Glasierter Lachs auf Kartoffel-Gurken-Salat

Besser spät als nie…Frei nach diesem Motto möchte ich noch mein Teriyaki Lachs Rezept nachträglich  einstellen. Diejenigen, die mir auf Instagram folgen, haben den Beitrag ja bereits Anfang Februar einsehen können. Die Kombination aus Lachs und Kartoffel- bzw. Gurkensalat ist nicht gerade neu, aber wie bei den meisten Klassikern, sind gewisse Kombinationen auch einfach nur lecker, in sich stimmig und erfreuen uns daher zu Recht über viele Jahre schon. Die Idee, den Lachs mit Teriyaki Sauce zu glasieren, ist ebenfalls nicht die „Neuerfindung des Rades“, aber auf jeden Fall wert, es einmal probiert zu haben. Denn diese Kombination ebenfalls einfach nur lecker…Ich habe mich bewusst hier für ein Essig-Öl-Dressing entschieden, da ich z.B. mit einer Sahnesauce den Teriyaki Lachs übertönt hätte. Aber das ist wie bei vielen Sachen, auch ein bisschen Geschmackssache…;-)

Zur Zutatenliste für 2 Personen:

  • 500g Kartoffeln
  • 1 Salatgurke
  • 1 Schalotte
  • 150ml Gemüsebrühe
  • 4 EL Weißweinessig
  • 1 EL Zucker
  • 5 EL Olivenöl
  • Schnittlauch, Salz, Pfeffer
  • 2-3 Lachsfilets
  • 100ml Teriyaki Sauce
  • 1-2 EL Sesamöl
  • 4-5 EL Sojasauce
  • 2-3 EL Wasser
  • 1 EL Zucker

Zur Zubereitung:

Für den Kartoffel-Gurken-Salat die Kartoffeln kurz abspülen und dann in kaltem Wasser aufstellen, salzen und aufkochen lassen. Dann bei siedender Temperatur leicht bissfest garen lassen, das Wasser abgießen und die Pellkartoffeln auskühlen lassen. Nun die Kartoffeln pellen und mit den Gurken in kleine Stücke schneiden und zusammen in eine Schüssel geben. Dazu dann die anderen Zutaten geben und alles gut einziehen lassen. Kleiner Tipp: Wer Zeit und Muße hat, kann hier die Gemüsebrühe mit den Zwiebeln vorher kurz aufkochen lassen und ziehen lassen. Dann ist die Zwiebel nicht mehr so scharf und gibt Aroma an die Brühe weiter…Nun die Lachsfilet mit ein wenig der Teriyaki Sauce marinieren und dann in der Pfanne bei schwacher bis mittlerer Hitze auf der Hautseite braten. Nun die restlichen Zutaten mischen und in die Pfanne geben, kurz aufkochen lassen und damit den Lachs glasieren….

 

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Zanderfilet auf Linsengemüse und Maispolenta

Es war wieder an der Zeit ein Fischgericht zu kochen. Viel zu selten, essen wir eigentlich Fisch und Meeresfrüchte. Da stehen noch viele Rezeptideen in den Startlöchern, die ich alle noch verwirklichen möchte. Diese Mal habe ich mir den Zander, aus der Familie der Barsche, ausgesucht. Die Struktur des Fleisches ist ein wenig fester als üblicherweise und der Geschmack zählt zu den Besten, was die Süßwassergewässer so her geben. Und was passt natürlich am Besten zu einem guten Edelfisch? Klar, Linsen…Im Grunde kann man dies so als wunderbares LowCarb Essen stehen lassen, aber da ich für die Kinder eh Polenta gekocht habe, gesellte sich dieser dann auch schnell zum Zander auf den Teller.zander (1 von 1)

Zur Zutatenliste:

  • Öl zum anbraten
  • 4 Zanderfilets
  • 180g Linsen
  • Knoblauch
  • 1 Möhre
  • ¼ – ½ Knollensellerie
  • Öl zum anbraten
  • 600ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Weißweinessig
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • 1 TL Sojasauce
  • 400ml Geflügelfond
  • 80g Polentagrieß
  • 30g Parmesan
  • 30g Butter
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50ml Schlagsahne

 

Zur Zubereitung:

Die Möhre und den Sellerie in kleine Stücke schneiden und leicht anschwitzen, den Knoblauch durch eine Knoblauchpresse drücken und zu dem Gemüse geben. Dann wird alles mit der Brühe abgelöscht und die Linsen hinzufügen. In der Zwischenzeit den Polentagrieß in die aufgekochte Brühe rieseln lassen und gut durchrühren und 10 Minuten quellen lassen. Währenddessen immer nach den Linsen Ausschau halten und probieren. Je nach Art (rote z.B.)  können diese auch leicht al dente bleiben. Zum Schluss noch Parmesan, Butter und geschlagene Sahne zur Polenta geben und leicht unterheben. Nun kann man die Filetstücke säubern und auf der Hautseite ganz leicht mehlieren. Diese kommen dann bei anfangs leichter Hitze in die Pfanne und werden auf der Hautseite angebraten. Nun kann man in die Pfanne (je nach Geschmack) noch Butter, Kräuter und ein ½ Zitrone geben und das Filet mit dem Sud übergießen. Die Hitze dann erhöhen und sobald die Haut die  gewünschte Bräunung erreicht hat, die Pfanne von der Hitze nehmen und die Filets einmal umdrehen und gar ziehen lassen.

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen