Wie wäre denn mal mit einer Bratapfelmarmelade…?

Ich bin immer wieder überrascht, wie einfach und schnell man eine Marmelade gezaubert hat…Und der Aufwand lohnt sich auch immer..zumal man selbst die Zutaten bestimmen kann und anpassen kann…ich möchte auch nicht sagen, dass industriell hergestellte Marmelade nicht schmeckt oder dergleichen, dem ist nicht so und mittlerweile findet man selbst die ausgefallensten Varianten.

Diese Marmelade habe ich ehrlicherweise bereits vor Weihnachten gekocht, denn wir haben damit die Großeltern und Paten beschert. Im Trubel der Weihnachtszeit ist mein Post dann etwas untergegangen…und derzeit habe ich eh kaum Zeit für irgendwas…

 

 

 

 

Unser „Kleinster“ hat die magische Stufe des robbens verlassen und kann nun krabbeln bzw. beginnt nun mittlerweile die „ich zieh mich an allem hoch was so rum steht“ – Phase…Ich finde es einfach beeindruckend, wie sehr dieser Drang des „laufen lernens“ instinktiv oder genetisch verankert ist und es kein Halten gibt…Es ist imposant mit wie viel Ehrgeiz die Kids an die Sache herangehen…unaufhörlich weitermachen, bis das Ziel erreicht ist. Trotz täglichem Frust und Ärger, den Mut und den Willen nicht verlieren. Toll!

Zurück zum Thema…die Bratapfelmarmelade…Diese Marmelade ist zwar nicht besonders schnell gemacht, da sie ca. 2-3 Stunden ziehen muss, aber während dieser Zeit, kommt die Marmelade schon recht gut allein zurecht und bedarf keinerlei großen Betreuung…Als Apfel habe ich hier einen Berlepsch verwendet. Er ist eine ziemliche alte Sorte und wurde Ende des 19. Jahrhunderts gezüchtet. Man kann ihn hervorragend lagern, ist saftig und kräftig vom Fruchtfleisch und gehört zu den Äpfeln mit dem höchsten Vitamin C Gehalt. Generell macht man aber mit dem klassischen Boskoop nichts verkehrt…

Zur Zutatenliste:

  • gut 1kg Äpfel
  • 5 EL Zitronensaft
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 Zimtstange
  • 2-3 EL Butter
  • 100g gemahlene Mandeln
  • Saft 1 Orange + 2 Streifen Schale
  • 1 Mark einer Vanilleschote (+ die Schote beim ziehen lassen und kochen im Topf lassen)
  • 500g Gelierzucker (2:1)
  • 2-3 Kardamomkapseln
  • 1 Nelke
  • Ingwer nach belieben
  • 1 EL Rum

Zur Zubereitung:

Zunächst heizen wir den Backofen auf 200° Grad vor. Die Äpfel evtl. säubern, in Hälften schneiden, das Kerngehäuse herausnehmen (geht übrigens gut mit einem Teelöffel). Die Äpfel dann in eine gefettete Auflaufform geben mit der Hautseite nach unten und mit Zitronensaft (ca. 1-2 EL) und Butterflocken versehen.

Die Äpfel nun im Ofen garen (ca. 20-25 Minuten) und dann ca. 500g des Bratapfels in einen Topf geben. Ich habe die Schale teilweise beibehalten. In den Topf kommen nun der Gelierzucker, der Orangen- und Zitronensaft, die Orangenschalen, die Gewürze und der Rum. Das Ganze lässt man nun am besten 2-3 Stunden ziehen. Nun wird alles aufgekocht und nach ca. 5 Minuten (Gelierprobe) sollte die Marmelade fertig sein.

Fertig…

Liebe Grüße,

Euer Christian

© Christian Heinen

 

Halloween oder All Hallows´ Eve Teil2

Es darf wieder gegruselt und gefeiert werden. Bereits im letzten Jahr habe ich passend zur Halloween-Zeit, Ideen, Rezepte und Eindrücke (All Hallows´Eve Teil I) gepostet. Und so langsam muss ich sagen, habe ich Gefallen an dem Brauch gefunden. Man muss dazu aber ehrlicherweise sagen, dass wir dem Ursprungsland Irland bzw. den amerikanischen Kollegen, die es dann übernommen haben, in Sachen Kreativität und Vielfalt noch etwas hinterherhinken…Vielleicht schaue ich mir auch mal (seit Ewigkeiten) einen Horror-Streifen an. Vielleicht auch eine harmlose Teenie Grusel Klassiker Reihe wie Sream, den ich in der Tat sehr gut fand! Neben der mittlerweile standardmäßigen Dekoration, habe ich dieses Jahr Lust auf etwas süßes gehabt. Inspiriert hat mich dazu ein Musicalbesuch vor einigen Jahren in Stuttgart. Es war das Musical „Wicked – Die Hexen von Oz“…und es war echt sehenswert. Die Sängerin Willemijn Verkaik hat eine überragende Darstellung geboten und singt übrigens auch den berühmten Titelsong des Films Die Eiskönigin. Der absolute Lieblingsfilm der kleinen Tochter.

Dieses Jahr ziehen die Kinder auch als kleine Monster um die Häuser und erbeuten hoffentlich reichlich „Süßes oder Saures“ 😉 Die Vorbereitungen sind bereits erledigt, wobei wir noch einmal Kürbisse schnitzen müssen, da unsere erste Version leider verdorben war…

 

Zur Zubereitung:

Den Muffin-Teig nach Grundrezept-Art zubereiten. Butter aufschlagen, Zucker zugeben und dann die Eier. Alles kurz schaumig schlagen. Die Eier sollten nicht allzu kalt sein, sonst flockt die Butter wieder. In einer anderen Schüssel derweil das Mehl mit Salz und Backpulver vermengen und zu den Eiern geben und gut durchmischen. Nach Belieben nun den Kakao zugeben. Die Muffins in die Form geben (ungefähr zu 2/3 füllen) und dann für ca. 20 Minuten in den Backofen (Ober-/Unterhitze 180° Grad). Wer mag kann hier noch Schokolade/Kuvertüre in Stückchen zugeben.

Für das Wicked Topping den Pudding nach Packungsanweisung zubereiten und auskühlen lassen bzw. kalt stellen. Nun die Butter mit dem Puderzucker vermischen und aufschlagen. Und nach und nach den Vanillepudding zugeben. Zum Schluss mit der Lebensmittelfarbe einfärben und mit Hilfe eines Spritzbeutels auf den Muffinteig geben.

 

Zur Zutatenliste:

Muffin Teig:

  • 250g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 125g Butter
  • 150g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 250ml Buttermilch

 

Wicked Topping Créme:

  • 1 Päckchen Vanillepudding
  • 1 Prise Salz
  • 500ml Milch
  • 2 EL Zucker
  • 250g Butter (Zimmertemperatur)
  • 100g Puderzucker
  • Grüne Lebensmittelfarbe (ich habe in dem Fall gelbe und blaue gemischt bis ich den gewünschten Farbgrad hatte)

Fertig…!

Der Kreativität sind hier wirklich keine Grenzen gesetzt und genügend Filmmaterial als Inspirationsquelle gibt es auch….Also, viel Spaß beim gruseln…

Wie verbringt Ihr eigentlich Halloween? Mit Film gemütlich zu Hause? …Da habe ich glatt ein passendes Zitat aus Scream! 😉 (Achtung nichts für schwache Nerven…)

Sream 1 Filmzitat /die Telefon-Szene:

„Du hast mir noch gar nicht gesagt, wie du heißt.“ – „Warum willst du das denn wissen?“ – „Weil ich wissen will, wem ich zuschaue.“ 

 

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

 

Lücke bekennen…

 

Es sind die kleinen Momente im Leben, die von großer Bedeutung sind…Wenn der erste Wackelzahn dann nach einer gefühlt endlos langen Phase der Unsicherheit, Ungeduld, Angst und Vorfreude endlich ausfällt, macht sich große Erleichterung breit.

Ein ganz besonderer Lebensabschnitt…

In der Zeit zwischen dem 4ten und dem 6ten Lebensjahr, erfahren die Kleinen ein unvergessliches Erlebnis, welches gebührend gefeiert werden muss. Der Ausfall des ersten Wackelzahns ist der Beginn eines ca. 5-7 jährigen Prozesses, dessen Veränderung im Bereich der Mundpartie des Kindes eine oft spannend zu verfolgende Optik mit sich bringt. Mut zur Lücke ist da die entsprechende  Lebenseinstellung…Generell kann man sagen, dass der Zeitraum des Ausfalls im Verhältnis zum Erscheinen des ersten Zahn steht. Je früher man seine Milchzähne bekommt, umso eher fallen diese dann auch aus…In einer Sendung mit der Maus Folge habe ich gelernt, dass für den Prozess des Ausfalls wohl Bakterien verantwortlich sind, die die Zahnwurzel bzw. das Material des Milchzahns soweit „wegessen“, dass er seinen Halt verliert und Platz macht, für den darunterliegenden bleibenden Zahn.

Es wird ernst…

Die Tage vor dem Ausfall sind einfach nur aufregend und anstrengend für das Kind und manchmal auch für die Eltern. Wann wird er ausfallen, der Zahn. Doch wohl nicht beim Essen und dann verschlucke ich Ihn noch…Oder nachts und ich ersticke daran…Diese und ähnliche Fragen und Gedanken sind nicht selten…Unverhofft kommt in dem Fall oft und ehe man sich versieht, dann ist es auch schon passiert. Der Klassiker ist wirklich, der unbefangene Biss ins Brötchen….Rumms…Der Zahn ist ausgefallen. Nachdem dieser dann von den Brötchenresten bereinigt ist, wird er staunend und kritisch Begutachtet…Die erste Frage war aber dann auch direkt: „Kannst Du mal nachschauen, Blute ich?“ Und der darauf folgende Anblick in den brötchengefüllten Mund mit der frischen „Zahnwunde“ war schon ein Erlebnis, über welches man gekonnt hinweg schauen musste.

 

Wenn die Zahnfee kommt…

Der Geschichte nach, ist die Zahnfee ein Fabelwesen, das nachts in den Kindes Schlafzimmer kommt und den Zahn eintauscht gegen ein kleines Geschenk. Zum Glück sprechen ja diese Fabelwesen mit den Eltern vorher, wie es auch der Nikolaus und der das Christkind machen, um die familiären Regeln und Wünsche der Kinder berücksichtigen zu können. Denn das ein oder andere Kind möchte natürlich diesen einen Zahn aufbewahren und als mutmachende Trophäe behalten. Am Besten in einer entsprechenden Milchzahndose.

 

 

 

 

 

 

Wie auch immer es passiert, es ist ein besonderer Tag für ein kleines Kind und ein erster Schritt zum Großwerden….der auch auf ein bisschen Begleithilfe angewiesen ist…

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

 

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Breifahrplan

Breifahrplan

 

5.-7. Monat

morgens                      Mutter-oder Anfangsmilch

mittags

  • 1. Schritt Gemüsebrei + Mutter-oder Anfangsmilch
  • 2. Schritt Gemüse-Kartoffel-Brei + Mutter-oder Anfangsmilch
  • 3. Schritt Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei + Getränk

nachmittags             Mutter-oder Anfangsmilch

abends                        Mutter-oder Anfangsmilch

 

6.-8. Monat

morgens                      Mutter-oder Anfangsmilch

mittags                        Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei + Getränk

nachmittags              Mutter-oder Anfangsmilch

abends                        Vollmilch-Getreidebrei + Getränk

 

7.-9. Monat

morgens                      Mutter-oder Anfangsmilch

mittags                        Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei + Getränk

nachmittags              Getreide-Obst-Brei + Getränk

abends                        Vollmilch-Getreide-Brei + Getränk

 

Typische Stufe 1 Brei-Rezepte

Möhren-Kartoffel-Brei (pro Kinderportion)

100g Bio Möhren

80g Kartoffeln

3 EL Wasser

1 EL Rapsöl

spätestens mit der Einführung von Fleisch zum Brei, sollte man für die Aufnahme des Eisen noch Vitamin C in Form von einem EL Apfelsaft hinzufügen…

Bei großen Mengen einfach alles mal 10 rechnen…

 

Zubereitung

Die Möhren und Kartoffeln waschen, putzen und schälen. In kleine Stücke schneiden und im Kochtopf bei geringer Hitze (ca. 15 Min. weich kochen) lassen. Das Kochwasser gemäß dem Namen vorher einmal aufkochen lassen. Zum Schluss das Öl hinzufügen und pürieren.

 

Kleiner Tipp:

Die Portionen kann man wunderbar einfrieren, hierzu eignet sich u.a. gut ein Eiswürfelschälchen.

 

Anstelle der Möhren kann man wunderbar auch Zucchini verwenden. Denn einige Kinder klagen über Verstopfung nach dem Möhrenbrei, die Kartoffel ist da schon ein hilfreicher Begleiter.

 

Ab dem 5.-7. Monat

 

Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei

 

100g Gemüse

1 Kartoffel (ca. 50g)

20-30g Fleisch

2-3 EL Saft

1 EL Öl

 

 

Ab dem 6.-8. Monat

 

Milch-Getreide-Brei

200ml Milch

20g Vollkorn-Getreide

2 EL Obstsaft oder (selbst gemachter) Apfelmus

 

Ab dem 7.-9. Monat

 

Getreide-Obst-Brei

90ml Wasser

20g Vollkorn-Getreide-Flocken

100g frisches Obst

1 TL Rapsöl

 

© Christian Heinen

Beikost

Alle guten Dinge sind DREI…

Unser „Kleinster“ ist jetzt schon bald 5 Monate alt und es wird Zeit, mit der Beikost bzw. dem Zufüttern anzufangen. Nun ja…Es ist eine Umstellung, ein langer Prozess. Und viele Fragen kommen auf, viele Unsicherheiten…Ich denke, dass die Einführung der Beikost sehr individuell ist  und natürlich davon abhängt, wie das Kind es annimmt.

 

Signale

Zum Glück spielt die Natur aber mit einem und man stellt in der Tat ab dem 4. Lebensmonat fest, dass das Kind Interesse zeigt, die Familienmitglieder beim Essen beobachtet und Signale zeigt, „ich will auch…“. Sie fokussieren generell mehr und mehr das Essen und die Getränke auf dem Tisch…

 

Beikost

Was ist eigentlich Beikost und was zählt alles dazu. Im Grunde ist es einfach beschrieben, es ist alles an Nahrung, was zur Mutter- oder Säuglingsmilch zusätzlich zu sich genommen wird. In jeden Fall ist es wichtig und notwendig, dass man noch nach wie vor die Muttermilch bzw. Säuglingsmilch anbietet. Es empfiehlt sich hier jedoch, zwischen dem Zufüttern und der anschließenden Milchvergabe einen zeitlichen Abstand von ca. 15 Minuten einzuplanen, damit das Kind die Beikost als „Nahrung“ abspeichert und das Sättigungsgefühl eintreten kann. Die Beikost ist ein spannendes Kapitel und der Grundstein für eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Eines sei von Anfang an ausdrücklich gesagt, mit Zwang klappt es nicht, im Gegenteil, den Kindern nimmt man den Entdeckungsdrang und man erreicht nur das Gegenteil.

 

Familienkost

Die nächste Stufe ist dann die Familienkost, d.h. Die Mahlzeiten, die auch die Familie zu sich nimmt. Wobei es für die Beikost auch tolle Rezepte gibt, beides zu kombinieren. Dazu aber später mehr.

 

Ernährungsplan

Die Beikost erfolgt nach einem Stufensystem, in dem man

 

in der 1. Stufe:

einen Gemüsebrei einführt oder auch mal eine Brotrinde, dann Fleisch und Getreideflocken zufügt

 

in der 2. Stufe:

das Gemüse um Kartoffeln und Fleisch erweitert sowie Getreideflocken

 

in der 3. Stufe:

dem Brei noch Fisch oder Ei zufügt

 

und zuletzt, in der 4. Stufe:

die Familienkost

 

Als gängiges Gemüse hat sich für die 1. Stufe Karotte und Pastinake bewährt(wobei die Pastinake nur saisonal erhältlich ist). Zudem kann man auch gut Kohlrabi oder Zucchini wählen.

Wichtig ist nur, dass man das Gemüse nicht wild ausprobiert, sondern je 1 Woche lang auf evtl. Unerträglichkeiten testet und somit ausfindig machen kann.

Im Möhrenbrei auch etwas neutrales Speiseöl zugeben, damit sich die beta-carotin Vitamine auflösen können. Zu empfehlen ist hier Rapsöl aufgrund des hohen Anteils an essentiellen Fettsäuren sowie der wichtigen Omega-3-Fettsäuren.

Ziel dieses Plans ist es, jeden Monat eine Mahlzeit zu ersetzen, um dann mit ca. 1 Jahr vollständig auf Familienkost umstellen zu können.

Elsa Eiskönigin Geburtstags-Torte

Meine Güte, wie die Zeit vergeht…Nun ist wieder ein Jahr ins Land gezogen und die „Kleine“ hat Geburtstag. Und natürlich gibt es für Mädchen in dem Alter nur ein Thema: Eiskönigin Elsa. Da hat Disney einmal wieder bewiesen, was es kann; einen spannenden Kinderfilm abliefern, hervorragende Computeranimation und exzellente Merchandising Arbeit…muss man ja mal zugeben;

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Nun ja, und passend zum Thema wünschte sich unsere „Kleine“ eine Elsa Torte…Damit hatte ich eine besondere und herausfordernde Challenge. Als Basiskuchen habe ich es mir einfach gemacht und einen Schoko-Kuchen gebacken. Hier hat man wirklich freie Hand, denn was sich da unter der Fondant Decke verbirgt, das sieht man ja zunächst nicht…Wobei es sollte schon ein etwas festerer Teig sein, denn sonst kann es die Traglast der Deko nicht halten…Aber es zugegebenermassen wirklich Spaß gemacht, die Torte zu dekorieren und die Mühe haben sich gelohnt….Auf jeden Fall gab es strahlende Augen bei der ersten Sichtung…

Zur Zutatenliste:

Kuchen als Basis nach Wahl

Fondantdecke in weiss

Puderzucker mit Wasser und blauer Lebensmittelfarbe für den Eisboden

Eiskönigin Tortenfiguren

Elsa Eiskönigin Tortenfigur

Dekorfondant und Ausstecher zum Verzieren

Rosa Zuckerperlen und blauer Glitzerstreu

 

Zur Zubereitung:

Einen Kuchen nach Wahl backen, hier war es ein einfacher Marmorkuchen…Nach dem Abkühlen, in den Kühlschrank geben und erkalten lassen. In der Zwischenzeit die Eisbonbons in einer Pfanne leicht  erhitzen. Ein guter Tipp war, dafür Backpapier als Unterlage in die Pfanne zu legen. So kann nichts verkleben und einbrennen und man kann nach gewünschter Konsistenz, das Backpapier mit den geschmolzenen Bonbons einfach herausnehmen und zum erkalten auslegen. Hierzu habe ich eine Küchenrolle verwendet. Nun kann man die Fondantdecke (nach Packungsanleitung) auf den Kuchen platzieren und andrücken. Die erkalteten Bonbons stellen quasi die Eiswand da und kann in den Kuchen gesteckt werden. Vorsicht ist hier geboten, da die Zuckerwand leicht zerbricht…Zur weiteren Dekorierung sind hier einfach nur ein wenig Phantasie und „Elsa“ Kenntnisse gefragt.

Viel Spaß…und die leuchtenden Augen der Kleinen ist die Belohnung….

Liebe Grüße,

Christian

© Christian Heinen

 

Bratäpfel mit Vanillesauce

Ein nettes Beisammensein bei kaltem Wetter, mit Glühwein in der Hand und der stimmungsvollen Weihnachtsmusik in den Ohren…Die Weihnachtszeit eben…Und gerade mit den Kindern erleben wir Weihnachten auch wieder auf ganz neue Weise und sehr intensiv. Wir erfreuen uns an den strahlenden Kinderaugen, wenn auf dem Weihnachtsmarkt das Karussell mit dem Feuerwehrauto und dem Pony entdeckt wird…Weihnachten hat nun einmal auch viel mit Traditionen zu tun. So hatte ich selbstverständlich auch einen typischen Klassiker der Weihnachtszeit zubereitet, die Rede ist vom Bratapfel mit Vanillesauce und Eis. Für das Rezept habe ich mich an die Variante von Johann Lafer gehalten, die er in dem Buch Johann Lafer – Gut kochen beschreibt (affiliate link zugefügt).

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Die Zutaten für 4 Personen (7-8 kleine Äpfel):

  • Vanillesauce:
  • 250g Sahne
  • 125ml Milch
  • 2 Vanilleschoten (Mark)
  • 40g Zucker
  • 4 Eigelb

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Füllung der Äpfel:

  • 100g Marzipanrohmasse
  • 1 Handvoll Rosinen
  • 1 Schuss Calvados
  • 1 Messerspitze Zimt
  • 7-8 kleine Äpfel (z.B. kleine Braeburn)

Sud für die Form:

  • 1-2 TL Zucker
  • 40g Butter
  • 100ml Apfelsaft
  • 1 Prise Zimt

Zur Zubereitung:

Die Zutaten für die Vanillesauce (bis auf die Eigelbe) vermengen und aufkochen lassen. Die Saue nun über einem heißen Wasserbad schaumig schlagen und währenddessen die Eigelbe langsam einrühren. Sobald die gewünschte Konsistenz erreicht ist, die Vanillesauce dann auskühlen lassen und im Kühlschrank kalt stellen.

Währenddessen kann man sich den Bratäpfeln widmen. Dazu die Äpfel aushöhlen und den oberen Bereich (etwas ¼ des Apfels) abtrennen. Die Äpfel nun mit Zitronensaft beträufeln, damit diese nicht unnötig braun werden. Aus den Zutaten für die Füllung eine Masse kneten und diese dann in die Apfelhöhlen drücken. Die Zutaten für den Sud in einer Pfanne kurz aufkochen lassen und in eine Back- oder Auflaufform geben. Darauf platziert man nun die vorbereiteten Äpfel und gibt die Form für ca. 20-25 Minuten bei 200° Grad in den Ofen (mittlere Schien).

Garnieren und anrichten kann man die Äpfel nun mit der Vanillesauce und 1-2 Kugeln Speiseeis.

Ach, ich freue mich jetzt schon wieder auf Weihnachten….;-)

Nicht ohne Grund, nennt man diese Zeit, „The Most Wonderful Time Of The Year“!

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

 

Mandel-Pistazien-Sterne und die Kinder-Backstube

In der Weihnachtsbäckerei, gibt es manche Leckerei…

Dieser „Song“ läuft hier bei den „Kleinen“ rauf und runter und klingt selbst dann noch im Ohr, wenn die Musik aus ist…Aber ehrlich gesagt, muss man vor dem lieben Herrn Zuckowski den Hut ziehen und für seine „Arbeit“ dankbar sein. Was wäre die Alternative? Schni Schna Schnappi? Ich mag Ihn halt und finde seine Musik toll (wenn es um Kinderlieder geht…)

Am Wochenende zuvor haben wir ein großes Backevent gemacht und die Kinder konnten Ihre Plätzchen selbst ausstechen und nach dem Backen verzieren…Hier ein paar Eindrücke:

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Bei den Pistazien-Mandel-Plätzchen handelt es sich um eine Variante, die gänzlich ohne Mehl auskommt und im Grunde fast wie ein Low Carb Rezept daher kommen würde, wenn da nicht der Zuckeranteil wäre. Wohingegen man hier wunderbar auch auf Xylith, Süßstoff oder Stevia zurückgreifen könnte…Wie auch immer, die Plätzchen schmecken aufgrund des Limettenabriebs und dem fehlenden Mehlanteil sehr frisch und leicht. Eine wirklich schöne und leckere Abwechslung…

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Die Zutatenliste:

  • 40g gehackte Pistazien
  • 1 Eiweiß
  • Abrieb von einer Limette
  • 220g gehackte Mandeln
  • 150g Zucker (oder ersatzweise Süßstoff oder Xylith)
  • 1 Pkt Vanillezucker
  • Puderzucker

Zur Zubereitung:

Den Backofen auf 125° Grad vorheizen. Die Limette heiß abspülen, den Abrieb mit den Mandeln, dem Eiweiß und den Pistazien mit dem Knethaken vermengen und durchkneten lassen.

Dann kommt der Teig für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank und kann erst einmal ruhen. Nun kann amn den Teig ausrollen und die gewünschten Formen ausstechen. Diese kommen dann auf dem Backblech für ca. 15 Minuten in den Ofen. Der Teig sollte nicht anbräunen. Nach einer kurzen Abkühlzeit kann man dann den Puderzucker darüber streuen und so wie ich es tat, direkt probieren…

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Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Paprika-Putenschnitzel aus dem Ofen

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Alle Jahre wieder…Wenn es nach den Kindern geht, wird die Vorweihnachtszeit eigentlich nicht mit dem 1. Advent oder Nikolaus eingeläutet, sondern mit dem Martinstag…So hat auch St. Martin einen ebenso hohen Stellenwert wie der Nikolaus, der Weihnachtsmann oder das Christkind. Das Fest des heiligen Martin wurde ursprünglich am letzten Tag vor Beginn der Fastenzeit gefeiert. Da man dann also noch einmal ordentlich zulangen durfte, gab es (und gibt es hier und dort noch immer) klassisch „Martinsgans mit Knödeln und Rotkohl“. Ein Vorgeschmack auf die Weihnachtszeit. Wie jedes Jahr haben auch wir den heiligen Martin in Form eines Martinsumzuges gefeiert und mit Liedern unterstützt. Ausgestattet mit Ersatzbatterien und Tesafilm zogen wir also um die Straßen und freuten uns auf das wärmende Martinsfeuer. Zu Hause angekommen haben wir uns dann auf die vorbereiteten Paprika-Putenbrustfilets aus dem Ofen gestürzt. Das Rezept bzw. die Zubereitung ist erstaunlich einfach gehalten und trotzdem lecker. Zudem fällt dieses Rezept durchaus in die Kategorie „Low-carb“, selbst wenn es dazu Reis gibt, wie wir es gemacht haben, hält sich der Kohlenhydrate-Anteil noch in Grenzen.

Die Zutaten:

  • 3-4 Putenbrustfilets
  • 2-3 Paprikaschoten
  • 2-3 EL Schmand
  • 1-2 EL Tomatenmark
  • 250 ml Geflügelfond
  • Parmesan, Paprikapulver, Basilikum, Salz, Pfeffer, Chilipulver, Cayennepfeffer
  • Mehl zum mehlieren
  • Reis

Zur Zubereitung:

Die Putenbrust mehlieren und in eine Auflaufform geben. Den Basilikum und die Paprika waschen und schneiden und über Putenbrust geben. Aus dem Schmand, dem Tomartenmark, den Gewürzen und dem Fond eine Sauce mischen und diese auf die Paprika und die Putenbrust verteilen.

Den Käse dann zum Schluss darauf verteilen und bei ca. 175 Grad ca. 40-60 Minuten garen (je nach Größe der Hähnchenbrüste und/oder Saucenanteil).

Dazu passt Reis sehr gut oder man lässt es ohne Sättigungsbeilage und hat ein wunderbares low carb Essen.

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

All Hallows Eve…!

Es darf gegruselt werden….Eigentlich wollte ich ja den Beitrag passend zu Halloween posten…Doch so wirklich rechtzeitig hatte es der Beitrag nur auf Instagram geschafft…

Unsere Kinder sind mittlerweile in einem entsprechenden Alter, sodass wir Halloween feiern konnten und jede Menge Spaß hatten…Wir haben die Fenster mit süßen Grusel-Aufklebern versehen, die Tische mit Spinnennetz-Tischdecken, Gummispinnen und Woll-Spinnennetzen dekoriert… Auf unserem Grusel-Buffet wurden Mumien-Würstchen zum Giftcocktail angeboten und dazu gab es Gremlin-Kartoffelpüree und einen Erbsenpüree-Friedhof und Lila Kartoffel-Grabsteinen…

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In dieser Form haben wir Halloween zum ersten Mal gefeiert und werden es wohl naechstes Jahr wieder so feiern…

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Ein wirklicher Halloween Fan war ich bisher noch nicht, wunderlich eigentlich, da ich doch mit sämtlichen Horror-Groessen und -Legenden wie Freddy Krueger aus „A Nightmare on Elm Street“, Jason aus „Freitag der 13.“ und Michael Myers in „Halloween“ aufgewachsen bin…

Es ist aber schon eine Weile her, seitdem ich den letzten Horrorfilm geschaut habe. Und ich betone den „letzten“, denn seit „The Ring“ werde ich auch keinen mehr sehen wollen…Es darf also gegruselt werden…In diesem Sinne…ein verspätetes „Happy Halloween“ allerseits…
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Liebe Gruesse,

Christian

© Christian Heinen