Feigen Mürbeküchlein

Das tolle an der Herbstzeit ist, dass man sich auch mal entspannt zurücklehnen und es sich gemütlich machen kann. Passend dazu habe ich diese kleinen Feigen Küchlein gebacken.

Der Teig den ich dafür verwendet habe, ist ein Klassischer Mürbeteig. Da habe ich direkt an die Plätzchen Back Zeit während der Weihnachtszeit gedacht. Wo man dann in Etappen und Schritten entweder Teig im Ofen, im Kühlschrank oder zum Ausstechen auf der Arbeitsplatte hat. Da freue ich mich auch wieder drauf, denn die Kinder machen so gerne mit und sind so kreativ beim Dekorieren der Plätzchen.

Der Mürbeteig ist recht schnell gemacht und kann nach Geschmack auch variiert werden. Soll er buttrig sein oder eher knuspriger, also entweder mehr Butter oder Zucker…

Diesen Herbst hat es die Feige mir angetan. Ich habe ja bereits eine Feigen-Pflaumen-Marmelade gemacht, die auch sehr lecker war. Und eine nächste Idee dazu habe ich auch schon. Ich glaube, dass Feigen mehr und mehr Gewicht in der Küche bekommen, denn die Variante mit Käse oder Pflaume ist sehr harmonisch.

Im Urlaub haben wir in einem Restaurant unter einem Feigenbaum gesessen. Da war mir klar, einen Feigenbaum möchte ich auch mal haben 😉

Zur Zutatenliste:

  • 70g Zucker
  • 130g Butter
  • 230g Mehl
  • Prise Salz
  • 1 Ei
  • 3-4 frische Feigen
  • Handvoll Walnüsse
  • Agavendicksaft
  • Haferflocken
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • Butter zum Bepinseln
  • Zucker zum Bestreuen

 

Zur Zubereitung:

Zucker, Butter in Stücken, Mehl, Salz und Vanillezucker zu einem Teig verkneten.

In Frischhaltefolie packen und mind. 30 Minuten in den Kühlschrank geben.

Den Ofen auf 200° Grad vorheizen. Die Feigen waschen und in Viertel schneiden und 1 Feige in Scheiben schneiden.

Den Teig vierteln und erstmal kräftig durchkneten, dann wird er wieder schön geschmeidig.

Diesen dann jeweils in kleine, runde und platte Scheiben kneten und ausrollen. Den Teig nun auf ein Backblech mit Backpapier geben. Nun etwas Haferflocken in die Mitte streuen und eine Scheibe Feige mittig platzieren. Darauf kommen dann die Viertel und etwas gehackte Walnüsse. Diese dann mit Agavendicksaft beträufeln. Nun die Ränder des Teiges etwas einrollen und andrücken. Diesen mit der flüssigen Butter bepinseln und Zucker darauf geben. Der Teig kommt nun für ca. 20 Minuten in den Ofen.

Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit!

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Der Tag der Blumenhändler…

Jetzt mal ehrlich, es muss nicht unbedingt und ausgerechnet der 14. Februar dafür genutzt werden, der Liebe zu huldigen. Natürlich ist eine duftende rote Rose oder noch besser eine rosa Nelke (schenkt man den Bedeutungen der Blumen glauben) am Valentinstag Pflicht bzw. sollte „Mann“ an diesem Tag seiner Lieben in irgendeiner Form eine Aufmerksamkeit zukomme lassen. Ich sehe dem gelassen entgegen, da ich denke, dass man auch an anderen Tagen, hier und da, das Herz sprechen lassen sollte und ein Ausbleiben der Aufmerksamkeit am „V-Day“, schlussendlich dann auch verziehen werden kann. Jedenfalls habe ich zum diesjährigen Blumentag überlegt, mal etwas zu backen. Und so kam ich auf Cookies…diese kann man gut formen und sind schnell zubereitet. Als Füllung habe ich neben Schokolade noch Honig-Salz Cashewnüsse zugefügt….

Zum Rezept der „Happy Valentines Choclate Cookies“

Butter auf Zimmertemperatur anwärmen. Den Ofen auf 200° Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Cashew Nüsse und die Kuvertüre klein hacken. Die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker mit dem Handrührgerät gut durchmixen. Dann das Ei zufügen und nochmals durchmixen. Inzwischen das Mehl mit dem Backpulver vermengen und die Kuvertüre, die Nüsse sowie einen Teil der Schoko-Tropfen zugeben und unter die Ei-Zucker-Masse mischen. Den Teig dann in kleinen Mengen auf das Backpapier auf einem Backblech geben (dieses am besten vorher einfetten). Wer mag kann hier nich ein paar der Schoko-Tropfen darauf verteilen…Nun die Masse etwas flach andrücken, denn der Teig geht aufgrund des Backpulver noch auf…Die Cookies benötigen zwischen 10-15 Minuten im Ofen und müssen dann gut auskühlen, sonst brechen sie durch…

Viel Spaß und Happy Valentine…

Die Zutatenliste:

  • 50g Honig-Salz Cashew Nüsse
  • 50g Zartbitter Kuvertüre
  • 100g Mehl
  • ½ TL Backpulver
  • 1 Ei
  • 80g brauner Zucker
  • Schoko-Tröpfchen (nach Belieben)
  • 60g Butter
  • 1 Paket Bourbon Vanillezucker

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Mandel-Pistazien-Sterne und die Kinder-Backstube

In der Weihnachtsbäckerei, gibt es manche Leckerei…

Dieser „Song“ läuft hier bei den „Kleinen“ rauf und runter und klingt selbst dann noch im Ohr, wenn die Musik aus ist…Aber ehrlich gesagt, muss man vor dem lieben Herrn Zuckowski den Hut ziehen und für seine „Arbeit“ dankbar sein. Was wäre die Alternative? Schni Schna Schnappi? Ich mag Ihn halt und finde seine Musik toll (wenn es um Kinderlieder geht…)

Am Wochenende zuvor haben wir ein großes Backevent gemacht und die Kinder konnten Ihre Plätzchen selbst ausstechen und nach dem Backen verzieren…Hier ein paar Eindrücke:

kinderkekse kinderkekse2 kinderkekse234 kinderkekse2345

Bei den Pistazien-Mandel-Plätzchen handelt es sich um eine Variante, die gänzlich ohne Mehl auskommt und im Grunde fast wie ein Low Carb Rezept daher kommen würde, wenn da nicht der Zuckeranteil wäre. Wohingegen man hier wunderbar auch auf Xylith, Süßstoff oder Stevia zurückgreifen könnte…Wie auch immer, die Plätzchen schmecken aufgrund des Limettenabriebs und dem fehlenden Mehlanteil sehr frisch und leicht. Eine wirklich schöne und leckere Abwechslung…

weihnachtsplaetzchen234

weihnachtsplaetzchen2

Die Zutatenliste:

  • 40g gehackte Pistazien
  • 1 Eiweiß
  • Abrieb von einer Limette
  • 220g gehackte Mandeln
  • 150g Zucker (oder ersatzweise Süßstoff oder Xylith)
  • 1 Pkt Vanillezucker
  • Puderzucker

Zur Zubereitung:

Den Backofen auf 125° Grad vorheizen. Die Limette heiß abspülen, den Abrieb mit den Mandeln, dem Eiweiß und den Pistazien mit dem Knethaken vermengen und durchkneten lassen.

Dann kommt der Teig für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank und kann erst einmal ruhen. Nun kann amn den Teig ausrollen und die gewünschten Formen ausstechen. Diese kommen dann auf dem Backblech für ca. 15 Minuten in den Ofen. Der Teig sollte nicht anbräunen. Nach einer kurzen Abkühlzeit kann man dann den Puderzucker darüber streuen und so wie ich es tat, direkt probieren…

weihnachtsplaetzchen

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen