Mein erstes Bloggerevent!!

Vorab hatte ich einigen von Euch ja bereits berichtet, dass ich zu den Gewinnern eines Foto-Workshops beim Bauer Media Verlag zählte. Gemeinsam mit den anderen Foodbloggern/Gewinnern, haben wir dort mit dem Team vom Lecker Magazin und Arla Kærgarden einen super schönen Tag verbringen dürfen! Vielen lieben Dank an dieser Stelle nochmal an das Team von Arla und dem Lecker Magazin für die tolle Erfahrung und den unvergesslichen Tag!!!

Hier möchte ich noch einmal etwas ausfürlicher davon berichten und entsprechende Eindrücken wiedergeben.

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Die Bauer Media Group ist ein Familienunternehmen und zur Zeit Europas größter Zeitschriftenverlag. Neben den 433 Millionen verkauften Heften/Zeitschriften pro Jahr in Deutschland, zählen auch 400 digitale Produkte zum Portfolio der Bauer Group.hefte

Das Tagesgeschehen eines solchen Unternehmens einmal hinter den Kulissen erleben zu können, war natürlich der Wahnsinn…Ich war auch dementsprechend aufgeregt. Als ich in Hamburg ankam, übrigens für mich die schönste Stadt Deutschlands, habe ich zunächst im Hotel eingecheckt und ein wenig die Stadt bekundet. Am nächsten Tag habe ich mich dann auf den Weg zur Bauer Media Group gemacht. Das Gebäude allein war schon sehr imposant. Dort angekommen wurden wir alle herzlich aufgenommen und begrüßt. Nach einer Vorstellungsrunde und Erläuterung des Ablaufs, haben wir eine Führung durch die Abteilung erhalten. Neben einer großen Küche gibt es dort ganze Räume voller Requisiten und Dekors, Stoffen und sonstiger Accessoires. Wir waren alle total beeindruckt, denn solch einer Vielfalt kann man sich zu Hause als Foodblogger nicht oder nur selten bedienen.

Ditelleraccessoireszeitschriften-2e Arbeit dort erfolgt immer in Teams, bei denen mindestens ein Foodfotograf, ein Foodstylist und ein Requisiteur zusammen die Speisen für die Vermarktung herrichten.

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So war es dann auch an diesem Tag, denn wir haben dann die leckeren Cupcakes zubereitet.

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Daraufhin haben wir dann von einem professionellen Foodfotografen (liebe Grüße an dieser Stelle an Florian Bonnani) Tipps und Tricks zur Foodfotografie allgemein und zur anschließenden Bildbearbeitung erhalten und konnten Ihm dann live bei der Arbeit zuschauen.

 

 

Im Anschluss daran durften wir dann alles selbst unsere Fotos „schiessen“.

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Es war ein unvergesslicher Tag und eine absolut tolle Erfahrung. Vor allem war für mich auch sehr interessant, einmal andere Foodblogger kennen zu lernen und sich ein bisschen austauschen zu können. Vielen Dank also noch einmal für die Einladung von Arla, die Betreuung und Bewirtung vom Lecker Team, den lehrreichen Workshop durch den Fotografen und …ach, einfach Danke für ALLES!!!

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Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

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Typisch Winter…

Wenn die gemütliche Zeit wie Herbst oder Winter Einzug nimmt, dann ist mir oft nach einem deftigen Essen mit einer kräftigen Sauce oder Jus. Das tolle ist, dass man auch in dieser trüben Jahreszeit, das Essen mit vielen gesunden Lebensmitteln wie z.B. dem Rosenkohl aufpeppen und kombinieren kann. Und an dieser Stelle muss ich für den Rosenkohl eine Lanze brechen, für diejenigen, die diesen etwas abtun und verweigern. Natürlich, ich gebe zu, der Rosenkohl polarisiert wie kaum ein anderes Lebensmittel, doch vielleicht ist er mit der u.g. Marinade bzw. Zubereitungsart etwas „erträglicher“, wenn man Ihn nicht so gern mag…Auf jeden Fall ist der Rosenkohl in Sachen Nährstoffgehalt schon „Champions League“-würdig. Neben reichlich Ballaststoffen, glänzt dieser vor allem noch durch den hohen Vitamin C, Vitamin K, Kalium, Folsäure und Beta-Carotin  Gehalt….

 

 

Zur Zutatenliste:

Für die Polenta:

  • 125g Polenta
  • 250ml Milch
  • 250ml Gemüsebrühe oder Geflügelfond
  • Thymianblätter
  • Salz, Pfeffer, Knoblauch
  • Butter, Parmesan nach Konsistenz und Geschmack

 

Für die Sauce:

  • 150ml Rotwein
  • 50ml Portwein
  • 200ml Kalbsfond
  • 1-2 Lorbeerblätter
  • 2-3 Pimentkörner
  • 1-2 Nelken
  • 1 Möhre
  • ½ Staudensellerie
  • 1 Schalotte
  • 1 EL Puderzucker
  • 1 EL Tomatenmark
  • Kalte Butter

Für das Fleisch:

Ich habe hier Schweinefilet verwendet (mit Salz, Pfeffer, Zucker bestreut)

Rosmarin, Olivenöl, Butterschmalz, Knoblauch, Weisswein

Für den Rosenkohl:

  • 250g Rosenkohl
  • Olivenöl, Balsamico-Essig
  • Salz, Pfeffer, Honig, Knoblauch

 

Zur Zubereitung:

Den Rosenkohl verlesen, die ersten Blätter entnehmen und putzen und den Strunk kreuzweise einritzen. Dann kurz blanchieren, in Hälften schneiden und mit den Zutaten marinieren. Dann kommt dieser mit der Schnittfläche für ca. 20 Min. in den Ofen.

Das Schweinefleisch parieren, würzen und in Butterschmalz anbraten. Dann Olivenöl, Rosmarin, Knoblauch und Weißwein zufügen und für ca. 15 Min. bei 130°Grad in den Ofen geben. Kerntemperatur ca. 60°Grad und dann noch ziehen lassen…dann ist es schön saftig und zart

Für die Sauce die Zwiebeln anbraten Puderzucker zugeben und dann die Möhren und den Sellerie. Danach das Tomatenmark zugeben und anrösten lassen. Alles mit dem Wein ablöschen und nach und nach den Rotwein und Portwein zugeben. Danach die Gewürze zugeben und in Schüben den Fond angießen und reduzieren lassen. Vor dem Servieren noch die kalte Butter einrühren.

Für die Polenta die Brühe, die Milch mit der Knoblauchzehe und dem Lorbeerblatt aufkochen lassen und den Polenta Grieß einrieseln lassen und mit einem Schneebesen verrühren. Ca. 1 Minute köcheln lassen, die Gewürze entnehmen und dann vom Herd nehmen und ca. 20 Min. ziehen lassen. Dann mit Butter und Parmesan, ggf. Salz/Pfeffer abschmecken.

Fertig… 😉

 

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Halloween oder All Hallows´ Eve Teil2

Es darf wieder gegruselt und gefeiert werden. Bereits im letzten Jahr habe ich passend zur Halloween-Zeit, Ideen, Rezepte und Eindrücke (All Hallows´Eve Teil I) gepostet. Und so langsam muss ich sagen, habe ich Gefallen an dem Brauch gefunden. Man muss dazu aber ehrlicherweise sagen, dass wir dem Ursprungsland Irland bzw. den amerikanischen Kollegen, die es dann übernommen haben, in Sachen Kreativität und Vielfalt noch etwas hinterherhinken…Vielleicht schaue ich mir auch mal (seit Ewigkeiten) einen Horror-Streifen an. Vielleicht auch eine harmlose Teenie Grusel Klassiker Reihe wie Sream, den ich in der Tat sehr gut fand! Neben der mittlerweile standardmäßigen Dekoration, habe ich dieses Jahr Lust auf etwas süßes gehabt. Inspiriert hat mich dazu ein Musicalbesuch vor einigen Jahren in Stuttgart. Es war das Musical „Wicked – Die Hexen von Oz“…und es war echt sehenswert. Die Sängerin Willemijn Verkaik hat eine überragende Darstellung geboten und singt übrigens auch den berühmten Titelsong des Films Die Eiskönigin. Der absolute Lieblingsfilm der kleinen Tochter.

Dieses Jahr ziehen die Kinder auch als kleine Monster um die Häuser und erbeuten hoffentlich reichlich „Süßes oder Saures“ 😉 Die Vorbereitungen sind bereits erledigt, wobei wir noch einmal Kürbisse schnitzen müssen, da unsere erste Version leider verdorben war…

 

Zur Zubereitung:

Den Muffin-Teig nach Grundrezept-Art zubereiten. Butter aufschlagen, Zucker zugeben und dann die Eier. Alles kurz schaumig schlagen. Die Eier sollten nicht allzu kalt sein, sonst flockt die Butter wieder. In einer anderen Schüssel derweil das Mehl mit Salz und Backpulver vermengen und zu den Eiern geben und gut durchmischen. Nach Belieben nun den Kakao zugeben. Die Muffins in die Form geben (ungefähr zu 2/3 füllen) und dann für ca. 20 Minuten in den Backofen (Ober-/Unterhitze 180° Grad). Wer mag kann hier noch Schokolade/Kuvertüre in Stückchen zugeben.

Für das Wicked Topping den Pudding nach Packungsanweisung zubereiten und auskühlen lassen bzw. kalt stellen. Nun die Butter mit dem Puderzucker vermischen und aufschlagen. Und nach und nach den Vanillepudding zugeben. Zum Schluss mit der Lebensmittelfarbe einfärben und mit Hilfe eines Spritzbeutels auf den Muffinteig geben.

 

Zur Zutatenliste:

Muffin Teig:

  • 250g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 125g Butter
  • 150g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 250ml Buttermilch

 

Wicked Topping Créme:

  • 1 Päckchen Vanillepudding
  • 1 Prise Salz
  • 500ml Milch
  • 2 EL Zucker
  • 250g Butter (Zimmertemperatur)
  • 100g Puderzucker
  • Grüne Lebensmittelfarbe (ich habe in dem Fall gelbe und blaue gemischt bis ich den gewünschten Farbgrad hatte)

Fertig…!

Der Kreativität sind hier wirklich keine Grenzen gesetzt und genügend Filmmaterial als Inspirationsquelle gibt es auch….Also, viel Spaß beim gruseln…

Wie verbringt Ihr eigentlich Halloween? Mit Film gemütlich zu Hause? …Da habe ich glatt ein passendes Zitat aus Scream! 😉 (Achtung nichts für schwache Nerven…)

Sream 1 Filmzitat /die Telefon-Szene:

„Du hast mir noch gar nicht gesagt, wie du heißt.“ – „Warum willst du das denn wissen?“ – „Weil ich wissen will, wem ich zuschaue.“ 

 

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

 

Herbstliche Windräder aus Blätterteig mit Birne, Käse, Walnuss und Preiselbeer

Sobald die Temperaturen dort draußen etwas abfallen und der Herbst Einzug nimmt, wird es in den eigenen vier Wänden wieder urig. Leider hat dieser rasche Temperaturwechsel aber auch seine Kehrseite, wie in diesem Jahr mit dem Sturmtief Xavier bedauerlicherweise erleben müssen. Unsere Region ist da zum Glück einigermaßen verschont geblieben.

Wir waren in den Vorbereitungen/Ideensammlung für ein Familienfest und da kam mir entsprechend die Idee, als Vorspeise Windräder aus Blätterteig zu backen. Da war dann auch schnell klar, dass Birne, Walnuss und Käse nicht fehlen darf. Gesagt getan, das erste Testwindrad schmeckte vielversprechend. Doch etwas fehlte…Dann kam ich darauf, dem Windrad noch ein Tupfer Preiselbeeren zu verpassen. Siehe da, einfach perfekt…

 

Zur Zubereitung:

Die Birnen in Spalten schneiden, die Walnüsse hacken und den Käse in kleine Stückchen schneiden. Je nach Geschmack und Vorliebe kann man hier auch seinen Lieblingskäse verwenden, er sollte nur eine hohe Fettstufe aufweisen. Ein Eigelb mit etwas Milch vermengen. Den Blätterteig auslegen und in gefällige Stücke/Quadrate schneiden bzw. noch von den Ecken zur Mitte etwa 2/3 einschneiden (das werden dann die Windräder). Nun mit etwas Eimaße einpinseln und dann die Birnen Sternförmig auflegen. Dann werden die Ecken zur Mitte eingeklappt. Darauf kommt dann der Käse mit den Walnüssen. Die Windräder dann abschließend mit Ei einpinseln und für ca. 15 Minuten (je nach Größe) in den Ofen (mittlere Schiene, 180° Grad; Ober-Unterhitze) geben.

Zur Zutatenliste als Vorspeise für ca. 10 Personen:

  • Blätterteig (Fertigprodukt)
  • Preiselbeeren
  • Crème Fraîche
  • 2-3 Birnen (geschält, in Spalten)
  • 1 Handvoll Walnüsse
  • Gruyère Käse oder ähnlichen
  • 1 Ei (getrennt)
  • 1 EL Milch

 

Viel Spaß beim Nachbacken…

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Herbstlicher Chorizo-Kürbis-Süsskartoffel Eintopf zu Mimis_Foodblog-Geburtstag

Hallo Ihr Lieben,

dieser Post ist der lieben Melli von @mimisfoodblog.de gewidmet, denn Sie feiert Ihren dritten Blogger-Geburtstag. An dieser Stelle meinen herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Spaß und Erfolg.

Blogger-Geburtstag

Für diesen besonderen Tag, habe ich einen Chorizo-Kürbis-Süsskartoffel Eintopf kreiert. Passend zum Geburtstag hat Melli nämlich auch ein tolles Gewinnspiel ausgeschrieben. Ein Gericht, welches man in einem tollen Dutch Oven kochen kann.

Dutch Oven…(?) Was ist denn das?

Der DutchOven ist ein gußeisernes Gefäß zum Braten, Kochen und Backen und wird mithilfe von Kohle oder Holz beheizt. Dieses Gericht würde ich gerne einmal in so einem DutchOven kochen. Eintöpfe kann man also in so einem Topf gut kochen.

Meine Idee hinter dem Gericht, war es, dem herbstlichen Eintopf durch den Kürbis auch eine herzhafte und pikante Schärfe durch die Chorizo mitzugeben.

Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie Melli das Gericht findet. In einem DutchOven könnte man dann anstelle der Chorizo noch Rind nehmen und klassisch schmoren. Da ist der Kreativität keine Grenze gesetzt.

Eat&Style Messe

A propos Kreativität: Bevor ich den Eintopf gekocht habe, war ich heute noch auf dem Eat&Style Food-Festival in Düsseldorf. Es war ein toller Tag, ich habe lecker essen dürfen und mich inspirieren lassen. Als Highlight habe ich ein Asia Schweinebauch mit einer Auberginen-Relish von den Jungs von @strassenkueche gegessen. Es war hervorragend….Aber auch das Showkochen von Christoph Brand hat mich total begeistert. Nicht nur dass das Essen sehr lecker war, sondern es hat mich auch die Art von Herrn Brand so begeistert, der sowas von sympathisch und menschlich rüberkam….Hut ab!

Also, liebe Leute, ich wünsche Euch noch einen schönen Restsonnabend und freue mich, von Euch zu hören…Lasst es Euch gut gehen…

 

Zur Zutatenliste:

½ Hokkaido Kürbis

1 Dose geschälte Tomaten

2 Schalotten

½ Chorizo

2 Möhren

¼ Sellerieknolle

2 Knoblauchzehen

Salz, Pfeffer, Piment, Lorbeer, Kreuzkümmel, Zucker, Petersilie

1 Handvoll TK Bohnen

1-2 TL Tomatenmark

Olivenöl, Butter zum anbraten

400ml Gemüsefond

 

Zur Zubereitung:

  1. Möhren und Sellerie schälen, Hokkaido putzen und alles in kleine Stücke schneiden. Schalotten und Knoblauch in feine Stücke schneiden.
  2. Die Hälfte der Schalotten und Knoblauch in Butter anbraten, den Kürbis, Sellerie und die Möhren hinzugeben und anschwitzen.
  3. Dann das Tomatenmark zugeben, vermengen und alles anrösten lassen. Dann den Fond und die Tomaten dazu geben. Alles würzen und ca. 15 Min. einköcheln lassen.
  4. Die Chorizo von der Haut entfernen und in kleine Stücke schneiden. Dann mit den restlichen Schalotten und dem Knoblauch anbraten und zur Seite stellen.
  5. Die Bohnen blanchieren und kalt abschrecken und zur Seite stellen.
  6. Wenn das Gemüse gar ist aber noch ganz leichten Biss hat, die Chorizo und die Bohnen zum Eintopf geben und abschmecken

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Lücke bekennen…

 

Es sind die kleinen Momente im Leben, die von großer Bedeutung sind…Wenn der erste Wackelzahn dann nach einer gefühlt endlos langen Phase der Unsicherheit, Ungeduld, Angst und Vorfreude endlich ausfällt, macht sich große Erleichterung breit.

Ein ganz besonderer Lebensabschnitt…

In der Zeit zwischen dem 4ten und dem 6ten Lebensjahr, erfahren die Kleinen ein unvergessliches Erlebnis, welches gebührend gefeiert werden muss. Der Ausfall des ersten Wackelzahns ist der Beginn eines ca. 5-7 jährigen Prozesses, dessen Veränderung im Bereich der Mundpartie des Kindes eine oft spannend zu verfolgende Optik mit sich bringt. Mut zur Lücke ist da die entsprechende  Lebenseinstellung…Generell kann man sagen, dass der Zeitraum des Ausfalls im Verhältnis zum Erscheinen des ersten Zahn steht. Je früher man seine Milchzähne bekommt, umso eher fallen diese dann auch aus…In einer Sendung mit der Maus Folge habe ich gelernt, dass für den Prozess des Ausfalls wohl Bakterien verantwortlich sind, die die Zahnwurzel bzw. das Material des Milchzahns soweit „wegessen“, dass er seinen Halt verliert und Platz macht, für den darunterliegenden bleibenden Zahn.

Es wird ernst…

Die Tage vor dem Ausfall sind einfach nur aufregend und anstrengend für das Kind und manchmal auch für die Eltern. Wann wird er ausfallen, der Zahn. Doch wohl nicht beim Essen und dann verschlucke ich Ihn noch…Oder nachts und ich ersticke daran…Diese und ähnliche Fragen und Gedanken sind nicht selten…Unverhofft kommt in dem Fall oft und ehe man sich versieht, dann ist es auch schon passiert. Der Klassiker ist wirklich, der unbefangene Biss ins Brötchen….Rumms…Der Zahn ist ausgefallen. Nachdem dieser dann von den Brötchenresten bereinigt ist, wird er staunend und kritisch Begutachtet…Die erste Frage war aber dann auch direkt: „Kannst Du mal nachschauen, Blute ich?“ Und der darauf folgende Anblick in den brötchengefüllten Mund mit der frischen „Zahnwunde“ war schon ein Erlebnis, über welches man gekonnt hinweg schauen musste.

 

Wenn die Zahnfee kommt…

Der Geschichte nach, ist die Zahnfee ein Fabelwesen, das nachts in den Kindes Schlafzimmer kommt und den Zahn eintauscht gegen ein kleines Geschenk. Zum Glück sprechen ja diese Fabelwesen mit den Eltern vorher, wie es auch der Nikolaus und der das Christkind machen, um die familiären Regeln und Wünsche der Kinder berücksichtigen zu können. Denn das ein oder andere Kind möchte natürlich diesen einen Zahn aufbewahren und als mutmachende Trophäe behalten. Am Besten in einer entsprechenden Milchzahndose.

 

 

 

 

 

 

Wie auch immer es passiert, es ist ein besonderer Tag für ein kleines Kind und ein erster Schritt zum Großwerden….der auch auf ein bisschen Begleithilfe angewiesen ist…

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

 

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Malzbiergulasch…ein Sonntagsklassiker im Feintuning…

 

Durch Zufall bin ich auf das Malzbiergulasch gestoßen und hatte nach kurzer Rücksprache mit Dr. Google dann einige Treffer gefunden, wobei ich wie immer dann mein eigenes „Süppchen“ koche…in dem Fall ein Gulasch…Alles fängt mit einer Inspiration an…Ich habe mir schon vorher vorstellen können, dass diese Kombination unschlagbar ist und eine elegante Brücke zwischen herzhaft und süß schlagen kann. Und so ist es dann auch am Ende, ein tolles Geschmackserlebnis, welches ab nun dem „alten“ Gulasch Rezept den Rang ablaufen wird…

Zur Zutatenliste für 2 Erwachsene und 2 kleine hungrige Mäuler:

  • 600g Rindfleisch, am besten aus der Hüfte, der Schulter oder von der Rippe
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1 Flasche Malzbier 0,33ml …gerne auch mehr 😉
  • 150ml Kalbsfond
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Paprikamark
  • 2 Paprika
  • 1 Karotte
  • 2 Schalotten oder 1 Gemüsezwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Senf
  • 1-2 TL Paprikapulver
  • 300g Kartoffeln
  • Salz, Pfeffer, Piment, Wacholderbeeren, Lorbeerblatt, Kreuzkümmel, Petersilie

Zur Zubereitung:

  1. Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden, salzen und im Bräter scharf anbraten und wieder herausnehmen (warm stellen)
  2. Zwiebel, Knoblauch, Paprika sowie die Karotte schneiden und zusammen mit dem Paprikapulver in den Bräter zum anbraten geben, mit Tomaten- und Paprikamark versehen und leicht anrösten lassen
  3. Mit einem dicken Schluck Dunkelbier ablöschen und nach und nach den Rest zugeben, ebenso mit dem Fond vorgehen, alles mit Pfeffer würzen
  4. Das Fleisch sowie das Lorbeerblatt und die Wacholderbeeren (wieder) zugeben und alles ca. 40 Minuten köcheln lassen
  5. Die Kartoffeln schälen, in kleine Stücke schneiden und zum Gulasch geben und nochmals ca. 20 Minuten mitköcheln lassen
  6. Zum Abschluss mit Senf, Piment, Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Petersilie würzen
  7. Fertig…!

 

Viel Spaß beim nachkochen…

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Shakshuka – das israelische Nationalgericht in einer abgeänderten Version

Das israelische Nationalgericht, dessen Ursprung allerdings vermutlich eher in Nordafrika zu finden ist, gibt es mittlerweile in zahllosen Varianten. Ich sage hier ausdrücklich, dass ich meine eigene Interpretation von diesem Gericht gekocht habe und auch eine „schnelle“ und „einfache“ Variante gekocht habe. Es kann sowohl als üppiges Familienessen mit Baguette oder Bauernbrot serviert werden oder wie in meinem Fall, hat es als Kateressen hervorragende Dienste geleistet.

Zur Zubereitung:

Die Paprika und die Möhren in mundgerechte Stücke schneiden und in Öl kurz anbraten. Parallel das Rinderhack anbraten und zur Seite stellen. Nun die Zwiebeln in kleine Stücke schneiden, den Knoblauch auspressen und dazu geben. Dazu eine Prise Salz und Zucker sowie einen Schuss Gemüsebrühe geben und alles etwas dünsten lassen. Tomaten- und Paprikamark dazu geben und reduzieren lassen. Dann die stückigen Tomaten hinzufügen und mindestens eine halbe Stunde köcheln lassen (ggf. etwas Brühe nachgiessen). Während dieser Zeit die Baked Beans sowie das Rinderhack dazugeben. Am Ende die restlichen Zutaten zufügen und alles abschmecken. Kurz vor dem servieren, so habe ich es gemacht, die Eier in eine Mulde geben und pochieren lassen. Für die pochierten Eier ist ein Glaspfannendeckel fast unabdingbar, denn somit lässt sich wunderbar der Gargrad der Eier beobachten.

 

Zur Zutatenliste:

  • 1 Möhre
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 Paprikaschote
  • ½ TL Kreuzkümmel
  • 400g Rinderhack
  • 1 TL Paprika edelsüss
  • 1 EL Paprikamark
  • 1 EL Tomatenmark
  • Brauner Zucker
  • 3 Eier
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Dose stückige Tomaten
  • 1 Dose Baked Beans
  • Mais nach Belieben
  • Petersilie, Basilikum, Salz, Pfeffer, brauner Zucker, Limettensaft(lässt es nicht so dumpf schmecken)

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Breifahrplan

Breifahrplan

 

5.-7. Monat

morgens                      Mutter-oder Anfangsmilch

mittags

  • 1. Schritt Gemüsebrei + Mutter-oder Anfangsmilch
  • 2. Schritt Gemüse-Kartoffel-Brei + Mutter-oder Anfangsmilch
  • 3. Schritt Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei + Getränk

nachmittags             Mutter-oder Anfangsmilch

abends                        Mutter-oder Anfangsmilch

 

6.-8. Monat

morgens                      Mutter-oder Anfangsmilch

mittags                        Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei + Getränk

nachmittags              Mutter-oder Anfangsmilch

abends                        Vollmilch-Getreidebrei + Getränk

 

7.-9. Monat

morgens                      Mutter-oder Anfangsmilch

mittags                        Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei + Getränk

nachmittags              Getreide-Obst-Brei + Getränk

abends                        Vollmilch-Getreide-Brei + Getränk

 

Typische Stufe 1 Brei-Rezepte

Möhren-Kartoffel-Brei (pro Kinderportion)

100g Bio Möhren

80g Kartoffeln

3 EL Wasser

1 EL Rapsöl

spätestens mit der Einführung von Fleisch zum Brei, sollte man für die Aufnahme des Eisen noch Vitamin C in Form von einem EL Apfelsaft hinzufügen…

Bei großen Mengen einfach alles mal 10 rechnen…

 

Zubereitung

Die Möhren und Kartoffeln waschen, putzen und schälen. In kleine Stücke schneiden und im Kochtopf bei geringer Hitze (ca. 15 Min. weich kochen) lassen. Das Kochwasser gemäß dem Namen vorher einmal aufkochen lassen. Zum Schluss das Öl hinzufügen und pürieren.

 

Kleiner Tipp:

Die Portionen kann man wunderbar einfrieren, hierzu eignet sich u.a. gut ein Eiswürfelschälchen.

 

Anstelle der Möhren kann man wunderbar auch Zucchini verwenden. Denn einige Kinder klagen über Verstopfung nach dem Möhrenbrei, die Kartoffel ist da schon ein hilfreicher Begleiter.

 

Ab dem 5.-7. Monat

 

Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei

 

100g Gemüse

1 Kartoffel (ca. 50g)

20-30g Fleisch

2-3 EL Saft

1 EL Öl

 

 

Ab dem 6.-8. Monat

 

Milch-Getreide-Brei

200ml Milch

20g Vollkorn-Getreide

2 EL Obstsaft oder (selbst gemachter) Apfelmus

 

Ab dem 7.-9. Monat

 

Getreide-Obst-Brei

90ml Wasser

20g Vollkorn-Getreide-Flocken

100g frisches Obst

1 TL Rapsöl

 

© Christian Heinen

Beikost

Alle guten Dinge sind DREI…

Unser „Kleinster“ ist jetzt schon bald 5 Monate alt und es wird Zeit, mit der Beikost bzw. dem Zufüttern anzufangen. Nun ja…Es ist eine Umstellung, ein langer Prozess. Und viele Fragen kommen auf, viele Unsicherheiten…Ich denke, dass die Einführung der Beikost sehr individuell ist  und natürlich davon abhängt, wie das Kind es annimmt.

 

Signale

Zum Glück spielt die Natur aber mit einem und man stellt in der Tat ab dem 4. Lebensmonat fest, dass das Kind Interesse zeigt, die Familienmitglieder beim Essen beobachtet und Signale zeigt, „ich will auch…“. Sie fokussieren generell mehr und mehr das Essen und die Getränke auf dem Tisch…

 

Beikost

Was ist eigentlich Beikost und was zählt alles dazu. Im Grunde ist es einfach beschrieben, es ist alles an Nahrung, was zur Mutter- oder Säuglingsmilch zusätzlich zu sich genommen wird. In jeden Fall ist es wichtig und notwendig, dass man noch nach wie vor die Muttermilch bzw. Säuglingsmilch anbietet. Es empfiehlt sich hier jedoch, zwischen dem Zufüttern und der anschließenden Milchvergabe einen zeitlichen Abstand von ca. 15 Minuten einzuplanen, damit das Kind die Beikost als „Nahrung“ abspeichert und das Sättigungsgefühl eintreten kann. Die Beikost ist ein spannendes Kapitel und der Grundstein für eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Eines sei von Anfang an ausdrücklich gesagt, mit Zwang klappt es nicht, im Gegenteil, den Kindern nimmt man den Entdeckungsdrang und man erreicht nur das Gegenteil.

 

Familienkost

Die nächste Stufe ist dann die Familienkost, d.h. Die Mahlzeiten, die auch die Familie zu sich nimmt. Wobei es für die Beikost auch tolle Rezepte gibt, beides zu kombinieren. Dazu aber später mehr.

 

Ernährungsplan

Die Beikost erfolgt nach einem Stufensystem, in dem man

 

in der 1. Stufe:

einen Gemüsebrei einführt oder auch mal eine Brotrinde, dann Fleisch und Getreideflocken zufügt

 

in der 2. Stufe:

das Gemüse um Kartoffeln und Fleisch erweitert sowie Getreideflocken

 

in der 3. Stufe:

dem Brei noch Fisch oder Ei zufügt

 

und zuletzt, in der 4. Stufe:

die Familienkost

 

Als gängiges Gemüse hat sich für die 1. Stufe Karotte und Pastinake bewährt(wobei die Pastinake nur saisonal erhältlich ist). Zudem kann man auch gut Kohlrabi oder Zucchini wählen.

Wichtig ist nur, dass man das Gemüse nicht wild ausprobiert, sondern je 1 Woche lang auf evtl. Unerträglichkeiten testet und somit ausfindig machen kann.

Im Möhrenbrei auch etwas neutrales Speiseöl zugeben, damit sich die beta-carotin Vitamine auflösen können. Zu empfehlen ist hier Rapsöl aufgrund des hohen Anteils an essentiellen Fettsäuren sowie der wichtigen Omega-3-Fettsäuren.

Ziel dieses Plans ist es, jeden Monat eine Mahlzeit zu ersetzen, um dann mit ca. 1 Jahr vollständig auf Familienkost umstellen zu können.

Elsa Eiskönigin Geburtstags-Torte

Meine Güte, wie die Zeit vergeht…Nun ist wieder ein Jahr ins Land gezogen und die „Kleine“ hat Geburtstag. Und natürlich gibt es für Mädchen in dem Alter nur ein Thema: Eiskönigin Elsa. Da hat Disney einmal wieder bewiesen, was es kann; einen spannenden Kinderfilm abliefern, hervorragende Computeranimation und exzellente Merchandising Arbeit…muss man ja mal zugeben;

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Nun ja, und passend zum Thema wünschte sich unsere „Kleine“ eine Elsa Torte…Damit hatte ich eine besondere und herausfordernde Challenge. Als Basiskuchen habe ich es mir einfach gemacht und einen Schoko-Kuchen gebacken. Hier hat man wirklich freie Hand, denn was sich da unter der Fondant Decke verbirgt, das sieht man ja zunächst nicht…Wobei es sollte schon ein etwas festerer Teig sein, denn sonst kann es die Traglast der Deko nicht halten…Aber es zugegebenermassen wirklich Spaß gemacht, die Torte zu dekorieren und die Mühe haben sich gelohnt….Auf jeden Fall gab es strahlende Augen bei der ersten Sichtung…

Zur Zutatenliste:

Kuchen als Basis nach Wahl

Fondantdecke in weiss

Puderzucker mit Wasser und blauer Lebensmittelfarbe für den Eisboden

Eiskönigin Tortenfiguren

Elsa Eiskönigin Tortenfigur

Dekorfondant und Ausstecher zum Verzieren

Rosa Zuckerperlen und blauer Glitzerstreu

 

Zur Zubereitung:

Einen Kuchen nach Wahl backen, hier war es ein einfacher Marmorkuchen…Nach dem Abkühlen, in den Kühlschrank geben und erkalten lassen. In der Zwischenzeit die Eisbonbons in einer Pfanne leicht  erhitzen. Ein guter Tipp war, dafür Backpapier als Unterlage in die Pfanne zu legen. So kann nichts verkleben und einbrennen und man kann nach gewünschter Konsistenz, das Backpapier mit den geschmolzenen Bonbons einfach herausnehmen und zum erkalten auslegen. Hierzu habe ich eine Küchenrolle verwendet. Nun kann man die Fondantdecke (nach Packungsanleitung) auf den Kuchen platzieren und andrücken. Die erkalteten Bonbons stellen quasi die Eiswand da und kann in den Kuchen gesteckt werden. Vorsicht ist hier geboten, da die Zuckerwand leicht zerbricht…Zur weiteren Dekorierung sind hier einfach nur ein wenig Phantasie und „Elsa“ Kenntnisse gefragt.

Viel Spaß…und die leuchtenden Augen der Kleinen ist die Belohnung….

Liebe Grüße,

Christian

© Christian Heinen