Typisch Winter…

Wenn die gemütliche Zeit wie Herbst oder Winter Einzug nimmt, dann ist mir oft nach einem deftigen Essen mit einer kräftigen Sauce oder Jus. Das tolle ist, dass man auch in dieser trüben Jahreszeit, das Essen mit vielen gesunden Lebensmitteln wie z.B. dem Rosenkohl aufpeppen und kombinieren kann. Und an dieser Stelle muss ich für den Rosenkohl eine Lanze brechen, für diejenigen, die diesen etwas abtun und verweigern. Natürlich, ich gebe zu, der Rosenkohl polarisiert wie kaum ein anderes Lebensmittel, doch vielleicht ist er mit der u.g. Marinade bzw. Zubereitungsart etwas „erträglicher“, wenn man Ihn nicht so gern mag…Auf jeden Fall ist der Rosenkohl in Sachen Nährstoffgehalt schon „Champions League“-würdig. Neben reichlich Ballaststoffen, glänzt dieser vor allem noch durch den hohen Vitamin C, Vitamin K, Kalium, Folsäure und Beta-Carotin  Gehalt….

 

 

Zur Zutatenliste:

Für die Polenta:

  • 125g Polenta
  • 250ml Milch
  • 250ml Gemüsebrühe oder Geflügelfond
  • Thymianblätter
  • Salz, Pfeffer, Knoblauch
  • Butter, Parmesan nach Konsistenz und Geschmack

 

Für die Sauce:

  • 150ml Rotwein
  • 50ml Portwein
  • 200ml Kalbsfond
  • 1-2 Lorbeerblätter
  • 2-3 Pimentkörner
  • 1-2 Nelken
  • 1 Möhre
  • ½ Staudensellerie
  • 1 Schalotte
  • 1 EL Puderzucker
  • 1 EL Tomatenmark
  • Kalte Butter

Für das Fleisch:

Ich habe hier Schweinefilet verwendet (mit Salz, Pfeffer, Zucker bestreut)

Rosmarin, Olivenöl, Butterschmalz, Knoblauch, Weisswein

Für den Rosenkohl:

  • 250g Rosenkohl
  • Olivenöl, Balsamico-Essig
  • Salz, Pfeffer, Honig, Knoblauch

 

Zur Zubereitung:

Den Rosenkohl verlesen, die ersten Blätter entnehmen und putzen und den Strunk kreuzweise einritzen. Dann kurz blanchieren, in Hälften schneiden und mit den Zutaten marinieren. Dann kommt dieser mit der Schnittfläche für ca. 20 Min. in den Ofen.

Das Schweinefleisch parieren, würzen und in Butterschmalz anbraten. Dann Olivenöl, Rosmarin, Knoblauch und Weißwein zufügen und für ca. 15 Min. bei 130°Grad in den Ofen geben. Kerntemperatur ca. 60°Grad und dann noch ziehen lassen…dann ist es schön saftig und zart

Für die Sauce die Zwiebeln anbraten Puderzucker zugeben und dann die Möhren und den Sellerie. Danach das Tomatenmark zugeben und anrösten lassen. Alles mit dem Wein ablöschen und nach und nach den Rotwein und Portwein zugeben. Danach die Gewürze zugeben und in Schüben den Fond angießen und reduzieren lassen. Vor dem Servieren noch die kalte Butter einrühren.

Für die Polenta die Brühe, die Milch mit der Knoblauchzehe und dem Lorbeerblatt aufkochen lassen und den Polenta Grieß einrieseln lassen und mit einem Schneebesen verrühren. Ca. 1 Minute köcheln lassen, die Gewürze entnehmen und dann vom Herd nehmen und ca. 20 Min. ziehen lassen. Dann mit Butter und Parmesan, ggf. Salz/Pfeffer abschmecken.

Fertig… 😉

 

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Halloween oder All Hallows´ Eve Teil2

Es darf wieder gegruselt und gefeiert werden. Bereits im letzten Jahr habe ich passend zur Halloween-Zeit, Ideen, Rezepte und Eindrücke (All Hallows´Eve Teil I) gepostet. Und so langsam muss ich sagen, habe ich Gefallen an dem Brauch gefunden. Man muss dazu aber ehrlicherweise sagen, dass wir dem Ursprungsland Irland bzw. den amerikanischen Kollegen, die es dann übernommen haben, in Sachen Kreativität und Vielfalt noch etwas hinterherhinken…Vielleicht schaue ich mir auch mal (seit Ewigkeiten) einen Horror-Streifen an. Vielleicht auch eine harmlose Teenie Grusel Klassiker Reihe wie Sream, den ich in der Tat sehr gut fand! Neben der mittlerweile standardmäßigen Dekoration, habe ich dieses Jahr Lust auf etwas süßes gehabt. Inspiriert hat mich dazu ein Musicalbesuch vor einigen Jahren in Stuttgart. Es war das Musical „Wicked – Die Hexen von Oz“…und es war echt sehenswert. Die Sängerin Willemijn Verkaik hat eine überragende Darstellung geboten und singt übrigens auch den berühmten Titelsong des Films Die Eiskönigin. Der absolute Lieblingsfilm der kleinen Tochter.

Dieses Jahr ziehen die Kinder auch als kleine Monster um die Häuser und erbeuten hoffentlich reichlich „Süßes oder Saures“ 😉 Die Vorbereitungen sind bereits erledigt, wobei wir noch einmal Kürbisse schnitzen müssen, da unsere erste Version leider verdorben war…

 

Zur Zubereitung:

Den Muffin-Teig nach Grundrezept-Art zubereiten. Butter aufschlagen, Zucker zugeben und dann die Eier. Alles kurz schaumig schlagen. Die Eier sollten nicht allzu kalt sein, sonst flockt die Butter wieder. In einer anderen Schüssel derweil das Mehl mit Salz und Backpulver vermengen und zu den Eiern geben und gut durchmischen. Nach Belieben nun den Kakao zugeben. Die Muffins in die Form geben (ungefähr zu 2/3 füllen) und dann für ca. 20 Minuten in den Backofen (Ober-/Unterhitze 180° Grad). Wer mag kann hier noch Schokolade/Kuvertüre in Stückchen zugeben.

Für das Wicked Topping den Pudding nach Packungsanweisung zubereiten und auskühlen lassen bzw. kalt stellen. Nun die Butter mit dem Puderzucker vermischen und aufschlagen. Und nach und nach den Vanillepudding zugeben. Zum Schluss mit der Lebensmittelfarbe einfärben und mit Hilfe eines Spritzbeutels auf den Muffinteig geben.

 

Zur Zutatenliste:

Muffin Teig:

  • 250g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 125g Butter
  • 150g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 250ml Buttermilch

 

Wicked Topping Créme:

  • 1 Päckchen Vanillepudding
  • 1 Prise Salz
  • 500ml Milch
  • 2 EL Zucker
  • 250g Butter (Zimmertemperatur)
  • 100g Puderzucker
  • Grüne Lebensmittelfarbe (ich habe in dem Fall gelbe und blaue gemischt bis ich den gewünschten Farbgrad hatte)

Fertig…!

Der Kreativität sind hier wirklich keine Grenzen gesetzt und genügend Filmmaterial als Inspirationsquelle gibt es auch….Also, viel Spaß beim gruseln…

Wie verbringt Ihr eigentlich Halloween? Mit Film gemütlich zu Hause? …Da habe ich glatt ein passendes Zitat aus Scream! 😉 (Achtung nichts für schwache Nerven…)

Sream 1 Filmzitat /die Telefon-Szene:

„Du hast mir noch gar nicht gesagt, wie du heißt.“ – „Warum willst du das denn wissen?“ – „Weil ich wissen will, wem ich zuschaue.“ 

 

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

 

Shakshuka – das israelische Nationalgericht in einer abgeänderten Version

Das israelische Nationalgericht, dessen Ursprung allerdings vermutlich eher in Nordafrika zu finden ist, gibt es mittlerweile in zahllosen Varianten. Ich sage hier ausdrücklich, dass ich meine eigene Interpretation von diesem Gericht gekocht habe und auch eine „schnelle“ und „einfache“ Variante gekocht habe. Es kann sowohl als üppiges Familienessen mit Baguette oder Bauernbrot serviert werden oder wie in meinem Fall, hat es als Kateressen hervorragende Dienste geleistet.

Zur Zubereitung:

Die Paprika und die Möhren in mundgerechte Stücke schneiden und in Öl kurz anbraten. Parallel das Rinderhack anbraten und zur Seite stellen. Nun die Zwiebeln in kleine Stücke schneiden, den Knoblauch auspressen und dazu geben. Dazu eine Prise Salz und Zucker sowie einen Schuss Gemüsebrühe geben und alles etwas dünsten lassen. Tomaten- und Paprikamark dazu geben und reduzieren lassen. Dann die stückigen Tomaten hinzufügen und mindestens eine halbe Stunde köcheln lassen (ggf. etwas Brühe nachgiessen). Während dieser Zeit die Baked Beans sowie das Rinderhack dazugeben. Am Ende die restlichen Zutaten zufügen und alles abschmecken. Kurz vor dem servieren, so habe ich es gemacht, die Eier in eine Mulde geben und pochieren lassen. Für die pochierten Eier ist ein Glaspfannendeckel fast unabdingbar, denn somit lässt sich wunderbar der Gargrad der Eier beobachten.

 

Zur Zutatenliste:

  • 1 Möhre
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 Paprikaschote
  • ½ TL Kreuzkümmel
  • 400g Rinderhack
  • 1 TL Paprika edelsüss
  • 1 EL Paprikamark
  • 1 EL Tomatenmark
  • Brauner Zucker
  • 3 Eier
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Dose stückige Tomaten
  • 1 Dose Baked Beans
  • Mais nach Belieben
  • Petersilie, Basilikum, Salz, Pfeffer, brauner Zucker, Limettensaft(lässt es nicht so dumpf schmecken)

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen