Schnelle und einfache Lachs Carbonara

Ich liebe Pasta Gerichte jeglicher Art, vor allem sind die meisten Rezepte schnell, unkompliziert und man benötigt wenig Zutaten. So ist es hier bei diesem Rezept auch der Fall. Im Handumdrehen ist es fertig und lecker ist es sowieso 😉

Der Speck in Kombination mit dem Lachs, verleiht dem Gericht noch eine extra Note Raucharoma…

 

Zur Zutatenliste:

  • 500g Spaghetti
  • 400g Lachsfilet
  • 100g Frühstücksspeck
  • 50ml Sahne
  • 2 Schalotten
  • Petersilie
  • 3 Eier
  • 2-3 EL Parmesan
  • Frische Peperoni
  • Salz, Pfeffer, Muskat

 

Zur Zubereitung:

Die Nudeln nach Packungshinweis kochen. In der Zwischenzeit die Zwiebeln und den Knoblauch schneiden und in Olivenöl anbraten, den Frühstücksspeck in kleine Stücke schneiden und mit anbraten. Nun die Lachsfilets in mundgerechte Stück schneiden und ebenfalls dazu geben. Den Parmesan reiben und mit den Eiern in eine Schüssel geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und einen Schuss Sahne zugeben und mit einer Gabel kurz durchmixen. Wenn die Nudeln al dente sind , kommen diese mit etwas Kochwasser in die Pfanne. Darüber gießt man nun die Eier, Parmesan Masse…und fertig ist es schon…

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Radicchio Pasta mit karamellisierten Walnüssen (und Pancetta) auch in der Veggie Variante sehr lecker

Man hat auch immer etwas zu meckern…da hat man schon die tollsten und teilweise gesündesten Gemüse- und Salatsorten vor der Tür (auch sogar zur Winterzeit), und dann verwendet man sie selten bis gar nicht…Ich muss hier nä,lich einmal eine Lanze brechen für den Radicchio, der erheblich in meiner Beliebtheitsskala gestiegen ist. Denn mir wurde stets vermittelt, er sei doch so bitter im Geschmack und ach so undankbar zu „verkochen„ und und und …Aber mittlerweile denke ich über den armen Radicchio etwas anders…Durch die karamellisierten Walnüsse und das kurze andünsten, schmeckt er lecker und frisch…Und zu Pasta passt er übrigens hervorrgagend…!!!

Zur Zutatenliste:

  • 500g Spaghetti
  • ½ Kopf Radicchio
  • (1 Lage Pancetta oder Bauchspeck) …die veggie variante schmeckt ebenso hervorragend…
  • 3-4 EL Honig
  • 1 Schalotte
  • Olivenöl, Himbeeressig, 1 Schuss Orangesaft
  • Salz, Pfeffer, Petersilie, Chiliflocken
  • 2 Handvoll Walnüsse

Zur Zubereitung:

Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen. In der Zeit den Salat waschen und in Streifen schneiden. In einer Pfanne die Walnüsse mit dem Honig bei mittlerer Hitze karamellisieren lassen oder bei ca. 160° Grad für ca. 10 Minuten in den Ofen geben.

Den Speck langsam in der Pfanne braten und die Schalotten dazugeben. Nun den Radicchio zugeben und kurz bei starker Hitze anbraten. Dann mit dem Himbeeressig und den Orangensaft ablöschen und die karamellisierten Walnüsse zugeben. On top kommen nun die Nudeln mit etwas Nudelwasser zur Bindung und mit gutem Olivenöl abrunden…Fertig…

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Schnelle Nudeln mit Frischkäsesauce

Wie schnell die Zeit doch vergeht…Nun kann unser „Kleinster“ bereits am Familientisch teilnehmen und das ein oder andere Gericht mitessen. Hier pickt er sich dann das „Beste“ heraus und muss mit allen Sinnen probieren…Bei 3 Kindern hat man eine gewisse Gelassenheit entwickelt, was diese Food Expeditionen angeht…Vielmehr ist es einem deutlich, wie wichtig diese „Ersinnung“ der Lebensmittel ist…Er hat für sich u.a. herausgefunden, dass Brei schon mal gar nicht mehr geht…Er ist ja schließlich schon GROß und isst am Tisch der Eltern und Geschwister mit, was soll er da mit Brei anfangen…(?)…Aufgrund dessen kommen da auch mal die deftigen Lebensmittel in Versuchung und vor allem Gemüse und Obst, und das zum Glück und zur Erleichterung in jeder Form…HURRA…!!! Schreien wir gedanklich aus…Es kann also auch so einfach sein…;-) Im Moment sind Erbsen (leider) sein Favorit. Leider, da Erbsen eines der wenigen Gemüsesorten ist, die von seinem kleinen Magen/Darmtrakt nicht so gut verdaut werden können…demnach nur in dosierter Form 😉

Zur Zutatenliste für 2 Erwachsene und 2-3 Kinder:

  • 300-400 Nudeln
  • 150g Bauchspeck oder Kochschinken
  • 300 TK Erbsen
  • 100ml Gemüsebrühe
  • 100g geriebener Käse (Gouda)
  • 250g Frischkäse
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • Rapsöl zum anbraten

Zur Zubereitung:

Das Gericht ist erstaunlich simpel und ich liebe es genau deswegen; es im Nu zubereitet ist. Man schafft es wirklich in der Zeit, in der die Nudeln kochen, alles fertig zu bekommen. Und  ein frisches Mittagessen in ca. 10 Minuten für 4 Personen ist finde ich eine tolle Zeit.

Die Nudeln also nach Packungshinweis kochen und kurz vor dem Ende die TK Erbsen hinzugeben. In der Zwischenzeit den Kochschinken in kleine Vierecke schneiden in der Pfanne anbraten. Wer mag, kann hier noch Zwiebeln hinzufügen. Oder auch eine Bauchspeck als Alternative. Nun mit der Gemüsebrühe ablöschen und den Frischkäse einmengen. Nach Belieben würzen und zum Abschluss den Käse untergeben. Wenn die Nudeln und die Erbsen fertig sind, diese dann einfach zugeben und fertig ist das Essen…

Liebe Grüße,

Euer Christian

© Christian Heinen

Wie wäre denn mal mit einer Bratapfelmarmelade…?

Ich bin immer wieder überrascht, wie einfach und schnell man eine Marmelade gezaubert hat…Und der Aufwand lohnt sich auch immer..zumal man selbst die Zutaten bestimmen kann und anpassen kann…ich möchte auch nicht sagen, dass industriell hergestellte Marmelade nicht schmeckt oder dergleichen, dem ist nicht so und mittlerweile findet man selbst die ausgefallensten Varianten.

Diese Marmelade habe ich ehrlicherweise bereits vor Weihnachten gekocht, denn wir haben damit die Großeltern und Paten beschert. Im Trubel der Weihnachtszeit ist mein Post dann etwas untergegangen…und derzeit habe ich eh kaum Zeit für irgendwas…

 

 

 

 

Unser „Kleinster“ hat die magische Stufe des robbens verlassen und kann nun krabbeln bzw. beginnt nun mittlerweile die „ich zieh mich an allem hoch was so rum steht“ – Phase…Ich finde es einfach beeindruckend, wie sehr dieser Drang des „laufen lernens“ instinktiv oder genetisch verankert ist und es kein Halten gibt…Es ist imposant mit wie viel Ehrgeiz die Kids an die Sache herangehen…unaufhörlich weitermachen, bis das Ziel erreicht ist. Trotz täglichem Frust und Ärger, den Mut und den Willen nicht verlieren. Toll!

Zurück zum Thema…die Bratapfelmarmelade…Diese Marmelade ist zwar nicht besonders schnell gemacht, da sie ca. 2-3 Stunden ziehen muss, aber während dieser Zeit, kommt die Marmelade schon recht gut allein zurecht und bedarf keinerlei großen Betreuung…Als Apfel habe ich hier einen Berlepsch verwendet. Er ist eine ziemliche alte Sorte und wurde Ende des 19. Jahrhunderts gezüchtet. Man kann ihn hervorragend lagern, ist saftig und kräftig vom Fruchtfleisch und gehört zu den Äpfeln mit dem höchsten Vitamin C Gehalt. Generell macht man aber mit dem klassischen Boskoop nichts verkehrt…

Zur Zutatenliste:

  • gut 1kg Äpfel
  • 5 EL Zitronensaft
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 Zimtstange
  • 2-3 EL Butter
  • 100g gemahlene Mandeln
  • Saft 1 Orange + 2 Streifen Schale
  • 1 Mark einer Vanilleschote (+ die Schote beim ziehen lassen und kochen im Topf lassen)
  • 500g Gelierzucker (2:1)
  • 2-3 Kardamomkapseln
  • 1 Nelke
  • Ingwer nach belieben
  • 1 EL Rum

Zur Zubereitung:

Zunächst heizen wir den Backofen auf 200° Grad vor. Die Äpfel evtl. säubern, in Hälften schneiden, das Kerngehäuse herausnehmen (geht übrigens gut mit einem Teelöffel). Die Äpfel dann in eine gefettete Auflaufform geben mit der Hautseite nach unten und mit Zitronensaft (ca. 1-2 EL) und Butterflocken versehen.

Die Äpfel nun im Ofen garen (ca. 20-25 Minuten) und dann ca. 500g des Bratapfels in einen Topf geben. Ich habe die Schale teilweise beibehalten. In den Topf kommen nun der Gelierzucker, der Orangen- und Zitronensaft, die Orangenschalen, die Gewürze und der Rum. Das Ganze lässt man nun am besten 2-3 Stunden ziehen. Nun wird alles aufgekocht und nach ca. 5 Minuten (Gelierprobe) sollte die Marmelade fertig sein.

Fertig…

Liebe Grüße,

Euer Christian

© Christian Heinen

 

Frohe Weihnachtszeit Ihr Lieben…

Es sind nur noch ein paar Tage bis Weihnachten und ich habe irgendwie jetzt schon das Gefühl, es ging wieder einmal alles so schnell vorbei…der Schnee ist schon mal da, der Countdown läuft und da heißt es, Vorbereitungen treffen…“…was darf auf keinen Fall auf dem Weihnachtsteller fehlen?“, das ist nämlich die Frage der lieben Jill von http://www.kleineskuliversum.com/ und der lieben Gabi von https://kochfokus.de/artikel/blog-event-das-darf-auf-keinem-weihnachtsteller-fehlen/ ,des aktuellen  Blogevents…nun ja, es gibt viele kulinarische und vor allem traditionelle Recherchen, die nicht fehlen dürfen…aber Plätzchen sind zu unabdingbar. Daher lautet meine Antwort auf die fragen: Plätzchen…!

Banner zum Blogevent "Das darf auf keinem Weihnachtsteller fehlen"

Ich habe u.a. Walnuss Monde gebacken, als doppelte Variante mit Aprikosenmarmelade und Marzipan…das Rezept dazu findet ihr gleich hier unten…was darf auf eurem Teller nicht fehlen?

Schreibt einfach mal in die Kommentare…ich wünsche euch eine frohe und besinnliche Vorweihnachtszeit und wunderschöne und harmonische Weihnachten mit viel Schnee!!!

Zur Zutatenliste für die Walnuß-Monde:

Der Teig

  • 250g Mehl
  • 130g Puderzucker
  • 150g Butter
  • 60g gemahlene Walnüsse
  • 1 Eigelb
  • ½ Päckchen Vanillezucker
  • Prisen Salz und Zimt
  • etwas Ingwer

Für die Marmelade

  • 50g Marzipan
  • 100g Aprikosenmarmelade

Für den Guss

  • 250g zart-bitter Kuvertüre
  • 100g weiße Kuvertüre
  • Walnüsse

Zur Zubereitung:

Die o.g. Teig-Zutaten miteinander vermengen, durchkneten und dann für ca., 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen…dann ausrollen und in Form bringen (immer paarweise ausstechen). Inzwischen die Marmelade mit dem Marzipan vermengen und im Wasserbad zu einer homogenen Maße verrühren…wer mag kann hier auch noch etwas Zimt und Ingwer dazu geben…nun kommt der Teig für ca. 12 Min bei 190° Grad (Ober- und Unterhitze) in den Ofen  (von Ofen zu Ofen unterschiedlich), etwas abkühlen lassen aber noch im warmen zustand die eine Hälfte der Plätzchen mit der Marmelade bestreichen und zusammenklappen…dann auskühlen lassen und den Schokoguss darüber geben…

Fertig 😉

 

Vielen lieben Dank nochmal an die liebe Jill und Gabi, es hat mich sehr gefreut und geehrt, dabei sein zu dürfen…
https://kochfokus.de/
http://www.kleineskuliversum.com/

 

Liebe Grüße und schöne Weihnachten,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

 

Typisch Winter…

Wenn die gemütliche Zeit wie Herbst oder Winter Einzug nimmt, dann ist mir oft nach einem deftigen Essen mit einer kräftigen Sauce oder Jus. Das tolle ist, dass man auch in dieser trüben Jahreszeit, das Essen mit vielen gesunden Lebensmitteln wie z.B. dem Rosenkohl aufpeppen und kombinieren kann. Und an dieser Stelle muss ich für den Rosenkohl eine Lanze brechen, für diejenigen, die diesen etwas abtun und verweigern. Natürlich, ich gebe zu, der Rosenkohl polarisiert wie kaum ein anderes Lebensmittel, doch vielleicht ist er mit der u.g. Marinade bzw. Zubereitungsart etwas „erträglicher“, wenn man Ihn nicht so gern mag…Auf jeden Fall ist der Rosenkohl in Sachen Nährstoffgehalt schon „Champions League“-würdig. Neben reichlich Ballaststoffen, glänzt dieser vor allem noch durch den hohen Vitamin C, Vitamin K, Kalium, Folsäure und Beta-Carotin  Gehalt….

 

 

Zur Zutatenliste:

Für die Polenta:

  • 125g Polenta
  • 250ml Milch
  • 250ml Gemüsebrühe oder Geflügelfond
  • Thymianblätter
  • Salz, Pfeffer, Knoblauch
  • Butter, Parmesan nach Konsistenz und Geschmack

 

Für die Sauce:

  • 150ml Rotwein
  • 50ml Portwein
  • 200ml Kalbsfond
  • 1-2 Lorbeerblätter
  • 2-3 Pimentkörner
  • 1-2 Nelken
  • 1 Möhre
  • ½ Staudensellerie
  • 1 Schalotte
  • 1 EL Puderzucker
  • 1 EL Tomatenmark
  • Kalte Butter

Für das Fleisch:

Ich habe hier Schweinefilet verwendet (mit Salz, Pfeffer, Zucker bestreut)

Rosmarin, Olivenöl, Butterschmalz, Knoblauch, Weisswein

Für den Rosenkohl:

  • 250g Rosenkohl
  • Olivenöl, Balsamico-Essig
  • Salz, Pfeffer, Honig, Knoblauch

 

Zur Zubereitung:

Den Rosenkohl verlesen, die ersten Blätter entnehmen und putzen und den Strunk kreuzweise einritzen. Dann kurz blanchieren, in Hälften schneiden und mit den Zutaten marinieren. Dann kommt dieser mit der Schnittfläche für ca. 20 Min. in den Ofen.

Das Schweinefleisch parieren, würzen und in Butterschmalz anbraten. Dann Olivenöl, Rosmarin, Knoblauch und Weißwein zufügen und für ca. 15 Min. bei 130°Grad in den Ofen geben. Kerntemperatur ca. 60°Grad und dann noch ziehen lassen…dann ist es schön saftig und zart

Für die Sauce die Zwiebeln anbraten Puderzucker zugeben und dann die Möhren und den Sellerie. Danach das Tomatenmark zugeben und anrösten lassen. Alles mit dem Wein ablöschen und nach und nach den Rotwein und Portwein zugeben. Danach die Gewürze zugeben und in Schüben den Fond angießen und reduzieren lassen. Vor dem Servieren noch die kalte Butter einrühren.

Für die Polenta die Brühe, die Milch mit der Knoblauchzehe und dem Lorbeerblatt aufkochen lassen und den Polenta Grieß einrieseln lassen und mit einem Schneebesen verrühren. Ca. 1 Minute köcheln lassen, die Gewürze entnehmen und dann vom Herd nehmen und ca. 20 Min. ziehen lassen. Dann mit Butter und Parmesan, ggf. Salz/Pfeffer abschmecken.

Fertig… 😉

 

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Halloween oder All Hallows´ Eve Teil2

Es darf wieder gegruselt und gefeiert werden. Bereits im letzten Jahr habe ich passend zur Halloween-Zeit, Ideen, Rezepte und Eindrücke (All Hallows´Eve Teil I) gepostet. Und so langsam muss ich sagen, habe ich Gefallen an dem Brauch gefunden. Man muss dazu aber ehrlicherweise sagen, dass wir dem Ursprungsland Irland bzw. den amerikanischen Kollegen, die es dann übernommen haben, in Sachen Kreativität und Vielfalt noch etwas hinterherhinken…Vielleicht schaue ich mir auch mal (seit Ewigkeiten) einen Horror-Streifen an. Vielleicht auch eine harmlose Teenie Grusel Klassiker Reihe wie Sream, den ich in der Tat sehr gut fand! Neben der mittlerweile standardmäßigen Dekoration, habe ich dieses Jahr Lust auf etwas süßes gehabt. Inspiriert hat mich dazu ein Musicalbesuch vor einigen Jahren in Stuttgart. Es war das Musical „Wicked – Die Hexen von Oz“…und es war echt sehenswert. Die Sängerin Willemijn Verkaik hat eine überragende Darstellung geboten und singt übrigens auch den berühmten Titelsong des Films Die Eiskönigin. Der absolute Lieblingsfilm der kleinen Tochter.

Dieses Jahr ziehen die Kinder auch als kleine Monster um die Häuser und erbeuten hoffentlich reichlich „Süßes oder Saures“ 😉 Die Vorbereitungen sind bereits erledigt, wobei wir noch einmal Kürbisse schnitzen müssen, da unsere erste Version leider verdorben war…

 

Zur Zubereitung:

Den Muffin-Teig nach Grundrezept-Art zubereiten. Butter aufschlagen, Zucker zugeben und dann die Eier. Alles kurz schaumig schlagen. Die Eier sollten nicht allzu kalt sein, sonst flockt die Butter wieder. In einer anderen Schüssel derweil das Mehl mit Salz und Backpulver vermengen und zu den Eiern geben und gut durchmischen. Nach Belieben nun den Kakao zugeben. Die Muffins in die Form geben (ungefähr zu 2/3 füllen) und dann für ca. 20 Minuten in den Backofen (Ober-/Unterhitze 180° Grad). Wer mag kann hier noch Schokolade/Kuvertüre in Stückchen zugeben.

Für das Wicked Topping den Pudding nach Packungsanweisung zubereiten und auskühlen lassen bzw. kalt stellen. Nun die Butter mit dem Puderzucker vermischen und aufschlagen. Und nach und nach den Vanillepudding zugeben. Zum Schluss mit der Lebensmittelfarbe einfärben und mit Hilfe eines Spritzbeutels auf den Muffinteig geben.

 

Zur Zutatenliste:

Muffin Teig:

  • 250g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 125g Butter
  • 150g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 250ml Buttermilch

 

Wicked Topping Créme:

  • 1 Päckchen Vanillepudding
  • 1 Prise Salz
  • 500ml Milch
  • 2 EL Zucker
  • 250g Butter (Zimmertemperatur)
  • 100g Puderzucker
  • Grüne Lebensmittelfarbe (ich habe in dem Fall gelbe und blaue gemischt bis ich den gewünschten Farbgrad hatte)

Fertig…!

Der Kreativität sind hier wirklich keine Grenzen gesetzt und genügend Filmmaterial als Inspirationsquelle gibt es auch….Also, viel Spaß beim gruseln…

Wie verbringt Ihr eigentlich Halloween? Mit Film gemütlich zu Hause? …Da habe ich glatt ein passendes Zitat aus Scream! 😉 (Achtung nichts für schwache Nerven…)

Sream 1 Filmzitat /die Telefon-Szene:

„Du hast mir noch gar nicht gesagt, wie du heißt.“ – „Warum willst du das denn wissen?“ – „Weil ich wissen will, wem ich zuschaue.“ 

 

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

 

Herbstliche Windräder aus Blätterteig mit Birne, Käse, Walnuss und Preiselbeer

Sobald die Temperaturen dort draußen etwas abfallen und der Herbst Einzug nimmt, wird es in den eigenen vier Wänden wieder urig. Leider hat dieser rasche Temperaturwechsel aber auch seine Kehrseite, wie in diesem Jahr mit dem Sturmtief Xavier bedauerlicherweise erleben müssen. Unsere Region ist da zum Glück einigermaßen verschont geblieben.

Wir waren in den Vorbereitungen/Ideensammlung für ein Familienfest und da kam mir entsprechend die Idee, als Vorspeise Windräder aus Blätterteig zu backen. Da war dann auch schnell klar, dass Birne, Walnuss und Käse nicht fehlen darf. Gesagt getan, das erste Testwindrad schmeckte vielversprechend. Doch etwas fehlte…Dann kam ich darauf, dem Windrad noch ein Tupfer Preiselbeeren zu verpassen. Siehe da, einfach perfekt…

 

Zur Zubereitung:

Die Birnen in Spalten schneiden, die Walnüsse hacken und den Käse in kleine Stückchen schneiden. Je nach Geschmack und Vorliebe kann man hier auch seinen Lieblingskäse verwenden, er sollte nur eine hohe Fettstufe aufweisen. Ein Eigelb mit etwas Milch vermengen. Den Blätterteig auslegen und in gefällige Stücke/Quadrate schneiden bzw. noch von den Ecken zur Mitte etwa 2/3 einschneiden (das werden dann die Windräder). Nun mit etwas Eimaße einpinseln und dann die Birnen Sternförmig auflegen. Dann werden die Ecken zur Mitte eingeklappt. Darauf kommt dann der Käse mit den Walnüssen. Die Windräder dann abschließend mit Ei einpinseln und für ca. 15 Minuten (je nach Größe) in den Ofen (mittlere Schiene, 180° Grad; Ober-Unterhitze) geben.

Zur Zutatenliste als Vorspeise für ca. 10 Personen:

  • Blätterteig (Fertigprodukt)
  • Preiselbeeren
  • Crème Fraîche
  • 2-3 Birnen (geschält, in Spalten)
  • 1 Handvoll Walnüsse
  • Gruyère Käse oder ähnlichen
  • 1 Ei (getrennt)
  • 1 EL Milch

 

Viel Spaß beim Nachbacken…

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Herbstlicher Chorizo-Kürbis-Süsskartoffel Eintopf zu Mimis_Foodblog-Geburtstag

Hallo Ihr Lieben,

dieser Post ist der lieben Melli von @mimisfoodblog.de gewidmet, denn Sie feiert Ihren dritten Blogger-Geburtstag. An dieser Stelle meinen herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Spaß und Erfolg.

Blogger-Geburtstag

Für diesen besonderen Tag, habe ich einen Chorizo-Kürbis-Süsskartoffel Eintopf kreiert. Passend zum Geburtstag hat Melli nämlich auch ein tolles Gewinnspiel ausgeschrieben. Ein Gericht, welches man in einem tollen Dutch Oven kochen kann.

Dutch Oven…(?) Was ist denn das?

Der DutchOven ist ein gußeisernes Gefäß zum Braten, Kochen und Backen und wird mithilfe von Kohle oder Holz beheizt. Dieses Gericht würde ich gerne einmal in so einem DutchOven kochen. Eintöpfe kann man also in so einem Topf gut kochen.

Meine Idee hinter dem Gericht, war es, dem herbstlichen Eintopf durch den Kürbis auch eine herzhafte und pikante Schärfe durch die Chorizo mitzugeben.

Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie Melli das Gericht findet. In einem DutchOven könnte man dann anstelle der Chorizo noch Rind nehmen und klassisch schmoren. Da ist der Kreativität keine Grenze gesetzt.

Eat&Style Messe

A propos Kreativität: Bevor ich den Eintopf gekocht habe, war ich heute noch auf dem Eat&Style Food-Festival in Düsseldorf. Es war ein toller Tag, ich habe lecker essen dürfen und mich inspirieren lassen. Als Highlight habe ich ein Asia Schweinebauch mit einer Auberginen-Relish von den Jungs von @strassenkueche gegessen. Es war hervorragend….Aber auch das Showkochen von Christoph Brand hat mich total begeistert. Nicht nur dass das Essen sehr lecker war, sondern es hat mich auch die Art von Herrn Brand so begeistert, der sowas von sympathisch und menschlich rüberkam….Hut ab!

Also, liebe Leute, ich wünsche Euch noch einen schönen Restsonnabend und freue mich, von Euch zu hören…Lasst es Euch gut gehen…

 

Zur Zutatenliste:

½ Hokkaido Kürbis

1 Dose geschälte Tomaten

2 Schalotten

½ Chorizo

2 Möhren

¼ Sellerieknolle

2 Knoblauchzehen

Salz, Pfeffer, Piment, Lorbeer, Kreuzkümmel, Zucker, Petersilie

1 Handvoll TK Bohnen

1-2 TL Tomatenmark

Olivenöl, Butter zum anbraten

400ml Gemüsefond

 

Zur Zubereitung:

  1. Möhren und Sellerie schälen, Hokkaido putzen und alles in kleine Stücke schneiden. Schalotten und Knoblauch in feine Stücke schneiden.
  2. Die Hälfte der Schalotten und Knoblauch in Butter anbraten, den Kürbis, Sellerie und die Möhren hinzugeben und anschwitzen.
  3. Dann das Tomatenmark zugeben, vermengen und alles anrösten lassen. Dann den Fond und die Tomaten dazu geben. Alles würzen und ca. 15 Min. einköcheln lassen.
  4. Die Chorizo von der Haut entfernen und in kleine Stücke schneiden. Dann mit den restlichen Schalotten und dem Knoblauch anbraten und zur Seite stellen.
  5. Die Bohnen blanchieren und kalt abschrecken und zur Seite stellen.
  6. Wenn das Gemüse gar ist aber noch ganz leichten Biss hat, die Chorizo und die Bohnen zum Eintopf geben und abschmecken

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Lücke bekennen…

 

Es sind die kleinen Momente im Leben, die von großer Bedeutung sind…Wenn der erste Wackelzahn dann nach einer gefühlt endlos langen Phase der Unsicherheit, Ungeduld, Angst und Vorfreude endlich ausfällt, macht sich große Erleichterung breit.

Ein ganz besonderer Lebensabschnitt…

In der Zeit zwischen dem 4ten und dem 6ten Lebensjahr, erfahren die Kleinen ein unvergessliches Erlebnis, welches gebührend gefeiert werden muss. Der Ausfall des ersten Wackelzahns ist der Beginn eines ca. 5-7 jährigen Prozesses, dessen Veränderung im Bereich der Mundpartie des Kindes eine oft spannend zu verfolgende Optik mit sich bringt. Mut zur Lücke ist da die entsprechende  Lebenseinstellung…Generell kann man sagen, dass der Zeitraum des Ausfalls im Verhältnis zum Erscheinen des ersten Zahn steht. Je früher man seine Milchzähne bekommt, umso eher fallen diese dann auch aus…In einer Sendung mit der Maus Folge habe ich gelernt, dass für den Prozess des Ausfalls wohl Bakterien verantwortlich sind, die die Zahnwurzel bzw. das Material des Milchzahns soweit „wegessen“, dass er seinen Halt verliert und Platz macht, für den darunterliegenden bleibenden Zahn.

Es wird ernst…

Die Tage vor dem Ausfall sind einfach nur aufregend und anstrengend für das Kind und manchmal auch für die Eltern. Wann wird er ausfallen, der Zahn. Doch wohl nicht beim Essen und dann verschlucke ich Ihn noch…Oder nachts und ich ersticke daran…Diese und ähnliche Fragen und Gedanken sind nicht selten…Unverhofft kommt in dem Fall oft und ehe man sich versieht, dann ist es auch schon passiert. Der Klassiker ist wirklich, der unbefangene Biss ins Brötchen….Rumms…Der Zahn ist ausgefallen. Nachdem dieser dann von den Brötchenresten bereinigt ist, wird er staunend und kritisch Begutachtet…Die erste Frage war aber dann auch direkt: „Kannst Du mal nachschauen, Blute ich?“ Und der darauf folgende Anblick in den brötchengefüllten Mund mit der frischen „Zahnwunde“ war schon ein Erlebnis, über welches man gekonnt hinweg schauen musste.

 

Wenn die Zahnfee kommt…

Der Geschichte nach, ist die Zahnfee ein Fabelwesen, das nachts in den Kindes Schlafzimmer kommt und den Zahn eintauscht gegen ein kleines Geschenk. Zum Glück sprechen ja diese Fabelwesen mit den Eltern vorher, wie es auch der Nikolaus und der das Christkind machen, um die familiären Regeln und Wünsche der Kinder berücksichtigen zu können. Denn das ein oder andere Kind möchte natürlich diesen einen Zahn aufbewahren und als mutmachende Trophäe behalten. Am Besten in einer entsprechenden Milchzahndose.

 

 

 

 

 

 

Wie auch immer es passiert, es ist ein besonderer Tag für ein kleines Kind und ein erster Schritt zum Großwerden….der auch auf ein bisschen Begleithilfe angewiesen ist…

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

 

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