Last Minute Halloween Dessert – Gruseliger Friedhof Trifle

Dieser Artikel enthält eine Produktnennung sowie Personennennung und Personenverlinkung (WERBUNG).

In Kürze ist es soweit und in den Häusern und auf den Straßen wird es gruselig.

Am Mittwoch ist Halloween und wer noch eine schnelle aber gruselige Halloween Food Idee benötigt, kann sich hier vielleicht inspirieren lassen. Oder Ihr schaut nach den Halloween Ideen vom letzten Jahr nach…

Dieses Jahr wollte ich unbedingt etwas im Glas kreieren und so kam ich auf ein weiß rotes Farbenspiel. Ich war beeindruckt wie real die „Friedhof-Erde“ (bestehend aus den Oreo Keksen) aussieht. Unser Kleinster hat den Unterschied sogar nicht sehen könne und sah uns entsetzt an, als wir das dann noch gegessen haben…Mit einem klaren „bäh…“ kommentierte er den Löffel und aß dann die Creme mit der Himbeersauce.

Das Gruseldessert lässt sich schnell zubereiten und wunderbar auch für den nächsten Tag vorbereiten. Während man die Baiser Geister im Ofen trocknen lässt, kann man sich in Ruhe an die Creme begeben und schichtweise in Gläser füllen.

Wie feiert Ihr Halloween? Ich habe gesehen, dass aktuell ein neuer Halloween Film mit John Carpenter in den Kinos läuft…Schaut Ihr Horrorfilme zu Halloween? Ich muss zugeben, dass ich die Scream Teile ja alle sehr gut fand…

 

Zur Zutatenliste:

 

  • 250g Mascarpone
  • 500g griechischer Joghurt
  • 100ml Sahne
  • Oreo Kekse
  • Vanillezucker
  • 80g Puderzucker
  • 1 Paket tiefgekühlte Himbeeren
  • Puderzucker
  • 1 Ei
  • Prise Salz
  • 60g Zucker

 

 

Zur Zubereitung:

 

Die Baiser Geister

Den Ofen auf 75° Grad Umluft vorheizen. Das Ei trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Den Zucker zugeben und nochmal durchmixen bis sich der Zucker sich vollständig aufgelöst hat. Die Geister auf ein Backblech in Form spritzen oder auf Oblaten. Diesen Tipp habe ich bei der lieben Sally gesehen und fand es eine tolle Idee. Nun kommen die Geister für ca. 90-120 Minuten in den Ofen. Man kann auch einen Kochlöffel in die Tür stecken, sodass die Feuchtigkeit entweichen kann. Wenn die Geister getrocknet sind, abkühlen lassen und nach Belieben mit gruseligen Fratzen bemalen. Dazu empfiehlt sich Lebensmittelfarbe zu nutzen in Form von Paste oder Zuckerschrift oder auch geschmolzene Kuvertüre. Ebenso könnt Ihr die übrigen Oblaten in Grabsteinform schneiden und mit  der Farbe anmalen.

Die Himbeeren auftauen lassen und mit Puderzucker in einem hohen Gefäß mixen, je nach Geschmack Puderzucker nachgeben.

Für die „Friedhof-Erde“ die Creme zwischen den Oreo Keksen herauskratzen und zur Seite stellen. Dann die Kekse in einer Küchenmaschine zerhäckseln.

Für die Mascarpone Creme, Mascarpone mit Puderzucker glattrühren, den Joghurt und die Oreo Creme zufügen und die steif geschlagene Sahne unterrühren. Mit Vanillezucker und Puderzucker abschmecken.

Nun die Creme zu 1/3 in Gläser geben und eine Schicht Himbeerpüree zugeben. Dann wieder eine Schicht Creme zugeben (hier vorsichtig von außen nach innen arbeiten) und mit der Friedhof-Erde abschließen.

Fertig 😉

 

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Saftige Nussecken – ein Klassiker der zur Herbst- und Winterzeit nicht fehlen darf

Die Herbst- und Winterzeit hat doch auch viel schöne Seiten zu bieten. Man kann es sich ohne Reue zu Hause gemütlich machen und sich kleine Leckereien gönnen und einfach mal runterfahren und genießen. Als Kind habe ich schon Nussecken geliebt und mir immer vorgestellt, dass es ein typisches Großmutter Rezept ist, die dann eh Stunden in der Küche verbringt, bis es dann endlich fertig ist.

Aber so ist es nicht, denn Ihr werdet überrascht sein, wie schnell man ein ganzes Blech Nussecken zubereitet und gebacken hat. Ich finde Nussecken gehen zwar immer, aber für die dunkle, gemütliche Vorweihnachtszeit, sind diese Mürbeteig Nuss Ecken ein optimaler Einstieg.

Wir steuern hier gefühlt schon mit zügiger Fahrt auf die Vorweihnachtszeit zu, denn die Kinder warten schon jetzt auf´s Christkind. Ein Highlight in Form von St. Martin steht noch kurz bevor und dann wird gefiebert was das Zeug hält. So war es letztes Jahr bereits und so wird es dieses Jahr auch wieder sein. Ich finde aber auch selbst, dass die Weihnachtszeit, die schönste Zeit des Jahres ist und freue mich auch schon darauf. Aber neben Plätzchen und Glühwein, Geschenken und deftigem Essen, ist es vielleicht wirklich der Kindheitsglanz, der nie richtig verschwindet, die Magie nie verloren geht und der Gedanke an das Gute in der Welt, eine tragende Kraft ist. So ist halt Weihnachten. Da darf es auch mal kitschig werden… 😉

 

Zur Zutatenliste:

 

Für den Teig:

  • 230g Mehl
  • 120g Zucker
  • 125g Butter
  • 2 Eier
  • 1 EL Honig
  • 1 TL Backpulver
  • 70g Stärke
  • 1 Paket Vanillezucker

 

Für den Belag:

  • 85g Johannisbeeren Gelee
  • 200g Butter
  • 200g Zucker
  • 2 Pakete Vanillezucker
  • 150g Zartbitter Kuvertüre
  • 1-2 EL Kokosöl
  • 350g gemahlene Haselnusskerne
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 5 EL Wasser

 

Zur Zubereitung:

Den Ofen auf 175° Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Teig mit einer Küchenmaschine zu einem homogenen Masse rühren und kneten, auf ein eingefettetes Backblech verteilen und gleichmäßig ausrollen. Johannisbeeren-Gelee darauf verteilen und auch gleichmäßig verstreichen. Zucker und Butter schmelzen lassen, Haselnüsse mit Wasser vermengen und dazu geben und durchrühren. Ebenfalls auf den Teig mit dem Gelee verteilen und glattstreichen. Das Blech dann für ca. 40-50 Minuten in den Ofen geben. Noch im warmen Zustand schneiden, sonst bricht der Teig zu sehr. Einmal in Vierecke und dann diagonal in Dreiecke.

Fertig… 😉

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

WERBUNG / ANZEIGE etepetete – Die Bio-Kiste mit krummem Gemüse und Obst

-In freundlicher Zusammenarbeit mit etepetete GmbH-

Das regionale Gemüse zu Herbst und Winter ist so vielseitig einzusetzen…Bei den nun etwas kälteren Temperaturen schmeckt ein pikantes Gemüse-Curry auch immer sehr gut. Passend dazu habe ich aus der Gemüsebox von @etepetete_bio, mir die entsprechenden Gemüsesorten einfach ausgesucht.

„Die Bio-Kiste mit krummem Gemüse und Obst“ – so heißt der Werbeslogan, hinter dem noch viel mehr steckt. Denn Etepetete hat sich zum Ziel gesetzt, das aussortierte Gemüse auf den Feldern zu retten. Denn allein aufgrund von Form und Aussehen wird oftmals das Gemüse und Obst liegen gelassen und auch zum Großteil vernichtet. In Zahlen heißt es, dass ca. 60% der Gemüse- und Obsternte aussortiert wird und auf dem Müll landet!!! Verantwortung übernehmen und nachhaltig denken, ist ein großer Faktor, der uns alles angeht und wir alle daran etwas beisteuern können.

Das Gemüse und das Obst kommen zudem noch ausschließlich von Bio Höfen, wo die Düngung und der Anbau unter strengen Kontrollen erfolgen. Direkt vor Ort wird dann entsprechend in 100% recyclebaren Kisten verpackt und sofort versendet.

Die Kisten, die man auf der homepage https://etepetete-bio.de/boxen/?np=Retterboxen erwerben kann, sind aufgeteilt in

  • Gemüse Classic
  • Gemüse Family
  • Mix Box
  • Mix Box Family
  • Obst Classic
  • Obst Family
  • Rohkost Classic

Unboxing:

Als die Kiste uns dann erreichte, war ich schon mal von der recyclebaren Kiste angetan und neugierig, was enthalten ist und wie es aussieht.

Und es sah alles gut aus. Ich meine, es waren für mich keine Gründe zu sehen, warum das Gemüse nicht in den Handel kommen durfte geschweige denn, weggeworfen werden sollte. Aber wir haben es ja jetzt gerettet.

Zur Zutatenliste aus der Box:

  • 1-2 Süßkartoffeln
  • 1 Aubergine
  • 1 Zwiebel
  • 1 Handvoll Bohnen
  • 1 Paprika

Zudem:

  • 1 Knoblauchzehe
  • 400ml Kokosmilch
  • 1-2 TL gelbe Currypaste
  • 200ml Gemüsefond
  • 1 EL Sojasauce
  • Daumengrosses Stück Ingwer
  • Salz,Pfeffer, Madras Currypulver, Brauner Zucker, Limettensaft, Kurkuma, Koriander

 

Zur Zubereitung:

Zwiebel, Ingwer, Knoblauch und Currypaste, Currypulver anschwitzen.

Alles mit Fond und Kokosmilch ablöschen.

Gemüse zugeben und ca. 15 Minuten köcheln lassen.

Zum guten Schluss noch mit Gewürzen abschmecken…Fertig 😉

Wer @etepetete_bio unterstützen möchten, erhält mit dem #rabattcode

„erdbeerenundanderes“

einen 5€ Gutschein für die erste Bestellung.

Ich wünsche Euch noch ein schönes und erholsames Wochenende!

 

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Schnelle Quark Pancakes

Pancakes schmecken einfach lecker. Und es ist gut, dass es so viele Varianten dieser Eierspeise gibt.

Diese Variante zeichnet sich durch seine „Fluffigkeit“ aus und ist durch den Quark eine gewisse „Substanz“ und durch den Abrieb der Limone eine freche frische Note…

Wir haben die Pancakes mit der selbst gemachten Feigen-Pflaumen-Konfitüre gegessen und es waar herrlich lecker…Viel Spaß beim Nachmachen und Guten Appetit.

Viel Spaß beim Nachmachen und Guten Appetit.

Zur Zutatenliste für 2 Personen und 3 Probiermäuler:

  • 135g Magerquark
  • 2 EL Mehl
  • 2 Eier
  • 60ml Milch
  • 2 EL Agavendicksaft
  • Limonenabrieb
  • Prise Salz

Zur Zubereitung:

Die Eier trennen und die Eigelbe mit der Milch verrühren, Mehl und Magerquark zugeben sowie den Limonenabrieb und den Agavendicksaft. Nun aus dem Eiweiß mit dem Salz den Eischnee schlagen und unter die Maße geben. Die Quark Pancakes dann in einer Pfanne mit reichlich heißem Öl bei mittlerer Temperatur ausbacken. Dazu passen sehr gut eine fruchtige Sauce, Marmelade oder Früchte.

Guten Appetit

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Feigen Mürbeküchlein

Das tolle an der Herbstzeit ist, dass man sich auch mal entspannt zurücklehnen und es sich gemütlich machen kann. Passend dazu habe ich diese kleinen Feigen Küchlein gebacken.

Der Teig den ich dafür verwendet habe, ist ein Klassischer Mürbeteig. Da habe ich direkt an die Plätzchen Back Zeit während der Weihnachtszeit gedacht. Wo man dann in Etappen und Schritten entweder Teig im Ofen, im Kühlschrank oder zum Ausstechen auf der Arbeitsplatte hat. Da freue ich mich auch wieder drauf, denn die Kinder machen so gerne mit und sind so kreativ beim Dekorieren der Plätzchen.

Der Mürbeteig ist recht schnell gemacht und kann nach Geschmack auch variiert werden. Soll er buttrig sein oder eher knuspriger, also entweder mehr Butter oder Zucker…

Diesen Herbst hat es die Feige mir angetan. Ich habe ja bereits eine Feigen-Pflaumen-Marmelade gemacht, die auch sehr lecker war. Und eine nächste Idee dazu habe ich auch schon. Ich glaube, dass Feigen mehr und mehr Gewicht in der Küche bekommen, denn die Variante mit Käse oder Pflaume ist sehr harmonisch.

Im Urlaub haben wir in einem Restaurant unter einem Feigenbaum gesessen. Da war mir klar, einen Feigenbaum möchte ich auch mal haben 😉

Zur Zutatenliste:

  • 70g Zucker
  • 130g Butter
  • 230g Mehl
  • Prise Salz
  • 1 Ei
  • 3-4 frische Feigen
  • Handvoll Walnüsse
  • Agavendicksaft
  • Haferflocken
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • Butter zum Bepinseln
  • Zucker zum Bestreuen

 

Zur Zubereitung:

Zucker, Butter in Stücken, Mehl, Salz und Vanillezucker zu einem Teig verkneten.

In Frischhaltefolie packen und mind. 30 Minuten in den Kühlschrank geben.

Den Ofen auf 200° Grad vorheizen. Die Feigen waschen und in Viertel schneiden und 1 Feige in Scheiben schneiden.

Den Teig vierteln und erstmal kräftig durchkneten, dann wird er wieder schön geschmeidig.

Diesen dann jeweils in kleine, runde und platte Scheiben kneten und ausrollen. Den Teig nun auf ein Backblech mit Backpapier geben. Nun etwas Haferflocken in die Mitte streuen und eine Scheibe Feige mittig platzieren. Darauf kommen dann die Viertel und etwas gehackte Walnüsse. Diese dann mit Agavendicksaft beträufeln. Nun die Ränder des Teiges etwas einrollen und andrücken. Diesen mit der flüssigen Butter bepinseln und Zucker darauf geben. Der Teig kommt nun für ca. 20 Minuten in den Ofen.

Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit!

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Süße Schultüten

Die Einschulung ist immer ein aufregendes Erlebnis, auch wenn wir bereits ein Schulkind haben. Zudem ist es auch immer eine schöne Gelegenheit, die Familie wieder zusammen kommen zu lassen. Und wie im letzten Jahr waren auch wir auch dieses Jahr wieder alle aufgeregt und gespannt, wie es wohl wird. Der Tag an der Schule war sehr schön gestaltet und die Kinder hatten eine schöne Einführung in den Schultag. Für das Essen ist es dann wichtig, dass man viele Sache schon mal vorbereiten kann. Die süßen Schultüten zur Nachspeise habe ich auch den Abend vorher (zumindest die Masse) vorbereitet und brauchte nun nur noch in die Waffeln gespritzt werden.

 

Zur Zutatenliste:

  • 200g Magerquark
  • 250g Mascarpone
  • 200ml Sahne
  • 80g Zucker
  • 1 Beutel Gelatine Pulver
  • Eiswaffeln
  • Heidelbeeren
  • Blaubeeren

 

Zur Zubereitung:

Quark und Mascarpone in einer Schüssel vermengen und die Sahne unterheben. Dann die Gelatine einrühren und 1 Minute durchquirlen. Dann den Zucker zugeben und noch einmal verrühren. Anschließend die Masse in den Kühlschrank zum kühlen geben. Mit einem Spritzbeutel dann die Maße in die Eiswaffeln spritzen und die Beeren darauf verteilen. Die Beeren vorher verlesen und kurz wässern.

Viel Spaß beim nachmachen….

 

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Herbstkonfitüre

Dieses Mal freue ich mich besonders auf den Herbst. Nachdem ich dieses Jahr versäumt hatte, die obligatorische Erdbeer-Marmelade zu machen, steige ich gleich mit einer herbstlichen Konfitüre ein. Und ich glaube, ich habe da zwei fruchtige Protagonisten gefunden, die sehr gut miteinander harmonieren und sich ergänzen.

Mit dem Begriff „Marmelade“ oder „Konfitüre“ verbinde ich direkt die Vorstellung von einem gemütlichen Sonntagmorgen, ein paar frischen Brötchen oder Croissants, einer Zeitung und Gespräche am Frühstückstisch…

Wenn man von Pflaumen (oder Zwetschgen) spricht, ist einem im ersten Moment gar nicht bewusst, wie komplex die Pflanze ist, denn es gibt ca. 2000 verschiedene Arten dieser Steinfrucht. Aber ebenso beeindruckend ist, dass (wie so oft) bereits die Römer schon eifrig Pflaumen gezüchtet hatten und die Frucht zu schätzen wussten. Und wo wir gerade bei den Römern sind, auch die Feige war (zumindest den antiken) Römern bekannt und wurde auf verschiedene Weise genutzt.

Das Thema sowie die Technik des Einmachens, Konservierens und Haltbar-Machens ist ein sehr interessantes Thema und geht zurück bis ca. 2000 v.Chr., wo man schon Kriege um das Salz führte; denn das war damals der Haltbarmacher Nr.1…Auch heutzutage ist das Einmachen wieder geläufig und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Wen wundert´s, denn ein mit selbst gemachter Marmelade gedeckter Tisch klingt doch immer gut oder?

Zur Zutatenliste für 4-5 Einmach-Gläser:

 

  • 700g Zwetschgen
  • 450g frische Feigen
  • 1 Bio Zitrone
  • 1 Nelke
  • ½ Vanilleschote
  • 5-7 Blatt  Zitronenmelisse
  • 500g Gelierzucker (2:1)

 

Zur Zubereitung:

Die Zwetschgen putzen, waschen und entsteinen und klein schneiden. Die Feigen waschen und in kleine Stücke schneiden. Die Früchte mit dem Zucker, dem Zitronensaft, der Zitronenmelisse, der Nelke und etwas Vanillemark im Topf ca. 15 Min. ziehen lassen. Mit einem Stabmixer oder einem Stampfgerät kurz durchmixen. Dann auf den Herd stellen und aufkochen lassen. Von nun an sollte man immer dabei stehen bleiben und rühren. Wenn die Maße blubbernd aufkocht, ca. 4 Minuten köcheln lassen. In vorbereitete Gläser (sterilisiert) füllen; bis ca. 1-2 cm unter der Kante und den Deckel sofort verschließen. Bei Einmach-Gläsern mit Schraubverschluss, sollte man diese ca. 5 Minuten auf den Kopf stellen.

Nun die fertige Konfitüre in Ruhe auskühlen lassen und der Sonntag kann kommen 😉

Viel Spaß beim nachkochen und einen schönen Sonntagmorgen Euch

 

Liebe Grüße,

Christian

 

© Christian Heinen

Es muss nicht immer Eis sein…es ist Zeit für eine Sommerpizza

 

Zu solch sommerlichen Temperaturen wie wir sie gerade im Moment erleben, sind neben kühlen Getränken auch einfach erfrischende Snacks gefragt. Und vor allem bei den Kindern kommt eine leckere Abwechslung auch immer gut an…

Solange es schmeckt, isst doch alles gut…;-)

Ich finde es schön, wenn man auch mal etwas Ausgefallenes anbietet und die Kinder kreativ mit Lebensmitteln umgehen lässt. Denn das tolle ist, dass die Kinder diese Pizza eigentlich selbst machen können. Wir probieren es auf jeden Fall nochmal aus…Denn der Belag war schon fast vor dem servieren weggenascht…

Auf den Belag kommt es an…

Für den eben genannten sind auch kaum Grenzen gesetzt, sodass man jede Pizza je nach Geschmack auf Bestellung mal eben zubereiten kann…Wenn das doch immer so einfach wäre…Probiert es einfach mal aus…

Zur Zubereitung:

Die Melone in Scheiben schneiden und das Obst säubern, wässern und in Schalen bereitstellen. Die Himbeeren waschen und mit etwas Puderzucker pürieren. Wer mag, kann das Püree dann noch durch ein Sieb streichen, um die Kerne aufzufangen. Als Puderzucker Ersatz kann man Agavendicksaft oder Honig nehmen. Nun aus Mascarpone und Frischkäse sowie Agavendicksaft eine homogene Masse verrühren und mit etwas Zitronensaft abschmecken. Und schon kann man mit dem Belegen anfangen…Zuerst die „Tomatensauce“ sprich das Himbeerpüree auf dem „Teig“ sprich die Melonenscheibe verteilen. Dann den „Käse“ sprich den Frischkäse und das Obst verteilen…wie gesagt, der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt…viel Spaß…!

 

Zur Zutatenliste:

  • 1 Wassermelone
  • 1 Schale Himbeeren
  • 1 Schale Bio Erdbeeren
  • 1 Schale Blaubeeren
  • 1 Bio Zitrone
  • 100g Mascarpone
  • 100g Bio Frischkäse natur
  • Agavendicksaft
  • Wer mag kann das Obst noch mit frischer Minze aufpeppen…

 

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Grillfleisch Resteverwertung – Paprika Pfirsich Sahne Sauce mit Schweinefilet und Tagliatelle

Die Grillsaison hat eröffnet und es darf wieder das ein oder andere Stück Fleisch auf den Grill gelegt werden. Und der Kreativität sind da wieder keine Grenzen gesetzt. Ob gesellig mit Freunden oder im Kreis der Familie, so eine Grillsession ist immer etwas Besonderes. Doch manchmal kommt es auch vor, dass man sich zu viel vorgenommen hat und Grillfleisch übrigbleibt. So war es bei mir auch. Nun kann man erneut seiner Kreativität freien Lauf lassen und ein entsprechendes „Resteessen“ zubereiten. Da die Kinder gerne auch einmal etwas fruchtigeres essen, kam mir die Idee einer Paprika Pfirsich Sahne Sauce mit Schweinefilet und Tagliatelle. Wie habt Ihr Eure Grillreste verwertet? Schreibt es einfach in die Kommentare…

Zur Zutatenliste:

  • Grillfleisch vom Vortag oder Schweinefilet
  • 1 Becher Sahne
  • 200ml Gemüsefond
  • 1 TL Paprika Pulver
  • 1 TL Curry Pulver
  • 1 Schalotte
  • 1 Paprika
  • 1-2 Pfirsiche
  • 1 TL Pfirsich Marmelade
  • 1 EL Sweet Chili Sauce
  • Frische Petersilie
  • Tagliatelle

Zur Zubereitung:

Die Schalotte schneiden und in Öl anbraten. Danach die Paprika und den Pfirsich zugeben. Das Curry und Paprika Gewürz dazugeben und leicht anrösten lassen. Dann mit Fond ablöschen und die Sahne dazu geben. Nun alles ein wenig einköcheln lassen und nun die Marmelade und die Sweet Chili Sauce zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nach Belieben weiter einköcheln lassen. Das Fleisch dann einfach zugeben und in der Sauce erwärmen (wenn es vom Vortag aus dem Kühlschrank kommt).

 

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen

Hirse, Superfood für Einsteiger…

Hirse zählt zu den Spelzgetreiden und hat eigentlich den Ursprung aus Afrika, wobei man nach Fundstellen davon ausgeht, dass Hirse bereits 4000vChr in China und sogar in Europa angebaut wurde. Bis zum 20. Jahrhundert war die Hirse in Europa sehr gefragt und drohte dann zu verschwinden. Mehr und mehr steigt die Nachfrage nach den gesunden Inhaltsstoffen im Hirsekorn. In Bezug auf den Eiweiß-Gehalt, kann die Hirse zwar nicht ganz mit den „Kollegen“ Quinoa und Amaranth mithalten, braucht sich aber in Bezug auf den Nährstoffgehalt an Calcium und Zink nicht verstecken. Zudem ist Hirse glutenfrei und soll Hirse für Nägel und Haare stärkend wirkend. Geschmacklich macht sich die Hirse durch ein dezent nussiges Aroma bemerkbar und eignet sich als Beilage sehr gut. Als solche dient sie auch hier in meinem Rezept.

Zur Zutatenliste:

  • 400ml Gemüsefond
  • 300ml Wasser
  • 250g Hirse
  • 1 Möhre
  • 2-3 Frühlingszwiebeln
  • Olivenöl zum anbraten
  • 3 Paprika
  • 1 EL Tomatenmark
  • 150ml Gemüsefond
  • 1 EL Ajvar
  • Salz, Pfeffer, Rosenpaprika-Pulver, Zucker, Kräuter

Quark

  • 2 EL Magerquark
  • 2 EL Frischkäse
  • Salz, Pfeffer, Zucker, Zitronensaft, Paprikapulver, Schnittlauch

Zur Zubereitung:

1 Paprika in kleine Stücke schneiden, bei den anderen beiden lediglich den oberen Teil (in etwa ¼) abtrennen und das Gehäuse heraustrennen. Den oberen Teil kann man auch klein schneiden oder als Deckel später nutzen. Die Paprikaschoten werden nun mit der geschlossenen Seiten in eine Auflaufform gegeben, den Boden dann mit Gemüsebrühe bedecken. Die Möhren in kleine Stücke schneiden. Sowie Zwiebel und Knoblauch. Den Fond und das Wasser in einen Topf zusammen mit der Hirse geben und würzen. Dann aufkochen lassen und ca. 30 Minuten ziehen/quellen lassen. Nach ca. 15 Minuten habe ich schon mal die Möhren dazu gegeben, sodass diese dann ebenfalls garen können. In der Zwischenzeit das Hackfleisch mit den Schalotten und dem Knoblauch anbraten und würzen. Dann die Paprikastückchen dazu geben und die Frühlingszwiebel. In einer kleinen Schüssel dann die Sauce zusammenrühren aus den Zutaten: Fond, Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Zucker und Ajvar. Die Sauce dann über das Hack-Gemüse geben und kurz aufkochen lassen, etwas abkühlen lassen und dann den Frischkäse einrühren. Nochmals abschmecken. Nun kann die Hirse dazukommen und untergemischt werden. Dies kommt nun alles in die beiden Paprikaschoten und in der Auflaufform für ca. 40 Minuten in den Ofen gegeben.

Fertig 😉

Liebe Grüße,

Euer Christian

 

© Christian Heinen