Gefülltes Schweinefilet auf Polenta und Möhrengemüse

Deftig und Süß – das geht immer…So trifft es auch hier bei dieser Kombination zu; das deftige Fleisch harmoniert prima mit den leicht süßlichen Pflaumen und den Möhren.

Für den Speckmantel habe ich einen ganz tollen, aromatischen Tiroler Pancetta bekommen; der fast schon zu schade war, als dass man ihn um die Filets wickelt…Aber gerade deshalb, haben die Filets nachher ein so tolles, angenehm herzhaftes Aroma gehabt…Eigentlich wollte ich die Möhren mit den Pflaumen mischen und zusammen als Füllung der Filets zugeben, aber dann habe ich mich doch noch um entschieden und sie separat zubereitet. Inspiriert hat mich zu diesem Gericht der Klassiker „Pflaumen im Speckmantel“. Den habe ich gedanklich kombiniert mit dem Klassiker Schweinefilet mit Pflaumen und Möhrengemüse, den es auch in jeglicher Variation bereits gibt. Ich glaube, wie man es auch zusammenfügt, man hat einen Garant für ein leckeres Essen…Welche Kombination habt Ihr bereits ausprobiert?

Zur Zutatenliste:

  • 1-2 Schweinefilets
  • ½ Packung Soft-Pflaumen
  • Tiroler Speck / Frühstücksspeck
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl
  • 2-3 Möhren
  • brauner Zucker, Ingwer, Salz, frische Petersilie
  • ½ Becher Sahne
  • 1 Schuss Gemüsebrühe
  • ½ TL Stärke
  • 125g Polenta
  • 500ml Wasser
  • 20g Parmesan
  • ½ Salz
  • 1-2 EL Butter

Zur Zubereitung:

Den Ofen auf 100-120° Grad vorheizen. Dann in einem Kochtopf das Wasser zum kochen bringen und dann den Polentagrieß unter ständigem rühren langsam einrieseln lassen. Diesen dann bei schwacher Hitze ca. 10 Minuten durchziehen lassen. In der Zwischenzeit die Schweinefilets aufschneiden, mit den Pflaumen füllen und mit Hilfe des Specks einrollen. Die gefüllten Filets kommen dann bei mittlerer Hitze in die Pfanne und werden rundherum gold-braun angebraten und werden im Ofen ca. 20 Minuten zu Ende gegart. In der Zeit gibt man die Möhren mit Butter und Zucker in die Pfanne und lässt sie darin garen. Die Möhren dann mit etwas Brühe ablöschen und einen Schuss Sahne zugeben (bei Bedarf kann die Sauce mit Hilfe der Stärke etwas eingedickt werden). Zum Schluss dann die frische Petersilie zugeben und fertig ist die deftig, süße Leckerei…

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Glasierter Lachs auf Kartoffel-Gurken-Salat

Besser spät als nie…Frei nach diesem Motto möchte ich noch mein Teriyaki Lachs Rezept nachträglich  einstellen. Diejenigen, die mir auf Instagram folgen, haben den Beitrag ja bereits Anfang Februar einsehen können. Die Kombination aus Lachs und Kartoffel- bzw. Gurkensalat ist nicht gerade neu, aber wie bei den meisten Klassikern, sind gewisse Kombinationen auch einfach nur lecker, in sich stimmig und erfreuen uns daher zu Recht über viele Jahre schon. Die Idee, den Lachs mit Teriyaki Sauce zu glasieren, ist ebenfalls nicht die „Neuerfindung des Rades“, aber auf jeden Fall wert, es einmal probiert zu haben. Denn diese Kombination ebenfalls einfach nur lecker…Ich habe mich bewusst hier für ein Essig-Öl-Dressing entschieden, da ich z.B. mit einer Sahnesauce den Teriyaki Lachs übertönt hätte. Aber das ist wie bei vielen Sachen, auch ein bisschen Geschmackssache…;-)

Zur Zutatenliste für 2 Personen:

  • 500g Kartoffeln
  • 1 Salatgurke
  • 1 Schalotte
  • 150ml Gemüsebrühe
  • 4 EL Weißweinessig
  • 1 EL Zucker
  • 5 EL Olivenöl
  • Schnittlauch, Salz, Pfeffer
  • 2-3 Lachsfilets
  • 100ml Teriyaki Sauce
  • 1-2 EL Sesamöl
  • 4-5 EL Sojasauce
  • 2-3 EL Wasser
  • 1 EL Zucker

Zur Zubereitung:

Für den Kartoffel-Gurken-Salat die Kartoffeln kurz abspülen und dann in kaltem Wasser aufstellen, salzen und aufkochen lassen. Dann bei siedender Temperatur leicht bissfest garen lassen, das Wasser abgießen und die Pellkartoffeln auskühlen lassen. Nun die Kartoffeln pellen und mit den Gurken in kleine Stücke schneiden und zusammen in eine Schüssel geben. Dazu dann die anderen Zutaten geben und alles gut einziehen lassen. Kleiner Tipp: Wer Zeit und Muße hat, kann hier die Gemüsebrühe mit den Zwiebeln vorher kurz aufkochen lassen und ziehen lassen. Dann ist die Zwiebel nicht mehr so scharf und gibt Aroma an die Brühe weiter…Nun die Lachsfilet mit ein wenig der Teriyaki Sauce marinieren und dann in der Pfanne bei schwacher bis mittlerer Hitze auf der Hautseite braten. Nun die restlichen Zutaten mischen und in die Pfanne geben, kurz aufkochen lassen und damit den Lachs glasieren….

 

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Piccata alla Milanese von der Pute mit Tomatensugo

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An old Classic but still simply yummy….Ich habe mich erneut an einen „alten Klassiker“ begeben, denn zu Recht sind unter anderem die italienischen Klassiker, immer wieder ein Erlebnis und einfach nur lecker…Das Originalrezept bzw. per Definition wird hierfür Kalbfleisch aus der Kalbsoberschale benutzt. Ich habe mir die Freiheit genommen und habe hier Putenbrust verwendet. Ich finde diese Kombination ebenso lecker wie passend und durchaus Daseinsberechtigt.

Zur Zutatenliste:

  • Olivenöl zum Braten und Verfeinern
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1-2 EL Tomatenmark
  • 1 Prise Zucker
  • 2 Handvoll Kirschtomaten
  • ½ Bund Basilikum
  • 1 Schuss Balsamico
  • Chili nach Bedarf
  • 4-6 Putenbrustfilets (kreative Freiheit sei erlaubt)
  • 2 EL Butterschmalz
  • 2 Eier
  • 2-3 EL Mehl
  • 2 EL Schlagsahne
  • 1 Handvoll Parmesan
  • Salz, Pfeffer
  • 250g Spaghetti

Zur Zubereitung:

Für die Sugo die Zwiebeln und den Knoblauch anschwitzen (kleiner Tipp: etwas Salz zugeben, damit es nicht gleich anbrät), dann den Zucker zugeben und leicht karamellisieren lassen. Dazu kommt nun das Tomatenmark und wird leicht angeschwitzt (hier kann man mit Rotwein bei Bedarf ablöschen, aufgrund der Kinder habe ich diesen ausgelassen). Zum Tomatenmark kommen die passierten Tomaten. Die Sauce lässt man ca. 30 Minuten lang leicht köcheln. Zum würzen kommen nun Salz, Pfeffer, Balsamico und die Kräuter hinzu. In der Zeit kann man die Spaghetti kochen und die Piccata vorbereiten. Dazu wird der Parmesan gerieben, die Eier verquirlt, die Sahne zugefügt und alles vermengt. Die Filetstücke werden gesalzen und leicht mehliert und durch die Ei-Parmesan-Sahne-Mischung gezogen. Es gibt Varianten oder Methoden, bei denen man die Filets mehliert, doch dann zuerst durch die Eier zieht und dann mit dem Parmesan quasi paniert. Ich habe aber mit der von mir beschriebenen Methode sehr gute Erfahrungen gemacht und erachte sie sogar für die einzig Sinnige. Danach werden die Piccata Schnitzel im Butterschmalz gold-braun gebraten.

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen