„Achtung lecker“ – Roastbeef mal anders…

Natürlich ist Roastbeef ein Klassiker und bestimmt bedarf es bei einem guten Stück Roastbeef gar nicht mehr viel anderer Aromen oder Beilagen. Ich habe mich bei dem Gericht an der asiatischen Küche orientiert und scharfe Aromen hinzugenommen. Das Ergebnis war echt beeindruckend lecker…

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Für die Asia-Mayo habe ich Sriracha Soße, Sweet-Chili-Sauce, Sesamöl, etwas Ingwer, Sojasauce und Limettensaft vermischt. Vorsicht bitte bei der Sriracha Soße, die ist echt scharf! Ich habe dazu noch die „sehr scharfe“ Version zu Hause, da ich damals dachte, „naja, die wird schon nicht so scharf sein“….Hier haben mich mein „Mann sein“ (ich hör nicht auf andere) und meine „Naivität“ (das essen die anderen doch auch, sonst würd es die ja nicht geben) schnell eines Besseren belehren lassen.

Das Roastbeef wird scharf angebraten und dann für ca. 1 gute Stunde bei 100°Grad im Ofen gegart. Die Kerntemperatur sollte 54 Grad nicht überschreiten…Da es ja noch nach dem Ofen etwas nachzieht…eher also 1-2 Grad früher herausnehmen…

In der Zwischenzeit habe ich dann den Rucola gewaschen und getrocknet, die Shiitake Pilze sowie die Kürbisstückchen angebraten und gewürzt. Dann kommt alles auf einen Teller und wird mit der Asia-Mayo und der Preiselbeer-Sauce nappiert….

Zutaten:

  • Roastbeef
  • Salz, Pfeffer
  • Thymian
  • Rosmarin
  • Butterschmalz
  • Knoblauch
  • Rucola
  • Hokkaido Kürbis
  • Kreuzkümmel, Ingwer, Zimt, Salz, Pfeffer, Koriander
  • Shiitake Pilze
  • Mayonnaise
  • Sriracha Sauce
  • Sweet-Chili-Sauce
  • Sesamöl
  • Sojasauce
  • Limettensaft
  • Ingwer

 

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Eine tolle Alternative zur Spaghetti Bolognese, die Thai-Bolognese

Das Schöne an der heutigen Zeit bzw. Kochwelt ist, dass man auch mal gewagte Kombinationen ausprobieren kann und es schon zahlreiche Beispiele dafür gibt, dass diese neuen Varianten phantastisch harmonieren. So ähnlich ist es mit der Thai Bolognese.

Die frischen Gemüsestreifen, das Ei und das Rinderhack, harmonieren wunderbar mit der frischen Limette und der würzigen Soja-Sauce. Dazu kommt noch ein crunchiges Element durch die Cashew-Nüsse und perfekt ist das Geschmackserlebnis.

Und die Kinder finden die Abwechslung zur klassischen Spaghetti Bolognese auch super….Was will man mehr…;-)

thai_bolognese

In diesem Rezept habe ich übrigens Vollkorn Nudeln gewählt, weil a) ich das Gefühl hatte, dass diese den dunklen Farbton der Sauce noch mehr unterstreichen und vor allem b) weil wir im Moment eh mehr und mehr auf Vollkorn umsteigen.

Zunächst habe ich das Rinderhack scharf angebraten und danach Schalotten, Knoblauch und Ingwer hinzugegeben. Dazu habe ich Erdnussöl verwendet, um dem Essen direkt eine asiatische Note zu verleihen. Dann habe ich etwas Tomatenmark und braunen Zucker hinzugegeben und mit Sojasauce und Limettensaft abgelöscht. Das Gemüse habe ich in feine Julienne geschnitten und im Wok kurz angebraten. Dazu habe ich dann das gebratene Hack hinzugegeben. Wie ich es oft bei asiatischen Gerichten mache, habe ich auch hier ein Ei zugefügt und stocken lassen. Dann wird alles mit Sojasauce, Limettensaft und Teriyaki Sauce abgelöscht. Hier im Beispiel habe ich noch ein paar Cashewnüsse hinzugefügt, da mein Sohn diese total liebt.

Theoretisch kann man der Sache natürlich richtig „Wumms“ verpassen und eine Chilischote zugeben. Auch den Koriander habe ich hier wegen der Kinder außen vor gelassen, da der Geschmack schon ziemlich gewöhnungsbedürftig ist und dem ganzen Essen dann auch die spezielle Note gibt.

Wenn Euch das Rezept gefällt oder Ihr es bereits schon nachgekocht habt, hinterlasst mir doch einen Kommentar...Bis später 😉

Das Rezept:

  • Vollkorn Spaghetti (Menge nach Belieben)
  • 1 – 2 Volleier
  • 1-2 Zucchini
  • 1-2 Möhren
  • 3-4 EL Soja Sauce
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL Honig
  • 1 EL Sesamsamen
  • 400g Rinderhack
  • 1 Limette
  • Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Schalotte
  • 1/2 TL Koriander Gewürzpulver
  • 3 EL Cashewkerne
  • 1 EL Sesamöl
  • 1 EL Erdnussöl
  • Salz, Pfeffer, Chilipulver

© Christian Heinen