Schnelle Nudeln mit Frischkäsesauce

Wie schnell die Zeit doch vergeht…Nun kann unser „Kleinster“ bereits am Familientisch teilnehmen und das ein oder andere Gericht mitessen. Hier pickt er sich dann das „Beste“ heraus und muss mit allen Sinnen probieren…Bei 3 Kindern hat man eine gewisse Gelassenheit entwickelt, was diese Food Expeditionen angeht…Vielmehr ist es einem deutlich, wie wichtig diese „Ersinnung“ der Lebensmittel ist…Er hat für sich u.a. herausgefunden, dass Brei schon mal gar nicht mehr geht…Er ist ja schließlich schon GROß und isst am Tisch der Eltern und Geschwister mit, was soll er da mit Brei anfangen…(?)…Aufgrund dessen kommen da auch mal die deftigen Lebensmittel in Versuchung und vor allem Gemüse und Obst, und das zum Glück und zur Erleichterung in jeder Form…HURRA…!!! Schreien wir gedanklich aus…Es kann also auch so einfach sein…;-) Im Moment sind Erbsen (leider) sein Favorit. Leider, da Erbsen eines der wenigen Gemüsesorten ist, die von seinem kleinen Magen/Darmtrakt nicht so gut verdaut werden können…demnach nur in dosierter Form 😉

Zur Zutatenliste für 2 Erwachsene und 2-3 Kinder:

  • 300-400 Nudeln
  • 150g Bauchspeck oder Kochschinken
  • 300 TK Erbsen
  • 100ml Gemüsebrühe
  • 100g geriebener Käse (Gouda)
  • 250g Frischkäse
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • Rapsöl zum anbraten

Zur Zubereitung:

Das Gericht ist erstaunlich simpel und ich liebe es genau deswegen; es im Nu zubereitet ist. Man schafft es wirklich in der Zeit, in der die Nudeln kochen, alles fertig zu bekommen. Und  ein frisches Mittagessen in ca. 10 Minuten für 4 Personen ist finde ich eine tolle Zeit.

Die Nudeln also nach Packungshinweis kochen und kurz vor dem Ende die TK Erbsen hinzugeben. In der Zwischenzeit den Kochschinken in kleine Vierecke schneiden in der Pfanne anbraten. Wer mag, kann hier noch Zwiebeln hinzufügen. Oder auch eine Bauchspeck als Alternative. Nun mit der Gemüsebrühe ablöschen und den Frischkäse einmengen. Nach Belieben würzen und zum Abschluss den Käse untergeben. Wenn die Nudeln und die Erbsen fertig sind, diese dann einfach zugeben und fertig ist das Essen…

Liebe Grüße,

Euer Christian

© Christian Heinen

No bake Cheesecake

Es ist schon eine ganze Weile her, als ich den letzten Beitrag hier eingestellt habe…Die Zeit haben wir ausgiebig dem Neuling in der Familie gewidmet. Unser Sohn ist jetzt 6 Wochen „alt“ und man vergisst so ab und an das Große und Ganze….Einerseits ist der Geburtstermin gedanklich und emotional bereits so weit entfernt, da so unglaublich viel passiert ist, doch andererseits ist alles noch so „neu und aufregend“… Um uns den Sonntag richtig gemütlich zu machen, habe ich mal wieder einen Kuchen gebacken…Es sollte eigentlich ein Käsekuchen mit Rhabarber werden. Die Idee dazu hatte ich spontan noch gestern Abend; doch leider hatte ich auf die Schnelle keinen Rhabarber mehr bekommen und musste so auf Erdbeeren umsteigen. Nicht schlimm als solches, aber ich hatte halt vor, a) den Kuchen mit Rhabarber zu machen und b) hätte ich mit den Erdbeeren gerne noch auf die heimischen Erdbeeren vom Feld nebenan gewartet….Aber gut, das Resultat isst sich auf jeden Fall auch gut 😉

Zur Zutatenliste:

Für den Boden:

  • 200g Kakao-Kekse (Leibniz)
  • 100g Butter (zerlassen)

Für die Kuchenmasse:

  • 1000g Frischkäse (Skyr)
  • 200g Sahne
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 4 Blatt Gelatine
  • 4 EL Zucker
  • 1 EL Orangensaft

Für das Topping:

  • 1 Schale Erdbeeren
  • 1-2 EL Puderzucker
  • 1 TL Stärke

Zur Zubereitung:

Die Butter im Topf erhitzen, leicht abkühlen lassen und in der Zwischenzeit die Kekse mit einer Küchenmaschine (oder in einem Frischhaltebeutel und einer Pfanne) zerkleinern. Nun die Kekse in die Butter geben und durchkneten. Die Keks-Butter-Masse dann in die Springform geben und fest andrücken und für mind. 30-45 Min. kalt stellen. In der Zeit kann man sich in aller Ruhe mit dem „Teig“ beschäftigen. Dazu den Frischkäse mit dem Zucker sowie der Vanille vermengen, die geschlagene Sahne mit unterheben und die Gelatine einrühren (vorher in kaltem Wasser 5 Min… ziehen lassen und mit einem Schluck Orangensaft auflösen). Die Masse kommt dann auf den Keksboden in der Springform. Nun werden die Erdbeeren mit dem Puderzucker püriert und mit Stärke kurz aufgekocht, damit das Püree nicht allzu flüssig ist und wegläuft..Das Erdbeerpüree kommt nun als Topping auf den Kuchen und dieser wandert dann geschmeidig für mind. 4 Stunden in den Kühlschrank. Fertig…!

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Karotten-Ingwer-Süppchen mit Kokos-Schaum und Frischkäsebällchen

Vor einiger Zeit habe ich mit meiner Frau einmal ein Wellness-Wochenende in einem total gemütlichen Wellnesshotel verbracht und hatten als Einsteiger abends ein Drei-Gänge-Menü zu Auswahl…Das waren noch Zeiten 😉 Naja, auf jeden Fall, haben wir dort als Vorspeise eine Karotten-Ingwer-Suppe erhalten und ich war total begeistert von der „Power“, die diese Suppe hervorbrachte. Eine Suppe, so puritistisch wie nur möglich und dennoch ein Geschmackserlebnis, welches seinesgleichen suchen muss…Und wie gesund Ingwer ist, wisst Ihr ja selbst; oder Ihr lest einfach noch einmal meinen Beitrag „Detox“…

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Zutaten für 4 Personen:

  • 300g Karotten
  • 20g Ingwer
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1 TL brauner Zucker
  • 600-800ml Gemüsefond oder Geflügelfond
  • 1 TL Fünf-Gewürz-Pulver, Fleur de Sel; Chilipulver, Pfeffer
  • 150ml Sahne
  • 40g Butter
  • 150ml Kokosmilch

Zubereitung:

Die Karotten werden geschält und in Stücke geschnitten. Den Zucker lasse ich im Topf kurz karamellisieren, lasse die Möhren darin kurz garen und lösche alles mit dem Fond ab. Die Suppe nun ca. 20 Minuten bei geringer Hitze köcheln bzw. sieden lassen. Nun kommen der Ingwer und die Gewürze hinzu, danach die Sahne und die Butter (für die vegane Variante natürlich hier dann auf alternative Produkte zurückgreifen). Zum Schluss dann noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Inzwischen die Kokosmilch aufkochen lassen und ggf. bzw. nach Belieben nachwürzen. Zum Anrichten die Kokosmilch aufschäumen und auf die Suppe geben. Fertig…Guten Appetit!

 

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Rote Beete – Kürbis – Brotaufstrich

Als optimale Resteverwertung von der gestrigen Lasagne, habe ich aus der Rote Beete und dem Kürbis einen schnellen Brotaufstrich für Crostini gemacht. Mit Salz, Pfeffer, Zitrone, Ingwer und Zucker abgeschmeckt, fertig…

Die Crostini habe ich in Olivenöl knusprig gebraten und dann mit einer Knoblauchzehe eingerieben…

brotaufstrich

Zutaten:

  • Rote Beete (vorgekocht/gegart)
  • Kürbis (gegart)
  • Frischkäse
  • Salz, Pfeffer, Ingwer, Zucker, Zitrone
  • Bauernbrot oder Parisienne
  • Olivenöl
  • Knoblauch

Liebe Grüße, Christian

© Christian Heinen

Piratenteller

Nachtrag zum Blogeintrag auf Instagram vor einer Woche….

Gerade wurden hier 2 Piratenteller bestellt…??⚓️

piratenteller

…der Nordsee Urlaub zeigt noch Wirkung bei den kleinen…
Das ist übrigens eines der Lieblingsrezepte der beiden….Spirli Nudeln mit Frischkäse Sauce. Super schnell, lecker und gesund…

Zutaten:

  • Frischkäse
  • Gouda (gerieben)
  • Zwiebel
  • Kochschinken
  • Pinienkerne
  • Muskat, Pfeffer, Salz, Zucker, Paprikapilver, Zitronensaft
  • Nudeln
  • Erbsen & Möhren (es geht aber auch z.B- wunderbar mit Brokkoli)

© Christian Heinen