Shakshuka – das israelische Nationalgericht in einer abgeänderten Version

Das israelische Nationalgericht, dessen Ursprung allerdings vermutlich eher in Nordafrika zu finden ist, gibt es mittlerweile in zahllosen Varianten. Ich sage hier ausdrücklich, dass ich meine eigene Interpretation von diesem Gericht gekocht habe und auch eine „schnelle“ und „einfache“ Variante gekocht habe. Es kann sowohl als üppiges Familienessen mit Baguette oder Bauernbrot serviert werden oder wie in meinem Fall, hat es als Kateressen hervorragende Dienste geleistet.

Zur Zubereitung:

Die Paprika und die Möhren in mundgerechte Stücke schneiden und in Öl kurz anbraten. Parallel das Rinderhack anbraten und zur Seite stellen. Nun die Zwiebeln in kleine Stücke schneiden, den Knoblauch auspressen und dazu geben. Dazu eine Prise Salz und Zucker sowie einen Schuss Gemüsebrühe geben und alles etwas dünsten lassen. Tomaten- und Paprikamark dazu geben und reduzieren lassen. Dann die stückigen Tomaten hinzufügen und mindestens eine halbe Stunde köcheln lassen (ggf. etwas Brühe nachgiessen). Während dieser Zeit die Baked Beans sowie das Rinderhack dazugeben. Am Ende die restlichen Zutaten zufügen und alles abschmecken. Kurz vor dem servieren, so habe ich es gemacht, die Eier in eine Mulde geben und pochieren lassen. Für die pochierten Eier ist ein Glaspfannendeckel fast unabdingbar, denn somit lässt sich wunderbar der Gargrad der Eier beobachten.

 

Zur Zutatenliste:

  • 1 Möhre
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 Paprikaschote
  • ½ TL Kreuzkümmel
  • 400g Rinderhack
  • 1 TL Paprika edelsüss
  • 1 EL Paprikamark
  • 1 EL Tomatenmark
  • Brauner Zucker
  • 3 Eier
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Dose stückige Tomaten
  • 1 Dose Baked Beans
  • Mais nach Belieben
  • Petersilie, Basilikum, Salz, Pfeffer, brauner Zucker, Limettensaft(lässt es nicht so dumpf schmecken)

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Mein erstes Bloggerevent!!

Vorab hatte ich einigen von Euch ja bereits berichtet, dass ich zu den Gewinnern eines Foto-Workshops beim Bauer Media Verlag zählte. Gemeinsam mit den anderen Foodbloggern/Gewinnern, haben wir dort mit dem Team vom Lecker Magazin und Arla Kærgarden einen super schönen Tag verbringen dürfen! Vielen lieben Dank an dieser Stelle nochmal an das Team von Arla und dem Lecker Magazin für die tolle Erfahrung und den unvergesslichen Tag!!!

Hier möchte ich noch einmal etwas ausfürlicher davon berichten und entsprechende Eindrücken wiedergeben.

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Die Bauer Media Group ist ein Familienunternehmen und zur Zeit Europas größter Zeitschriftenverlag. Neben den 433 Millionen verkauften Heften/Zeitschriften pro Jahr in Deutschland, zählen auch 400 digitale Produkte zum Portfolio der Bauer Group.hefte

Das Tagesgeschehen eines solchen Unternehmens einmal hinter den Kulissen erleben zu können, war natürlich der Wahnsinn…Ich war auch dementsprechend aufgeregt. Als ich in Hamburg ankam, übrigens für mich die schönste Stadt Deutschlands, habe ich zunächst im Hotel eingecheckt und ein wenig die Stadt bekundet. Am nächsten Tag habe ich mich dann auf den Weg zur Bauer Media Group gemacht. Das Gebäude allein war schon sehr imposant. Dort angekommen wurden wir alle herzlich aufgenommen und begrüßt. Nach einer Vorstellungsrunde und Erläuterung des Ablaufs, haben wir eine Führung durch die Abteilung erhalten. Neben einer großen Küche gibt es dort ganze Räume voller Requisiten und Dekors, Stoffen und sonstiger Accessoires. Wir waren alle total beeindruckt, denn solch einer Vielfalt kann man sich zu Hause als Foodblogger nicht oder nur selten bedienen.

Ditelleraccessoireszeitschriften-2e Arbeit dort erfolgt immer in Teams, bei denen mindestens ein Foodfotograf, ein Foodstylist und ein Requisiteur zusammen die Speisen für die Vermarktung herrichten.

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So war es dann auch an diesem Tag, denn wir haben dann die leckeren Cupcakes zubereitet.

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Daraufhin haben wir dann von einem professionellen Foodfotografen (liebe Grüße an dieser Stelle an Florian Bonnani) Tipps und Tricks zur Foodfotografie allgemein und zur anschließenden Bildbearbeitung erhalten und konnten Ihm dann live bei der Arbeit zuschauen.

 

 

Im Anschluss daran durften wir dann alles selbst unsere Fotos „schiessen“.

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Es war ein unvergesslicher Tag und eine absolut tolle Erfahrung. Vor allem war für mich auch sehr interessant, einmal andere Foodblogger kennen zu lernen und sich ein bisschen austauschen zu können. Vielen Dank also noch einmal für die Einladung von Arla, die Betreuung und Bewirtung vom Lecker Team, den lehrreichen Workshop durch den Fotografen und …ach, einfach Danke für ALLES!!!

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Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

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OnePotPasta – one of my favorites

Es sind die härtesten und erbarmungslosesten Jury-Mitglieder der Welt. …“Kinder…!“ Sie sagen einem ungefiltert und ohne Diplomatie, was Sie von den dargebotenen Gerichten halten. Nicht immer ist es einfach, diese Kritik korrekt einzustufen und in die richtige Schublade zu packen.

Aber es ist Ihr gutes Recht. Nur so bin ich angespornt, eine ausgewogene, abwechslungsreiche aber zugleich auch familientaugliche Küche zu offerieren. So sind Nudeln z.B. (wie bereits schon einmal erwähnt) ein guter Teamplayer, die mir helfen, die Kreativität umsetzen zu können. Und da kommen wir auch gleich zu der genialsten Zubereitungsart, die im Moment und bereits seit einigen Jahren, Ihre Trendrunde dreht. Die „One-Pot-Pasta“…Wer sie noch nicht kennt, sollte sie schnellstmöglich ausprobieren. Wer sie bereits kennt, der weiß, diese Art Nudelzubereitung zu schätzen und lieben.

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Die One Pot Pasta zählt mittlerweile zu meinen Favoriten. Und die Jury greift großzügig zur Bestnote. Ein Garant für den Recall…

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Zur Zubereitung ist eigentlich nicht viel zu sagen; unglaublich aber war…Es kommt alles in einen Topf und wird langsam eingekocht…bis auf den Käse (Mozzarella), der erst kurz vor dem Ende hinzugefügt wird, bis er in der Pasta geschmolzen ist…Das Wasser für die Nudeln lasse ich übrigens vorher aufkochen und gebe es dann in den Topf. Bei der Menge Salz sei gesagt, dass man ca. 1 TL pro Liter rechnet, also einen guten halben TL hinzugeben kann. Je nach Geschmack, kann man noch etwas (gutes) Olivenöl beigeben…Anfangs stelle ich den Herd zuerst auf volle Stufe und lasse alles kurz kochen, dann reduziere ich die Hitze bis auf die mittlere Stufe. Sobald das Wasser von den Nudeln etwas aufgenommen wird, sollte man auf jeden Fall immer wieder alles durchrühren und die Hitze mehr und mehr reduzieren, damit hier nichts anbrennt…Geschickterweise löst sich bei diesem Prozess die Haut der Tomate(n), sodass man diese bequem mit einer Gabel herausnehmen kann…Der ganze Prozess sollte also nicht mehr als 10 Minuten in Anspruch nehmen (natürlich immer auch in Abhängigkeit der Garzeit der gewählten Pasta; so hat „Spaghetti No 5“ z.B. eine Garzeit von ca. 8 Minuten…) Und hier kommt noch ein Tipp: Sollte man merken, dass man zuviel Wasser zugefügt hatte, einfach die Hitze nochmals erhöhen und ohne Deckel aufkochen lassen, bis der Rest verdampft ist…Als grobe Formel gilt ein Verhältnis von 2:1 Wasser Nudeln; wobei es hier noch darauf ankommt, wieviel Tomaten man verwendet und wie „wässrig“ diese sind…Wenn es zu wenig Wasser war, kann man einfach noch etwas hinzugeben…Ansonsten ist es damit getan! Kein Trick, kein doppelter Boden…onepot234

Zutaten für 2 Personen + 2 Kinderportionen:

  • 300g Spaghetti
  • 600 ml Wasser (grob ein Verhältnis von 1:2 Pasta/Wasser)
  • 1 EL körniger Hühnerbouillon oder Gemüsebrühwürfel
  • 2-3 EL Tomatenmark
  • 1 TL Paprikamark
  • 1 Handvoll Tomaten
  • 1 Handvoll Champignons
  • 1 Handvoll Basilikum
  • 125g Mozzarella
  • Olivenöl
  • Parmesan
  • Salz, Zucker, Pfeffer

 

© Christian Heinen

Erfrischung auf indisch? Lassi…

Das indische Joghurtgetränk ist nicht nur optisch und geschmacklich ansprechend, sondern hat auch einen medizinischen Hintergrund. Durch das generell scharfe Essen, soll hier die Verdauung angeregt werden und die Schärfe neutralisiert werden. Hier in Europa setzt sich der Lassi mehr und mehr durch, nicht weil er so bekömmlich ist, vielmehr weil er einfach gut schmeckt. Als Frucht habe ich die Mango gewählt, weil ich denke, dass sie am besten mit der Milch und dem Joghurt harmoniert. Die Mango ist, so denke ich, generell viel zu sehr unterschätzt.

mango lassi

Die Rezeptur ist geschmacksabhängig und kann durchaus variiert werden. So kann man noch Orangensaft oder sogar Nüsse hinzufügen. Der eine mag es dickflüssiger mit weniger Milch, der andere frischer, mit mehr Mango und Zitrone.

Rezept:

  • 1 reife Mango
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • 1 EL Honig
  • 250g Joghurt
  • 100ml Milch
  • 1 Schuss Orangensaft

© Christian Heinen