Kürbis-Kartoffelkuchen oder Tortilla mit Herbstkick…

tortilla

Als eines der letzten Herbstgerichte wollte ich noch einmal den von mir sehr geschätzten und liebgewonnenen Kürbis verwenden und habe Ihn auf der Tortilla Platz nehmen lassen, nebst Blauschimmelkäse und Preiselbeeren…Eine Tortilla lässt sich prima mit den verschiedensten Gemüsesorten oder auch Fleischvarianten variieren. Feurig-scharf mit Chorizo oder wie ich es hier probiert habe, mit Kürbis und Blauschimmelkäse. Die Zubereitung ist im Grunde schnell geschehen…

Zutaten:

  • 6 Eier
  • 100 g Sahne
  • 1 gute Handvoll Parmesan
  • Salz, Pfeffer, Muskatblüte, Thymian,
  • 350 g Kartoffeln
  • 1-2 Schalotten
  • (80 g Frühstücksspeck) ohne Speck für die vegetarische Variante
  • 50 g Pilze
  • 100 g Kürbis
  • 25 g Blauschimmelkäse
  • 2-3 EL Preiselbeeren oder Blaubeeren mit Saft
  • Öl zum anbraten

 

Zur Zubereitung:

Pellkartoffeln zubereiten und auskühlen lassen. In der Zwischenzeit die Sahne, die Eier, den Parmesan und die Gewürze vermengen und mit einem Schneebesen verquirlen.

Die Pellkartoffeln pellen und in Scheiben schneiden. Den Speck, den Kürbis und die Schalotte in Würfel schneiden, sowie die Pilze in Scheiben oder Viertel schneiden. Nacheinander die Pilze, die Kürbiswürfel sowie den Speck und die Zwiebeln bei starker Hitze anbraten. Nach ca. 3-4 Minuten die Kartoffelscheiben hinzufügen. Nun die Hitze reduzieren und alles mit der Eimaße übergießen.

Eine Weile stocken lassen und dann bei 160°Grad Umluft in den Ofen geben. Nach ca. 20 Minuten sollte alles gestockt sein und die Oberfläche leicht bräunlich verfärbt sein.

Tipp: Am besten erst schneiden, wenn es leicht abgekühlt ist.

Liebe Grüße,

Christian

© Christian Heinen

Herbstfreundschaften…

Es war irgendwie seltsam heute; ich war den ganzen Tag irgendwie total verwirrt; ich meine halt öfter als sonst zumindest  ;-)…aber merkwürdigerweise war ich damit nicht allein; das Wetter schien heute ähnlich verwirrt zu sein…so war es eher „Spätsommer 2.0“  anstatt „Herbst“…Wie auch immer, wollte ich dieses Jahr möglichst viele Kürbisvariationen ausprobieren. Heute also in der Kombination mit einem Omelette.

kuerbisomelette

Der Vorteil des Hokkaido ist, dass er mit Schale verzehrt werden kann. Somit ein leichtes Spiel; säubern, in Spalten schneiden, würzen und für ca. 25 Min in den Ofen (Umluft 180° C). Der Kürbis verträgt ordentlich Gewürze, also nicht zu zaghaft sein…Ich habe Ihn mit einer Mischung aus Olivenöl und Knoblauch, Paprika, Zimt, Kreuzkümmel, Ingwer, Chili, Salz, Pfeffer, Kurkuma, Koriander und braunem Zucker gewürzt. Das Omelette habe ich langsam stocken lassen und dann den gegarten Kürbis darauf verteilt…Zum Schluss noch mit etwas Parmesan getoppt..

Kleiner Vorsicht! Hinweis: Leider ist die Variante alles andere als „Low carb“, auch wenn man meint, lediglich Gemüse und Ei vorliegen zu haben…Der glykämische Index des Kürbis liegt bei 75!…zum Vergleich; Linguine-Pasta haben ca 45…

Zutaten:

  • 1 Hokkaido
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Knoblauch, Paprika, Zimt, Kreuzkümmel, Ingwer, Chili, Kurkuma, Koriander, Zucker
  • 3 Eier
  • 1 Schuss Milch
  • 1 TL Butter
  • Parmesan zum garnieren

Liebe Grüße, Christian

 

© Christian Heinen