereitung:

Die Schalotte schneiden und in Öl anbraten. Danach die Paprika und den Pfirsich zugeben. Das Curry und Paprika Gewürz dazugeben und leicht anrösten lassen. Dann mit Fond ablöschen und die Sahne dazu geben. Nun alles ein wenig einköcheln lassen und nun die Marmelade und die Sweet Chili Sauce zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nach Belieben weiter einköcheln lassen. Das Fleisch dann einfach zugeben und in der Sauce erwärmen (wenn es vom Vortag aus dem Kühlschrank kommt).

 

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Süßkartoffelsuppe mit Ras el Hanout und Kokosmilch Ein absoluter Genuss! Sehr gesund! Und super schnell gemacht!

Heute gibt es mal lecker Süppchen…So ab und zu ist eine kräftige Suppe eine Wohltat. Neben dem Grundprodukt, kommt es dann noch auf die Gewürze an. Ganz klar, die Süßkartoffel ist der große Protagonist in diesem Essen, aber gerne lässt sie sich auch auf die Sprünge helfen. Und ich finde, dass dies am besten mit orientalischen Gewürzen funktioniert. Ich bin mittlerweile ein so großer Fan der orientalischen Gewürzmischungen, wie z.B. Ras el Hanout. Damit habe ich letztens die Kürbissuppe gewürzt und nun diese Süßkartoffelsuppe. Und ich kann es nicht oft genug sagen, nachmachen empfohlen! Es schmeckt unfassbar harmonisch und lecker. Dazu habe ich Garnelen mit Chili und Knoblauch scharf gebraten, dies gibt der Suppe dann noch den letzten nötigen „wumms“…Und das ist noch nicht alles, die Süßkartoffel ist aus ernährungstechnischer Sicht ein absoluter Streber und mein Liebling. Sie enthält überdurchschnittlich viel Vitamin A,C,E sowie Kalium, Magnesium Zink und Eisen. Was will man mehr…

Zur Einkaufsliste

  • 600 ml Gemüsefond
  • 400 g Süßkartoffel
  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • Öl zum anbraten, Salz, ½ TL Currypulver, ½ TL Ras el Hanout – dieses Gewürz ist sehr eigen und sollte beim ersten Mal etwas zaghafter eingesetzt werden
  • Spritzer Limettensaft
  • ca. 150 ml Kokosmilch
  • Garnelen
  • Chilischote, Knoblauch, Olivenöl, Salz, Pfeffer

Zur Zubereitung:

Die Schalotte und den Knoblauch in kleine Würfel schneiden und im Topf anschwitzen. Nun die Süßkartoffel in Stücke schneiden und dazu geben. Mit Ras el Hanout und Curry würzen und durchrühren und weiter anschwitzen. Nun die Brühe hinzugeben sowie die Kokosmilch. Die Konsistenz wird hier cremig sein, wenn man es lieber flüssiger hat dann sollte auf jeden Fall mehr Brühe zugegeben werden. Die Suppe nun ca. 20 Minuten (je nach Schnittgröße der Süßkartoffeln) leicht köcheln lassen. In der Zeit die Garnelen säubern, trocken tupfen und in heißem Olivenöl anbraten. Knoblauch und Chili dazu geben und bei schwächerer Hitze zu Ende ziehen lassen und immer wieder durchschwenken sodass die Garnele mit dem Olivenöl-Chili-Knoblauch-Mix durchzogen wird. Nach Stichprobe der Süßkartoffel nun die Suppe etwas abkühlen lassen und mit dem Mixstab oder einer Küchenmaschine pürieren. Noch einmal abschmecken und fertig! 😉

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Indische Bratkartoffeln

Was erhält man, wenn man Kartoffeln, Ayurvedische Küche und Indien kombiniert? Man erhält raffiniert leckere Bratkartoffeln, die durch die ayurvedischen Gewürze wie Garam Masala und Kurkuma sogar positive Wirkung auf die Gesundheit haben. Neben der antioxidativen Wirkung des enthaltenen Curcumin, regen die Stoffe zudem noch den Stoffwechsel an. Ebenso wie das Garam Masala, welches als Gewürzmischung u.a. Kardamom und Ingwer enthält.

 

Zur Einkaufsliste:

  • 4-5 größere Kartoffeln
  • Frische Petersilie
  • ½ TL Garam Masala
  • ¼ TL Kurkuma
  • ¼ TL Kreuzkümmel
  • ¼ TL Chiliflocken
  • Salz, Pfeffer
  • Erdnussöl/Rapsöl/Kokosfett

 

Zur Zubereitung:

Ich persönlich mag es im Moment lieber, aus rohen Kartoffeln, die Bratkartoffeln zu machen. Ich finde, sie haben mehr Biss und sehen schöner aus…Die Kartoffeln also in kleine Stücke schneiden und in Raps- oder Erdnussöl anbraten. In der Zeit eine „Gewürzmischung“ aus Garam Masala, Chili, Kurkuma und ggf. Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer vorbereiten. Wenn die Kartoffeln die erste Hitze verdaut haben, dann die Gewürze zugeben, da diese sehr schnell anbrennen. Zum Schluss noch Petersilie (Eisenlieferant) zugeben und servieren…

Fertig 😉

 

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen