Schnelle Nummer: Schweinefilet Süß-Sauer

Ab und an ist die Süß Sauer Kombination ja wirklich lecker…Wie immer gibt es natürlich viele verschiedene Rezepturen und Herangehensweisen…Diesmal habe ich das Fleisch mit Ei und Stärke vorher behandelt und es dann in Erdnussöl ausgebacken…Dann bekommt es den typisch chinesischen „Mantel“ um das Fleisch herum…Die Sauce habe ich diesmal ein wenig aus der Lamäng zubereitet; bestehend aus Sojasauce, Tomatenmark, Weissweinessig, Zucker, Salz, Pfeffer, Ananassaft, Orangensaft, Ingwer, Koriander und ein wenig Chilipulver. Da fällt mir ein, zum Thema Chili werde ich bald noch einen separaten Beitrag schreiben, der wird dann ähnlich dem Detox Beitrag, der übrigens im Backend Nirvana verloren gegangen ist. Der Beitrag ist auf der 2ten Seite im Papa-Blog zu finden…

Inzwischen lassen wir schon einmal den Reis kochen…Dann werden die Filetstücke durch die Eimasse gezogen. Diese dann abtropfen lassen und Stärke darüber streuen. Dann bei ausreichend Öl quasi frittieren. Wenn sie gold-gelb sind, herausnehmen und die Pfanne oder den Wok säubern und das Gemüse kurz anbraten und dann mit der Sauce ablöschen. Wer mag, kann hier wieder etwas Stärke hinzugeben. Danach das Fleisch zugeben und fertig ist das Süß-Sauer Gericht.

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Zutaten für 2 große und 2 kleine Portionen:

  • 400-500 g Schweinefilet
  • 1 rote, 1 grüne Paprika
  • 1 Salatgurke
  • 1 Zwiebel
  • Ananas (ich weiss, die sind nicht auf dem Foto zu sehen, weil sie noch in der Schale daneben lagen 😉 ….)
  • 3-4 EL Tomatenmark
  • 1 EL Ketchup
  • 3 EL Sojasauce
  • 1 EL Weissweinessig
  • 1 TL brauner Zucker
  • Salz, Pfeffer, Ingwer, Koriander, Chilipulver
  • nach Geschmack 100 ml Brühe (Gemüse oder Geflügel)
  • Ananassaft
  • Orangensaft
  • Stärke
  • 150-200 g Reis
  • 2-3 Kardamomkapseln

Liebe Grüße, Christian

P.S: ich freue mich über jeden Kommentar…!

 

© Christian Heinen

Schneckenrennen…

Heute haben die Kinder im Garten Tierarzt gespielt. Erster Akutfall war ein zugegeben komisch wirkender Feldhase, der ziemlich schlapp und träge daher hoppelte. Zur Vorsicht habe ich die Kinder da mal nicht näheren Kontakt suchen lassen, aber als dieser dann Schutz unter unserem Gartenstuhl suchte, stand die Hilfe im Vordergrund. Kurzum die Kinder sammelten Unmengen an Pflanzen und legten diese dem Hasen vor die Füße. Als dieser dann gestärkt das Weite suchte, wurden Häuser für Marienkäfer und Schnecken gebaut…Sehr lobenswert…

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So kamen die Pizzaschnecken wohl gerade recht…

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Das Rezept ist im Grunde völlig simpel und kann sogar aus Zeitgründen hier und da noch pragmatischer gefasst werden. Ich habe Hackfleisch mit Zwiebeln angebraten, dann die Möhre und die Paprika dazugegeben. Sobald das Hackfleisch durchgebraten ist, kommt Tomatenmark, Paprikapaste und etwas brauner Zucker hinzu. Dann gebe ich noch etwas (ca. 2-3 EL; die Masse muss pampig und nicht zu flüssig sein…) stückige Tomaten hinzu, würze alles mit Salz und Pfeffer und fertig ist die Füllung…Die Hackfleischmasse muss nun zunächst auskühlen, bevor man sie verwendet. Dann habe ich küchenfertigen Pizzateig ausgerollt und mittig die Masse verteilt. Darauf streut man schlussendlich noch den Käse. Wer mag, kann hier noch eine weitere Schicht Pizzateig darauf geben, ist mir persönlich aber dann zu viel Teiganteil. Dann schneidet man den Teig in schmale Streifen und rollt diese dann auf…Die Schnecken kommen dann bei ca. 220 Grad für ca. 10-15 Minuten in Ofen (je nach Ofen variiert die Zeit hier, also bitte ab und zu mal nachschauen).  Ich habe hier vor dem Einstellen in den Ofen, die Schnecken mit einer Öl/Paprikapulver-Mischung eingepinselt…

Zutaten für ca. 10 Schnecken

  • 1 Rolle küchenfertigen Pizzateig
  • 2-3 EL stückige Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Möhre
  • 1 Paprika
  • Salz, Pfeffer, brauner Zucker
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 EL Paprikapaste

Erbsenpüree

  • 300g TK Erbsen
  • 3 EL Sahne
  • 3 Stücke Butter
  • Salz, Pfeffer

© Christian Heinen