No bake Cheesecake

Es ist schon eine ganze Weile her, als ich den letzten Beitrag hier eingestellt habe…Die Zeit haben wir ausgiebig dem Neuling in der Familie gewidmet. Unser Sohn ist jetzt 6 Wochen „alt“ und man vergisst so ab und an das Große und Ganze….Einerseits ist der Geburtstermin gedanklich und emotional bereits so weit entfernt, da so unglaublich viel passiert ist, doch andererseits ist alles noch so „neu und aufregend“… Um uns den Sonntag richtig gemütlich zu machen, habe ich mal wieder einen Kuchen gebacken…Es sollte eigentlich ein Käsekuchen mit Rhabarber werden. Die Idee dazu hatte ich spontan noch gestern Abend; doch leider hatte ich auf die Schnelle keinen Rhabarber mehr bekommen und musste so auf Erdbeeren umsteigen. Nicht schlimm als solches, aber ich hatte halt vor, a) den Kuchen mit Rhabarber zu machen und b) hätte ich mit den Erdbeeren gerne noch auf die heimischen Erdbeeren vom Feld nebenan gewartet….Aber gut, das Resultat isst sich auf jeden Fall auch gut 😉

Zur Zutatenliste:

Für den Boden:

  • 200g Kakao-Kekse (Leibniz)
  • 100g Butter (zerlassen)

Für die Kuchenmasse:

  • 1000g Frischkäse (Skyr)
  • 200g Sahne
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 4 Blatt Gelatine
  • 4 EL Zucker
  • 1 EL Orangensaft

Für das Topping:

  • 1 Schale Erdbeeren
  • 1-2 EL Puderzucker
  • 1 TL Stärke

Zur Zubereitung:

Die Butter im Topf erhitzen, leicht abkühlen lassen und in der Zwischenzeit die Kekse mit einer Küchenmaschine (oder in einem Frischhaltebeutel und einer Pfanne) zerkleinern. Nun die Kekse in die Butter geben und durchkneten. Die Keks-Butter-Masse dann in die Springform geben und fest andrücken und für mind. 30-45 Min. kalt stellen. In der Zeit kann man sich in aller Ruhe mit dem „Teig“ beschäftigen. Dazu den Frischkäse mit dem Zucker sowie der Vanille vermengen, die geschlagene Sahne mit unterheben und die Gelatine einrühren (vorher in kaltem Wasser 5 Min… ziehen lassen und mit einem Schluck Orangensaft auflösen). Die Masse kommt dann auf den Keksboden in der Springform. Nun werden die Erdbeeren mit dem Puderzucker püriert und mit Stärke kurz aufgekocht, damit das Püree nicht allzu flüssig ist und wegläuft..Das Erdbeerpüree kommt nun als Topping auf den Kuchen und dieser wandert dann geschmeidig für mind. 4 Stunden in den Kühlschrank. Fertig…!

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

It´s Sweet Sunday again…

Am vergangenen Sonntag habe ich einen Orange-Physalis-Cheesecake mit Karamelltopping zubereitet.

karamell

Der Boden besteht aus Cantucci (mit Mandeln). Die klein gedrückten Kekse werden mit warmer Butter vermengt und auf dem Springformboden verteilt und festgedrückt. Die Form kommt dann für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank. In der Zeit kann man die Käsemasse aus dem Frischkäse, dem Zucker. 3 EL Orangensaft und der steif geschlagenen Sahne zubereiten. Dazu kommen dann die eingeweichten Gelatinenblätter. Diese Masse kommt  dann in die Springform und für 4-5 Stunden in den Kühlschrank. Für das Karamell habe ich den Zucker karamellisieren lassen und mit Butter vermengt und dann mit der Sahne abgelöscht. Je nach Konsistenz der Karamell, kann man mit einem Schuss Sahne nachhelfen. Die Masse muss dann aber noch dickflüssig bleiben, um sie auf dem Kuchen verteilen zu können. Die Mandeln hatte ich ebenfalls separat in karamellisiertem Zucker vermengt.

Zutaten:

  • 200 g Cantucci Mandel
  • 80 g Butter
  • 400 g Frischkäse
  • 200 g Sahne
  • 3 EL Zucker
  • 1 Pack. Bourbon-Vanillezucker
  • 4 Blatt Gelatine
  • Mandeln
  • 6 EL Orangensaft
  • 100 g Zucker
  • 50 g Butter
  • 50-70 ml Sahne
  • 3 TL Orangenmarmelade
  • Physalis zum Deko-topping
  • Backpapier
  • Springform Ø 24 cm

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Raw Plum Cheesecake (von Michael!)

Seit kurzem steht bei mir der Sonntag frei unter dem Motto #SweetSunday. An diesen Tagen dreht sich dann alles um süße Leckereien…Ich dachte mir, dass man es sich ja in der Regel sonntags des Öfteren zu Hause gemütlich macht und zu Kaffee und Kuchen zusammen kommt. Angefangen habe ich dabei mit Topfenknödeln und Roll ups..Diese hatte ich bisher lediglich bei Instagram eingestellt (Topfenknödel & Rollup).

rooups quarkknoedel

Letzten Sonntag habe ich dann den „Raw Plum Cheesecake“ nach dem Rezept von dem überaus geschätzten „Bloggerkollegen“ Michael nachgemacht (liebe Grüße an Dieser Stelle an Dich), der Ihn auf seinem tollen Blog http://salzig-suess-lecker.de/ präsentiert. Er hatte sich sehr über meine Anfrage gefreut und das Resultat auch zufrieden beglückwünscht. 😉

Das Rezept habe ich wie gesagt (fast) 1zu1 übernommen (bis auf Armagnac)und findet Ihr hier:

  • 200 g Cantucci Chioccolato
  • 80 g Butter
  • 400 g Frischkäse
  • 200 g Sahne
  • 3 EL Zucker
  • 1 Pack. Bourbon-Vanillezucker
  • 4 Blatt Gelatine
  • 4 TL Pflaumenmus
  • 5 Zwetschgen
  • 6 EL Armagnac
  • Außerdem
  • Backpapier
  • Springform Ø 24 cm

Die Cantucci werden klein geklopft und mit der warmen Butter vermengt. Dann legt man die Springformboden mit dem Backpapier aus und gibt die Masse nun darauf und drückt sie fest an.

boden_kuchen

Die Form kommt dann für ca. 30-45 Min. in den Kühlschrank. In der Zwischenzeit vermengt man den Frischkäse mit dem Zucker und 3 EL Armagnac (wobei ich hier der Kinder wegen einfach Orangensaft verwendet habe) und rührt dies zu einer cremigen Konsistenz. Die Gelatine wird eingeweicht und in 1 EL Armagnac oder Orangensaft aufgelöst und dann mit der steif geschlagenen Sahne zu der Frischkäsemasse gegeben und untergerührt. Nun kommt die Masse in die Springform und dann werden an verschiedenen Stellen kleine Portionen von dem Pflaumenmus gegeben, die man dann mit einem Zahnstocher leicht einrühren kann. Schlussendlich kommt die Masse dann für ca. 4-5 Stunden (oder über Nacht) in den Kühlschrank. Für die Zwetschgen hat Michael Zucker karamellisieren lassen und mit 1 EL Armagnac abgelöscht. Ich habe hier wieder zu Orangensaft gegriffen und damit den karamellisierten Zucker abgelöscht und mit etwas Stärke eindicken lassen. Die Zwetschgen mit dem Sud werden dann abgekühlt vor dem servieren auf dem Cheesecake verteilt.

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Vielen lieben Dank nochmal Michael! Absolut stimmiges und leckeres Rezept und ein Hingucker! Riesen Respekt und Hut ab! 😉

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen