Hirse, Superfood für Einsteiger…

Hirse zählt zu den Spelzgetreiden und hat eigentlich den Ursprung aus Afrika, wobei man nach Fundstellen davon ausgeht, dass Hirse bereits 4000vChr in China und sogar in Europa angebaut wurde. Bis zum 20. Jahrhundert war die Hirse in Europa sehr gefragt und drohte dann zu verschwinden. Mehr und mehr steigt die Nachfrage nach den gesunden Inhaltsstoffen im Hirsekorn. In Bezug auf den Eiweiß-Gehalt, kann die Hirse zwar nicht ganz mit den „Kollegen“ Quinoa und Amaranth mithalten, braucht sich aber in Bezug auf den Nährstoffgehalt an Calcium und Zink nicht verstecken. Zudem ist Hirse glutenfrei und soll Hirse für Nägel und Haare stärkend wirkend. Geschmacklich macht sich die Hirse durch ein dezent nussiges Aroma bemerkbar und eignet sich als Beilage sehr gut. Als solche dient sie auch hier in meinem Rezept.

Zur Zutatenliste:

  • 400ml Gemüsefond
  • 300ml Wasser
  • 250g Hirse
  • 1 Möhre
  • 2-3 Frühlingszwiebeln
  • Olivenöl zum anbraten
  • 3 Paprika
  • 1 EL Tomatenmark
  • 150ml Gemüsefond
  • 1 EL Ajvar
  • Salz, Pfeffer, Rosenpaprika-Pulver, Zucker, Kräuter

Quark

  • 2 EL Magerquark
  • 2 EL Frischkäse
  • Salz, Pfeffer, Zucker, Zitronensaft, Paprikapulver, Schnittlauch

Zur Zubereitung:

1 Paprika in kleine Stücke schneiden, bei den anderen beiden lediglich den oberen Teil (in etwa ¼) abtrennen und das Gehäuse heraustrennen. Den oberen Teil kann man auch klein schneiden oder als Deckel später nutzen. Die Paprikaschoten werden nun mit der geschlossenen Seiten in eine Auflaufform gegeben, den Boden dann mit Gemüsebrühe bedecken. Die Möhren in kleine Stücke schneiden. Sowie Zwiebel und Knoblauch. Den Fond und das Wasser in einen Topf zusammen mit der Hirse geben und würzen. Dann aufkochen lassen und ca. 30 Minuten ziehen/quellen lassen. Nach ca. 15 Minuten habe ich schon mal die Möhren dazu gegeben, sodass diese dann ebenfalls garen können. In der Zwischenzeit das Hackfleisch mit den Schalotten und dem Knoblauch anbraten und würzen. Dann die Paprikastückchen dazu geben und die Frühlingszwiebel. In einer kleinen Schüssel dann die Sauce zusammenrühren aus den Zutaten: Fond, Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Zucker und Ajvar. Die Sauce dann über das Hack-Gemüse geben und kurz aufkochen lassen, etwas abkühlen lassen und dann den Frischkäse einrühren. Nochmals abschmecken. Nun kann die Hirse dazukommen und untergemischt werden. Dies kommt nun alles in die beiden Paprikaschoten und in der Auflaufform für ca. 40 Minuten in den Ofen gegeben.

Fertig 😉

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Schnelle Hühnersuppe

Die Erkältungswelle nimmt kein Ende…Wichtig ist, dass man weiter vorbeugt bzw. entgegenwirkt…Nicht immer hat man Zeit, ein Suppenhuhn zu kochen und das Fleisch dann in mühseliger Kleinarbeit abzuzupfen. Hier kommt eine Variante, die schnell ist, sehr gut schmeckt und ebenso gesund ist…

Zur Einkaufsliste

  • 1 Glas fertige Hühnerbrühe mit Suppenhuhn-Fleisch
  • 1 Glas Bio Hühnerfond
  • 2 Möhren
  • 1/2 Sellerie
  • 1 Stange Porree
  • Kleine Muschel-Nudeln
  • 1 Hühnerbrust Bio

Zur Zubereitung:

Das Gemüse schneiden, kurz schwach anschwitzen und dann mit den Brühen auffüllen, kurz aufkochen lassen dann langsam vor sich hin sieben lassen. Das Fleisch der Hühnerbrust dazugeben. Das alles dann knapp 20 Minuten ziehen lassen. Fertig 😉

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Süßkartoffelsuppe mit Ras el Hanout und Kokosmilch Ein absoluter Genuss! Sehr gesund! Und super schnell gemacht!

Heute gibt es mal lecker Süppchen…So ab und zu ist eine kräftige Suppe eine Wohltat. Neben dem Grundprodukt, kommt es dann noch auf die Gewürze an. Ganz klar, die Süßkartoffel ist der große Protagonist in diesem Essen, aber gerne lässt sie sich auch auf die Sprünge helfen. Und ich finde, dass dies am besten mit orientalischen Gewürzen funktioniert. Ich bin mittlerweile ein so großer Fan der orientalischen Gewürzmischungen, wie z.B. Ras el Hanout. Damit habe ich letztens die Kürbissuppe gewürzt und nun diese Süßkartoffelsuppe. Und ich kann es nicht oft genug sagen, nachmachen empfohlen! Es schmeckt unfassbar harmonisch und lecker. Dazu habe ich Garnelen mit Chili und Knoblauch scharf gebraten, dies gibt der Suppe dann noch den letzten nötigen „wumms“…Und das ist noch nicht alles, die Süßkartoffel ist aus ernährungstechnischer Sicht ein absoluter Streber und mein Liebling. Sie enthält überdurchschnittlich viel Vitamin A,C,E sowie Kalium, Magnesium Zink und Eisen. Was will man mehr…

Zur Einkaufsliste

  • 600 ml Gemüsefond
  • 400 g Süßkartoffel
  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • Öl zum anbraten, Salz, ½ TL Currypulver, ½ TL Ras el Hanout – dieses Gewürz ist sehr eigen und sollte beim ersten Mal etwas zaghafter eingesetzt werden
  • Spritzer Limettensaft
  • ca. 150 ml Kokosmilch
  • Garnelen
  • Chilischote, Knoblauch, Olivenöl, Salz, Pfeffer

Zur Zubereitung:

Die Schalotte und den Knoblauch in kleine Würfel schneiden und im Topf anschwitzen. Nun die Süßkartoffel in Stücke schneiden und dazu geben. Mit Ras el Hanout und Curry würzen und durchrühren und weiter anschwitzen. Nun die Brühe hinzugeben sowie die Kokosmilch. Die Konsistenz wird hier cremig sein, wenn man es lieber flüssiger hat dann sollte auf jeden Fall mehr Brühe zugegeben werden. Die Suppe nun ca. 20 Minuten (je nach Schnittgröße der Süßkartoffeln) leicht köcheln lassen. In der Zeit die Garnelen säubern, trocken tupfen und in heißem Olivenöl anbraten. Knoblauch und Chili dazu geben und bei schwächerer Hitze zu Ende ziehen lassen und immer wieder durchschwenken sodass die Garnele mit dem Olivenöl-Chili-Knoblauch-Mix durchzogen wird. Nach Stichprobe der Süßkartoffel nun die Suppe etwas abkühlen lassen und mit dem Mixstab oder einer Küchenmaschine pürieren. Noch einmal abschmecken und fertig! 😉

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Indische Bratkartoffeln

Was erhält man, wenn man Kartoffeln, Ayurvedische Küche und Indien kombiniert? Man erhält raffiniert leckere Bratkartoffeln, die durch die ayurvedischen Gewürze wie Garam Masala und Kurkuma sogar positive Wirkung auf die Gesundheit haben. Neben der antioxidativen Wirkung des enthaltenen Curcumin, regen die Stoffe zudem noch den Stoffwechsel an. Ebenso wie das Garam Masala, welches als Gewürzmischung u.a. Kardamom und Ingwer enthält.

 

Zur Einkaufsliste:

  • 4-5 größere Kartoffeln
  • Frische Petersilie
  • ½ TL Garam Masala
  • ¼ TL Kurkuma
  • ¼ TL Kreuzkümmel
  • ¼ TL Chiliflocken
  • Salz, Pfeffer
  • Erdnussöl/Rapsöl/Kokosfett

 

Zur Zubereitung:

Ich persönlich mag es im Moment lieber, aus rohen Kartoffeln, die Bratkartoffeln zu machen. Ich finde, sie haben mehr Biss und sehen schöner aus…Die Kartoffeln also in kleine Stücke schneiden und in Raps- oder Erdnussöl anbraten. In der Zeit eine „Gewürzmischung“ aus Garam Masala, Chili, Kurkuma und ggf. Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer vorbereiten. Wenn die Kartoffeln die erste Hitze verdaut haben, dann die Gewürze zugeben, da diese sehr schnell anbrennen. Zum Schluss noch Petersilie (Eisenlieferant) zugeben und servieren…

Fertig 😉

 

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Typisch Winter…

Wenn die gemütliche Zeit wie Herbst oder Winter Einzug nimmt, dann ist mir oft nach einem deftigen Essen mit einer kräftigen Sauce oder Jus. Das tolle ist, dass man auch in dieser trüben Jahreszeit, das Essen mit vielen gesunden Lebensmitteln wie z.B. dem Rosenkohl aufpeppen und kombinieren kann. Und an dieser Stelle muss ich für den Rosenkohl eine Lanze brechen, für diejenigen, die diesen etwas abtun und verweigern. Natürlich, ich gebe zu, der Rosenkohl polarisiert wie kaum ein anderes Lebensmittel, doch vielleicht ist er mit der u.g. Marinade bzw. Zubereitungsart etwas „erträglicher“, wenn man Ihn nicht so gern mag…Auf jeden Fall ist der Rosenkohl in Sachen Nährstoffgehalt schon „Champions League“-würdig. Neben reichlich Ballaststoffen, glänzt dieser vor allem noch durch den hohen Vitamin C, Vitamin K, Kalium, Folsäure und Beta-Carotin  Gehalt….

 

 

Zur Zutatenliste:

Für die Polenta:

  • 125g Polenta
  • 250ml Milch
  • 250ml Gemüsebrühe oder Geflügelfond
  • Thymianblätter
  • Salz, Pfeffer, Knoblauch
  • Butter, Parmesan nach Konsistenz und Geschmack

 

Für die Sauce:

  • 150ml Rotwein
  • 50ml Portwein
  • 200ml Kalbsfond
  • 1-2 Lorbeerblätter
  • 2-3 Pimentkörner
  • 1-2 Nelken
  • 1 Möhre
  • ½ Staudensellerie
  • 1 Schalotte
  • 1 EL Puderzucker
  • 1 EL Tomatenmark
  • Kalte Butter

Für das Fleisch:

Ich habe hier Schweinefilet verwendet (mit Salz, Pfeffer, Zucker bestreut)

Rosmarin, Olivenöl, Butterschmalz, Knoblauch, Weisswein

Für den Rosenkohl:

  • 250g Rosenkohl
  • Olivenöl, Balsamico-Essig
  • Salz, Pfeffer, Honig, Knoblauch

 

Zur Zubereitung:

Den Rosenkohl verlesen, die ersten Blätter entnehmen und putzen und den Strunk kreuzweise einritzen. Dann kurz blanchieren, in Hälften schneiden und mit den Zutaten marinieren. Dann kommt dieser mit der Schnittfläche für ca. 20 Min. in den Ofen.

Das Schweinefleisch parieren, würzen und in Butterschmalz anbraten. Dann Olivenöl, Rosmarin, Knoblauch und Weißwein zufügen und für ca. 15 Min. bei 130°Grad in den Ofen geben. Kerntemperatur ca. 60°Grad und dann noch ziehen lassen…dann ist es schön saftig und zart

Für die Sauce die Zwiebeln anbraten Puderzucker zugeben und dann die Möhren und den Sellerie. Danach das Tomatenmark zugeben und anrösten lassen. Alles mit dem Wein ablöschen und nach und nach den Rotwein und Portwein zugeben. Danach die Gewürze zugeben und in Schüben den Fond angießen und reduzieren lassen. Vor dem Servieren noch die kalte Butter einrühren.

Für die Polenta die Brühe, die Milch mit der Knoblauchzehe und dem Lorbeerblatt aufkochen lassen und den Polenta Grieß einrieseln lassen und mit einem Schneebesen verrühren. Ca. 1 Minute köcheln lassen, die Gewürze entnehmen und dann vom Herd nehmen und ca. 20 Min. ziehen lassen. Dann mit Butter und Parmesan, ggf. Salz/Pfeffer abschmecken.

Fertig… 😉

 

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Bärlauch – die Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanze ist wieder auf dem Vormarsch…zum Glück

Zum Abschluss der Saison, gibt es noch ein schnelles Bärlauchcrèmesüppchen…!

evor die guten Inhaltsstoffe für die Blüte verbraucht werden…Der Name Bärlauch leitet sich übrigens ab von einer bald schon märchenhaften Überlieferung, demnach nämlich der Bär nach seinem langen Winterschlaf diese Pflanze zu sich genommen hatte, um seinen Organismus wieder in Gang zu bringen…Süß oder? Die Pflanze hat auf jeden Fall Power, das kann man sagen, der Vitamin B6-, der Zink-, sowie der Kaliumanteil ist vergleichsweise hoch. So kommen z.B. auf 100g Bärlauch ca. 300mg Kalium! Also perfekt gegen Bluthochdruck…

Zur Zutatenliste für 2 Personen:

  • 100g – 150g Bärlauch
  • 50ml Weißwein
  • 1 Schalotte
  • 1 Stich Butter
  • 3-4 Kartoffeln
  • 1 Handvoll Petersilie
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 300ml Geflügelfond (je nach Belieben ob sämiger oder dünner)
  • 100ml Sahne

Zur Zubereitung:

Den Bärlauch kurz säubern. Die Schalotte in würfeln in der Butter anschwitzen und mit dem Weißwein ablöschen und einköcheln lassen. In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und in kleinere Stücke schneiden. Am Ende wird alles nochmal püriert, daher ist es nicht so genau zu nehmen. Nun den Fond und die Sahne zugießen, die Kartoffelstücke zugeben und wieder etwas einköcheln lassen. Zum Schluss kommen der Bärlauch, die Petersilie und der Zitronensaft hinzu. Danach alles pürieren und kurz abschmecken…Fertig…!

Zur Zubereitung sei noch gesagt,

  • etwas Bärlauchpesto in die Suppe ist ein willkommener Geschmacksverstärker
  • den Bärlauch kann man ohne Qualitätsverlust einfrieren…
  • wer den leicht knoblauchartigen Geschmack nicht mag, der mag diese Suppe dann eher nicht so gern oder man gibt Ingwer hinzu, um es abzumildern

Schreibt mir doch in die Kommentare, wenn es Euch gefällt…

Liebe Grüße,

Christian

© Christian Heinen

Blumenkohlsüppchen (Beilage als Option für die nicht vegetarische Variante)

Entweder man mag sie oder eher nicht…Ich für meinen Teil, mag Suppen sehr gerne, am liebsten aber auch die deftigen oder scharfen Varianten. Heute gab es wieder einmal einen Klassiker, den ich mit einer süß-deftigen Beilage aufgepeppt habe (demnach das Rezept natürlich dann nicht mehr vegetarisch ist). Die Zubereitung geht erstaunlich schnell und man hat im Nu eine gesunde und frische Gemüsesuppe gezaubert.

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Zubereitung:

Den Blumenkohl habe ich dafür vom Strunk entfernt, gewaschen und in kleine gefällige Stücke geschnitten. Die Karotte habe ich geschält und mit der Schalotte in kleine Würfel geschnitten. Dann wird alles in Butter etwas angeschwitzt und mit dem Gemüsefond abgelöscht. Da die Kinder mitgegessen haben, bin ich auf Nummer sicher gegangen und habe nicht mit Weißwein vorher abgelöscht, wobei dies der Suppe noch einmal sehr zugute kommt… Nun kann man die Suppe zunächst einmal ca. 15 Minuten köcheln lassen und gegen Ende der Garzeit die Sahne zugießen. In dieser Zeit kann man wunderbar die Datteln mit den Mandelstiften spicken und mit dem Speck einrollen. Diese kommen dann für ca. 12-15 Minuten in den Ofen bei 180°Grad Umluft.

Zum Schluss wird alles mit einem Stabmixer durch gemixt und nun kann man sich ans abschmecken machen.

 

Zutaten:

  • 350g Blumenkohl
  • 1/2 Karotte
  • 1 Schalotte
  • 500ml Gemüsefond
  • 200ml Sahne
  • Salz, Pfeffer, Muskatblüte, Zucker
  • Butter

 

  • Datteln (nach Belieben)
  • Tiroler Frühstücksspeck
  • Mandelstifte

Als kleinen und besonderen Kick, kann man einen TL Currypulver zufügen!

 

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Karotten-Ingwer-Süppchen mit Kokos-Schaum und Frischkäsebällchen

Vor einiger Zeit habe ich mit meiner Frau einmal ein Wellness-Wochenende in einem total gemütlichen Wellnesshotel verbracht und hatten als Einsteiger abends ein Drei-Gänge-Menü zu Auswahl…Das waren noch Zeiten 😉 Naja, auf jeden Fall, haben wir dort als Vorspeise eine Karotten-Ingwer-Suppe erhalten und ich war total begeistert von der „Power“, die diese Suppe hervorbrachte. Eine Suppe, so puritistisch wie nur möglich und dennoch ein Geschmackserlebnis, welches seinesgleichen suchen muss…Und wie gesund Ingwer ist, wisst Ihr ja selbst; oder Ihr lest einfach noch einmal meinen Beitrag „Detox“…

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Zutaten für 4 Personen:

  • 300g Karotten
  • 20g Ingwer
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1 TL brauner Zucker
  • 600-800ml Gemüsefond oder Geflügelfond
  • 1 TL Fünf-Gewürz-Pulver, Fleur de Sel; Chilipulver, Pfeffer
  • 150ml Sahne
  • 40g Butter
  • 150ml Kokosmilch

Zubereitung:

Die Karotten werden geschält und in Stücke geschnitten. Den Zucker lasse ich im Topf kurz karamellisieren, lasse die Möhren darin kurz garen und lösche alles mit dem Fond ab. Die Suppe nun ca. 20 Minuten bei geringer Hitze köcheln bzw. sieden lassen. Nun kommen der Ingwer und die Gewürze hinzu, danach die Sahne und die Butter (für die vegane Variante natürlich hier dann auf alternative Produkte zurückgreifen). Zum Schluss dann noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Inzwischen die Kokosmilch aufkochen lassen und ggf. bzw. nach Belieben nachwürzen. Zum Anrichten die Kokosmilch aufschäumen und auf die Suppe geben. Fertig…Guten Appetit!

 

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

OnePotPasta – one of my favorites

Es sind die härtesten und erbarmungslosesten Jury-Mitglieder der Welt. …“Kinder…!“ Sie sagen einem ungefiltert und ohne Diplomatie, was Sie von den dargebotenen Gerichten halten. Nicht immer ist es einfach, diese Kritik korrekt einzustufen und in die richtige Schublade zu packen.

Aber es ist Ihr gutes Recht. Nur so bin ich angespornt, eine ausgewogene, abwechslungsreiche aber zugleich auch familientaugliche Küche zu offerieren. So sind Nudeln z.B. (wie bereits schon einmal erwähnt) ein guter Teamplayer, die mir helfen, die Kreativität umsetzen zu können. Und da kommen wir auch gleich zu der genialsten Zubereitungsart, die im Moment und bereits seit einigen Jahren, Ihre Trendrunde dreht. Die „One-Pot-Pasta“…Wer sie noch nicht kennt, sollte sie schnellstmöglich ausprobieren. Wer sie bereits kennt, der weiß, diese Art Nudelzubereitung zu schätzen und lieben.

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Die One Pot Pasta zählt mittlerweile zu meinen Favoriten. Und die Jury greift großzügig zur Bestnote. Ein Garant für den Recall…

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Zur Zubereitung ist eigentlich nicht viel zu sagen; unglaublich aber war…Es kommt alles in einen Topf und wird langsam eingekocht…bis auf den Käse (Mozzarella), der erst kurz vor dem Ende hinzugefügt wird, bis er in der Pasta geschmolzen ist…Das Wasser für die Nudeln lasse ich übrigens vorher aufkochen und gebe es dann in den Topf. Bei der Menge Salz sei gesagt, dass man ca. 1 TL pro Liter rechnet, also einen guten halben TL hinzugeben kann. Je nach Geschmack, kann man noch etwas (gutes) Olivenöl beigeben…Anfangs stelle ich den Herd zuerst auf volle Stufe und lasse alles kurz kochen, dann reduziere ich die Hitze bis auf die mittlere Stufe. Sobald das Wasser von den Nudeln etwas aufgenommen wird, sollte man auf jeden Fall immer wieder alles durchrühren und die Hitze mehr und mehr reduzieren, damit hier nichts anbrennt…Geschickterweise löst sich bei diesem Prozess die Haut der Tomate(n), sodass man diese bequem mit einer Gabel herausnehmen kann…Der ganze Prozess sollte also nicht mehr als 10 Minuten in Anspruch nehmen (natürlich immer auch in Abhängigkeit der Garzeit der gewählten Pasta; so hat „Spaghetti No 5“ z.B. eine Garzeit von ca. 8 Minuten…) Und hier kommt noch ein Tipp: Sollte man merken, dass man zuviel Wasser zugefügt hatte, einfach die Hitze nochmals erhöhen und ohne Deckel aufkochen lassen, bis der Rest verdampft ist…Als grobe Formel gilt ein Verhältnis von 2:1 Wasser Nudeln; wobei es hier noch darauf ankommt, wieviel Tomaten man verwendet und wie „wässrig“ diese sind…Wenn es zu wenig Wasser war, kann man einfach noch etwas hinzugeben…Ansonsten ist es damit getan! Kein Trick, kein doppelter Boden…onepot234

Zutaten für 2 Personen + 2 Kinderportionen:

  • 300g Spaghetti
  • 600 ml Wasser (grob ein Verhältnis von 1:2 Pasta/Wasser)
  • 1 EL körniger Hühnerbouillon oder Gemüsebrühwürfel
  • 2-3 EL Tomatenmark
  • 1 TL Paprikamark
  • 1 Handvoll Tomaten
  • 1 Handvoll Champignons
  • 1 Handvoll Basilikum
  • 125g Mozzarella
  • Olivenöl
  • Parmesan
  • Salz, Zucker, Pfeffer

 

© Christian Heinen

Der Alleskönner der Inka´s…

Wenn es darum geht, viele Mineralien in eine Hülle zu packen und dann noch ziemlich robust zu sein, dann ist Quinoa einen klarer Gewinner der seinesgleichen sucht…die Konkurrenz (z.B. Hirse) sieht sieht dagegen ziemlich alt aus…Bereits die Inka´s wussten um die gesunde und heilende Wirkung der Pflanze. Sie ist quasi der Superheld der Pflanzen…Es wird Ihr u.a. nachgesagt, vor Krebs schützen zu können, freie Radikale zu fangen und mitunter für gute Stimmung zu sorgen…Wenn man dies jetzt noch in einen Salat vermischt, hat man sich so also eine Powermahlzeit zusammengestellt, die wohl kaum zu toppen ist…

quinoa

Der Phantasie sind hier eigentlich keine Grenzen gesetzt. Ich habe, um es ein wenig fruchtiger zu machen, noch Papaya dazu gemischt…einen schönen Abend noch…

© Christian Heinen