Schnitzel in Haselnuss-Cornflakes-Panade mit Ofengemüse und einer Sauce Béarnaise

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Da sich die Spargel Saison dem Ende neigt, habe ich nochmal ein leckeres Ofengemüse zusammengestellt. Dazu gab es Schnitzelchen in einer Haselnuss Cornflakes Panade und einer Sauce Béarnaise. Ich liebe die Kombination aus Fleisch und Gemüse und brauche da auch wirklich keine „Sättigungsbeilage“. Das Gericht ist also low carb orientiert und das Schöne ist, dass ihr das Gemüse je nach Belieben und Geschmack verwenden könnt. Ich habe hier Pastinake, Möhren und Spargel ausgewählt. Es ist erstaunlich, wie schnell die Spargelsaison wieder vorbei ist. Dabei wollte ich noch so viele Gerichte und Varianten mit Spargel ausprobieren. Noch kürzer kam mir dieses Jahr die Bärlauch Saison vor. Und es ist so schade, denn Bärlauch ist meines Erachtens noch zu sehr unterschätzt.  So war ich z.B. völlig überrascht, als ich zum ersten Mal eine Bärlauch Suppe gegessen hatte.

Die Schnitzel habe ich mit einer Cornflakes Haselnuss Panade versehen. Ich finde, die Haselnuss unterstützt den Gemüse Geschmack noch mehr und passt einfach sehr gut dazu. Zudem gibt sie der Panade einen schönen Crunch und wirkt nicht so „latschern“.

Hier auf dem Blog werden dann in Zukunft noch weitere low carb Varianten und Rezepte folgen. Ich hoffe, dass ich mit diesem Gericht euren Geschmack getroffen habe. Wir fanden es auf jeden Fall sehr lecker…

Zur Zutatenliste für 4 Personen:

4 Schweineschnitzel (Rücken oder Oberschale)

2-3 EL Mehl

2 Eier

50ml Sahne

Salz, Pfeffer

80g Cornflakes (ungezuckert)

100g Haselnüsse

2 EL Butterschmalz

3-4 Karotten

2-3 Pastinaken

100g Zuckerschoten

1 Bund grüner Spargel

Olivenöl

Meersalz, Pfeffer, Chiliflocken, Rosmarin, Thymian

200g Butter

50ml Weißwein

3-4 Pfefferkörner

3-4 Frische Estragon Stängel

Zitronensaft

Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer

1 Zwiebel

3 Eigelb

  1. Das Gemüse putzen und schälen und mit etwas Olivenöl einreiben und für ca. 20-25 Minuten in den Ofen geben. Mit Salz würzen.
  2. Butter in einem Topf langsam flüssig werden lassen und dann abkühlen lassen.
  3. Den Weißwein in einen Topf geben, die Pfefferkörner mit der Messerklinge zerstoßen, die Zwiebel in grobe Stücke schneiden und zusammen mit dem Zitronensaft in den Topf geben. Alles aufkochen und etwa auf die Hälfte einkochen lassen. Danach (ganz wichtig) abkühlen lassen.
  4. Nun die Eier trennen und die Eigelbe in eine Rührschüssel geben und die abgekühlte Weißweinreduktion durch ein feines Sieb in die Rührschüssel passieren.
  5. Die Masse nun über einem Wasserbad schaumig schlagen und dabei die Temperatur kontrollieren, dass es nicht zu heiß wird.
  6. Die Kräuter hacken und einrühren.
  7. Die Haselnüsse und die Cornflakes kleindrücken oder kurz mixen.
  8. Die Schnitzel säubern und panieren (erst Mehl, dann Ei Sahne Mischung und dann die Haselnuss Cornflakes Mischung)
  9. Die Schnitzel nun in Butterschmalz auf mittlerer Hitze langsam anbraten. So wenig wie möglich wenden.

Fertig 😉

Viel Spaß und guten Appetit

Liebe Grüße,

euer Christian

© Christian Heinen

Homemade Burger mit leckeren Buns und schneller Tomatensauce

Die Grillsaison ist in vollem Gange und da weiß ich gar nicht, was ich zuerst machen soll. Während der Winter- und Frühlingszeit haben sich so viele Ideen angesammelt und ich habe mir so viel vorgenommen. Geht es euch auch so? Unter anderem stand natürlich „Burger machen mit leckeren selbst gemachten Buns“, ganz oben auf der to-do-Liste. Sicherlich gibt es leider gerade in Bezug auf Burger so unendlich viele und gute Varianten, dass allein dafür eine ganze Grillsaison herhalten müsste. Aber einen Anfang mache ich mit einem klassischen Einsteiger Burger.

Die Buns kann man auch wunderbar vorbereiten, denn diese lassen sich ohne Problem einfrieren und bei passender Gelegenheit wieder auftauen. Wir hatten dieses Mal die Buns einfach am nächsten Tag zum Frühstück mit Butter und einer leckeren Marmelade gegessen.

Das Rezept für die Buns ist übrigens vom lieben Martin von https://ibbnbbq.de/ . Ein tolles Rezept! Dankeschön!

Es gibt Rezepte und

Zur Zutatenliste für 4 Burger:

Ca. 600g Rinderhack

ein paar Kopfsalat Blätter

1 rote Zwiebel

1 Tomate

¼ Salatgurke

Cheddar Käse nach Belieben

Tomatenketchup

Worcestersauce

Rauch Paprika Pulver

Chiliflocken

Sojasauce

Für die Buns (ca. 10 Stück):

150ml handwarmes Wasser

100ml Vollmilch

30g frische Hefe

30g Honig

400g Mehl 550

100g Mehl 1050

1 Ei

80g zimmerwarme Butter

15g Salz

Für den Anstrich:

1 Ei

4 EL Vollmilch

Zur Zubereitung:

Für die Sauce, den Ketchup

Das Wasser mit dem Honig und der Milch vermengen und die Hefe einbröseln. Mit dem Schneebesen nun alles verrühren bis sich die Hefe aufgelöst hat. Die Hefe-Milch Mischung nun ca. 10 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Nun das Mehl zugeben sowie das Ei, die Butter und zum Schluss das Salz. Alles mit einer Küchenmaschine ca. 10 Minuten verquirlen, bis ein homogener Teig entsteht.

Den Teig nun am Besten 1 Stunde bei 30 Grad gehen lassen. (dazu z.B. den Backofen auf 50 Grad vorheizen und dann ausschalten, die Resttemperatur reich eigentlich für ein gutes Ergebnis)

Nach der Gehzeit den Teig flach ausbreiten und „ausgasen“ lassen. Dabei die Luftbläschen immer wieder herausdrücken.

Den Teig dann zu einer Rolle formen damit ihr ca. 10 gleiche Stücke daraus teilen könnt (jedes Stück sollte max. 100g wiegen, sonst wird er nachher zu groß.

Die einzelnen Stücke dann formen, indem ihr zuerst den Teig plattdrückt und rund formt. Dann von den Äußeren enden nach innen (bis zur Hälfte) rundherum einfalten, umdrehen und in der hohlen Hand rund formen.

Die Buns dann auf ein Backblech geben und noch einmal gehen lassen.

Den Backofen schon einmal auf 230 Grad vorheizen.

Vor dem Backen die Buns mit der Ei-Milch-Mischung einpinseln und nach Belieben z.B. mit Sesamsamen bestreuen.

Die Buns nun für ca. 15 Minuten in den Ofen geben.

Das Hackfleisch eine gute halbe Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank holen. Dann nach Belieben würzen und daraus die Pattys formen. (kleiner Tipp: in die Mitte eine Mulde drücken, dann wölbt sich das Fleisch nicht so sehr)

Die Pattys dann ca. 4 Minuten (je nach dicke) auf dem Rost grillen und dann einmal wenden. Nach weiteren 4 Minuten in die indirekte Hitze legen und nochmal ziehen lassen.

Nun kann das „Zusammenbauen“ des Burgers beginnen. Viel Spaß und guten Appetit 😉

Liebe Grüße,

euer Christian

© Christian Heinen

Piccata mit Spaghetti in Tomatensauce

Manche Klassiker haben zu Recht Ihre Berechtigung und schmecken einfach immer. Ob Piccata Milanese klassisch mit Kalb oder auch mit Schwein oder sogar  Hühnchen . Die in Mehl, Ei, Weißbrot oder Hartkäse ausgebackenen Schnitzel sind doch unschlagbar oder?

Zur Zubereitung:

  • Die Tomaten waschen, putzen und würfeln. Den Knoblauch und die Zwiebeln schneiden und in Olivenöl anbraten, Tomatenmark zugeben und mit anschwitzen.
  • Die Tomaten dazugeben und ca. 20. Minuten köcheln lassen.
  • In der Zwischenzeit die Spaghetti in Salzwasser kochen.
  • Die Schnitzel in Mehl wenden und dann durch die Eismasse (hier ein Tipp, etwas Sahne zugeben) ziehen und anschließend in den Käse legen und wenden.
  • Die Schnitzel bei mittlerer Temperatur in Öl braten. Wenn diese gar sind, auf Küchenpapier trocken lassen.
  • Die Sauce final abschmecken und würzen und Kräuter einstreuen.

 

Zur Zutatenliste für 4 Personen:

  • 600-800g Kalb,-Schweine,-oder Hähnchenschnitzel
  • 2 Eier
  • 100g Parmesan
  • 30g Mehl
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 300g Tomaten
  • Optional zusätzlich 1 Dose Tomaten
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL Zucker
  • Salz, Pfeffer, Basilikum

 

Ich wünsche Euch einen guten Appetit und viel Spaß beim nachkochen.

 

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Ein Steak Sandwich und der kleine Neandertaler in uns allen….

So ein Steak Sandwich kann ein wahrer Genuss sein. Zudem schmeckt es noch besser, wenn man dazu noch einen besonderen Anlass feiert. Natürlich steht und fällt alles mit der Qualität des Fleisches. Ob Bio Fleisch oder konventionell, das mag jeder für sich selbst entscheiden. Aber bei einem guten Stück Fleisch, gebe ich auch gerne einmal mehr aus als normal. Den Metzger meines Vertrauens habe ich dabei noch nicht endgültig gefunden, probiere noch immer verschiedene Fleischfachhändler aus. Wo kauft Ihr Euer Fleisch ein? Oder habt Ihr gute Erfahrungen mit online Händlern gemacht?

Zurück zum Steak Sandwich. Es war also ein besonderer Anlass, nämlich der, dass ich mit meinem Sohn einen Männertag einschieben konnte. Die Frauen waren außer Haus und da reist „Mann“ gefühlt schnell ein paar Jahrtausende durch die Zeit zurück und findet sich im Handumdrehen mit Fell, Speer und Feuer bewaffnet auf der imaginären Jagd wieder. Ok ich übertreibe ein wenig, aber der Prozess des Fleisch Anbratens ist so ein besonderer Moment. Und irgendwie immer wieder spannend. Das mach „Mann“ halt gerne. Am besten sogar noch über offener Flamme…Nicht selten sammelt sich die Männerwelt im Sommer um den Grill und prahlt mit episch heroischen Geschichten und bewundert die Kraft des Feuers.

Für das Steak kann man sowohl Hüftsteaks als auch Rumpsteaks bzw. Entrecôte verwenden. Meiner Meinung nach tut sich da geschmacklich nicht viel, sofern man ein gutes Stück Fleisch erhält. Wichtig ist nur, dass es scharf und kurz mit wenig Öl angebraten wird, damit es innen noch rosa bleibt. Ebenso wichtig ist es auch, dass man das Fleisch noch etwas ruhen lässt, damit der Fleischsaft bzw. das Wasser von den Strängen und Fasern wieder aufgenommen werden kann und nicht direkt ausläuft.

Der Belag eines Steak Sandwich ist umso mehr Geschmacksache. Ich hatte es diesmal recht puristisch gehalten und mit einer einfachen Balsamico Vinaigrette nappiert. Man kann aber auch gerne ins pikante gehen mit Hilfe von Meerrettich oder eher die cremige Richtung unter Zuhilfenahme von Creme Fraiche.

Das Ciabatta kann man dann noch wunderbar verfeinern, indem man die Hälften in Olivenöl anröstet und mit einer angeschnittenen Knoblauchzehe einreibt.

Zur Zutatenliste für 2 Personen:

  • 2 Steaks vom Rind (Hüftsteaks, Rumpsteak) à 250-300g
  • 2 Ciabatta Brote
  • Ruccola
  • Kirschtomaten
  • Chilischote
  • Thymian
  • Balsamico Essig, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Honig, Senf

 

Viel Spaß bei nachmachen…

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

 

 

 

Gegrillter Caesar Salad und Garnelen-Minz-Spieße aus dem Grillkochbuch „Mediterraner Grillgenuss“ von Alexandra Szonn

WERBUNG – Buchrezension – Erfahrungsbericht

Gegrillter Caesar Salad und Garnelen-Minz-Spieße aus dem Grillkochbuch „Mediterraner Grillgenuss“ von Alexandra Szonn (erschienen im Come On Media Verlag)

Den Urlaub nach Hause holen und genießen können…Zumindest ist das auf kulinarischer Ebene mit dem neuen Grillkochbuch “Mediterraner Grillgenuss“ ganz einfach möglich…Alexandra Szonn ist die Autorin dieses 154 seitigen Grillkochbuches und zeigt mit 60 raffinierten Rezepten, wie einfach es ist, mediterrane Gerichte auf dem Grill zu zaubern.

Das Buch

„Mediterraner Grillgenuss“ ist dieses Jahr im April im „Come on-media“ Verlag erschienen und über die üblichen Wege für EUR 18,80 erhältlich. Das Buch kommt in einem festen Einband daher und erinnert durch die hellblaue Hintergrundfarbe an das Mittelmeer. Die Kapitel sind schön strukturiert und nach den wichtigsten Themengebieten unterteilt. Zu Anfang gibt es noch eine kleine Einführung und Erklärung der Grillzutaten und Begriffserklärungen. Die Rezepte decken alles ab, was man für einen oder auch mehrere unvergessliche Grillabende, in kleiner Runde oder für große Partys braucht.

Ich finde das ausgewogene Verhältnis zwischen Fisch und Fleisch und Salaten u.a. auch sehr gelungen und so manche Kombination ist einfach nur appetitanregend.

 

Die Autorin

Alexandra Szonn ist eine erfolgreiche Food-Bloggerin mit Ihrem Blog www.flavouredwithlove.com und hat sich mit diesem Buch einen lang ersehnten Traum erfüllt. Die Freude am Kochen kann sie in Ihrem Buch transportieren und überzeugend darstellen. Alexandras Ehemann, Marco, unterstützt Sie bei den Grillzubereitungen und verfügt über fundiertes Wissen rund um den Grill.

 

Die Rezepte

Die Rezepte sind gut nachvollziehbar, realistisch und sehr schön mediterran gehalten und mit den wichtigsten Gewürzen versehen. Das macht aber auch u.a. die mediterrane Küche und verleiht Ihr den puristischen Geschmack. Ich habe mich schwergetan, ein Rezept exemplarisch auszusuchen und habe einfach mal zwei Rezepte kombiniert. Zugegebenermaßen ist die Kombination aber auch unschlagbar lecker. Es hat mir Spaß gemacht, die Rezepte nachzugrillen und kann das Buch für Grillfans gut empfehlen.

 

Zubereitungen und Rezepte (nach dem orig. Text aus dem Buch „Mediterraner Grillgenuss“)

Garnelen-Minz-Spieße

Für 4 Personen

Zubereitung:

Knoblauch schälen und in einem Mörser mit einer Prise Salz zerstoßen. Minze, Basilikum, Chiliflocken und Olivenöl hinzufügen und mit einem Stößel zu einer cremigen Paste verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Garnelen in die Marinade geben, gut damit vermengen und einige Stunden kalt stellen.

Je zwei Garnelen auf Holzspieße stecken und bei direkter Hitze pro Seite ca. 1 bis 2 Minuten grillen.

 

Zutaten:

  • 500g White Tiger Garnelen (vorgekocht, küchenfertig)
  • Holzspieße
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer
  • Je 1 Handvoll Minze, Basilikum
  • 1 TL Chiliflocken
  • 4 EL Olivenöl

 

Gegrillter Caesar Salad

Für 4 Personen

 

Zutaten:

 

  • ½ Ciabatta
  • 70g Parmesan
  • 2 Romanasalatherzen
  • 2 Sardellenfilets
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Crème Fraîche
  • 1 TL Senf
  • 1 TL Worcestershiresauce
  • 30g Parmesan
  • Saft von 1 Bio-Zitrone
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

 

Zubereitung:

Für die Croûtons das Ciabatta in kleine Würfel schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Würfel darin goldbraun braten. Aus der Pfanne nehmen und auf Küchenpapier auskühlen lassen.

Für das Dressing die Sardellenfilets und die Knoblauchzehe zu einem Püree verarbeiten. Crème Fraîche, Senf, Worcestershiresauce, geriebener Parmesan, Zitronensaft und 3 EL Olivenöl hinzufügen und zu einem cremigen Dressing verrühren. Mit Salz undPfeffer abschmecken.

Romanasalat waschen und trocken schleudern. Die Salatherzen halbieren, mit Olivenöl beträufeln und ca. 1 bis 2 Minuten pro Seite grillen.

Salatherzen auf einem Teller anrichten und mit Caesar-Dressing beträufeln. Den restlichen Parmesan hobeln und zusammen mit den Croûtons über den Salat verteilen.

Habt Ihr Euch auch schon das Mittelmeer nach Hause geholt? Welches Rezept ist Euer Favorit?

 

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

In freundlicher Zusammenarbeit mit Freys Bücherdienste und Come on Media Verlag

Eine Buchrezension/Werbung zu Steffen Kimmigs „Die ganze Kuh“ sowie 2 vorgestellte Rezepte

Hallo Ihr Lieben,

gerne möchte ich heute an meinen Erfahrungsbericht( Vorab Buchpräsentation )der Buchvorstellung anschließen und Euch nun das Buch „Die ganze Kuh“ von Steffen Kimmig im Rahmen einer Rezension in aller Ruhe vorstellen. Zudem habe ich 2 Rezepte daraus als Beispiel ausgewählt und nachgekocht. Die Entscheidung war gar nicht einfach, da alle Gerichte so toll aussehen. Und während der Buchvorstellung hatte ich die Ehre von Steffen Kimmig vor Ort einmal die Chili con Carne mit Gewürzjoghurt

und Avocado-Tomaten-Dip sowie den Lauwarmen Salat von der Rinderrippe mit dicken Bohnen und Kernöl

probieren zu dürfen. Es hat unglaublich frisch, ehrlich und einfach nur lecker geschmeckt.

Über das Buch:

Ich liebe ja Bücher, auch noch immer, trotz aller digitalen Techniken und Raffinessen. Ich habe da immer den Eindruck, dass man durch das anfassen, den Wert des Gedruckten erst richtig spüren kann. Das Buch „Die ganze Kuh“ vom Olivia Verlag und Autor Steffen Kimmig ist 224 Seiten stark und überzeugt schon allein durch die Qualität des Hardcovers und der sorgfältig ausgesuchten Farben.

„From nose to tail“ das ist nicht nur ein Konzept, das ganze Tier zu verwerten. Nein, es ist vielmehr eine Einstellung, ein Zeichen von Respekt dem Tier gegenüber. Nur so bekomme es die verdiente Wertschätzung.

Es ist nicht das erste Buch, welches sich diesem Thema widmet. Dieses Kochbuch „DIE GANZE KUH“, welches mit viel Liebe und Leidenschaft zusammengestellt wurde, soll vielmehr diese Thematik dem Leser zugänglicher machen. Und dies auf eine „einfache“ und nachvollziehbare Art. Denn es sind Rezepte, die an alte Klassiker erinnern lassen, aber einen eigenen Stil haben und somit auch neu interpretiert wurden.

Natürlich hat das Vorwort Eckart Witzigmann geschrieben.

 

Die Rezepte:

Das Buch ist ein eher Alltagstaugliches Rezeptbuch und man findet auf Anhieb einige Rezepte, die man dann auch ausprobieren will. Die Zutaten dienen zum Großteil nur einem Zweck, der Verstärkung des Geschmacks des Hauptstars der jeweiligen Gerichte.

Die Gerichte sind vielfältig aber dennoch für einen greifbar. Es sind Rezepte, die zum Nachkochen animieren. Ich hatte die Ehre, einige Kostproben dieser Rezepte probieren zu dürfen und war begeistert. Es sind Rezepte, die mit einer gewissen Eleganz daherkommen und mit einer erstaunlichen Frische überraschen.

 

Der Autor:

Steffen Kimmig hat bei den besten Köchen unserer Zeit gelernt, was seine Stationen wie Massimiliano und Tantris untermauern. Diese Art des Kochens, das ehrliche Kochen, wie Steffen Kimmig es nannte, schmeckt man auch in seinen Rezepten heraus. Ausschließlich hochwertige Lebensmittel zu nutzen und dann nur den Eigengeschmack zu verstärken, das sind u.a. die Prinzipien von Steffen Kimmig.

 

 

Danksagung:

An dieser Stelle möchte ich mich sowohl bei Steffen Kimmig, dem Autor und Koch als auch bei Michael Albrecht, dem Inhaber des Olivia Verlages ganz herzlich bedanken. Der Tag der Buchvorstellung bleibt unvergessen und war eine Ehre für mich. Ich bin dankbar, dass ich beide persönlich kennenlernen durfte und die Hintergründe des Buches mit eigenen Worten erfahren durfte.

 

 

 

Gegrilltes Flank Steak mit Auberginen-Tomaten-Salsa

(das Rezept und die Zubereitung ist dem Buch „Die ganze Kuh“ entnommen)

Vorbereiten 1 Std.                          Garen 20 Min.                  Für 4 Personen

 

1kg Flank Steak                                Das Flank Steak 1 Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen. Dadurch lässt es sich gleichmäßig von der Mitte bis zum Rand grillen.

1 EL Kapern

2 EL schwarze Oliven

1 Knoblauchzehe

1 EL Crema di Balsamico

1 EL Aceto Balsamico

Für die Marinade die Kapern und Oliven klein schneiden. Die Knoblauchzehe hacken. Alles in eine Schüssel geben und mit den Essigen, 3 EL Öl und Honig verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

 

8 EL Olivenöl

1 TL Blütenhonig

1 Aubergine

Die Aubergine mit Schale in grobe Würfel schneiden. Mit der Marinade vermengen und in eine feuerfeste Form geben. Mit Aluminiumfolie luftdicht abdecken und im 200 Grad heißen Ofen etwa 50 Minuten weich garen. Aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und fein schneiden.

1 Rosmarinzweig

2 Thymianzweige

3 El getrocknete Toamten

(eingelegt in Öl)

100 ml Tomatenketchup

10 Blätter Basilikum

Meersalz

Die Rosmarinnadeln und Thymianblättchen fein hacken. Die getrockneten Tomaten klein schneiden. Alles mit 5 EL Öl, dem Ketchup und den Auberginen verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Fleisch auf den heißen Grill (250 Grad) legen und nach etwa 2 Minuten wenden. Diesen Vorgang noch einmal wiederholen, sodass jede Seite insgesamt 4 Minuten gegrillt wird. Das Steak mit Aluminiumfolie abgedeckt etwa 4 Minuten ruhen lassen. Mit Meersalz und Pfeffer würzen und in Scheiben aufschneiden.

 

Die Auberginen-Tomaten-Salsa über die Steaks träufeln.

 

{Auszug aus dem Buch „Die ganze Kuh“ von Steffen Kimmig.}

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Asiatische Gemüsepfanne mit Rinderhüfte und Glasnudeln

(das Rezept und die Zubereitung ist dem Buch „Die ganze Kuh“ entnommen)

Vorbereiten 40 Min.                      Zubereiten 20 Min.                         Für 4 Personen

 

Zutaten:

600g Rinderhüfte (vom Metzger parieren lassen)

½ Bio-Zitrone

½ Orange

20 g frischer Ingwer

2 Chilischoten

3 EL Sojasoße

2 EL Teriyaki Sauce

2 EL Sweet Chili Sauce

4 EL geröstetes Sesamöl

200 g getrocknete Glasnudeln

1 rote Paprikaschote

1 gelbe Paprikaschote

100 g Zuckerschoten

1 Pak Choi

1 Brokkoli

1 rote Zwiebel

100g Sojasprossen

2 Kaffir-Limettenblätter

1 TL mildes Currypulver

50 ml trüber Apfelsaft

50 ml Kokosmilch

Brauner Zucker

1 Bund Koriander

Zubereitung:

Die Schale der Zitrone abreiben, den Saft aus der Orange pressen. 10g Ingwer in feine Streifen schneiden. 1 Chilischote entkernen und fein hacken. Alles mit den Soßen und dem Öl zu einer Marinade verrühren. Das Rindfleisch in kleine Streifen schneiden und 30 Minuten in der Marinade ziehen lassen.

 

Die Glasnudeln mit kochendem Wasser überbrühen, 10 Minuten quellen lassen und in einem Sieb abtropfen lassen. Mit einer Schere in etwa 5 cm lange Stücke schneiden und etwas Öl darüber geben, damit sie nicht kleben.

 

Die Paprika- und Zuckerschoten in feine Streifen schneiden. Die Blätter vom Pak Choi je nach Größe halbieren, die Stängel putzen und in dünne Streifen schneiden. Die Röschen vom Brokkoli abtrennen.

 

Zwiebel, 10 g Ingwer und 1 Chilischote klein scheiden und in einer Wokpfanne mit etwas Öl kurz andünsten. Das geschnittene Gemüse mit den Sojasprossen hinzugeben, mit Salz würzen und unter ständigem Rühren anbraten.

 

Die Kaffir-Limettenblätter in sehr dünne Streifen schneiden und mit dem Currypulver zugeben, mit Apfelsaft ablöschen und das Gemüse etwas 10 Minuten bissfest dünsten. Kokosmilch hinzugeben und mit Salz, Pfeffer, Zucker und etwas Sojasoße abschmecken. Aus der Pfanne nehmen.

 

Das Fleisch aus der Marinade nehmen und in einer Pfanne kurz anbraten. Mit den Glasnudeln zum Gemüse in die Wokpfanne geben, durchschwenken und anrichten. Koriander fein zupfen und über das Wokgericht streuen.

{Auszug aus dem Buch „Die ganze Kuh“ von Steffen Kimmig.}

 

 

Ich hoffe, ich konnte Euch einen guten Eindruck des Buches vermitteln und es Euch ein wenig schmackhaft machen. Ich für meinen Teil bin von dem Buch überzeugt und werde noch einige Rezepte nachkochen. Vielleicht kann der ein oder andere ja mal seine Erfahrung mit seinem Exemplar berichten. Ich wünsche an dieser Stelle Steffen Kimmig viel Erfolg mit seinem Buch und auf dass noch viele folgen werden. Denn Rezepte und Anregungen kann man nie genug haben.

 

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

 

Meat & Eat – Vorabpräsentation des Kochbuches „DIE GANZE KUH“

Erfahrungsbericht / WERBUNG

Am letzten Samstag hatte ich die Ehre, an der Vorabpräsentation des Kochbuches „DIE GANZE KUH“ teilnehmen zu dürfen. Diese fand in Köln im Weinhaus Sued statt und natürlich waren der Autor und Koch Steffen Kimmig und Michael Albrecht, der Inhaber vom Olivia Verlag, auch zugegen sowie Andreas Zimmermann, der Geschäftsführer von der Deliteam GmbH (aber dazu später noch mehr…)

Es war eine tolle und passende Atmosphäre in der Ausstellungsfläche des Weinhändlers und es war auch ein ganz besonderer Moment, den Autor und Koch Steffen Kimmig sowie den Inhaber des Olivia Verlages persönlich kennenzulernen. Und ein besonderer Moment war es, da das Buch „DIE GANZE KUH“ präsentiert wurde.

„From nose to tail“ das ist nicht nur ein Konzept, das ganze Tier zu verwerten. Nein, es ist vielmehr eine Einstellung, ein Zeichen von Respekt dem Tier gegenüber. Nur so bekomme es die verdiente Wertschätzung.

Es ist nicht das erste Buch, welches sich diesem Thema widmet. Dieses Kochbuch „DIE GANZE KUH“, welches mit viel Liebe und Leidenschaft zusammengestellt wurde, soll vielmehr diese Thematik dem Leser zugänglicher machen. Und dies auf eine „einfache“ und nachvollziehbare Art. Denn es sind Rezepte, die an alte Klassiker erinnern lassen, aber einen eigenen Stil haben und somit auch neu interpretiert wurden.

Die Gerichte sind vielfältig aber dennoch für einen greifbar. Es sind Rezepte, die zum Nachkochen animieren. Ich hatte die Ehre, einige Kostproben dieser Rezepte probieren zu dürfen und war begeistert. Es sind Rezepte, die mit einer gewissen Eleganz daherkommen und mit einer erstaunlichen Frische überraschen.

Nichts kommt von ungefähr…

Steffen Kimmig hat bei den besten Köchen unserer Zeit gelernt, was seine Stationen wie Massimiliano und Tantris untermauern. Diese Art des Kochens, das ehrliche Kochen, wie Steffen Kimmig es nannte, schmeckt man auch in seinen Rezepten heraus. Ausschließlich hochwertige Lebensmittel zu nutzen und dann nur den Eigengeschmack zu verstärken, das sind u.a. die Prinzipien von Steffen Kimmig.

Ganz besonders wichtig ist aber natürlich auch die Qualität des Fleisches. Gerade wenn man von dem Tier alles verwerten möchte. Für dieses Buch wählte man das Fleisch vom Deliteam, einem Frischelieferant für die gehobene Gastronomie. In dem üppigen Sortiment findet man u.a. Köstlichkeiten wie „Rindfleisch vom Piemonteser BioRind (ÖkoNr. DE-RP-022-04945-A) aus der GenussEifel“.

 

Mit ebenso viel Leidenschaft und Liebe ist auch das Buch selbst entstanden. Michael Albrecht erklärte mir, wie das Buch entstanden ist und welchen zufälligen Ursprung es hatte. Die Rezepte wurden dann entwickelt und zusammen auf einem Bauernhof hatte man sich dann an das Shooting gemacht. Bei der Verkostung gab es einen Moment bei dem ich schmunzeln musste, denn die Kostproben ließen Michael Albrecht eben genau diese Bilder, Emotionen und Gedanken spontan wiedererleben und sofort hatte er passende Geschichten dazu zu erzählen.

Es war ein schöner und interessanter Tag, an dem ich nicht nur die Präsentation eines tollen Buches miterleben durfte, sondern auch äußerst sympathische Persönlichkeiten kennenlernen. Ich freue mich riesig auf das Buch, welches ab dem 04. Juni auf www.olivia-verlag.de erworben werden kann.

Und aufs Nachkochen freue ich mich natürlich auch….!

Liebe Grüße,

Euer Christian

© Christian Heinen

Links:

https://www.olivia-verlag.de/

https://www.deliteam.de/delineu/

Deutscher Klassiker – Spargel mit Bärlauch-Petersilien-Butter, Schweinefilet und Salzkartoffeln

Mit dem Frühling startet auch wieder die Spargelsaison und somit für manche Fans die schönste Zeit des Jahres. Zugegebenermaßen ist der deutsche Spargel in seiner Qualität schon ein Aushängeschild. Neben den Erdbeeren 😉 Die Pflanze gehörend zu den Liliengewächsen, ähnlich wie der Bärlauch, ist ebenso variabel einsetzbar und schnell zubereitet. Der Wasseranteil liegt bei etwas über 90 Prozent und hat daher kaum Kalorien. Doch die enthaltenen Nährstoffe sind üppig. Neben wichtigen B Vitaminen, enthält Spargel auch Vitamin A und C. Und da haben wir auch schon die erste Herausforderung. Denn üblicherweise kochen wir den Spargel in Wasser, doch Vitamin C ist wasserlöslich und geht in das Kochwasser über. Nicht nur aufgrund der Nährstofferhaltung, sondern auch aus geschmacklicher Überzeugung brate ich den Spargel oder verarbeite ihn sogar roh. Neben dem Spargel hat auch der Bärlauch gerade seine Hochsaison und daher habe ich ihn auch verwenden wollen, in Form einer Bärlauch-Petersilien-Butter. Was übrigens hervorragend schmeckt. Wie bereitet Ihr Euren Spargel zu? Habt Ihr in auch schon mal roh in einem Salat gegessen? Probiert es mal aus…

 

 

Zur Zutatenliste für 2 Erwachsene und 3 kleine hungrige Mäuler:

  • 1-2 Bio Schweinefilets
  • 250g festkochende Kartoffeln
  • Für die Butter:
  • 1 Paket Bio Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • 4-5 Stängel Petersilie
  • 7-8 Stängel Bärlauch
  • 1 EL Frischkäse
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver

 

 

Zur Zubereitung:

Die Butter bei Zimmertemperatur mit den Gewürzen vermengen und mit einem Handmixer zu einer homogenen Maße schlagen. Dann die Petersilie und den Bärlauch in kleine feine Stücke schneiden und zugeben und mit einer Gabel durchmixen. Die Butter nun in einer Frischhaltefolie zu einer Rolle formen und in den Gefrierschrank geben.

Nun die Kartoffeln schälen und in Hälften schneiden und in Salzwasser ca. 15-20 Minuten kochen.

In der Zwischenzeit das Schweinefilet parieren und würzen und in der Pfanne rundherum anbraten. Dann Butter und Knoblauch in die Pfanne geben und alles bei ca. 120° Grad ca. 10 Minuten in den Ofen geben. Ab und an mit der Butter übergießen.

Nun den Spargel schälen (aus den Resten kann man dann noch schnell eine Suppe kochen) und in einer Grillpfanne anbraten. Zunächst auch schwacher Hitze dann die Hitze erhöhen. Abschließend Butter und Zucker in die Pfanne geben, kurz karamellisieren lassen und den Spargel damit übergießen.

Fertig 😉

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Grillfleisch Resteverwertung – Paprika Pfirsich Sahne Sauce mit Schweinefilet und Tagliatelle

Die Grillsaison hat eröffnet und es darf wieder das ein oder andere Stück Fleisch auf den Grill gelegt werden. Und der Kreativität sind da wieder keine Grenzen gesetzt. Ob gesellig mit Freunden oder im Kreis der Familie, so eine Grillsession ist immer etwas Besonderes. Doch manchmal kommt es auch vor, dass man sich zu viel vorgenommen hat und Grillfleisch übrigbleibt. So war es bei mir auch. Nun kann man erneut seiner Kreativität freien Lauf lassen und ein entsprechendes „Resteessen“ zubereiten. Da die Kinder gerne auch einmal etwas fruchtigeres essen, kam mir die Idee einer Paprika Pfirsich Sahne Sauce mit Schweinefilet und Tagliatelle. Wie habt Ihr Eure Grillreste verwertet? Schreibt es einfach in die Kommentare…

Zur Zutatenliste:

  • Grillfleisch vom Vortag oder Schweinefilet
  • 1 Becher Sahne
  • 200ml Gemüsefond
  • 1 TL Paprika Pulver
  • 1 TL Curry Pulver
  • 1 Schalotte
  • 1 Paprika
  • 1-2 Pfirsiche
  • 1 TL Pfirsich Marmelade
  • 1 EL Sweet Chili Sauce
  • Frische Petersilie
  • Tagliatelle

Zur Zubereitung:

Die Schalotte schneiden und in Öl anbraten. Danach die Paprika und den Pfirsich zugeben. Das Curry und Paprika Gewürz dazugeben und leicht anrösten lassen. Dann mit Fond ablöschen und die Sahne dazu geben. Nun alles ein wenig einköcheln lassen und nun die Marmelade und die Sweet Chili Sauce zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nach Belieben weiter einköcheln lassen. Das Fleisch dann einfach zugeben und in der Sauce erwärmen (wenn es vom Vortag aus dem Kühlschrank kommt).

 

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Hirse, Superfood für Einsteiger…

Hirse zählt zu den Spelzgetreiden und hat eigentlich den Ursprung aus Afrika, wobei man nach Fundstellen davon ausgeht, dass Hirse bereits 4000vChr in China und sogar in Europa angebaut wurde. Bis zum 20. Jahrhundert war die Hirse in Europa sehr gefragt und drohte dann zu verschwinden. Mehr und mehr steigt die Nachfrage nach den gesunden Inhaltsstoffen im Hirsekorn. In Bezug auf den Eiweiß-Gehalt, kann die Hirse zwar nicht ganz mit den „Kollegen“ Quinoa und Amaranth mithalten, braucht sich aber in Bezug auf den Nährstoffgehalt an Calcium und Zink nicht verstecken. Zudem ist Hirse glutenfrei und soll Hirse für Nägel und Haare stärkend wirkend. Geschmacklich macht sich die Hirse durch ein dezent nussiges Aroma bemerkbar und eignet sich als Beilage sehr gut. Als solche dient sie auch hier in meinem Rezept.

Zur Zutatenliste:

  • 400ml Gemüsefond
  • 300ml Wasser
  • 250g Hirse
  • 1 Möhre
  • 2-3 Frühlingszwiebeln
  • Olivenöl zum anbraten
  • 3 Paprika
  • 1 EL Tomatenmark
  • 150ml Gemüsefond
  • 1 EL Ajvar
  • Salz, Pfeffer, Rosenpaprika-Pulver, Zucker, Kräuter

Quark

  • 2 EL Magerquark
  • 2 EL Frischkäse
  • Salz, Pfeffer, Zucker, Zitronensaft, Paprikapulver, Schnittlauch

Zur Zubereitung:

1 Paprika in kleine Stücke schneiden, bei den anderen beiden lediglich den oberen Teil (in etwa ¼) abtrennen und das Gehäuse heraustrennen. Den oberen Teil kann man auch klein schneiden oder als Deckel später nutzen. Die Paprikaschoten werden nun mit der geschlossenen Seiten in eine Auflaufform gegeben, den Boden dann mit Gemüsebrühe bedecken. Die Möhren in kleine Stücke schneiden. Sowie Zwiebel und Knoblauch. Den Fond und das Wasser in einen Topf zusammen mit der Hirse geben und würzen. Dann aufkochen lassen und ca. 30 Minuten ziehen/quellen lassen. Nach ca. 15 Minuten habe ich schon mal die Möhren dazu gegeben, sodass diese dann ebenfalls garen können. In der Zwischenzeit das Hackfleisch mit den Schalotten und dem Knoblauch anbraten und würzen. Dann die Paprikastückchen dazu geben und die Frühlingszwiebel. In einer kleinen Schüssel dann die Sauce zusammenrühren aus den Zutaten: Fond, Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Zucker und Ajvar. Die Sauce dann über das Hack-Gemüse geben und kurz aufkochen lassen, etwas abkühlen lassen und dann den Frischkäse einrühren. Nochmals abschmecken. Nun kann die Hirse dazukommen und untergemischt werden. Dies kommt nun alles in die beiden Paprikaschoten und in der Auflaufform für ca. 40 Minuten in den Ofen gegeben.

Fertig 😉

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen