Malzbiergulasch…ein Sonntagsklassiker im Feintuning…

 

Durch Zufall bin ich auf das Malzbiergulasch gestoßen und hatte nach kurzer Rücksprache mit Dr. Google dann einige Treffer gefunden, wobei ich wie immer dann mein eigenes „Süppchen“ koche…in dem Fall ein Gulasch…Alles fängt mit einer Inspiration an…Ich habe mir schon vorher vorstellen können, dass diese Kombination unschlagbar ist und eine elegante Brücke zwischen herzhaft und süß schlagen kann. Und so ist es dann auch am Ende, ein tolles Geschmackserlebnis, welches ab nun dem „alten“ Gulasch Rezept den Rang ablaufen wird…

Zur Zutatenliste für 2 Erwachsene und 2 kleine hungrige Mäuler:

  • 600g Rindfleisch, am besten aus der Hüfte, der Schulter oder von der Rippe
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1 Flasche Malzbier 0,33ml …gerne auch mehr 😉
  • 150ml Kalbsfond
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Paprikamark
  • 2 Paprika
  • 1 Karotte
  • 2 Schalotten oder 1 Gemüsezwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Senf
  • 1-2 TL Paprikapulver
  • 300g Kartoffeln
  • Salz, Pfeffer, Piment, Wacholderbeeren, Lorbeerblatt, Kreuzkümmel, Petersilie

Zur Zubereitung:

  1. Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden, salzen und im Bräter scharf anbraten und wieder herausnehmen (warm stellen)
  2. Zwiebel, Knoblauch, Paprika sowie die Karotte schneiden und zusammen mit dem Paprikapulver in den Bräter zum anbraten geben, mit Tomaten- und Paprikamark versehen und leicht anrösten lassen
  3. Mit einem dicken Schluck Dunkelbier ablöschen und nach und nach den Rest zugeben, ebenso mit dem Fond vorgehen, alles mit Pfeffer würzen
  4. Das Fleisch sowie das Lorbeerblatt und die Wacholderbeeren (wieder) zugeben und alles ca. 40 Minuten köcheln lassen
  5. Die Kartoffeln schälen, in kleine Stücke schneiden und zum Gulasch geben und nochmals ca. 20 Minuten mitköcheln lassen
  6. Zum Abschluss mit Senf, Piment, Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Petersilie würzen
  7. Fertig…!

 

Viel Spaß beim nachkochen…

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Ragù alla Bolognese mit Spaghetti

Der Nudelklassiker der keiner ist…Eine spontane Verknüpfung, die man mit dem Gedanken an Italien haben kann, ist doch bestimmt „Spaghetti Bolognese“. Richtig? Falsch! Denn die Italiener haben diese Variante der Pasta gar nicht erfunden. Die Sauce wird dort als Ragù serviert und wenn überhaupt mit Tagliatelle gegessen, aber niemals mit Spaghetti. Nun gut, dennoch schmeckt die Variante und hatte natürlich auch noch in den aufgeführten Pasta Rezepturen gefehlt.

spaghettibologn

Für das Ragù bereite ich immer das Hackfleisch zunächst getrennt von den anderen Zutaten vor und mische sie erst danach zusammen. Das Hackfleisch also anbraten und in einem anderen Topf werden die Zwiebeln angeschwitzt. Dazu kommen die Möhren, der Sellerie und der Knoblauch. Diese dann salzen und zuckern und das Tomatenmark hinzufügen und kurz anbraten. Dazu kommt dann das Hackfleisch. Mit Rotwein dann ablöschen, den Kalbsfond hinzufügen und dann die Tomatensauce. Ich persönlich mag es lieber, wenn die Sauce etwas dickflüssig ist. Die Bolognesesauce verhält sich wie ein Eintopf, sprich je länger sie so langsam vor sich hin köcheln kann, desto besser. Zum Schluss noch mit Kräutern und Gewürzen den feinschliff geben…

Zutaten:

  • 400 Hackfleisch
  • Olivenöl zum anbraten
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Möhren
  • 1/2 Staudensellerie
  • 3-4 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer, Zucker, Kreuzkümmel, Kräuter
  • 2-3 EL Tomatenmark
  • 50 ml Rotwein
  • 125 ml Kalbsfond
  • 1 Dose gestückelte Tomaten
  • Spaghetti (nach Belieben)
  • Parmesan

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen