Weihnachtliche Beeren-Glühwein Marmelade

Ich wünsche Euch ein gesegnetes und frohes neues Jahr und hoffe,  Ihr habt den Übergang mit Euren Liebsten ordentlich feiern können. Nun sind wir schon wieder in der 2ten Kalenderwoche, der Tannenbaum ist ausrangiert und wartet vor der Tür auf seinen Abholservice, die Weihnachtsdeko ist entfernt und die letzten Nüsse vom Teller sind vernascht…Da mussten wir direkt etwas winterliche Deko in den Zimmern verteilen, damit es nicht so schrecklich leer aussieht…und nach einer ziemlich langen Krankheits-Phase, bedingt durch Grippale Infekte, melde ich nun wieder zurück und kann mich wieder meinem Blog widmen und Euch daran teilhaben lassen. Schon während der Vorweihnachtszeit habe ich für unsere Großeltern eine weihnachtliche Beeren-Glühwein Marmelade gekocht und diese dann mit ein paar anderen Leckereien verschenkt.

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Das Rezept dazu möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten, da sie wirklich sehr lecker ist und in der Form auch nicht zu kaufen ist…Und im Grunde ist Marmelade kochen ein Kinderspiel.

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Zur Zubereitung:

Die Früchte zunächst einmal mit dem Zucker und den Gewürzen und dem Zitronensaft in einem Topf ziehen lassen (ca. 15 Mi nuten). Nun kann man die Fruchtzuckermasse langsam erhitzen, aber nicht kochen lassen. Wer mag kann an dieser Stelle die Früchte pürieren oder ggf. für Gelee durchpassieren. In der Zeit kann man die dafür vorgesehenen Einmachgläser mit kochend heißem Wasser „sterilisieren“ und zum Einfüllen der Marmelade aufstellen. Jetzt kommen der Traubensaft und der Glühwein noch hinzu und dann lässt man die Masse aufkochen und ca. 3-5 Minuten leicht köcheln. Nach einer Gelierprobe (ein EL der Marmelade auf einen kalten Teller geben und diesen dann schräg halten, läuft die Marmelade dann zähflüssig und langsam herab, dann ist die Masse genügend aufgekocht), kann man die Vanillestange, den Sternanis sowie den Kardamom, die Zimtstange herausnehmen. Nun wird die Marmelade in die vorgefertigten Gläser gefüllt, fest verschlossen und auf den Kopf gestellt. Die Gläser lässt man nun ca. 5-10 Minuten über Kopf stehen und wendet sie dann zum auskühlen. Fertig! Der relativ geringe Anteil des Glühweins, erlaubt es auch durchaus, dass die Marmelade auch zum Frühstück gut schmeckt.

Zutaten:

  • 500g Gelierzucker
  • 750g Beerenmix (Tiefkühlware)
  • 1 Stange Zimt
  • 100ml Glühwein
  • 150ml roter Traubensaft (z.B. HohesC Heimische Früchte)
  • 1-2 Kardamomkapseln
  • 1 Stange Bourbon Vanille
  • Saft einer ½ Zitrone
  • 1 TL Lebkuchengewürz

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Hefezopf, Striezel oder wie im Ruhrpott einfach nur „Stuten“…

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Zum Frühstück oder Brunch hat man die Qual der Wahl. Aus unzähligen Rezepten und Ideen die passende Leckerei auszusuchen oder sich zu überlegen. In den letzten Tagen habe ich ja mein Blätterteig – Melonen – Schiffchen eingestellt; eine herzhafte aber frische Variante…Wie man sich auch entscheidet, so war es bei mir zumindest immer so, am Ende hat man doch viel zu viel gekocht, gebacken und serviert…Heute gab es aus „Oma´s Schätzchen“ einen Hefezopf mit Mandeln und Aprikosen-Minz-Marmelade (Rezept im Register „Frühstück“).

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Zum 10 jährigen Jubiläum der Arla Kaergarden Butter habe ich diese natürlich auch in dem Hefeteig verwendet.

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Rezept für den Hefezopf:

  • 500g Mehl
  • 75g Zucker
  • 70g Arla Kaergarden Butter
  • 1 Paket Vanillezucker
  • 200ml Milch
  • 1 Handvoll Mandeln
  • 2 Eier
  • Prise Salz
  • Spritzer Vanillearoma sowie Bitter Mandel
  • 2 Pakete (Trocken-)Hefe

Zubereitung:

Die Hefe in lauwarmer Milch ziehen lassen, dann in den Teig aus Mehl, Eiern, Salz, Vanillezucker, Aromen, Mandeln, Zucker und Butter geben. Alles mit der Hand verkneten und ruhen lassen. Dann bei 200°Grad für ca. 20 Min. in den Ofen bei Ober- und Unterhitze…

Ich freue mich schon auf das nächste Frühstück und/oder Brunch…

Macht es gut, bis bald…

© Christian Heinen

Meine erste selbstgemachte Marmelade…

So ändern sich die Zeiten…Jetzt bin ich es, der Marmelade selber kocht…Es sind es nicht mehr unscharfe Erinnerungen an die Großeltern, die Stunden bis zu Tagen im Keller standen und Obst und Gemüse verarbeitet hatten…Eingemacht in Gläser für verschiedene Anwendungsgebiete. Klar, früher hatte man ein anderes Grundverständnis zu Lebensmitteln und eine (gezwungenermaßen) andere Einstellung dazu. Früher war nicht alles schlecht…

Leider habe ich die Erdbeerzeit verpasst, wobei diese auch in diesem Jahr nicht wirklich lang und ergiebig war, denke ich…Deswegen habe ich mir gedacht, ich nehme mal etwas relativ einfaches und dankbares…Da fiel mir direkt Aprikose und Pfirsich ein…Da man heutzutage eh alle mischen darf und es geschmacklich die kreativsten Varianten schon gibt, konnte ich dann getrost die beiden Obstsorten zusammen mischen. In meiner Vorstellung war mir das aber zu „obstlastig“, so dass ich noch etwas frische Minze beigefügt habe…marmelade

Die Aprikosen und die Pfirsiche habe ich vor dem einkochen noch schnell blanchiert und die Haut abgezogen. Dann kommt alles mit frischem Zitronensaft und der entsprechenden Menge (2:1 Frucht/Zucker) Gelierzucker in einen Topf. Ich habe das dann grob mit dem Stampfer zerdrückt und zunächst einmal ein Stündchen ziehen lassen. Die Masse lässt sich erstaunlich schnell aufkochen und nach ca. 4 Minuten fängt es an zu gelieren. Nun kommt es heiß wie es ist in die entsprechenden Gläser.

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Rezept:

  • 500g Aprikosen
  • 500g Pfirsiche
  • 500g Gelierzucker
  • 1 EL Zitronensaft
  • 5 mittelgrosse Blätter Minze

© Christian Heinen