Wie wäre denn mal mit einer Bratapfelmarmelade…?

Ich bin immer wieder überrascht, wie einfach und schnell man eine Marmelade gezaubert hat…Und der Aufwand lohnt sich auch immer..zumal man selbst die Zutaten bestimmen kann und anpassen kann…ich möchte auch nicht sagen, dass industriell hergestellte Marmelade nicht schmeckt oder dergleichen, dem ist nicht so und mittlerweile findet man selbst die ausgefallensten Varianten.

Diese Marmelade habe ich ehrlicherweise bereits vor Weihnachten gekocht, denn wir haben damit die Großeltern und Paten beschert. Im Trubel der Weihnachtszeit ist mein Post dann etwas untergegangen…und derzeit habe ich eh kaum Zeit für irgendwas…

 

 

 

 

Unser „Kleinster“ hat die magische Stufe des robbens verlassen und kann nun krabbeln bzw. beginnt nun mittlerweile die „ich zieh mich an allem hoch was so rum steht“ – Phase…Ich finde es einfach beeindruckend, wie sehr dieser Drang des „laufen lernens“ instinktiv oder genetisch verankert ist und es kein Halten gibt…Es ist imposant mit wie viel Ehrgeiz die Kids an die Sache herangehen…unaufhörlich weitermachen, bis das Ziel erreicht ist. Trotz täglichem Frust und Ärger, den Mut und den Willen nicht verlieren. Toll!

Zurück zum Thema…die Bratapfelmarmelade…Diese Marmelade ist zwar nicht besonders schnell gemacht, da sie ca. 2-3 Stunden ziehen muss, aber während dieser Zeit, kommt die Marmelade schon recht gut allein zurecht und bedarf keinerlei großen Betreuung…Als Apfel habe ich hier einen Berlepsch verwendet. Er ist eine ziemliche alte Sorte und wurde Ende des 19. Jahrhunderts gezüchtet. Man kann ihn hervorragend lagern, ist saftig und kräftig vom Fruchtfleisch und gehört zu den Äpfeln mit dem höchsten Vitamin C Gehalt. Generell macht man aber mit dem klassischen Boskoop nichts verkehrt…

Zur Zutatenliste:

  • gut 1kg Äpfel
  • 5 EL Zitronensaft
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 Zimtstange
  • 2-3 EL Butter
  • 100g gemahlene Mandeln
  • Saft 1 Orange + 2 Streifen Schale
  • 1 Mark einer Vanilleschote (+ die Schote beim ziehen lassen und kochen im Topf lassen)
  • 500g Gelierzucker (2:1)
  • 2-3 Kardamomkapseln
  • 1 Nelke
  • Ingwer nach belieben
  • 1 EL Rum

Zur Zubereitung:

Zunächst heizen wir den Backofen auf 200° Grad vor. Die Äpfel evtl. säubern, in Hälften schneiden, das Kerngehäuse herausnehmen (geht übrigens gut mit einem Teelöffel). Die Äpfel dann in eine gefettete Auflaufform geben mit der Hautseite nach unten und mit Zitronensaft (ca. 1-2 EL) und Butterflocken versehen.

Die Äpfel nun im Ofen garen (ca. 20-25 Minuten) und dann ca. 500g des Bratapfels in einen Topf geben. Ich habe die Schale teilweise beibehalten. In den Topf kommen nun der Gelierzucker, der Orangen- und Zitronensaft, die Orangenschalen, die Gewürze und der Rum. Das Ganze lässt man nun am besten 2-3 Stunden ziehen. Nun wird alles aufgekocht und nach ca. 5 Minuten (Gelierprobe) sollte die Marmelade fertig sein.

Fertig…

Liebe Grüße,

Euer Christian

© Christian Heinen

 

Rote Beete – Kürbis – Brotaufstrich

Als optimale Resteverwertung von der gestrigen Lasagne, habe ich aus der Rote Beete und dem Kürbis einen schnellen Brotaufstrich für Crostini gemacht. Mit Salz, Pfeffer, Zitrone, Ingwer und Zucker abgeschmeckt, fertig…

Die Crostini habe ich in Olivenöl knusprig gebraten und dann mit einer Knoblauchzehe eingerieben…

brotaufstrich

Zutaten:

  • Rote Beete (vorgekocht/gegart)
  • Kürbis (gegart)
  • Frischkäse
  • Salz, Pfeffer, Ingwer, Zucker, Zitrone
  • Bauernbrot oder Parisienne
  • Olivenöl
  • Knoblauch

Liebe Grüße, Christian

© Christian Heinen

Schnelles Pausenbrot

Nachtrag zu meinem Eintrag auf Instagram von gestern…

schnelles_pausenbrot

Heute ist es mir ein wenig zu warm…??da ist mir auch gar nicht nach einer großen Mahlzeit?…lieber ein frisches Avocado Brot mit einem Radischen-Quark-Feta Aufstrich ???
Today is way too warm!???
This #avocadobread is the right Choice for me…with a curd-radish bread spread ?

© Christian Heinen